Verfasste Beiträge ‘Töpfermarkt’

40 von rund 50 Ausstellern des Langerweher Töpfermarktes sind Keramiker. Eine von ihnen war Christine Dottke.

„Ich bin immer wieder begeistert. Für mich verliert gute Keramik einfach nie an Reiz.“ Reinhilde Schmidt aus Heimbach ist Stammgast beim Langerweher Töpfermarkt. „Ich bin eigentlich immer hier“, lacht sie. Einiges ist aber anders beim 38. Langerweher Töpfermarkt rund um das Langerweher Töpfereimuseum. Es gibt ein neues Brandschutzkonzept, das einzuhalten ist, deswegen stehen einige der Buden anderes als sonst. Stammgäste wie Reinhilde Schmidt hatten beim 38. Töpfermarkt auch deswegen viel zu entdecken, aber natürlich nicht nur deswegen.  Keramiker aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland präsentierten beim Töpfermarkt, der übrigens vor knapp vier Jahrzehnten der erste in ganz Deutschland war, ihre kunstvoll getöpferten Waren. Es gab Schlichtes und Buntes, Gebrauchskeramik und Kunstwerke. 

Bärbel Ehlert und Friedhelm Lutzer vom Duo „Kaleido Klez“ begeisterten die Töpfermarktbesucher.

Zumindest am Samstag freuten sich Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß und ihr Team über bestes Töpfermarkt-Wetter, trotzdem blieben samstags die Besuchermassen aus, man konnte bequem zwischen den Ständen entlang spazieren. Für viel Atmosphäre auf dem Markt sorgten Bärbel Ehlert und Friedhelm Lutzer vom Duo „Kaleido Klez“, die mit Geige und Akkordeon unterwegs waren, um die Besucher mit traditioneller jiddischer Musik zu unterhalten. 
Viele Töpfermarkt-Gäste statteten auch der Alten Kirche auf dem Rymelsberg einen Besuch ab, hier gab es wie immer ein kunstvolles Lichterbild. 

Diesmal wurde mit unzähligen Teelichtern ein stilisierter Kirchenchor zum Strahlen gebracht. Am Abend gab es dann einen stimmungsvollen Lichterzug von der Alten Kirche zur Pfarrkiche St. Martin. Mit dabei die Mittelaltergruppe „Wehter Kumpaney“ und die Matthias-Pilger aus dem Langerweher Ortsteil D`horn. Die Zugteilnehmer brachten ein Licht aus der Alten Kirche ins Dorf, auch um damit zu symbolisieren, dass sich irgendwann das Langerweher Leben vom Rymelsberg an die Hauptstraße verlagert hat. Gestern schließlich war es genau hier, also an der Hauptstraße. Die Interessenvertretung „Pro Langerwehe“ hatte mit großen Weihnachtsmännern und entsprechenden Leckereien dazu eingeladen, auch die Geschäfte waren geöffnet. „Wir wollten uns abgrenzen“, so IV „Pro Langerwehe“-Vorsitzender Heinz Herten. „Denn mit dem Töpfermarkt oder dem Weihnachtsmarkt von Merode zu konkurrieren, ist sehr schwer.“

Die Verantwortlichen für den 38. Langerweher Töpfermarkt um Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß (fünfte von links) hoffen auf gutes Wetter und einen gelungenen Markt.

Der Langerweher Töpfermarkt ist Gemeinschaftsaufgabe. Wenn der Markt traditionell am ersten Adventwochenende, also in diesem Jahr am 1. und 2. Dezember, wieder von 11 bis 18 Uhr seine Pforten öffnet, ist ein ganzes Dorf auf den Beinen. Über 50 Austellerinnen und Aussteller aus ganz Deutschland konnte Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß für den Markt gewinnen, davon allein über vierzig Keramikerinnen und Keramiker. 
Zum vielfältigen Angebot des Marktes gehören traditionelles und modernes Gebrauchsgeschirr, fantasievolle Gartenkeramik und Musikinstrumente aus Ton. Es gibt künstlerisch gestaltete Einzelstücke, Steinzeug, Fayencen und Porzellan. Dr. Kirsten Ulrike Maaß: „Bei unserem Töpfermarkt bekommen die Besucher wirklich einen umfassenden Einblick in das sehr weite Feld der Keramik.“  
Zum ersten Mal mit von der Partie ist beispielsweise Andreas Fiebiger aus Kreuzau, der getöpferte und sehr farbenfrohe Pfeifen auf dem Langerweher Markt präsentieren wird. „Es kommen“, so Dr. Maaß, „aber auch bekannte Töpfer nach Langerwehe, die hier ihre Stammkundschaft haben. Es wird eine gute Mischung von alten und neuen Marktbeschickern geben.“

