Verfasste Beiträge ‘Tonspuren’

Das Ensemble "Stilart" spielt im Töpfereimuseum.

Das Ensemble “Stilart” spielt im Töpfereimuseum.

Die „Tonspuren“ laden für Montag, 14. Juli, 20 Uhr, zu einem besonderen Konzert ins Töpfereimuseum Langerwehe ein: Liebeskantaten von Georg Friedrich Händel und Attilio Ariosti, virtuose Violin- und Flötensonaten von Richard Jones und John Ernest Galliard, aber auch witzige, pikante Kanons von Henry Purcell werden vom Kölner Ensemble Stilart präsentiert.

Das Ensemble wurde eingeladen, anlässlich der Dreihundertjahrfeier der Personalunion zwischen Hannover und England ein spezielles Programm zusammenzustellen. Die „Tonspuren“ bieten die Gelegenheit, diese interessante Musik, die Georg I. gewidmet ist, auch hier in der Region zu hören.

Im Ensemble Stilart singt diesmal die Mezzosopranistin Truike van der Poel, die mit der Flötistin Darja Großheide die Kantaten Ariostis erstmalig auf CD eingespielt hat. Mit ihnen spielt der Geiger Florian Deuter, welcher weltweit als Solist und Konzertmeister mit den berühmtesten Ensembles der Alten Musik unterwegs ist.

Die Continuo-Gruppe setzt sich aus dem Lautenisten Sören Leupold, dem italienischen Cembalisten Luca Quintavalle und der ungarischen Cellistin Imola Gombos zusammen.

Der Eintritt beträgt 15 Euro, Studenten haben freien Eintritt; Kartenreservierungen können unter ☏ 02423/4446 vorgenommen werden.

Organist Stefan Holz (Foto: ©Stefan Horz)

Organist Stefan Holz (Foto: ©Stefan Horz)

Die “Drey Quartetten” für Flöte, Bratsche und Klavier schrieb Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788), der zweitälteste Sohn Johann Sebastian Bachs, im Alter von 74 Jahren. Es sind echte Meisterwerke, die sich aufgrund ihrer ungewöhnlichen Besetzung, Form und Klangfarbe keinem Genre einordnen wollen – ganz modern komponiert, aber mit dem Wissen und der Erfahrung des Alters. Mozart sagte über Carl Philipp Emanuel Bach: “Er ist der Vater, wir sind die Bub`n. Wer von uns was Rechts kann, hat von ihm gelernt”.

Am Mittwoch, 21.Mai, sind die Quartette und die “Hamburger Sonate” Bachs um 20 Uhr  im Töpfereimuseum Langerwehe bei den “Tonspuren” zu hören. Es spielen Darja Großheide (Traversflöte), Hajo Bäß (Viola) und Stefan Horz (Cembalo).
Der Geiger und Bratscher Hajo Bäß ist Mitbegründer von Musica Antiqua Köln, mit dem er Konzerte in der ganzen Welt gab und zahlreiche preisgekrönte Plattenaufnahmen machte.  Als Dozent für Barockvioline war er an der Schola Cantorum Basiliensis sowie an den Musikhochschulen Würzburg und Frankfurt tätig. Stefan Horz ist Organist an der traditionsreichen Kreuzkirche in Bonn und arbeitet als Cembalist mit unterschiedlichen Kölner Orchestern. Die Flötistin Darja Großheide  organisiert seit 2010 die “Tonspuren” im Töpfereimuseum Langerwehe, eine in der Region völlig einzigartige Kammerkonzertreihe für Alte Musik. Ihr Interesse gilt der Wiederentdeckung und Einstudierung unbekannter Kompositionen des 18ten Jahrhunderts. Dies ist das 44. Konzert der “Tonspuren” im Töpfereimuseum Langerwehe. Veranstaltet werden die “Tonspuren” vom Förderkreis für das Töpfereimuseum.

Karten für zwölf Euro sind an der Abendkasse erhältlich oder können unter der Rufnummer 02423/4446 reserviert werden. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

Markus Märkl spielt bei den "Tonspuren" in Langerwehe.  Foto: M. Rehse

Markus Märkl spielt bei den “Tonspuren” in Langerwehe. Foto: M. Rehse

Das nächste Konzert der beliebten Reihe “Tonspuren” im Töpfereimseum Langerwehe, findet am Montag, 17. März, um 20 Uhr statt. Dann spielt der Cembalist Markus Märkl  ein Soloprogramm mit Werken der Bachsöhne Wilhelm Friedemann, Johann Christian und Carl Philipp Emanuel. Markus Märkl lebt als freischaffender Musiker in Köln und arbeitet seit vielen Jahren weit über Europas Grenzen hinaus als Solist und Begleiter in renommierten Ensembles der Alten Musik. Präzision und Lockerheit zeichnen sein Spiel aus, Fachkundigkeit und Witz seine Moderation.

