Verfasste Beiträge ‘Töpfereimuseum’

Im Töpfereimuseum ist jede Menge in den Ferien los.

In den Herbstferien bietet das Töpfereimuseum wieder ein umfangreiches Programm an. „Kleine Architekten“ sind gefragt, wenn es am Mittwoch, 23. Oktober, von 14 bis 17 Uhr darum geht, aus Ton fantasievolle Behausungen zu schaffen. Am Donnerstag, 24. Oktober, stehen von 10 bis 18 Uhr Experimente mit Filzwolle an. Nähere Informationen gibt die Kursleiterin Sybille Stollwerk unter der Rufnummer  02423/7373.Fleißig die Töpferscheibe gedreht wird am 29. und 30. Oktober jeweils ab 10 Uhr. Dann werden erste Versuche mit der Töpferscheibe gemacht und unter dem Motto „Mensch ärgere dich nicht“ entstehen am Mittwoch, 30. Oktober, von 10 bis 17 Uhr lustige, selbst getöpferte Spielfiguren. Den Abschluss bildet am Donnerstag, 31. Oktober, von 10 bis 15.30 Uhr „Kreative Keramik“. Dazu sind alle eingeladen, die ihre Weihnachtskrippe selbst töpfern wollen. Anmeldungen sind bei der Kursleiterin Maria König ( 02423/6067) oder auch über die Volkshochschule Rur-Eifel als Veranstalter möglich. Alle Angebote sind kostenpflichtig. Auskunft und Anmeldung beim Töpfereimuseum Langerwehe unter der Telefonnummer 024234446.

Freuen sich auf die Sonderausstellung „Ton in Ton“ im Töpfereimuseum Langerwehe: Brigitte Müller, Hanne Dammeyer-Kierdorf, Michaela Müller und Petra Paffenholz (von links nach rechts). Foto: Christoph Hahn.

Einen ganz besonderen Leckerbissen für Keramik- und Kunstinteressierte gibt es derzeit im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1. „Ton in Ton“ heißt die große Sonderausstellung mit Werken von Brigitte Balser, Hanne Dammeyer-Kierdorf, Michaela Müller und Petra Paffenholz.

Bis Sonntag, 17. November, präsentiert das Töpfereimuseum Langerwehe die Sonderausstellung „Ton in Ton“ mit Werken von Brigitte Blaser, Hanne Dammeyer-Kierdorf, Michaela Müller und Petra Paffenholz. Obwohl sich im Töpfereimuseum Langerwehe vordergründig alles um das Material Ton dreht, bestehen nicht alle Exponate der Ausstellung daraus. Die vier Frauen nehmen Ton beim Wort, greifen den Begriff auf, beleuchten ihn von allen Seiten. Die Innenarchitektin, die Keramikerin, die Grafik-Designerin und die freie Künstlerin spielen zusammen ein kreatives Spiel mit Sprache, Bedeutungen und Assoziationen.  Gemeinsam vertonen sie zwölf Ton-Begriffe von „Piepton“ über „Tonträger“ zum „guten Ton“ in Keramik, Zeichnung, Fotografie, Collage und Mixed Media. Die streng angeordneten, aber mit Augenzwinkern gestalteten Installationen bieten jeder der vier Frauen Freiraum für eigene Töne. Es entsteht ein Zusammenklang, der den Ausstellungsbesuchern ein Ton-Erlebnis der etwas anderen Art bietet, das Raum für leise und laute Töne und viele Zwischentöne bereithält. Acht Hörspots, die via QR-Code abrufbar sind, bereichern die Ausstellung. Komponiert wurden die Spots von  Thomas Becker und Anne Krickeberg, die durch die Spots ihre ganz eigenen Assoziationen und Interpretationen der in der Ausstellung thematisierten „TONbegriffe“ zum Ausdruck bringen und somit der Ausstellung neben der visuellen zusätzlich eine akustische Komponente verleihen.

Die Sonderausstellung „Ton in Ton“ ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Töpfereimuseums Langerwehe zu besichtigen: Dienstag bis Freitag von 10 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 12 bis 17 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Begleitend zur Ausstellung „Ton in Ton“ bietet das Töpfereimuseum ein museumspädagogisches Programm an, dass sich an Kindergartengruppen, Schulklassen und Kindergeburtstagsgesellschaften richtet. Weitere Informationen unter  0242374446.

Das Aaron-Quartett spielt am Montag, 16. September, im Töpfereimuseum.

Eines von Joseph Haydns ungewöhnlicheren Werken für Streichquartett, die „Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ wird das Aaron-Quartett Köln im Rahmen der beliebten Reihe „Tonspuren“ am Montag, 16. September, um 20 Uhr im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, aufführen. Ursprünglich als Auftragswerk für den Domherren von Cadiz als Orchesterstück komponiert, ist die Streichquartettfassung von Haydn nochmals intensiviert. Haydn selbst erklärte dieses Werk später zu einem seiner schwierigsten, aber gelungensten. 
“Es war gewiß eine der schwersten Aufgaben, ohne untergelegten Text, aus freyer Phantasie, sieben Adagios auf einander folgen zu lassen, die den Zuhörer nicht ermüden, und in ihm alle Empfindungen wecken sollten, welche im Sinne eines jeden von dem sterbenden Erlöser ausgesprochenen Wortes lagen,“ hat es der berühmte Komponist einst formuliert.
Das Aaron-Quartett greift die ursprüngliche Idee aus der Entstehung des Werkes auf und löst es gleichzeitig aus seiner streng religiösen Ausrichtung: Gesprochene Lyrik erzeugt eine Gefühlswelt, korrespondierend mit den Bildern, die die Musik im Zuhörer erzeugen mag.  

