Die Pfarrgemeinde St. Katharina in Wenau feiert den Namenstag des jugendlichen Heiligen Pankratius am Samstag, 12. Mai, um 17 Uhr mit einer Messe. In Anschluss wird das Pankratiuswasser geweiht, es kann in kleine Flaschen abgefüllt und und mit nach Hause genommen werden. Vor der Messe sind alle Kinder aus der Gemeinschaft der Gemeinden Inden/Langerwehe und vor allem alle Kommunionkinder um 16.15 Uhr zu einer kleinen Kinder-Kirchenführung eingeladen.
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Ein beeindruckendes Konzert zur Fastenzeit erlebten die Besucherinnen und Besucher jetzt in der Klosterkirche St. Katharina zu Wenau. Eingeladen hatt der Vereine “Freunde Wenaus”. „Die Fastenzeit ist nicht nur eine Zeit des Verzichts und des Abnehmens“, begrüßte der Langerweher Pfarrer Heinz Portz die Konzertbesucher in der Kirche, „sondern eine Zeit des Sich-Öffnens“. Und zu diesem Sich-Öffnen der Menschen in der Klosterkirche Wenau trugen die Sänger des Kammerchores Camerata Düren unter der Leitung von Peter J.C. Eich und Andrea Eich mit Werken von Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach bei.
Peter Eich dirigierte „Musikalische Exequien“ von Schütz. Angelegt ist das Stück in Form einer Missa. Begleitet wurden die 30 Stimmen am Cembalo von Andrea Eich. In Sprache und Musik des Barock kommen die „Musikalischen Exequien“ schlicht daher. Kein Solist wird in den Vordergrund geschoben, sie tragen ihren Part von ihrem Platz aus vor. In den Dialogen zwischen Solo, Soli und der Capella spürten die Menschen in den Kirchenbänken das Heilige des Tuns, Singen zur Ehre Gottes, Singen als Gebet.
Der Chor präsentierte zwei weitere Werke von Schütz: „Canticum B. Simeonis“ (SWV 281) und die Motette „Herr, wenn ich Dich nur habe“ (SWV 280). In beiden wird die Sehnsucht der Menschen nach Gottes Nähe und die Erwartung auf einen gerechten Himmel beschworen.

Der Kammerchor "Camerata" Düren begeisterte mit einem Konzert zur Fastenzeit in der Klosterkirche in Wenau.
Andrea Eich dirigierte die Motette „Jesu, meine Freude“ von Johann Sebastian Bach . Bachs Musik ist breiter angelegt, für die damalige Zeit sehr fortschrittlich, so fortschrittlich, dass sie heute noch modern klingt und zur Vorlage selbst für die Werke heutiger Komponisten dient.
Der Kammerchor Camerata Düren interpretierte die geistlichen Werke verhalten, mit klaren Stimmen, sehr gut verständlich, wobei er besonders die Fugenteile professionell meisterte. Solisten waren im Sopran Christina Kugler und Regina Unger. Die Altstimme übernahm Sabine Schackers. Die Tenorstimmen gehörten Peter Eich und Jo Göttsche. Die Bassparts sang Peter Berres.
Der “Verein der Freunde von Wenau“ lädt am 17. Juni zum „Sommerabend in Wenau mit alten italienischen Meistern“ ein.
Die Jugendlichen des Prayer-Time-Teams laden für Samstag, 17. März, wieder in die ehemalige Klosterkirche St. Katharina ein. Der Gottesdienst um 17 Uhr ist speziell für junge Leute gedacht, die über den eigenen Lebensweg nachdenken wollen.
Eine besondere Aktion in dem Gottesdienst ist das Lebens-Los, das alle Messbesucher ziehen dürfen.
Am Sonntag, 18. März, um 17 Uhr veranstaltet der “Verein der Freunde von Wenau” sein traditionelles Konzert zum Sonntag “Laetare” in der alten Klosterkirche der Gemeinde St. Katharina Wenau. Der Kammerchor Camerata aus Düren hat ein Programm zusammengestellt, das mit seiner geistlichen Tiefe wunderbar in die besinnliche Fastenzeit passt. Aufgeführt wird Chormusik von Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach. Von Heinrichrich Schütz werden “Musikalische Exequien”, das “Canticum Simeonis” und die Motette “Herr, wenn ich Dich nur habe aufgeführt, von Johann Sebastian Bach die berühmte Motette “Jesu, meine Freude”.