Sohn eines so übergroßen Musikers wie Johann Sebastian Bach zu sein, das war für dessen Kinder nicht immer ganz einfach. Gerade die beiden älteren Söhne Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann hatten hier ein schwereres Los als dann der einiges jüngere Johann Christian. Johann Sebastian Bach hat seinen Kindern eine hervorragende musikalische Ausbildung zuteil werden lassen, und so haben es auch drei seiner Söhne zu ansehnlichen Karrieren gebracht, wenngleich der Vater wohl nicht immer ganz zufrieden damit gewesen zu sein scheint. In einer Zeit des stilistischen Wandels war Johann Sebastian Bach gegen Ende seines Lebens mit seiner Musik aus der Mode gekommen, galant und gefällig wurde jetzt komponiert. Und wenn der im 18. Jahrhundert herumreisende Musikschriftsteller Charles Burney von dem großen Bach spricht, dann meinte er Carl Philipp! Vater Bachs Meinung zur Musik seines Sohnes Carl Philipp hingegen soll weniger charmant gewesen sein: ’s is Berliner Blau! ‘s verschießt! 
Die “Tonspuren”, eine in der Region einzigartige Konzertreihe für Alte Musik, werden vom Förderkreis für das Töpfereimuseum Langerwehe an jedem dritten Montag des Monats veranstaltet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, Schüler und Studenten haben freien Eintritt. Einlass ist um 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Kartenreservierung ist unter der Rufnummer 02423/4446 möglich.

.: „Auftrag aus London“ lautet der Titel der „Tonspur Nr. 40“, die Imola Gombos (Violoncello) und Harald Hoeren (Fortepiano) zusammen mit Darja Großheide (Traversflöte) am Montag, 20. Januar, um 20 Uhr im Töpfereimuseum Langerwehe zur Aufführung bringen.

.: „Auftrag aus London“ lautet der Titel der „Tonspur Nr. 40“, die Imola Gombos (Violoncello) und Harald Hoeren (Fortepiano) zusammen mit Darja Großheide (Traversflöte) am Montag, 20. Januar, um 20 Uhr im Töpfereimuseum Langerwehe zur Aufführung bringen.

Am Montag, 20. Januar, beginnt um 20 Uhr die 40. Tonspur im Töpfereimuseum Langerwehe. Harald Hoeren, Professor für Hammerflügel an der Frankfurter Hochschule für Musik , spielt mit der Flötistin Darja Großheide und der ungarischen Cellistin Imola Gombos nicht nur zwei der 1790 komponierten Flötentrios von Joseph Haydn, sondern auch Musik von Johann Christian Bach sowie von dem Flötisten Jean Gaspard Weiss, dessen Autobiographie erst kürzlich der Öffentlichkeit zugängig wurde. Diese drei Musiker verbindet ihre Tätigkeit in London in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, wo sie Auftraggeber, Schüler und Konzertmöglichkeiten fanden, kurz, alles, was ein Musiker brauchte, um seinen Unterhalt zu verdienen. Der gebürtige Elsässer Jean Gaspard Weiss reiste als Flötenvirtuose im Geleit des IV Earl of Abingdon. Dieser Adlige war nicht nur Flötenschüler und Mäzen von Weiss, sondern gab auch Joseph Haydn Aufträge für Flötenkompositionen (Londoner Trios). In den berühmten, von Johann Christian Bach und Abel organisierten Konzertreihen am Hannover Square wurde Musik von allen drei Komponisten in London aufgeführt.

 

Die “Tonspuren” werden vom Förderkreis für das Töpfereimuseum  veranstaltet. Das Konzert beginnt um 20  Uhr. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt zum Konzert beträgt 12 €.  Studenten und Schüler sind bei freiem Eintritt willkommen. Kartenreservierung unter: 02423 /44 46.

Das Duo33zwo, bestehend aus Elisabeth Seitz (Hackbrett) und Johanna Seitz (historische Harfe), spielen zusammen mit Darja Großheide (Traversflöte) am Montag, 18. November 2013 um  Uhr im Töpfereimuseum Langerwehe. Foto: Duo22zwo, Fotografin: Christina Feldhoff

Das Duo33zwo, bestehend aus Elisabeth Seitz (Hackbrett) und Johanna Seitz (historische Harfe), spielen zusammen mit Darja Großheide (Traversflöte) am Montag, 18. November 2013 um Uhr im Töpfereimuseum Langerwehe. Foto: Duo22zwo, Fotografin: Christina Feldhoff

Am Montag, dem 18. November 2013 kann man bei den “Tonspuren” im Töpfereimuseum Langerwehe ein außergewöhnliches Instrumentenduo erleben: Die Schwestern Elisabeth und Johanna Seitz gehören zu den international gefragtesten Musikern auf ihren ungewöhnlichen Instrumenten: Salterio und historische Harfen.  Als Duo “33zwo” wurden sie bei der Menuhin-Stiftung “live music now” aufgenommen und waren bereits auf vielen europäischen Festivals vertreten. Ob mittelalterliche Pilgerlieder aus Spanien, melancholisch bis verrückte Maskentänze vom englischen Hof, virtuose Canzonen von den Fürstenhöfen Italiens oder temperamentvolle Tarantellen und Fandangos – die „biblische Besetzung“ Psalter und Harfe war viele Jahrhunderte in ganz Europa in unterschiedlichen Bauformen verbreitet. Die beiden Musikerinnen Johanna und Elisabeth Seitz besitzen mittlerweile eine große Sammlung von originalen Instrumenten bzw. originalgetreuen Kopien.

Wie Psalter und Harfe mit einer Traversflöte des 17. Jahrhunderts zusammenklingen wird das Duo33zwo mit Darja Großheide und zwei schottischen Liedern ausprobieren. Das Konzert beginnt um 20 Uhr (Einlass ab 19.30Uhr). Wegen der zu erwartenden großen Nachfrage bei beschränktem Sitzplatzangebot, wird eine telefonische Kartenreservierung empfohlen (Telefonnummer 02423 – 4446). Die “Tonspuren” werden vom Förderkreis für das Töpfereimuseum  veranstaltet, der sich beim Kreis Düren für die freundliche Unterstützung  der Konzertreihe bedankt. Der Eintritt beträgt 12 Euro, Schüler und Studenten haben freien Eintritt.