Verfasste Beiträge ‘Ulhaus’

Im Ulhaus kam es an Karnevalssonntag zu einem schweren Brand.

Im Ulhaus kam es an Karnevalssonntag zu einem schweren Brand.

Zu einem schweren Brand kam es Karnevalssonntaggegen 13 Uhr in Langerweghe. Zunächst wurden die Löschgruppen Langerwehe, Luchem, Heistern und Schlich alarmiert. Auf dem Langerweher Ulhaus war ein Dachstuhlbrand gemeldet worden. Bei Eintreffen der ersten Kräfte war die Lage sehr unübersichtlich. Ausgehend vom vorderen Teil des Gebäudes hatte sich das Feuer in einen Anbau und von dort in den Dachstuhl geschlagen.

Die enge und verwinkelte Bebauung stellte die Feuerwehr vor einige Probleme, so dass Einsatzleiter Timo Löfgen bereits nach kurzer Zeit Vollalarm für die gesamte Feuerwehr Langerwehe geben musste. Noch während der Löscharbeiten bestand die Gefahr, dass Teile des Gebäudes einstürzen könnten, so dass alle Kräfte aus dem Gebäude abgezogen wurden und die Brandbekämpfung nur noch von außen durchgeführt werden konnte. Nachdem ein Bau-Fachberater des THW das Gebäude begutachtet hatte, wurden umfangreiche Abstützmaßnahmen vorgenommen. Erst danach konnte das Feuer vollständig gelöscht werden. Die Feuerwehr Langerwehe war – unterstützt vom DRK, dem THW und dem FTZ des Kreises Düren mit insgesamt 102 Kräften im Einsatz. Nach fünf Stunden war der Einsatz beendet. Verletzt wurde niemand. Da das Haus unbewohnbar ist, wurden die drei Bewohner vom Ordnungsamt der Gemeinde Langerwehe anderweitig untergebracht. Auch die beiden benachbarten Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen, sind aber nicht unbewohnbar. Der Brand hatte auch Auswirkungen auf den Langerweher Karnevalszug. Zum einen konnten die beiden geplanten Fußgruppen der Löschgruppen Langerwehe und Luchem nicht am Zug teilnehmen, zum anderen musste der Zug einen anderen Weg wählen, da die Einsatzstelle auf dem Zugweg lag und von den Jecken nicht passiert werden konnte. 
Zur Brandursache und zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

 

Kurt Gielgen und Alois Sievers freuen sich auf das erste Bobbycar-Rennen in Düren.

 „Die Organisation ist schon viel Arbeit. Das hatte ich mir so nicht vorgestellt. Und ich schlafe auch nicht jede Nacht wirklich gut.“ Gemeinsam mit Kurt Gielgen ist Alois Sievers der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine. Und er war es auch, der bereits im vergangenen Jahr die Idee hatte, in der Töpfergemeinde ein einen „Bobby-Car-Gaudi-Cup“ ins Leben zu rufen. Jetzt sind für das Spaß-Rennen alle Voraussetzungen geschaffen, am letzten Samstag im August flitzen die kleinen Rutschautos das Ulhaus in Langerwehe herunter.  
„Wie haben schon einige Probeläufe veranstaltet“, schmunzelt Kurt Gielgen. „Die Strecke ist gut, die Bobbycars bekommen schon ganz schön Geschwindigkeit.“ 
Der Rennparcours ist etwa 200 Meter lang, eine Startrampe wird es nicht geben. „Bei den Testfahren“, so Gielgen, „sind Erwachsene gefahren. Und die sind problemlos bis zur Kirche gekommen. Wenn das bei den Kindern nicht so klappt, müssen die eben beim letzten Stück etwas nachhelfen.“

Die Teilnehmer des Bobbycar-Rennens dürfen jeder zwei Trainingsläufe absolvieren, dann beginnen dann die Rennen. Alois Sievers: „Es fahren immer zwei gegeneinander. Und wer verliert, scheidet sofort aus.“ Die beiden Organisatoren halten sich beim Wehter Bobbycar-Rennen genauestens an die Vorschriften des „Bobbycar-Sport-Verbandes”. 
„Den gibt es wirklich“, schmunzelt Sievers. „In den Vorschriften steht zum Beispiel, dass alle Teilnehmer mit Helm fahren müssen, dass der Start aus dem Stillstand erfolgt und dass alle natürlich auf eigene Gefahr unterwegs sind.“ Selbstverständlich sind Halten, Stoßen und Körperkontakte während des Rennens verboten.  
Die Langerweher Feuerwehr hat versprochen, die Strecke abzusichern, ein Landwirt aus Langerwehe stellt Strohballen für den Streckenrand zur Verfügung. Kurt Gielgen wird das Rennen moderieren. „Wir hoffen“, sagt Alois Sievers, „dass schon so 50 bis 70 Kinder und Erwachsene mitmachen.“ Die beiden Männer wollen jedenfalls in den kommenden Wochen tüchtig die Werbetrommel rühren. Kurt Gielgen: „Wir wollen alle Vereine ansprechen, die Jugendarbeit machen. Und natürlich auch die Schulen und Kindergärten.“

 Übrigens wird für den ersten „Bobbcar-Gaudi-Cup“ in Langerwehe für die Teilnehmer ein kleines Startgeld fällig. Erwachsene ab 16 Jahre zahlen fünf Euro, alle anderen drei Euro. Der erste „Bobbycar-Gaudi-Cup“ in Langerwehe findet im Rahmen des Pfarrfestes der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martin in Langerwehe am Samstag, 25. August, statt.  Von 16 bis 17.30 Uhr gibt es Probeläufe, anschließend beginnen die Rennen. Es wird in unterschiedlichen Altersklassen gefahren, nämlich Jungen und Mädchen von drei bis fünf Jahren, Kinder von sechs bis neuen, Jugendliche von zehn bis 12 Uhr, Teenager von 13 bis 16 sowie Erwachsene von 16 bis 99 Jahre.

 Die Veranstalter stellen einige Bobbycars zur Verfügung, selbstverständlich kann aber auch jeder sein eigenes Rennfahrzeug mitbringen.
Um eine Anmeldung zu dem Rennen wird gebeten. Wer mitfahren will, kann sich bei Alois Sievers unter der Rufnummer 02423/901183 oder Kurt Gielgen, Telefonnummer 02423/7620, melden. Kurzentschlossene können aber auch einfach so zum Rennen kommen.