Mit den “Musikalischen Exequien” komponierte Heinrich Schütz eine der kunstvollsten Trauermusik des 17. Jahrhunderts. Er komponierte dieses Werk 1635/36 anlässlich des Todes seines Landesherren Heinrich Posthumus Reuß. Die Exequien beinhalten die Riten beim letzten Geleit. Je nach Gelegenheit umfassen sie drei oder weniger Stationen, in deren Verlauf eine Reihe liturgischer Gesänge vorgetragen werden. Heinrich Schütz ordnete die Sprüche zu einem Concert in Form einer Missa, nach Art des lateinischen Kyrie und Gloria. Ergänzt wird das Concert durch eine doppelchörige Motette “Herr, wenn ich nur Dich habe” über den Bibeltext der Predigt bei der Beisetzung. Danach folgt das doppelchörige “Canticum Simeonis” als Höhepunkt.
Johann Sebastian Bach komponierte die Motette für fünfstimmigen Chor “Jesu, meine Freude” zwischen 1723 und 1735, vermutlich für eine Begräbnis- oder Gedächtnisfeier. Musikalisch im Ton einer Trauermusik gehalten, vermittelt der Text die Abkehr von den weltlichen Dingen und die Hinwendung zum Geist Jesu, der über alle Traurigkeit triumphiert,
Der Kammerchor Camerata Düren hatte mit diesem Programm im November 2011 bereits einen großen Erfolg in der Kirche St. Arnold in Arnoldsweiler. Neben dem Chor werden sechs Sänger solistisch auftreten. Dabei gehören sämtliche Solisten dem Dürener Kammerchor an, ein Ausdruck der hervorragenden gesanglichen Qualität, die sich in diesem Chor vereinigt. Die Leitung desKonzertes haben Andrea und Peter J.C. Eich
Das Konzert beginnt am Sonntag, 18. März, um 17 Uhr, Einlass ist ab 16:30 Uhr.
Der Eintritt beträgt für Erwachsene 10 Euro, für Mitglieder des Vereins und für Kinder, Schüler und Studenten ist der Eintritt frei. Die regelmäßigen Besucher der Konzerte in der Klosterkirche Wenau wissen, dass das alte Kirchengebäude es nicht verträgt, wenn die Raumtemperatur 16 Grad Celsius überschreitet. Der Verein bittet daher alle Besucher, sich entsprechend mit wärmender Kleidung auszustatten!
„Ich gratuliere Ihnen, dass Sie diese zwei Stunden Zeit gefunden haben – vorbei an Weihnachtsmärkten und verkaufsoffenen Sonntagen.“ Pfarrer Heinz Portz begrüßte zum Gaudete-Konzert in der voll besetzten Wenauer Klosterkirche viele Freunde anspruchsvoller Barockmusik. Der „Verein der Freunde von Wenau“ hatte zu diesem traditionellen Konzert in der Weihnachtszeit eingeladen, und deren künstlerischer Leiter Martin Jung hatte ein ganz wunderbares Konzert in den Langerweher Ortsteil geholt.
Theo Palm, Josef P. Eich (beide Cembalo), Flötistin Marjolein de Witt und das Streichquartett der Solisti Aquensis spielten in St. Katharina in Wenau Musik von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi. Und auch wenn die Wenauer Klosterkirche nicht aus der Barockzeit stammt, so passte der historische Kirchenraum doch ganz wunderbar zu der schönen Musik. Von Anfang an hatte man das Gefühl, bei den Klängen der Vollblut-Musiker in eine ganz andere Welt einzutauchen – fernab von Weihnachtsstress, Geschenkekauf und allgemeinem Festtagsrummel.
Die Protagonisten des Konzertes begeisterten mit einer hohen technischen Versiertheit – selbst technisch äußerst anspruchsvolle Passagen und komplizierte Läufe wurden mit einer großen Leichtigkeit gespielt. Gleichzeitig glänzten aber gerade Theo Palm, Josef P. Eich und Marjolein de Witt auch mit einer gehörigen Portion Musikalität. Freunde von hochkarätiger Barockmusik kamen jedenfalls voll auf ihre Kosten, und Pfarrer Portz hatte ganz sicher Recht: Das Gaudete-Konzert war ein Geschenk, das die Konzertbesucher sich selbst gemacht haben. Und eine wunderbare Gelegenheit, in diesen hektischen Zeiten einmal abzuschalten und inne zu halten.











