Verfasste Beiträge ‘Töpfergemeinde’

Der Eifelmarkt war wieder toll.

Auch der 26. Eifelmarkt im Langerweher Töpfereimuseum entpuppte sich am Wochenende wieder als echter Publikumsmagnet. Unzählige Menschen, Kinder und Erwachsene, waren in die Töpfergemeinde gekommen, um Köstlichkeiten aus Eifel und Ardennen zu genießen. Im Angebot waren unter anderem belgisches Starkbier, Wildsalamie, aber auch köstliche Schokolade. Empfangen wurden die Besucher wie immer von unzähligen, leuchtend orangefarbenen Kürbissen von „Kriegers Gärtnerhof“ in Merode. Die kleinen Eifelmarktbesucher konnten zudem an einer Kurtsch- oder Treckerfahrt teilnehmen oder in der Töpferwerkstatt einmal mit Ton hantieren. Für jede Menge Flair und Unterhaltung sorgten unter anderem das Jugendorchester der Bläservereinigung Merode und die Mittelaltergruppe „Wehter Kumpaney“.

Harfen sind Renate und Gerd Müllers große Leidenschaft. Sie bauen die Instrumente sogar selbst

Gerd Müller (58) aus Langerwehe hat schon immer gerne mit Holz gearbeitet. Und seine Frau Renate ist begeisterte Harfenistin. Sie spielt selbst und unterrichtet dieses besondere Instrument auch. Irgendwann war die 55-Jährige auf der Suche nach preiswerten, aber guten Instrumenten für ihre Schüler. Und ziemlich schnell ist den beiden die Idee gekommen, selbst Harfen zu bauen. Renate Müller: „Für mich war wichtig, dass die Harfen gut klingen, dass sie einfach zu transportieren sind und dass man zum Spielen auf einem normalen Stuhl sitzen kann. Naja, und natürlich, dass die Instrumente erschwinglich sind.“ Gerd Müller konnte all diese Wünsche seiner Frau umsetzen. Die Harfen aus Langerwehe sind nicht besonders groß, man kann aber fast alle Stücke auf ihnen spielen. Die Schalldecken seiner Harfen, die für den besonderen Klang sorgen, sind aus echtem Holz, häufig Fichte, Zeder oder Ahorn, der Rest wird aus Multiplexplatten gebaut. Die Nylonsaiten kommen aus Bayern, auch die mechanischen Teile kaufen die Müllers fertig ein. „Meine Frau ist meine Qualitätsmanagerin“, sagt Gerd Müller. „Sie prüft, ob die Instrumente gut klingen. Wichtig ist, dass die Schalldecken besonders dünn sind.“ Wie lange Gerd Müller an einem Instrument arbeitet, kann er gar nicht sagen. „Ich weiß es wirklich nicht, aber im Jahr schaffe ich neben meinem Beruf als technischer Angestellter 15 Harfen.“ 
Viele der Harfen von Gerd und Renate Müller sind fröhlich bunt angestrichen, es gibt sogar eine lustige Kinderharfe, die Entenfüße hat. Renate Müller: „Wir haben schon Harfen nach England verkauft. Jeder, der eine Harfe möchte, muss allerdings nach Langerwehe kommen, um sich eine auszusuchen. Man muss so ein Instrument einfach ausprobieren.“ 
Dazu haben Musikliebhaber auch am Sonntag, 8. September, ausreichend Gelegenheit. Renate und Gerd Müller sind mit ihren Harfen nämlich zum ersten Mal zu Gast beim Langerweher Eifelmarkt, der an diesem Tag bereits zum 26. Mal von 10 bis 18 Uhr im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, stattfindet. „Wir stellen einen Teil unserer Harfen vor“, so Gerd Müller. „Und natürlich wird meine Frau die Instrumente auch zum Klingen bringen.“

Wandern im Eifelverein macht auch Kindern und Jugendlichen Spaß.

