Verfasste Beiträge ‘Töpfermeister Tünn’

Töpfermeister Tünn

Also, Freunde, das war schon eine wirklich tolle Sache gestern. Ja, ich meine den Familientag der Karnevalsgesellschaft “Pannebäckere” gestern am Vatertag auf dem Kirchvorplatz. Da muss ich den Verantwortlichen von den “Pannebäckern” auch an dieser Stelle wirklich einmal ein ganz dickes Kompliment aussprechen. Echt jetzt. Vier Mal bin ich gestern bei meinen Rundgängen durchs Dorf (ich hatte ja frei, die Töpferscheibe hat geruht…) an dem Fest vorbei gekommen, und jedes Mal war auf dem Platz vor unserer Pfarrkirche die Hölle los. Toll. Die Leute waren gut drauf und hatten Spaß, vor allem die riesige “Bundeskegelbahn” war der Renner. Einen ganzen Tag haben die “Pannebäcker” geschuftet, gemacht und getan, um den Langerwehern dieses Fest zu ermöglichen, dafür ist wirklich mal ein Dankeschön fällig. Erst nach halb neun gestern Abend waren die letzten mit dem Aufräumen fertig, ich hab´s gesehen.

Und überhaupt: Was die Wehter Ortsvereine alles leisten, ist schon toll. Schützen, Karnevalsgesellschaften Sportvereine, Feuerwehr, Maigesellschaften, Bläservereinigung und, und, und – sie alle stellen unglaublich viel für die (Dorf-)Gemeinschaft auf die Beine. Und liebe Leute, da sollten wir alle ab und zu mal dran denken. Und das ein oder andere Fest der Vereine in unserer schönen Töpfergemeinde auch mal besuchen.

In diesem Sinn! Tschööööööö! Euer Tünn!

Töpfermeister Tünn liebt Eis.

Hallo, Ihr Lieben! Was soll ich Euch sagen, ich bin heute so richtig gut gelaunt. Ach was, ich bin allerbester, blendender Stimmung! Ich sach Euch: ES GEHT BERGAUF! JA! STEIL BERGAUF! Warum, na, weil eins mal sicher ist: Die Tage des Winters, des Schneeschippens und des Nicht-Müll-Abgeholt-Werdens in Langerwehe sind vorbei!

Ja, ja, Ihr denkt jetzt wahrscheinlich, dass ich nun völlig durchgeknallt bin. Bin ich aber nicht. Aber ich habe sichere Indizien dafür, dass der Sommer in den Startlöchern steht. Unsere Eisdiele hat nämlich wieder auf. Da guckt Ihr, was?

Ich hab` meinen Augen nicht getraut, als ich gestern am späten Nachmittag durchs Dorf spaziert bin, um mal nach dem Rechten zu sehen und bei Karla und Maurizio Bellenzier im Eiscafé “Cortina” Licht brannte.

Juchuu! Unsere Eisdiele hat wieder auf!!!!

Aber nicht nur das: Es waren auch schon Gäste im Eiscafé, die das ein oder andere Bällchen Eis verputzt haben. Na ja, ich bin natürlich auch sofort rein. Um mir mein Lieblings-Spaghetti-Eis zu genehmigen. Und ich wusste gar nicht mehr, wie lecker das ist. Einfach köstlich!

Tünn liebt Spaghetti-Eis. Und Bananen-Split. Und...

Also, Karla und Maurizio: Herzlich willkommen zu Hause! Schön, dass Ihr wieder da seid.

Ach ja, und bis gaaaaaanz bald!

Egal, ob der Sommer vor der Tür steht oder nicht. Eis schmeckt auch im Winter…

In diesem Sinne: Tschöööööö!

Töpfermeister Tünn

Guten Morgen, Freunde, tja, ihr habt es   vielleicht heute Morgen auf dieser Seite schon gelesen gelesen: Meisenknödel im Garten sind erlaubt. Gott sei Dank, kann ich da nur sagen. GOTT SEI DANK, fast wäre das nämlich in die Hose gegangen, und das wäre ja gerade jetzt im Winter ziemlich blöd gewesen…

Ja, der Wehter Gemeinderat hat kürzlich eine “Ordnungsbehördliche Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Gemeinde Langerwehe” verabschiedet. Und darin geht es unter anderem um Meisenknödel. Im Beamtendeutsch heißt das übrigens “Das Füttern von wild lebenden Tieren und verwilderten Haustieren (Tauben, Katzen etc.) ist verboten.” Aber es sind auch Meisenknödel gemeint. Jawoll. Nun gut, die wilden Tiere können aufatmen, wenn, ja, wenn sie sich denn auf einem Privatgrundstück aufhalten. Sozusagen inenrhalb der Gartenzaungrenzen. Oder der Maschendrahtzaun-Absperrung. Aber ich schweife ab.

