Verfasste Beiträge ‘Weihnachten’

Tina Lindemann feiert Weihnachten am liebsten zu Hause.

Tina Lindemann feiert Weihnachten am liebsten zu Hause.

Weihnachten feiere ich am liebsten zu Hause“, sagt Tina Lindemann (36). „Weil hier die Menschen sind, die mir am meisten bedeuten. Und die anderen, die mir auch nahe sind, bringe ich einfach mit.“ So wie Tina Lindemann empfinden sicherlich viele. Weihnachten bedeutet Familie, nach Hause fahren, mit Verwandten und Freunden zusammen sein.

Tina Lindemann, die seit vier Jahren in Berlin lebt, und hier zwei Einrichtungen der Psychiatrie leitet, kann nur alle zwei Jahre an Weihnachten nach Hause kommen. „In dem anderen Jahr habe ich Bereitschaftsdienst. Um so mehr freue ich mich, dass ich dieses Mal wieder in Langerwehe feiern kann.“ Hier, so die junge Frau weiter, sei ihre Heimat, ihr Ruhepol. „Und meine Lieben aus Berlin bringe ich einfach mit.“ Den Heiligen Abend verbringt Tina Lindemann mit ihrer Mutter und deren Freund. Zu essen gibt es dann immer das, was die 36-Jährige sich wünscht. „Diesmal“, lacht sie, „ist das Geflügel. Den ersten Weihnachtstag verbringt sie mittags mit ihrem Vater, abends trifft sich dann die komplette Familie ihrer Mutter. „Da sind dann alle zusammen. Aus Berlin, Bonn, Düsseldorf und Langerwehe. Weihnachten ist halt Familie.“ Ihre Freunde von früher trifft Tina Lindemann aber auch. Und zwar am 2. Weihnachtstag. „Schulfreunde, Arbeitskollegen aus meiner Aachener Zeit – das muss auch sein.“

Prinz Albert-Henri de Merode und seine kleine Tochter Christine-Blanche feiern heute mit der ganzen Familie Weihnachten.

Für Prinz Albert-Henri de Merode (37) und seine Familie ist Weihnachten ein ganz besonderes Fest. Eines, das mit vielen Traditionen gefeiert wird, aber auch eines, das mit viel Spaß und guter Laune begangen wird. Auf toepfergemeinde.de erzählt er, wie die Adelsfamilie Weihnachten feiert. Und eines wurde ziemlich schnell klar: Auch bei den de Merodes ist Weihnachten ein Familienfest – mit Geschenken und leckerem Essen. Und trotzdem ist es irgendwie doch ein bisschen anders als bei anderen Familien.

Heiligabend hat Prinz Henri-Albert mit seiner Frau, Gräfin Marie-Christine Soden-Fraunhofen und den drei Kindern (sieben, fünf und ein Jahr) verbracht, am ersten Weihnachtstag, also heute, kommt dann die ganze Familie zusammen. „Meine Großmütter, die Tanten, Onkel und die ganze Cousinage – alle treffen sich am ersten Weihnachtstag auf Schloss Merode 25 Leute sind wir dann schon.“ Jeder bringt etwas Leckeres zu essen mit, ein Onkel steuert Champagner von seinem Weingut bei, ein anderer einen guten Burgunder. „Wir haben ein großes Buffet“, erzählt Albert-Henri de Merode. „Und verbringen einfach Zeit zusammen. Mit Spielen und Gesprächen.“ Zu Beginn des Festes wird gebetet und gesungen, alle Kinder und Jugendlichen, die mitfeiern, führen ein Krippenspiel auf. „Dabei müssen alle mitmachen“, sagt Prinz Albert-Henri. „Und sei es nur durch Mitklatschen.“

Prinz Albert-Henri kann seine Familie bis zur Zeit Karls des Großen, also bis ins Mittelalter, zurückverfolgen. Die de Merodes haben unter anderem enge Kontakte zum belgischen Königshaus. „Unser Stammbaum ist komplett. Natürlich sind uns da Traditionen wichtig“, sagt der Architekt, der vier Geschwister hat. „Aber das bedeutet nicht, dass wir keine modernen Menschen sind. Im Gegenteil: Die Tradition ist ein guter Grundstein, um nach vorne zu sehen.“ Seine Familie, erzählt der Prinz, sei mit anderen Adelsfamilien in ganz Europa verwandt und befreundet. „Und diese Kontakte möchten wir natürlich auch pflegen. Das ist uns wichtig und nicht etwa eine lästige Pflicht.“ Natürlich gäbe es Regeln und Etikette, sagt Prinz Albert-Henri. „Aber die basieren alle auf einem freundschaftlichen Zusammenhalt. Es ist doch schön, seinen Verwandten und Freunden eine Weihnachtskarte zu schreiben.“

Geschenke spielen bei der Adelsfamilie aus Merode keine große Rolle. „Die Kinder bekommen natürlich Weihnachtsgeschenke“, sagt Prinz Albert-Henri. „Bei den Erwachsenen und Jugendlichen machen wir es so, dass jeder einen Namen zieht, um denjenigen dann zu beschenken.“ 25 Menschen ein vernünftiges Weihnachtsgeschenk zu machen sei einfach nicht möglich, so der Prinz. „Und überhaupt kommt es ja auch in erster Linie darauf an, den anderen zu zeigen, dass man an sie gedacht hat.“ In Merode wird auch am zweiten und dritten Weihnachtstag noch gefeiert. „Während am ersten Weihnachtstag wirklich nur die engere Familie zusammenkommt, haben wir am zweiten und dritten Tag ein offenes Haus – für alle Verwandten und Freunde.“

Fröhliche Weihnachten an alle Leser des Langerwehe-Blogs!

