Verfasste Beiträge ‘Wehter Verzäll’

Professor Walter Dohmen präsentiert einige Arbeiten in der Schreinewerktstatt seines Sohnes Marcus.

Professor Walter Dohmen präsentiert einige Arbeiten in der Schreinewerktstatt seines Sohnes Marcus.

Kunst in der Schreinerwerkstatt? Klingt eher ungewöhnlich, funktioniert aber. Den Beweis treten der bekannte Langerweher Künstler Professor Walter Dohmen und sein Sohn Marcus am kommenden Wochenende an. „Ich war begeistert von der Idee, Kunst in einer Werkstatt zu zeigen“, sagt Walter Dohmen, der derzeit eine Gastprofessur an der Universität im belgischen Brüssel innehat.

Walter Dohmen ist Experte für Druckgrafiken, normalerweise schneidet er mit einem Holzschnitzwerkzeug die Motive für seine Drucke per Hand aus. Für die Gemeinschaftsausstellung mit seinem Sohn hat Dohmen eine sehr lineare Skizze gezeichnet. Und die wiederum hat Sohn Marcus in hochmodernes Bearbeitungszentrum eingegeben.

Marcus Dohmen: „Die Skizze meines Vaters wird in eine pdf-Datei umgewandelt und dann wieder in ein spezielles Zeichenprogramm, das die Maschine lesen kann.“ Per Computer wird schließlich Walter Dohmens Entwurf in eine Holzplatte gefräst. „Die Maschine“, betont Professor Dohmen, „ist nur das ausführende Gerät. Sie übernimmt nicht die Arbeit des Künstlers.“

Mit der gefrästen Druckvorlage wird Walter Dohmen dann an beiden Ausstellungstagen vor den Augen der Besucher seine Drucke anfertigen. Marcus Dohmen: „Jeder kann vorbeikommen und live sehen, wie ein Kunstwerk entsteht.“

Darüber hinaus wird Walter Dohmen aber auch noch einige seiner Skizzen und Bilder präsentieren. Dohmen: „Ich werde Landschaftsbilder ausstellen und einige meiner Skizzen, die ich für den Töpferbrunnen angefertigt habe.“ Den Töpferbrunnen hat Walter Dohmen seinerzeit für seine Heimatgemeinde gestaltet. Am Wochenende zeigt er den Menschen, wie er dieser Brunnen am Skizzenblock entworfen hat.

Wer sich für die gemeinsamen Arbeiten von Professor Walter und Marcus Dohmen interessiert, kann die Drucke, Skizzen und Landschaftsbilder am Wochenende, 24. und 25. Mai, in Langerwehe, Am Parier 15, betrachten. Außerdem wird Walter Dohmen auch vor Ort Drucke anfertigen.

Am Samstag ist die interessante Ausstellung von 14 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Kinder aus Schlich sollen Platt lernen.

Kinder aus Schlich sollen Platt lernen.

Können Ihre Enkel oder Ihre Kinder noch unseren Dialekt verstehen oder sogar sprechen? Wir wollen nicht, dass das „Platt“ ausstirbt!!! Der “Verein Zukunft unserer Pfarre D’horn”  hat daher folgende Idee: Die Verantwortlichen suchen „Sprachpaten“, die gut Platt sprechen können und Lust und Zeit haben, Kindern aus der Pfarre D’horn den Dialekt nahe zu bringen. Die Idee ist, dass einmal im Monat im Pfarrheim in Schlich ein Treffen stattfindet, bei dem zum Beispiel gespielt, gebastelt, gebacken, Kaffee getrunken, vorgelesen oder einfach nur erzählt wird… Gesprochen werden soll allerdings nur Platt.  

Kinder und Jugendliche aus der Pfarre treffen hier auf Erwachsene, die sich mit ihnen auf Platt unterhalten. So kann die ältere Generation ihr Wissen an die jüngere Generation spielerisch und bei netter Geselligkeit weitergeben. 

Das erste Treffen soll am Montag, 28. April, ab 16 stattfinden. Nach dem ersten Kennenlernen sollen Maidekoration gebastelt werden und dabei auf Platt gehört werden, was es mit der „Mai-Tradition“ im Dorf so auf sich hat.