Neben den Keramikern wird es beim Langerweher Töpfermarkt auch Feines aus Filz und Seide geben, Schmuck aus Glasperlen und Knöpfen sowie Arbeiten aus Holz. „Unser Markt“, so Kirsten Ulrike Maaß, „lebt natürlich auch von seiner ganz besonderen Atmosphäre.“ Dafür sorgen natürlich die schönen Räumlichkeiten in und um das Töpfereimuseum, aber auch die liebevolle Dekoration, für die die Museumsleiterin und ihr Team sorgen.

Außerdem gibt es noch ein stimmungsvolles Rahmenprogramm, das den Markt bereichert. Gerhard Weiler wird Akkordeon spielen, das Jugendorchester der Bläservereinigung Merode wird im Museum zu Gast sein, und mit der Gruppe „KaleidoKlez“ wird traditionelle jiddische Musik m Töpfereimuseum Langerwehe am Pastoratsweg Einzug halten.

Kleine Markt-Besucher haben wie immer in Langerwehe die Gelegenheit, in der Museumswerkstatt unter Anleitung einmal selbst zu töpfern.  Der Töpfermarkt-Samstag endet traditionell mit einem historischen Umzug. Die Mitglieder der Mittelaltergruppe „Wehter Kumpaney“, Blockflöten spielende Kinder und die Matthias-Pilger aus D`horn erinnern daran, dass sich Langerwehe im Mittelalter vom Rymelsberg zum heutigen Ort verlagerte. 
Auch der Verein zur Erhaltung der Alten Kirche ist beim Töpfermarkt mit von der Partie. Wie immer hat Herbert Strassfeld  auch diesmal wieder ein Lichterbild auf den Boden des historischen Gotteshauses gezaubert. Wenn überall eine Kerze steht, wird hier der Kirchenchor St. Martin in stilisierter Form zu sehen sein. Fast 30 Arbeitsstunden, vier Kilogramm Sand, 240 Meter Klebeband und jede Menge Kreativität hat Strassfeld in das Bild investiert. 
Die Langerweher Hauptstraße – schon jetzt weihnachtlich geschmückt – wird am Töpfermarkt-Sonntag zu einem amerikanischen Weihnachtsmarkt. Von 12 bis 17 Uhr sind zudem die Geschäfte geöffnet. Es gibt eine Rodelrutsche, vier Meter hohe Weihnachtsmänner und Musik aus den Staaten.
Alois Sievers und Kurt Gielgen sind die beiden Vorsitzenden der Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine. Sie veranstalten mit Beginn des Töpfermarktes die Aktion „Weihnachtswunschbaum“ in Langerwehe. Wer helfen möchte, kann sich am Tannenbaum in der Sparkassen-Filiale in der Hauptstraße einen Weihnachtswunsch aussuchen und erfüllen. Weitere Informationen gibt es unter ☏ 02423/901183.
Schülerinnen und Schüler des Langerweher Pianisten Heribert Koch gestalten am Sonntag, 2. Dezember, ihr alljährliches Konzert im Forum der Europaschule Langerwehe am Exmouthplatz. Ab 17.15 Uhr, im Anschluss an den Töpfermarkt, präsentieren die jungen Musiker von sieben bis 17 Jahren, darunter mehrere Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ und der Auswahlspiele des Deutschen Tonkünstlerverbandes, einen abwechslungsreichen Querschnitt durch alle Stilepochen der Klavierliteratur von Mozart und Schubert bis zum aktuellen Musicalhit. Ergänzt wird das Programm durch Kammermusikbeiträge. Der Eintritt ist frei!

 

Zumindest am Samstagnachmittag war beim Töpfermarkt wenig los.

Ausstellerin Elke Kubicek-Rossenbach beobachtet seit einigen Jahren, dass immer weniger Besucher zum Töpfermarkt nach Langerwehe kommen.