Es ist soweit: Der Baum brennt, die Krippe steht, das Christkind kann kommen! Und deswegen an dieser Stelle Ihnen, liebe User von toepfergemeinde.de, von ganzem Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest und erholsame, harmonische Feiertage im Kreise Ihrer Lieben! Danke, dass Sie dem Langerwehe-Blog die Treue gehalten haben.

Und nicht vergessen: Heute ist die Nacht aller Nächte – das möchten die Mitglieder des Langerweher “Prayer-Time-Teams” um Gemeindereferent Bernd Mionskowski und Pfarrer Heinz Portz wieder auf ihre Art weihnachtlich stimmungsvoll feiern.

Die jungen Leute laden um 18.30 Uhr zur Jugendchristmette in Langerwehe in die Pfarrkirche St. Martin ein, und versprechen eine Feier, die berührend sein wird. Für weihnachtliche Musik sorgt der Junge Chor unter der Leitung von Martin Jung.

Die Langerwehe Pfadfinder bringen das Friedenslicht aus Betlehem in die Kirche.

Das Christkind beim Weihnachtsmarkt von Schloss Merode.

Das C im Adventskalender-Alphabet hier auf toepfergemeinde.de versteht sich von selbst! C wie Christkind! Das hat ja bekanntermaßen in diesen Tagen jede Menge zu tun, weil ja in ziemlich genau drei Wochen alle Kinder (und auch die Erwachsenen!!) gerne ein Geschenk hätte. Hinzu kommt noch, dass das auch noch Christkind eine Sonderaufgabe bekommen hat – es muss regelmßig auf dem Weihnachtsmarkt in Merode auftreten.

Das Meroder Christkind kommt in diesem Jahr übrigens aus Vettweiß und heißt Astrid Velder.
Der Weihnachtsmarkt im Schlosspark ist noch bis zum 18. Dezember geöffnet und zwar immer von donnerstags bis samstags jeweils von 14 bis 21 Uhr sowie sonntags von sonntags von 12 bis 20 Uhr. Viel Spaß beim Bummeln!

Jetzt, in der Advents- und Vorweihnachtszeit, gibt es in der Töpfergemeinde drei Aktionen, mit denen Einzelpersonen, Vereine, Gruppen und Intitutionen unterstützt werden. Wir stellen diese Initiativen gerne vor.

Dieter Mirbach (Ortsvorsteher), Ingo Göntgen (Sparkassen-Geschäftsstellenleiter), Alois Sievers (IG-Langerwehe) und die Kinder des Kindergartens Langerwehe-Süd

In der Sparkasse Langerwehe steht in der Adventszeit wie schon in den Jahren zuvor Weihnachtsbaum mit Wunschzetteln von Kindern und diesmal auch für erwachsene Menschen, die finanziell nicht auf Rosen gebettet sind. Die Verantwortlichen der Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine hoffen, dass wieder – wie in den Jahren davor – Bürger die Wunschzettel dort direkt vom Baum nehmen und das Gewünschte besorgen, weihnachtlich verpacken und beschriften. Die verpackten Weihnachtsgeschenke sollten dann bis zum Donnerstag, 22. Dezember bei der Sparkasse abgegeben werden. Danach werden die Päckchen dann verteilt. Ortsvorsteher Dieter Mirbach hat wieder die Schirmherrschaft übernommen. Geschmückt wurde der tolle Baum übrigens von Jungen und Mädchen des Kindergartens in Langerwehe-Süd.

Ute Papst-Sirne (links) und Christiane Sievers bei der Übergabe der Weihnachtsspenden im vergangenen Jahr.

Im “Intercoiffure Salon” von Ute Papst  hängt jetzt in der Adventszeit ein Jutesack, der hoffentlich bis Weihnachten voller Geld sein wird. Ute Papst und ihr Team möchten helfen, dafür haben sie sich ein chinesisches Sprichwort zum Vorbild genommen: “Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt. Lehre ihn Fischen und er wird nie wieder hungern.” Von jeder Bedienung, die während der Adventzeit in unserem Salon erarbeitet wird, spendet der Salon 50 Cents. ußerdem werden Kunden (und selbstverständlich auch Nicht-Kunden) gebeten, eine kleinere oder größere Spende in den Jutesack zu werden. Ute Papst: “Das Besondere an dieser Spendenaktion ist, nicht wir entscheiden alleine an wen diese Spende geht, sondern die Spender können Vorschläge machen, welche wohltätige Organisation unterstützt werden soll. Formulare auf denen der Spendenempfänger aufgeschrieben werden kann, liegen in unserem Salon aus.”  Aus den erbrachten Vorschlägen wird am 23. Dezember per Los entschieden, welcher Vorschlag ausgewählt  wurde.  Die Hälfte des gesammelten Spendengeldes möchte unser das Team des Wehter Frisörsalons allerdings an die “Stiftung Intercoiffure Education for Life” weiterleiten. Diese Stiftung ermöglicht vielen Jugendlichen eine neue Lebensperspektive durch Berufsausbildung im Friseurhandwerk. Die erste Schule in Brasiliens Farvelas, hat bereits vielen Jugendlichen eine bessere Zukunft gegeben, sie aus den Slums, von den  Drogen und der Prostitution befreien können.

Last but not least: Auch die Interessenvereinigung “Pro Langerwehe” will zur Weihnachtszeit etwas Gutes tun. Und so stehen in den Mitgliedsgeschäften derzeit fein geschmückte Spendendosen, die die Kunden tüchtig befüllen sollen. Der Erlös dieser Aktion geht in diesem Jahr an die Jugendgruppe der Matthiaspilger aus Schlich und den “Verein zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen e.V.”