„Mir macht das Spaß“, sagt Philipp (12). „Auch wenn ich natürlich weiß, dass viele Kinder nicht gerne wandern.“ Philipp ist eins von rund 35 Kindern, die bei der Wandergruppe des Eifelvereins Langerwehe mitmachen. „Unsere Gruppe“, sagt Irene Schnoock, vom Eifelverein, „hat sich vor fünf Jahren gegründet. Und wir sind alle mit großer Freude und sehr viel Spaß dabei.“

Die wanderfreudigen Kinder und Jugendlichen treffen sich zwei Mal im Monat, manchmal sind auch Eltern und Großeltern dabei, manchmal sind die Jungen und Mädchen mit Irene Schnoock alleine unterwegs. Frau Schnoock: „Wir haben in unserer Kinder- und Jugendgruppe eine ziemlich große Altersspanne. Das jüngste Mädchen, das bei uns mitmacht, ist drei Jahre, unsere älteste Teilnehmerin ist 16. Aber es klappt hervorragend, weil die Kinder wirklich aufeinander Rücksicht nehmen.“

Irene Schnoock weiß natürlich auch, dass Wandern nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung von Kindern ist. „Aber ich bin auch früher schon immer mit meinen eigenen Kindern in den Wald gegangen. Und die Kinder haben wirklich Spaß, wenn sie in der Natur unterwegs sind.“

Die jungen Wanderfreunde des Eifelvereins treffen sich immer am Exmouthplatz – und zwar bei Wind und Wetter. Im vergangenen Winter waren die Kinder sehr häufig mit dem Schlitten unterwegs, in der Regel wird in Langerwehe und der näheren Umgebung gewandert.

Sehr oft sind die Kinder und Jugendlichen in Richtung Laufenburg unterwegs, einmal haben sie auch eine echte Ruine, nämlich die in Schwarzenbroich besucht. Philipp erzählt: „Wir wandern ja nicht nur die ganze Zeit. Wenn wir im Wald unterwegs sind, machen wir auch total viele Spiele.“ Einmal erzählt der Zwölfjährige, hätten sie zum Beispiel aus Herbstlaub eine riesengroße Rutsche gebaut. „Und da sind wir dann auf dem Bauch reingerutscht. Das war total super.“

In der Regel wandern die Kinder und Jugendliche zwischen sechs und acht Kilometern. Irene Schnoock: „Dabei nehmen wir aber natürlich immer Rücksicht darauf, was jedes einzelne Kind schaffen kann. Es wird keiner überfordert.“ Die Kinder benutzen nicht immer nur bekannte Wege, manchmal laufen sie auch quer durch den Wald. Philipp: „Das macht mir immer ganz besonderen Spaß.“

Bei den Wanderungen beschäftigen sich die Jungen und Mädchen auch mit Blumen, Pflanzen und Tieren. Klar, dass nicht selten auch mal auf den ein oder anderen Baum geklettert wird. „Wir bauen auch Affenschaukeln“, erzählt Irene Schnoock. Und betont dann auch sofort, dass beim Klettern und beim Schaukeln jeder gut mit Seilen abgesichert ist.“

Die Kinder und Jugendlichen der Ortsgruppe Langerwehe des Eifelvereins treffen sich zwei Mal im Monat, nämlich immer am 1. Samstag um 14 Uhr und am 3. Sonntag um 11.30 Uhr. Treffpunkt ist am Exmouthplatz in Langerwehe.

Eine Jahresmitgliedschaft im Eifelverein kostet für Kinder sechs Euro. Nähere Informationen rund um das Wandern für Kinder und Jugendliche gibt es direkt bei Irene Schnock unter ☏ 02423/2676.

Ostereiersuchen im Schnee...