„Die Qualität des Marktes ist gut“, sagt Keramikerin Elke Kubicek-Rossenbach aus Pillig in Rheinland-Pfalz. „Ramsch gibt es hier wirklich keinen. Aber es kommen seit einigen Jahren immer weniger Besucher. Das ist eben meine Beobachtung.“ Dem stimmt auch Aussteller Guido Zenke aus Aldekerk am Niederrhein zu. „Ich komme schon 15 Jahre zum Töpfermarkt“, sagt er. „Und es kommen immer weniger Leute. Ich kann mir nicht erklären, woran es liegt.“ Es ist Samstagnachmittag, 15.30 Uhr, und auf dem 37. Töpfermarkt am Töpfereimuseum in Langerwehe ist es wirklich ziemlich ruhig. Anders als in früheren Jahren kann man bequem über den Keramikmarkt schlendern, und das Angebot, das Museumsleisterin Dr. Kirsten Maaß und ihr Team nach Langerwehe geholt haben, kann sich wirklich sehen lassen. Über 50 Aussteller und Ausstellerinnen haben in Langerwehe ihre Waren präsentiert, davon allein 42 Keramiker und Keramikerinnen, immerhin zwölf, die am Wochenende zum ersten Mal in Langerwehe mit von der Partie waren. Überwiegend gab es beim Langerweher Töpfermarkt Gebrauchs- und Gartenkeramik, es wurden aber auch Kunstobjekte angeboten. Und wie immer hatte Dr. Kirsten Maaß auch Künstler eingeladen, die auf dem Töpfermarkt Produkte aus Holz, Leder, Glas und Filz angeboten haben. Die Mitglieder des Förderkreises haben Lose verkauft, es gab Reibekuchen vom Orgelbauverein, Glühwein und ein Nikolaus war auch mit von der Partie.

Gerhard Moonen gehörte zur Truppe des Glühweinstandes und hatte offenbar bei der Arbeit viel Spaß.

Der Töpfermarkt in Langerwehe ist Gemeinschaftsaufgabe. Und so ist es auch kein Wunder, dass nicht nur im Museum am ersten Adventswochenende fleißig gearbeitet wird, die Mitglieder des Vereins zur Erhaltung der Alten Kirche machen mit, und auch die Interessenvereinigung „Pro Langerwehe“ der Geschäftsleute, Einzelhändler und Freiberufler, hatte am verkaufsoffenen Sonntag wieder für ein buntes Programm mit viel Musik und Unterhaltung für die ganze Familie in der Langerweher Hauptstraße gesorgt. Schade nur, dass ausgerechnet am Sonntag der November begonnen hat, sich zumindest zeitweise von seiner ziemlich ungemütlichen, herbstlichen Seite zu zeigen.

Ein besonders stimmungsvoller Höhepunkt war wie immer der Lichterzug am Samstagabend von der Alten Kirche auf dem Rymelsberg zur neuen Pfarrkirche mitten im Ort. Mit diesem Zug will man seit einigen Jahren dokumentieren, wie sich das dörfliche Leben in Langerwehe im Laufe der Jahrhunderte von der Alten Kirche bis in die neue Kirche verlagert hat. Beim Umzug mit von der Partie sind die Langerweher Mittelaltergruppe „Wehter Kumpaney“, eine mittelalterlich gewandete Flötengruppe und viele, die beim Töpfermarkt mitgemacht hat.

Beim traditionellen Lichterzug am Samstagabend waren auch viele Kinder und Erwachsene in mittelalterlichen Kostümen mit dabei.

Pfarrer Heinz Portz hat die Gruppe in der neuen Pfarrkirche empfangen. Anschließend wurde auf dem Kirchvorplatz noch bei Glühwein, Kinderpunsch und heißen Würstchen gefeiert. Musik gab es von einer Bläsergruppe unter der Leitung von Renold Quade.

Es ist wieder Töpfermarkt in Langerwehe.

Es ist wieder Töpfermarkt in Langerwehe! Bereits zum 37. Mal findet er am ersten Adventswochende, 26. und 27. November, im Töpfereimuseum in Langerwehe, Pastoratsweg 1, statt. Der Markt ist an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Der älteste Töpfermarkt der Bundesrepublik lockt wegen seines qualitätsvollen Angebots und seines besonderen Flairs alljährlich tausende Besucher nach Langerwehe. 2011 öffnet der Markt zum 37. Mal seine Pforten. Mehr als 50 Aussteller präsentieren sich im und rund um das Töpfereimuseum. Zum vielfältigen Angebot gehören Gebrauchsgeschirr, Gartenkeramik, Schmuck und Musikinstrumente aus Ton sowie künstlerisch gestaltete Einzelstücke. Steinzeug, Irdenware, Fayence und Porzellan geben Einblick in das weite Feld der Keramik.

Hochwertige Produkte anderer Kunsthandwerker wie Glasobjekte, Gefilztes, Leder- oder Holzwaren bereichern das qualitätsvolle Angebot der Töpfer und Keramiker. Spezialitäten für Feinschmecker runden das Marktangebot ab.