Elefanten bitte nur auf dem eigenen Grundstück füttern.

Innerhalb der eigenen Grundstücksgrenzen darf alles gefüttert werden, was Hunger hat. Also auch Krokodile, Löwen, Tiger, Elefanten (okay, dazu müsste euer Garten jetzt zugegeben ziemlich groß sein….).

Die ordnungsbehördliche Verfügung ist aber noch viel länger. Und ich habe kurz mal überlegt, ob ich sie komplett abschreiben und hier veröffentlichen soll. Mach ich aber nicht, weil ich bei 15 Paragraphen und sechs eng bedruckten DIN A4-Seiten dann morgen immer noch hier sitze. Aber ein paar Dinge, die die “ordnungsbehördliche Verordnung” so regelt, möchte ich euch doch erzählen: Alkohol, Nikotin  und Drogen auf Spielplätzen in Langerwehe sind verboten, Pinkeln außerhalb von Toiletten auch (im Beamtendeutsch heißt das “Verrichtung der Notdurft außerhalb von Toiletten”) genauso wie das Übernachten auf öffentlichen Bänken und Stühlen. Spucken und Ausspucken von Kaugummis sind ebenfalls nicht erlaubt, Autoputzen mit Reinigungsmitteln auch nicht,  und dass jedes Haus eine Hausnummer braucht, ist ja wohl jedem auch klar.

Ganz ehrlich, das meiste, was in der Verordnung steht, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Weil ein gutes Miteinander einfach besser funktioniert, wenn gewisse Regeln eingehalten werden. Und es ist schon irgendwie traurig, dass so einen Regelkatalog überhaupt geben muss. Noch trauriger ist allerdings, dass er vermutlich überhaupt nicht viel nutzen wird: Es wird imemr Zeitgenossen geben, die auf Spielplätzen Drogen konsumieren oder ihren Müll in der Gegend rumschmeißen. Und es gibt vermutlich zu wenige Mitarbeiter der Gemeinde, die das wirklich kontrollieren.

In diesem Sinne: Tschööö und bis demnächst!

Tünn ist sauer.

Tja Freunde, was soll ich sagen: So langsam werde ich sauer! Ja, SAUER! Jetzt mal ehrlich, sind wir hier in Langerwehe oder in Neapel? Nein, nicht wegen der leckeren Pizza, die ja bekanntermaßen aus Süditalien ihren Siegeszug über ganz Europa angetreten hat, sondern wegen der Müllberge, die sich derzeit vielerorts in Langerwehe türmen. Viele entzürnte Bürgerinnen und Bürger haben gestern in der Redaktion von toepfergemeinde.de angerufen und sich beschwert.

Am Nikolausberg ist der Müll seit dem 22. Dezember nicht mehr abgeholt worden.

Zu Recht übrigens, wie ich finde. Völlig zu Recht. Die gelben Säcke sollten schon vor Weihnachten abgeholt werden, die grauen Tonnen in der Woche “zwischen den Jahren”, wie wir hier ja so schön sagen – und beides steht in vielen Straßen im Gemeindegebiet immer noch da. Betroffen sind unter anderem der Schafenberg und der Nikolausberg.

Die Firma “Regioentsorgung”, die ja für die Müllabfuhr in Langerwehe zuständig ist, schreibt dazu auf ihrer Internetseite In vielen Neben- und Anwohnerstraßen türmen sich die Schneemassen vor Einfahrten und Gehwegen. Die Einfahrt mit den Entsorgungsfahrzeugen ist oftmals unmöglich. Nicht geleerte Behälter können leider nicht nachgefahren werden!! Bitte nutzen Sie bis zur nächsten Abfuhr Papiersäcke für den Bioabfall, Kartons für Altpapier und Plastiksäcke für den Restabfall. Diese können dann hinzu gestellt werden.

Ich hab´extra nochmal bei der Hotline angerufen (Telefon: 02403/5550666) und mir von der (freundlichen) Dame bestätigen lassen, dass zusätzliche Müllbeutel, die neben die Tonnen gestellt werden, beim nächsten Mal mit abgeholt werden. Einen zusätzlichen Abholtermin gibt es allerdings nicht. Die Dame am Info-Telefon hat für Verständnis gebeten. Meins hält sich in Grenzen, aber zugegeben: Aufregen bringt uns kein bisschen weiter… Wir müssen also warten bis zur nächsten, planmäßigen Müllabfuhr. Und so lange eben mit neapolitanischen Verhältnissen leben. Obwohl: Wenn schon, dann hätte ich auch gerne deren Temperaturen!!
In diesem Sinne: Tschöööö!

