Verfasste Beiträge ‘Weltmeisterschaft’

Scheinbar ist Frauenfußball und die Damen-WM in Langerwehe nicht so ein riesen Thema. Jedenfalls hat uns bisher nur einer seine Meinung zu diesem Thema geschrieben. Aber immerhin. Wir hier in der Redaktion von toepfergemeinde.de haben uns jedenfalls sehr über die Post von Alfons Schubert aus Heistern gefreut. Aber lesen Sie selbst, was er zum Thema Frauenfußball zu sagen hat. Und vielleicht sind Sie ja danach auch auf den Geschmack gekommen! Wir möchten immer noch gerne wissen, wie Langerwehe die Frauen-Fußballweltmeisterschaft verfolgt. Schicken Sie uns eine Mail an (gerne auch mit Bild) an toepfergemeinde@web.de oder nutzen Sie das Kommentarfelf auf dieser Seite. Wir freuen uns auf Post (das Halbfinale ist übrigens am Mittwoch…)

So wird bei den Schuberts in Heistern die deutsche Frauan-Fußball-Nationalmannschaft geguckt! Foto: Alfons Schubert

Und jetzt das, was Alfons Schubert uns geschrieben hat: “Selbstverständlich wird geguckt, – wenn es die Pflichten eines Ehemannes, Großvaters und Pensionärs zeitlich erlauben. Da stoße ich aber auf großes Verständnis, ich darf mich nicht beklagen.
Und die deutschen Damen können sich ja schließlich sehen lassen, nicht nur optisch; ich bin stolz auf ihr Können, ihre Leistung, ihre Tränerin.
Ich bedauere das ‘Problem’, dass “wir” nur immer die Besten sein m ü s s e n , weder die Damen noch die Herren dürfen sich nach der herrschenden Meinung eine Schwächephase erlauben, – siehe Birgit Prinz. Wirklich schade, das haben die nicht verdient!

Alfons Schubert

Eine große Bundesfahne haben wir nicht, Auto-Fähnchen kommen für mich nicht in Frage.

Deshalb dokumentiere ich einer ziemlich kleinen Öffentlichkeit meine Anhängerschaft zur deutschen Damenmannschaft durch die entsprechende Ausschmückung unseres Gartens.”

Ich grüße freundlich! Alfons Schubert

Wie wird in Langerwehe die Frauen-Fußball-WM geguckt?

Gucken Sie eigentlich Fußball? Also, wir meinen jetzt nicht erste Bundesliga der Männer oder Länderspiele mit Joachim Löw als Bundestrainer auf der Bank. Nein, wir hier in der Redaktion von toepfergemeinde.de wollen wissen, ob Sie, liebe Langerweherinnen und Langerwehe, die Spiele der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland verfolgen! Und wir wollen wissen, wie Sie gucken!

Hier bei uns in der Redaktion von toepfergemeinde.de wird über die Fußball-Weltmeisterschaft ziemlich kontrovers diskutiert. Manche Redaktionsmitglieder interessieren sich überhaupt nicht für Frauenfußball, andere können es bis zum Spiel heute Abend gegen Frankreich (Anstoß 20.45 Uhr) kaum abwarten, weil sie Frauen-Fußball durchaus attraktiv finden. Wieder andere regen sich darüber auf, dass permanent betont wird, dass wir gerade eine Frauen-WM haben und vermutlich keiner im nächsten Jahr von einer Herren-Europameisterschaft sprechen wird.

Aber ganz egal, wie Sie zur Frauen-WM stehen, die Begeisterung nimmt zu. Auch in Langerwehe. Immer häufiger sieht man Deutschland-Fahnen an den Häusern hängen, auch das Banner von Australien ist in der Töpfergemeinde gesichtet worden, Autos sind geschmückt. Und wenn das Team von Bundestrainerin Silivia Neid es bis ins Halbfinale oder gar Finale schafft, dann erleben wir vielleicht doch noch ein Sommermärchen 2011!
Also, liebe Leser von toepfergemeinde.de, Ihre Meinung ist gefragt! Bitte schreiben Sie uns, wie und ob Sie die Frauen-Fußball-WM verfolgen. Haben Sie Ihr Haus und Auto mit Fahnen geschmückt? Und schmücken Sie sich selbst, wenn die deutsche Nationalmannschaft spielt? Gucken Sie allein, mit Freunden oder gehen Sie zum Public Viewing?

Bitte schicken Sie uns eine Mail an toepfergemeinde@web.de mit Ihren Frauen-Fußball-Gewohnheiten oder nutzen Sie das Kommentarfeld auf dieser Seite! Auch über Fotos zum Thema freuen wir uns sehr. Und vielleicht gelingt es uns ja, rechtzeitig zum Viertelfinale der deutschen Mannschaft am Samstag erste Ergebnisse über Ihre Einstellung zum Frauen-Fußball zu veröffentlichen. Wie freuen uns auf ganz viel Post – und sind schon sehr gespannt!