Die alte Kirche auf dem Rymelsberg.

In der „Alten Kirche“, nahe dem Museum, erwartet die Besucher ein großes Lichtbild, das Sie selbst aus hunderten von kleinen Kerzen zusammensetzen. In diesem Jahr wird die Silhouette des Hl. Florian, des Schutzpatrons der Feuerwehr, zu sehen sein. Der Verein zur Erhaltung der Alten Kirche möchte damit der Feuerwehr danken, dass sie den Verein in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten immer wieder bei Arbeiten am Turm der Kirche tatkräftig unterstützt hat. Das auf dem Kirchenboden in Sandlinien gezeichnete Bild soll durch zahlreiche Stehlichter zum Leuchten gebracht werden.

Am Samstag, dem 26. November findet der traditionelle Lichterzug, bei dem ein Licht aus dem Lichterbild von der Alten Kirche in die Pfarrkirche gebracht wird, statt. Der Lichterzug wird von der Mittelaltergruppe “Wehter Kumpaney” der Pilgergruppe der St. Matthias Bruderschaft Schlich/D’horn und der Flötengruppe der Musikschule Langerwehe gestaltet. Hierzu sind alle Mitglieder der Pfarrgemeinde und alle Besucher des Töpfermarktes herzlich gegen 18 Uhr in die Alte Kirche eingeladen. Der Erlös aus dem Verkauf der Lichter dient dem Erhalt und der weiteren Renovierung der Alten Kirche.  Mit dem Lichterzug wird daran erinnert, dass sich das Dorf im Mittelalter von der Kuppe des Rymelsbergs, auf dem das Museum steht, an seinen Fuß verlagerte.

Die Langerweher Geschäftswelt hat sich ebenfalls auf das Marktereignis eingestellt. Am Sonntag haben die Geschäfte geöffnet. Überall spielt Musik und es gibt eine Menge Unterhaltung.

Die alte Kirche auf dem Rymelsberg.

Bereits zum 36. Mal fand am Wochenende der Langerweher Töpfermarkt  statt. Über 50 Aussteller präsentierten in und um das Töpfereimuseum feinste Töpferwaren, Skulpturen, aber auch Gebrauchskeramik, Schmuck und sogar Musikinstrumente aus Ton. Darüber hinaus gab es aber auch Feines aus Leder, Glas und Gefilztes. Kurzum: Es war Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß und ihrem Team wieder gelungen, ein abwechslungsreiches Marktprogramm auf die Beine zu stellen. Besonders im kürzlich renovierten Ausstellungsraum des Museums wirkten die ausgestellten Waren besonders schön. Trotzdem war gerade am Samstagnachmittag im Töpfereimuseum nicht so viel los, wie noch in den vergangenen Jahren. Vielleicht war aber auch einfach die Konkurrenz zu groß: In Kreuzau war ebenfalls Adventsmarkt, genauso wie am Schloss Merode. Und auch im Schönthal hat noch ein kleiner Weihnachtsmarkt stattgefunden.

Am Samstagabend hat es dann wie immer eine feierliche Prozession von der alten zur neuen Kirche in Langerwehe gegeben. Mit dabei die Mittelaltergruppe „Wehter Kumpaney“ und die Schlicher Matthias-Bruderschaft (beide in historischen Kostümen). Im Gepäck hatten die Pilger ein Licht aus dem stimmungsvollen Lichterbild in der Alten Kirche (Norbert Strassfeld hatte eine stilisierte Orgel auf den Kirchenboden gezeichnet, die mit Teelichtern zum Leuchten gebracht wurde), wo es von Pfarrer Heinz Portz in Empfang genommen wurde. René Stolz, Matthias Krause, Mark Ruhnau und Johannes Merz sorgten mit ihren Blasinstrumenten für die passende Adventsmusik, und Robert Jordans hatte dafür gesorgt, dass die Wehter Kirche immer wieder in anderes, farbliches Licht getaucht wurde.

Gestern wurde dann nicht nur am Töpfereimuseum gefeiert, sondern auch an der Langerweher Hauptstraße, wo die Interessenvertretung „Pro Langerwehe“ wieder ein attraktives Programm auf die Beine gestellt hatte. Unter anderem sorgte die Gruppe „Eifelblech“ für Unterhaltung.

Eine kleine, vorweihnachtsliche Fotoshow mit Impressionen vom Langerweher Töpfermarkt-Fest sehen Sie hier! Viel Spaß!