Eine nette Mail erreichte uns hier in der Redaktion von toepfergemeinde.de von Alfons Schubert aus der Höhengemeinde, nämlich aus Heistern. Und wir haben eines der Fotos von Herrn Schubert sofort zum “Bild der Woche” erklärt. Und das, obwohl Ostern ziemlich genau eine Woche vorbei ist. Bei den Schuberts in Heistern war über Ostern jede Menge los, alle Kinder, Schwiegerkinder und selbstverständlich auch die Enkelchen waren angereist, um gemeinsam zu feiern. Und dann das ! Schneegestöber an den Feiertagen. (So viel zum Thema Höhengemeinde eben :-)!!!). Die Schuberts haben sich nicht schrecken lassen und trotzdem draußen nach den Mitbringseln des Osterhasen gesucht. Naja, zum Glück sind Ostereier in den allermeisten Fällen ja bunt. Und bei Schnee gut sichtbar…

Aber trotzdem, lieber Petrus: Bitte, bitte mach, dass es endlich Frühling wird. Mit Temperaturen im deutlichen zweistelligen Bereich. Wir haben jetzt verstanden, dass Du diesmal Weihnachten und Ostern einfach durcheinander gebracht hast. Das kann ja mal passieren. Und damit Du wieder weißt, wo Du dran bist: Die aktuelle Jahreszeit heißt FRÜHLING! Alles klar?

An dieser Stelle wie immer unsere Bitte: Wenn auch Sie ein schönes Foto von Langerwehe oder seinen Ortsteilen, von Menschen oder Tieren aus der Töpfergemeinde haben, schicken Sie es uns bitte zu. Eine E-Mail an toepfergemeinde@web.de genügt. Schreiben Sie kurz dazu, wann und wo Ihr Foto entstanden ist und warum es Ihnen so gut gefällt. Einzige Voraussetzung, dass Ihre Aufnahme das toepfergemeinde.de-Bild der Woche werden kann, ist wirklich nur, dass es irgendwo in der Töpfergemeinde entstanden ist! Na ja, und dass es uns hier in der Redaktion auch gefällt.

TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch

Nach einer eher durchwachsenen Hinrunde, mit vielen unnötigen Punktverlusten, landete die erste Mannschaft des TuS 08 Jüngersdorf auf einem ernüchternden 8. Platz. Viele unnötige Punktverluste, wie mehrere Unentschieden hintereinander am Anfang der Saison, ließen die junge Mannschaft vom Königsbusch weit hinter den eigenen Erwartungen bleiben. Gegen Ende der Hinrunde konnte man dann die „Kehrtwende“ einläuten und schlug hintereinander die Mitkonkurrenten FC Inden/Altdorf II (5:3) und den SC Stetternich (7:1). Mit diesen positiven Ergebnissen ging das Team aus Jüngersdorf in die Winterpause.

Die Rückrundenvorbereitung lief ebenfalls äußerst positiv und Mannschaft und Trainer konnten gute Ergebnisse in den Testspielen erzielen, wie ein 2:2 gegen die Klassenhöhere Alemannia II aus Lendersdorf oder den 6:0 Kantersieg gegen den FC Breinigerberg, immerhin Tabellenführer aus der Kreisliga C5 in Aachen. In allen Testspielen blieb man ungeschlagen! Den positiven Schwung aus den letzten Meisterschaftsspielen und den Testspielen nahm man dann auch mit zum Rückrundenstart und holte Siege gegen den FC Jugend Lucherberg (2:1) und den SV 1910 Selgersdorf (7:1). Nach 12 Punkten in Folge kletterte die Mannschaft vom Königsbusch auf den 5. Platz der Kreisliga C2.

„Wir wollen jetzt von Spiel zu Spiel schauen und noch so viele Punkte wie möglich sammeln, damit wir diese Saison doch noch zu einem positiven Abschluss für uns bringen können.“ erklärte Trainer Thomas Butz. „Wir haben eine junge, starke Truppe, die noch einiges erreichen will in dieser Saison!“

Am Sonntag, 17. März,  empfängt die Erste Mannschaft den JSV Frenz. Anstoß dieser Partie ist um 15 Uhr auf dem Sportplatz am Königsbusch, sofern Petrus auch mitspielt und der Kunstrasenplatz nicht vereist ist.