Das „Aaron Quartett Köln“ sind Adrian Bleyer, Martin Ehrhardt, Florian Schulte und Leonhard Bartussek (als Gast). Die vier Musiker haben seit 2002 einen Ton kultiviert, der einerseits eine himmlische Versonnenheit, andererseits aber auch einen erdigen Klang mit Ecken und Kanten zulässt. Die „Tonspurenen“, eine in der Region einzigartige Kammermusikreihe der „Alten Musik“, finden an jedem dritten Montag im Monat im Saal des Töpfereimuseums statt. Die Reihe wird vom Förderkreis des Töpfereimuseums veranstaltet.

Eintrittkarten zum Preis von zwölf Euro können unter der Rufnummer 02423/4446 vorbestellt werden. Einlass zu dem Konzert ist ab 19.30 Uhr.

Die Verantwortlichen des Eifelmarkts um Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß (3. v.l.) freuen sich auf die Vernstaltung am 8. September.

Wer gerne Köstlichkeiten aus Eifel und Ardennen mag, der sollte sich am Sonntag, 8. September, am besten nichts vornehmen. Dann findet nämlich im Töpfereimuseum Langerwehe bereits zum 26. Mal der beliebte Eifelmarkt statt, und Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß und ihrer Mitarbeiterin Sandra Schröteler ist es gelungen, tolle Ausstellerinnen und Aussteller in die Töpfergemeinde zu locken. Zehn Eifelmarkt-Beschicker sind in diesem Jahr sogar zum ersten Mal dabei. Dr. Kirsten Maaß: „Wir versuchen auch in diesem Jahr wieder einen Markt für die ganze Familie zu schaffen und eine gute Kombination aus Altem und Neuen herzustellen.“ Wie immer gibt es auch in diesem Jahr beim Langerweher Eifelmarkt wieder belgisches Starkbier aus Achouffe, Kürbisse aus Langerwehe und edle Ziegenkäsepralinen. Es gibt Kartoffelblutwurst aus Monschau, Steinofenbrot, gebrannte Mandeln und Popcorn. Zum ersten Mal mit dabei sind unter anderem Peter Gillessen aus Langerwehe, der selbst gemachte Wildsalami und Wildmettwurst im Gepäck hat, und Sarah Simons, die verschiedene Sorten Biokäse auf dem Eifelmarkt präsentiert. 
Kleine Eifelmarktbesucher können Kutschfahrten unternehmen, Traktoren bestaunen oder erste Versuche an der Töpferscheibe in der Museumswerkstatt unternehmen. Mit Mitgliedern der Langerweher Umwelt- und Naturschutzaktion können Nistkästen gebaut werden, erstmals wird es zudem ein Eifelmarktquiz geben. Außerdem wird „Miss Ballona“ aus Neuss nette Luftballontierchen formen.
Dr. Kisten Maaß: „Uns ist es natürlich auch immer ein besonderes Anliegen, dass der Eifelmarkt eine Veranstaltung mit ganz viel Flair ist. Dafür sorgt zum Beispiel die Mittelaltergruppe ‚Wehter Kumpaney‘, die unsere Besucher unter anderem mit Bänkelgesang und Tanz unterhalten möchte.“ Wie immer wird es ein Konzert des Jugendorchesters der Bläservereinigung Merode geben, auch die Kinder der Blockflötenklasse der Musikschule unter der Leitung von Regina Maerz werden ihr Können unter Beweis stellen.

 Zudem werden auf dem Langerweher Eifelmarkt auch Lose verkauft. „Und diesmal“, so Dr. Maaß, „haben wir wirklich einen besonders tollen Hauptpreis. Einer unserer Aussteller hat einen Rundflug über Langerwehe gesponsort.“ Auch Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbbels freut sich auf den 26. Eifelmarkt in der Töpfergemeinde. „Mir gefällt ganz besonders“, so Göbbels, „dass wir mit dem Eifelmarkt wirklich alle ansprechen und für alle etwas bieten: Alte und Junge, Einzelpersonen und Familien.“

Der Eifelmarkt Langerwehe findet am Sonntag, 8. September, von 10 bis 18 Uhr im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, statt. Der Eintritt ist frei.

Im Töpfereimuseum ist jede Menge in den Ferien los.

Die Ferien gehen zu Ende….und es wird noch einmal „Ganz schön bunt!“ Zum Abschluss der Ferien bemalen und dekorieren die Teilnehmer des Ferienworkshops am Freitag, 30. August, von 14 bis16 Uhr im Töpfereimuseum, Pastoratsweg 1,  alle Gegenstände, die in den Ferien erstellt worden sind. Gebrannte Objekte können glasiert werden.

Gerne können auch Gegenstände „verschönert“ werden, die nicht in den Ferienkursen erstellt worden sind. Zur Stärkung bieten wir Getränke und Gebäck an. Inklusive Material kostet der Nachmittag für Erwachsene 11 Euro und für Kinder neun Euro. Jedes weitere Geschwisterkind bezahlt sieben Euro.

Am  Sonntag, 1. September,  lädt das Töpfereimuseum Langerwehe dann wieder zu einem kreativen Familiennachmittag ein. Das Motto lautet dann “Fliegenpilz und Fruchtsalat”. Der Herbst naht. Getöpfert werden Pilze und reife Früchte in allen Größen und Formen für ein stimmungsvolles Zuhause. Inklusive Material kostet der Nachmittag ebenfalls für Erwachsene elf Euro und für Kinder neun Euro (Geschwisterkinder sieben Euro).

Für beide Aktionen wird um Anmeldung unter der Telefonnummer 02423/4446 gebeten.