Verfasste Beiträge ‘Wenau’

Kloster Wenau

Traditionell eröffnet der „Verein der Freunde von Wenau“ am Sonntag, 10. März, seine Konzertsaison. Der Sonntag in der Mitte der Fastenzeit wird auch als Sonntag „Laetare“, übersetzt „freue dich!“, bezeichnet. Damit wird die Vorfreude der Christen auf das Osterfest ausgedrückt.

Für die Musik zur Passionszeit konnte der Barock-Cellist Ludwig Frankmar für ein Cello-Solokonzert in der Klosterkirche St. Katharina gewonnen werden.

Ludwig Frankmar, 1960 geboen, stammt aus einer schwedischen Kirchenmusikerfamilie. Nach Studien in seiner Heimatstadt Malmö bei Guido Vecchi war er zunächst als Orchestermusiker an der „Barcelona Oper“ und als Solocellist der Göteborger Oper tätig, sowie, nach Studien bei Thomas Demenga, als Solocellist der Camerata Bern und an der Musikakdemie Basel.

Als er 1995 den Orchesterberuf verließ, beschäftigte er sich zuerst vor allem mit zeitgenössischer Musik. Kontakte und Zusammenarbeit mit Kirchenmusikern führten ihn zur Alten Musik und zur historischen Aufführungspraxis. Heute lebt Frankmar in Berlin.

Ludwig Frankmar spielt auf einem Instrument, das von Louis Guersan 1756 in Paris gebaut wurde. Im Barockzeitalter war das Cello ein etwas anderes Instrument als heute. Es wurde mit fünf Saiten gespielt: Zu den bekannten Saiten A, D, G und C kam damals eine E-Saite hinzu.

Die zauberhaften Klänge, die ein solch erfahrener Künstler wie Ludwig Frankmar mit einem solchen Instrument erzeugen kann, finden ihren passenden Ort in der alten Klosterkirche von Wenau.

Das Programm beinhaltet Werke von Aurelio Virgiliano, Carl Philipp Emanuel Bach, Giovanni Bassano und Johann Sebastian Bach. Die musikalischen Darbietungen werden ergänzt um Texte zur Passion.

Das Konzert findet statt am Sonntag 10. März, um 17 Uhr in der Kirche St. Katharina Wenau, der Einlass ist ab 16.30 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene zehn Euro, für Mitglieder des Vereins, für Kinder, Schüler und Studenten ist der Eintritt frei.

Martin Walter vom „Verein der Freunde von Wenau: „ Die regelmäßigen Besucher der Konzerte in der Klosterkirche Wenau wissen, dass das alte Kirchengebäude es nicht verträgt, wenn die Raumtemperatur 16 Grad Celsius überschreitet. Wir bitten daher alle Besucherinnen und Besucher, sich entsprechend mit warmer Kleidung auszustatten.“

In der Wenauer Klosterkirche wurde das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach aufgeführt.

Parkplätze waren in Wenau Mangelware, als der „Vereins der Freunde von Wenau“ zu seinem großartigen Weihnachtskonzert eingeladen hatte. In der voll besetzten Klosterkirche St. Katharina Wenauwurden unter der musikalischen Leitung von Martin Jung aus Johann Sebastian Bachs “Weihnachtsoratorium” die ersten drei Kantaten präsentiert. Eine Kooperation aus dem Projektchor der Freunde von Wenau, verschiedener Solosänger und dem “Concert Royal”, einem Orchester, das auf historischen Instrumenten musiziert, hatte sich des weltbekannten Oratoriums angenommen und begeisterte dabei das Publikum.

„Jauchzet, frohlocket, preiset die Tage – rühmet, was heute der Höchste getan“, hallte es gleich zu Beginn durch das altehrwürdige Gemäuer stimmgewaltig. Der Chor demonstrierte eine gute Darbietung. Insgesamt erstrahlten weiche Stimmen, immer mit dynamisch feinen Justierungen und einem Gespür für den Hall in der Klosterkirche. Besonders intensiv gestaltete sich der Gesang in den Chorälen.

Hinzu kam das Orchester. Es entstand nicht das Gefühl verschiedener, nebeneinander her laufender Komponenten, die irgendwie miteinander erklingen, sondern das eines homogenen Klangkörpers, in dem aufeinander geachtet wurde. Daneben begeisterten auch die Solisten. Im einzelnen waren das Pia Schwarz (Sopran), Anna Fischer (Alt), Walter Drees (Tenor) und Achim Hoffmann (Bass). Auch im Orchester gab es auffälligere Musiker. Vor allem sind in diesem Zusammenhang die Trompeter zu nennen, die sich durchweg mit einer Selbstverständlichkeit und Selbstsicherheit in enormen Höhen bewegten und brillierten. Dabei konnte sich das gesamte Orchester auf ein solides Streichgerüst verlassen, das durch sein technisch und intonatorisch sauberes Spiel überzeugte.

Insgesamt war es eine Präsentation anspruchsvoller Musik, die mit einer Leichtigkeit serviert wurde, dass die Zuschauer nichts von den Mühen und der Arbeit zu spüren bekamen, sondern entspannt die besinnliche Atmosphäre auf sich wirken lassen konnten.