Damit diese Idee in die Tat umgesetzt werden kann, suchen der Verin daher dringend Mütter, Väter, Omas oder Opas, also einfach offene Menschen, die Platt sprechen können und Lust haben, mit Kindern, Jugendlichen und junggebliebenen Erwachsenen auf Platt ins Gespräch zu kommen. Zum Anderen werden natürlich Kinder und Jugendliche ab fünf Jahren gesucht, die gerne Platt lernen möchten und sich einmal im Monat mit ihren „Sprachpaten“ im Pfarrheim treffen wollen.

 Interessenten melden sich bitte bei Sabine Pulsmeier (02421/9947022) oder Peter Weber (02423/407728).

Die Jugendlichen des TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch freuen sich über eine Spende in Höhe von 330 Euro.

Die Jugendlichen des TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch freuen sich über eine Spende in Höhe von 330 Euro.

Der  Veranstalter des Hamburger Fischmarktes, Thorsten Mey, spendete den Erlös einer Wurstverkaufsaktion der Jugendabteilung des TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch.  Der Vorsitzende Frank Grempler aber auch Eltern und Spieler und Spielerinnen der Jugendabteilung nahmen an der Aktion teil um sich anschließend über die Spende von 330Euro zu freuen.

Die Spende wurde durch die Interessenvertretung “Pro Langerwehe” um  den Vorsitzenden Heinz Herten dem  TuS 08 Jüngersdorf vermittelt. Der Verein bedankt sich an dieser Stelle herzlich für die Unterstützung.

Die Langerweher Tafel feierte mit Bürgermeister Heinrich Göbbels (Mitte), seinem Indener Kollegen Ulrich Schuster und Sponsoren.

Die Langerweher Tafel feierte mit Bürgermeister Heinrich Göbbels (Mitte), seinem Indener Kollegen Ulrich Schuster und Sponsoren.

Mit einem Empfang und der Ausstellung „Zu gut für die Tonne“ des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung feierte die Langerweher Tafel jetzt ihr einjähriges Bestehen. Eingeladen waren über 100 ehrenamtliche Mitarbeiter, Freunde und Sponsoren der Tafel. Vorsitzende Ursula Schober betonte, dass die Tafeln eine Antwort auf die wachsende Bedürftigkeit der Deutschen seien und dankte gleichzeitig für die große Unterstützung, die die Langerweher Tafel erfahre. Die Bürgermeister Heinrich Göbbels (Langerwehe) und Ulrich Schuster lobten die wichtige Arbeit.

Erfolgreiche Wanderer ausgezeichnet.

Erfolgreiche Wanderer ausgezeichnet.

Beim Wanderertreff  konnte der 1. Vorsitzende des Eifelvereins in Schlich, Heinz Peter Maaßen,  vor einer erfreulich großen Anzahl von Teilnehmern nach Begrüßung, Mitteilungen über Einladungen, eigene Aktivitäten und Veranstaltungen zwanzig Mitglieder ehren.  Der Deutsche Wanderverband (DWV) hatte die über den Eifelverein zum Meldetermin von der Ortsgruppe Schlich genannten Wanderer, die im Jahr 2013 die jeweiligen Anforderungen für das Deutsche Wanderabzeichen erfüllt und dokumentiert hatten, die entsprechenden Abzeichen in Bronze, Silber und Urkunden zur Verfügung gestellt.

Mit dem Deutschen Wanderabzeichen in Bronze konnten Erika Krause und Hubert Schwalbach ausgezeichnet werden. Das silberne Wanderabzeichen erhielten Regina und Günter Peters für die dreimalige Erfüllung der Anforderungen.
Für das zweimalige Erfüllen der Anforderungen konnte der Vorsitzende Heinz Peter Maaßen die Mitglieder Hilde Warmbrunn, Eva-Maria und Heinz-Peter Esser, Angelika und Leo Quast sowie an sich selber Urkunden verteilen.  
Die Wanderinnen und Wanderer, die von Beginn an der Verleihung des Deutschen Wanderabzeich-ens durch den DWV teilgenommen haben, wurden mit Urkunden geehrt. Es sind: Peter Frauenrath, Inge und Matthias Heck, Marliese und Willi Niederau, Renate und Hermann Rosenzweig, Christiane Völler, Kläre Pütz und Matthias Beckers. Da sie seit Beginn 2010 jedes Jahr dabei waren, haben sie im “Aktionsjahr Deutsches Wanderabzeichen 2014“ die Möglichkeit zum 5. Mal und können in diesem Jahr das Wanderabzeichen in “Gold” erhalten.