Töpfermeister Tünn

Tja, liebe Leute, wir hier von toepfergemeinde.de sind heute morgen ein bisschen spät dran, aber das war ja auch eine Silvesternacht. Toll! Wahnsinn! Wir haben gefeiert bis zum Umfallen. Und da haben wir heute eben mal etwas länger geschlafen. Ich meine, das muss doch echt auch mal sein, oder? Mich haben sie dann natürlich als erstes geweckt, macht aber nix: ICH ARBEITE SCHLIEßLICH GERNE!!!! Also, Freunde, ich wünsche euch zunächst mal ein ganz tolles Jahr 2011, hoffentlich sind alle gut rein gekommen! Und dass die meisten eurer Wünsche und Pläne auch Wirklichkeit werden.

Nun ja, ich hab versucht, das alte Jahr in Langerwehe einmal Revue passieren zu lassen. Es ist jede Menge passiert. Aus jedem Monat habe ich zwei, drei wichtige Begebenheiten für euch aufgeschrieben. (Ach ja, und morgen kommen wir dann wieder so pünktlich wie immer….)

Die Wehebachschule wird zur Offenen Ganztagsgrundschule.

Im Januar gab es zum Beispiel die Meldung, dass die meisten Kommunen im Kreis Düren schrumpfen, Langerwehe aber deutlich wächst: Im Jahr 2000 hatten wir 13665 Einwohner, heute sind es über 14000. Der Eine-Welt-Arbeitskreis der Pfarre St. Martin bekam den Preis “Weggemeinschaft International” der Region Düren des Bistums Aachen für sein Engagement in Tansania. Im dritten Anlauf ist es an der Wehebachtschule gelungen, genügend Eltern zu finden, die ihr Kind auch gerne nachmittags betreut wissen – es wird eine offene Ganztagsgrundschule eingerichtet.

Die Jakobusfigur an der Hauptstraße wird von spanischen Pilgern besucht.

Im Februar werden dann die Viertklässler der Wehebachschule zu kleinen Radioreportern. In der Schule wird eine Kindersendung für den WDR aufgezeichnet. Kinder aus Langerwehe schreiben und sprechen Radionachrichten selbst. Ein zwölfjähriger Junge ist im Februar gegen ein fahrendes Auto gelaufen, wurde aber zum Glück nur leicht verletzt. 50 spanische Pilger, die alle am Jakobsweg wohnen, waren zu Gast in Langerwehe und haben unter anderem die Jakobusstatue an der Hauptstraße besucht. Schließlich sind wir ja auch Pilgergemeinde…

Platz drei in der Rheinischen Solarliga.

Platz drei in der Rheinischen Solarliga.

Im März verteilte die IV “Pro Langerwehe” den Erlös ihrer Weihnachtssammelaktion. Über 1250 Euro sind zusammen gekommen, über das Geld freuten sich die fünf Kindergärten in unserer Gemeinde. Langerwehe belegt den dritten Platz der Rheinischen Solarliga, und der schreckliche Brand auf Schloss Merode jährt sich zum zehnten Mal. Noch immer sind die umfangreichen Renovierungsarbeiten nicht abgeschlossen.

Im April steigt zum siebten Mal das Gewerbefest im Gewerbegebiet in Jüngersdorf mit über 7000 Besuchern, außerdem kommt kurz vor den Landtagswahlkampf im Mai die Grünen Spitzen-Politikerin Claudia Roth in die Töpfergemeinde, um den Landtagskandidaten Jörg Benter zu unterstützen.

SPD-Ortsvorsteher Rolf Kurth wird wiedergewählt.

Im Mai wird ein neuer Landtag gewählt, in Langerwehe sieht das Wahlergebnis so aus: Wahlberechtigte: 10864, Wähler: 7155; Beteiligung 65,9 % (2005: 67,6 %), CDU 40,6 % 37,8 % (50,9 %), SPD 38,8 % 33,8 % (31,9 %), Grüne 8,8 % 9,8 % (5,4 %), FDP 4,7 % 7,1 % (5,9 %), Linke 4,8 % 4,9 % (1,2 %). In die Pfarrkirche St. Martinus in Schlich ist eingebrochen worden, zum Glück haben die Diebe nichts geklaut. Der Wehter Grünen-Politiker und Jurist Jens Ferner hat Strafanzeige gegen Google gestellt. Er hält das “Street-View”-Projekt für Datenmissbrauch. SPD-Urgestein Rolf Kurth wird als Ortsvereinsvorsitzender seiner Partei wiedergewählt.

Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß freut sich über den neuen Ausstellungsraum.

Im Juni wird Achim Frings zum zweiten Mal Schützenkönig der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft in Langerwehe. Im Töpfereimuseum etabliert sich eine neue Konzertreihe mit dem Ensemble “musica solare” aus Köln. Außerdem ist Museumschefin Dr. Kirsten Maaß überglücklich, dass endlich ihr Ausstellungsraum frisch renoviert und mit einem neuen Lichtkonzept ausgestattet worden ist. Zur Eröffnung kommen viele Menschen. Kassensturz im Rathaus: Wenn kein Wunder passiert, ist Langerwehe in 2016 insolvent. Und dieses, unser Langerwehe-Blog geht im Juni online.

Sandra Ines Schip­pers und Michael Maaß werden im Juli als neue Schiedspersonen der Gemeinde vom Rat gewählt. Die IV “Pro Langerwehe” veranstaltet ihre traditionelles Sommerfest und Zehntausende strömen zum Spaß haben und Einkaufen in die Töpfergemeinde. Wenauer Kinder sammeln Geld und spenden 800 Euro für Erdbebenopfer in Haiti. Ein 34-jähriger Porschefahrer aus Langerwehe wird mit 211 Stundenkilometern auf der Landstraße erwischt. Seine Begründung für die leicht überhöhte Geschwindigkeit: zu spät dran auf dem Weg zur Arbeit…. Die Bürgersolaranlage nimmt im Juli ihre Arbeit auf, außerdem werden die Weichen für die Langerweher Zukunftswerkstatt gestellt. Klar, dass auch Langerwehe zur WM im Fußballfieber ist. Es gibt Autokorsos und Public Viewing im Ort.

Sabrina Rüttgers wird neue Miss Annakirmes.

Die neue Miss Annakirmes heißt Sabrina Rüttgers und kommt aus der Töpfergemeinde. Die Städtepartnerschaft Langerwehe-Exmouth feiert im August ihren 25. Geburtstag. In Düren ist eine Autofahrerin aus Langerwehe mit 2,44 Promille aus dem Verkehr gezogen worden. Und fährt vorerst kein Auto mehr…

Im September entscheidet der Rat, die Entwicklungsgesellschaft Langerwehe nicht aufzulösen, sondern wirtschaftlich wieder auf sicherere Füße zu stellen. Ob das klappt, bleibt abzuwarten. Alexandros Papadopoulos rennt beim Sponsorenlauf der Gesamtschule an einem Tag 36 Kilometer und bricht damit den Schulrekord. Der Eifelmarkt im Töpfereimuseum öffnet zum 23. Mal seine Pforten.

Bei herbstlichem Regenwetter wurde der neue Heisterner Parkplatz offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Schüler der Gesamtschule Langerwehe bekommen im Oktober die Gelegenheit, mit dem amerikanischen Anti-Aggressions-Trainer Scary Guy zu arbeiten. Und der Heisterner Sportplatz kriegt einen neuen Parkplatz. Für schlappe 225000 Euro, die aus dem Konjunkturpaket II bezahlt werden. Im Töpfereimuseum wird eine einzigartige Ausstellung eröffnet. “Grenzüberschreitung” heißt die Schau.

Albert Trostorf

Dem Meroder Ortsvorsteher Albert Trostorf gelingt es im November, die Leiche eines amerikanischen Soldaten, der im November 1944 in Merode gefallen ist, zu identifizieren. Kermit E. Sargent hieß der Mann, Trostorf bekommt eine Urkunde. Mit Kira Schmitz von der KG “Löstige Döppesbäcker” bekommt Langerwehe seine erste Kinderprinzessin. Die “Löstige Pannebäcker” küren Alice Bauer als neue Narrenherrscherin. Es ist zum 36. Mal Töpfermarkt, und auf Schloss Merode findet zum zweiten Mal ein Weihnachtsmarkt statt.

Im Dezember findet in der Wehebachschule die erste Runde der Langerweher Zukunftswerkstatt statt. Die Gemeinde und die Aachener Kathy-Beys-Stiftung haben eingeladen, die Veranstaltung ist mit vielen Besuchern ein großer Erfolg. Es bilden sich drei Arbeitsgruppen. Die Löschgruppen Langerwehe und Schlich der Freiwilligen Feuerwehr bekommen ein neues Löschfahrzeug. In Merode wird eine Straße nach dem polnischen Zwangsarbeiter Edaurd Kaczmarek benannt. Außerdem wird hier damit begonnen, alle Straßenschilder auszuwechseln.