Auch in Langerwehe wird sehr erfolgreiche Damen-Fußball gespielt! Deswegen: Alles für die Frauen-WM vorbereiten! Die Fußballerinnen aus Jüngersdorf sind jedenfalls gerüstet!

Heute Nachmittag um 16 Uhr ist es soweit: Die Fußballweltmeisterschaft der Frauen in Deutschland geht los. Um 18 Uhr hat dann die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel. Gegen Kanada. Vor ziemlich genau einem Jahr, als die WM der Männer in Südafrika stattfand, war Langerwehe schon längst im Fußballfieber. Überall waren Häuser und Autos mit Deutschlandfahnen geschmückt, in diesem Jahr haben wir hier von der Redaktion von toepfergemeinde.de erst ein einziges Auto mit Fähnchen dran in Langerwehe gesehen. Und dabei wird doch hier total erfolgreich Frauenfußball gespielt. Die C-Juniorinnen des TuS 08 Langerwehe sind Kreismeister geworden, die Damenmannschaft des TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch ist in die Bezirksliga aufgestiegen.

Katrin Ruhnau (23) zum Beispiel ist begeisterte Fußballerin, sie kickt beim TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch. “Ich hatte schon immer Interesse am Fußball”, erzählt die Diplom-Finanzwirtin. “Und mein Vater hat das forciert. Mein Bruder ist nämlich viel später geboren als ich.”" Im Verein spielt Katrin Ruhnau erst seit vier Jahren, heute möchte sie den Teamgeist in ihrer Mannschaft nicht mehr missen. “Bei uns spielen Frauen ganz unterschiedlicher Altersklassen gemeinsam Fußball. Alle bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit, die sie einbringen können. Das ist einfach schön.”

Diane Kreutz ist die Mannschaftskapitänin der frischgebackenen Bezirksliga-Mannschaft. Sie reizt am Fußballspiel, sich jedes Wochenende erneut gegen andere Mannschaften durchsetzen zu können. “Und ich finde es super, dass man sich beim Fußball immer weiter entwickeln kann.”

Beide Frauen sind froh, dass Damenfußball längst keine Nischensportart mehr ist. “Eigentlich”, sagt Katrin Ruhnau, “hatte nur meine Mutter ein Problem damit, dass ich Fußball spiele. Deswegen bin ich auch erst so spät in einen Verein gegangen.” Sonst, so Katrin Ruhnau, seien die Reaktionen auf ihr Hobby durchweg positiv.

Stephan Wenn ist der Trainer der Jüngersdorfer Fußballdamen, vorher hat er über zehn Jahre nur Herren-Teams gecoacht. Und kennt naturgemäß die Unterschiede zwischen Frauen- und Männerfußball ziemlich genau. “Frauen sind disziplinierter und zielgerichteter. Und sie haben eine positivere Einstellung. Aber manchmal sind sie natürlich auch zickiger.” Männer, so Wenn weiter, spielten einfach einen körperbetonteren Fußball. “Bei den Damen gibt es eindeutig weniger Fouls.” Katrin Ruhnau denkt, dass man Frauen- und Männerfußball eigentlich überhaupt nicht miteinander vergleichen kann. “Männer haben eine andere Dynamik”, sagt sie. Und Diane Kreutz? Die findet die Unterschiede gar nicht einmal so groß. “Ich denke, Frauen und auch Männer arbeiten hart dafür, dass sie gut spielen können. Ich glaube nicht dass es da große Unterschiede gibt!” Klar, dass sich die Fußballerinnen und auch Trainer Stephan Wenn auf die Frauen-WM in Deutschland freuen.

“Ich bin auch ein Fan von Männerfußball”, sagt Stephan Wenn. “Aber Damenspiele haben auch einen sehr großen Reiz. Und letztlich sind die Inhalte ja gleich. Alle wollen gewinnen. Es ist die Spannung, die zählt.” “Beim Herrenfußball”, ergänzt Katrin Ruhnau, die sich ein WM-Spiel der deutschen frauen in Mönchengladbach ansehen wird, “herrscht immer noch mehr Euphorie im Stadion.” Übrigens sind sich alle der Befragten einig, dass Deutschland Weltmeister wird. Und das würde doch ganz eindeutig dafür sprechen, noch schnell die Fähnchen vom vergangenen Jahr wieder auszupacken!

Glückwunsch zum Vize-Weltmeisterschaftstitel.