 

In der Wenauer Klosterkirche wird das Weihnachtsoratorium von Bach aufgeführt.

„Jauchzet, frohlocket – rühmet, was heute der Höchste getan!“ Mit diesen Worten beginnt eines der wohl schönsten Werke der Chormusik: das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Mit Pauken und Trompeten stimmt Johann Sebastian Bach dabei die Weihnachtsgeschichte an. Die Geschichte der Geburt Jesu wird nach dem Evangelisten Lukas erzählt und mit Arien, Chorälen und prächtigen Chören umkleidet. Am Sonntag, 30. Dezember, um 17 Uhr wird das Weihnachtsoratorium in der alten Klosterkirche der Gemeinde St. Katharina Wenau zu hören sein. Veranstaltet wird das Konzert vom „Verein der Freunde von Wenau“. Zu hören sein werden die ersten drei Kantaten. 
Mit dem Sonntag in der Weihnachtsoktav wurde der wohl am besten passende Termin gefunden, um dieses große Werk der Musikliteratur zu präsentieren. Der „Verein der Freunde von Wenau“ hat wieder einen eigenen Projektchor zusammengestellt, in dem erfahrene Sängerinnen und Sänger aus verschiedenen Chören in Langerwehe und Umgebung sich zusammengefunden haben. Als Solisten konnten Pia Schwarz (Sopran), Anna Fischer (Alt), Walter Drees (Tenor) und Achim Hofmann (Bass) verpflichtet werden. Begleitet werden Chor und Solisten vom bekannten Orchester „Concert Royal“ aus Köln, das auf historischen Instrumenten spielt. 
Die Gesamtleitung des Konzertes hat Martin Jung, Kantor in Langerwehe und Wenau und künstlerischer Leiter des „Vereins der Freunde von Wenau“. Einlass zu dem Konzert ist ab 16 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 18 Euro, für Mitglieder des Vereins ermäßigt sich der Eintritt auf zehn Euro. Für Kinder, Schüler und Studenten ist der Eintritt frei. Karten sind im Vorverkauf bis Freitag, 21. Dezember, erhältlich im Pfarrbüro von St. Martin Langerwehe, und zwar zu den normalen Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.30 bis 11.30 Uhr und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Kartenreservierung sind per Email möglich an martinjung-langerwehe@gmx.de oder martin-walter@hotmail.com.

Ernst Rath hat über 50 Jahre in Wenau die Orgel gespielt.

In der Vorabendmesse zum 4. Adventssonntag, am 22. Dezember, um 17 Uhr, verabschiedet die katholische Pfarrgemeinde St. Katharina in Wenau ihren Organisten Ernst Rath aus dem aktiven Dienst.

Herr Rath bereicherte über 50 Jahre lang durch sein musikalisches Wirken den Gottesdienst in St. Katharina. Die Verantwortlichen aus Wenau sind ihm für seinen unermüdlichen Einsatz zu tiefem Dank verpflichtet. Zu Ehren von Herrn Rath findet nach der Heiligen Messe ein Empfang in den Pfarrsaal statt. Die Verabschiedung war bereits für den 1. Dezember geplant, musste jedoch verschoben werden.

Das Ensemble "CordArte" spielte im Kloster Wenau.

„Italiens Zaubergeiger“ war das Sommerkonzert des Vereins der Freunde von Wenau überschrieben, zu dem viele Menschen in die Klosterkirche St. Katharina gekommen waren. Musikalisch gestaltet wurde der Nachmittag in dem historischen Gemäuer vom Ensemble „CordArte“ mit Daniel Deuter (Violine), Daja Großheide (Flöte), Heike Johanna Lindner (Cello) und Markus Märkl (Cembalo).

Das Ensemble „CordArte“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Alte Musik auf authentischen Instrumenten zu spielen und so wieder lebendig werden zu lassen. Das ist bei dem Konzert in Wenau auf ganz wunderbare Art und Weise gelungen.

Auf dem anspruchsvollen Konzertprogramm standen Werke von Georg Philipp Telemann, Pietro Locatelli, Tommaso Giordani, PIetro Nardini, francesco Maria Veracini und Antonio Vivaldi. Dabei spielten die Musikerinnen und Musiker in unterschiedlichen Besetzungen. Mal war das komplette Quartett zu hören, dann wieder ein Duo mit Flöte und Cembalo oder ein Trio mit Flöte, Cembalo und Violine. Bei allen Werken begeisterten die Musiker des Ensembles „CordArte“, die übrigens auch das jüngste Konzert der Reihe „Tonspuren“ im Töpfereimuseum gestalteten, mit einer großen Virtuosität und viel Musikalität.

Das Publikum konnte regelrecht eintauchen in die „italienischen Zaubergeiger“ und Alte Musik in Vollendung erleben. In der Klosterkirche in Wenau war es zwischendurch so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können: so aufmerksam lauschten die Konzertbesucher der schönen Musik.

Im Anschluss an das Konzert hatte der „Verein der Freunde von Wenau“ noch zu einem gemütlichen Beisammensein in den Wenauer Klostergarten eingeladen, um mit den Konzertbesuchern ins Gespräch zu kommen.