Wenn das mal kein super Ergebnis ist! Die C-Juniorinnen des TuS 08 Langerwehe belegten bei der Mini-Weltmeisterschaft in Huchem-Stammeln einen hervorragenden zweiten Platz! Herzlichen Glückwunsch!  Der Fußballverband Mittelrhein hatte am Wochenende eine Weltmeisterschaft für C-Juniorinnen veranstaltet. In den jeweiligen Heimatkreisen ging es um die Fahrkarte zur Endrunde in Leverkusen. Jedes Team wurde mit T-Shirts des zu gelosten Landes ausgestattet, die Mädels aus Langerwehe gingen als Team Kanada an den Start.

Los ging es für das Team von Hacky Apel gegen Frankreich (Nörvenich) mit einem erträglichen 0:0. Im nächsten Spiel gegen die USA (Mausauel) erreichten die TuSsis ein gutes 1:1. Im Spiel gegen Brasilien(Derichsweiler) lief es dann endlich so richtig wunderbar. Tolle Angriffe, abgeschlossen von Sarah (2) und Lena brachten ein umjubeltes 3:0. Im letzten Spiel gegen Deutschland (Gevenich) wollte die Mannschaft von Hacky Apel dann die Fahrkarte nach Leverkusen lösen. Leider war schon nach wenigen Minuten klar, dass die Mädels wohl keine Lust hatten,  auch wirklich etwas dafür zu tun. Lustloses Gekicke brachte Langerwehe leider nur ein torloses Remis und damit Platz zwei. Somit vertritt der Sieger Frankreich (Nörvenich) den Kreis Düren bei der WM-Endrunde am 22.Mai in Leverkusen.Hacky Apel: “Es war ein tolle Veranstaltung, klasse organisiert von Huchem- Stammeln.” Und immerhin:  Die C- Juniorinnen des TuS 08 Langerwehe bekamen einen Pokal und 12  Eintrittskarten zu einem Spiel der Frauen WM im Sommer in Deutschland.

Für den TuS spielten: Yasemin Can, Lea Braun, Carolin Müller, Miriam Esser, Anna Jonsdottir, Lena Apel, Pia Hamacher, Michelle Schneidereit sowie Sarah und Annika Bruhnke.

Am Freitag, 13. Mai, spielen die TuSsis um 18 Uhr auf dem Rymelsberg gegen die SG Gevenich/Körrenzig. Ein Unentschieden reicht um vorzeitig Kreismeister zu werden.

Abendrot - über Dubai.

Raphael Gielgen

Ein Ex-Langerweher auf Weltreise – und toepfergemeinde.de ist dabei. Am Neujahrstag hat Raphael Gielgen, der mittlerweile mit seiner Familie in Bayern lebt, sich von München auf gen Osten gemacht. Ziel der ersten Reisestation Dubai. “Unsere erste wirkliche Etappe”, schreibt Raphael Gielgen, “ging von Frankfurt nach Dubai. Jetzt trennen uns 4800 Kilometer oder knappe sechs Stunden.” Der letzte Teil des Fluges führte, so Gielgen, am Tigris entlang bis zum persischen Golf und man sah das Abfackeln von Gasen bei der Erdölförderung. “Zuerst dachte ich mir, es sind Flutlichtplätze, aber dann kam ich auf den Trichter.”

Masdar City in Abu Dhabi.

Von Dubai ging es zunächst weiter mit dem Auto nach Abu Dhabi, wo ein Besuch des “Masdar Projektes” auf dem Reiseprogramm stand. Masdar ist arabisch und bedeutet auf Deutsch so viel wie Ursprung. Das “Masdar Projekt” ist ein Städtebauprojekt im Emirat Abu Dhabu. Seit 2008 entsteht hier eine Ökostadt.  Die “CO2-neutrale Wissenschaftsstadt” soll vollständig durch erneuerbare Energien versorgt werden. Auf sechs Quadratkilometern sollen 47500 Einwohner und 1500 Firmen eine neue Heimat finden.

Bevor Raphael Gielgen aber in Masdar City angekommen ist, war erst einmal warten angesagt. Und zwar auf dem Flughafen. Er schreibt dazu: “Wir sind zwar erst vier Stunden hier, haben davon aber 50 Prozent warten müssen.  Warten auf den Koffer, warten auf den Mietwagen, warten auf die Passkontrolle… Aber das ist nicht schlimm,  denn alle warten hier sehr gerne und darüber kommt man ins Gespräch.”

Eine große Moschee in Abu Dhabi.

Nach Masdar City haben Raphael Gielgen und sein Freund noch die “Sheik Zayed Grand Mosque” in Abu Dhabi besucht. “Es ist die drittgrößte Moschee der arabischen Welt und ein wunderschöner Ort “, so Gielgen. Ach ja, und ein kleiner Abstecher zu Sebastian Vettels Formel-1-Weltmeister-Hotel war auch noch drin.

Ein wahrhaft weltmeisterliches Hotel...

Tag drei Ihrer Reise verbringen die beiden Weltenbummler in Dubai. Wir sind schon gespannt, was es zu berichten gibt!