Verfasste Beiträge ‘Toepfergemeinde’

Timo Löfgen, Guido Gerhards, Bürgermeister Heinrich Göbbels und Karl-Josef Heimbüchel (v. l.)

Timo Löfgen, Guido Gerhards, Bürgermeister Heinrich Göbbels und Karl-Josef Heimbüchel (v. l.)

Bei der Feuerwehr Langerwehe ist ein neues Zeitalter angebrochen, zumindest, wenn man die Kommunikationstechnik betrachtet. Insgeamt rund 70 000 Euro hat die Gemeinde Langerwehe in den letzten beiden Jahren investiert, um ihre Feuerwehr fit für den Digitalfunk zu machen.
Mit dem Geld konnten neben der Einsatzzentrale im Langerweher Gerätehaus alle Fahrzeuge der Feuerwehr mit fest eingebauten digitalen Funkgeräten ausgestattet werden. Darüber hinaus wurde jedes Großfahrzeug mit einem tragbaren digitalen Funkgerät ausgestattet, um so zum Bespiel an größeren Einsatstellen die Kommunikation der Führungskräfte untereinander sicherstellen zu können.
Nachdem in den vergangenen Monaten in den einzelnen Löschgruppen diverse theoretische und praktische Schulungen durchgeführt wurden, konnten Bürgermeister Heinrich Göbbels und die Wehrleitung nun das Signal zum Umschalten geben. Ab sofort wickelt die Feuerwehr Langerwehe – als eine der ersten Feuerwehren im Kreis Düren – Ihren kompletten Fahrzeugfunk im digitalen Funknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ab.
Das von Bund und Land zur Verfügung gestellte digitale Funknetz gilt als abhörsicher und bietet den Nutzern viele neue Möglichkeiten im Vergleich zu bisherigen analogen Funktechnik. Außerdem ist die Netzabdeckung deutlich besser als bisher. So ist jetzt im digitialen Funknetz zum Beispiel das gesamte Schönthal bis hin nach Schevenhütte ausreichend versorgt. Das war im analogen Netz nicht gegeben.
In einigen Jahren wird das alte Netz nicht mehr zur Verfügung stehen, so dass der Wechsel auf das neue System für die Feuerwehr dann alternativlos ist. Da ein Mischbetrieb der alten und neuen Technik aber nicht sinnvoll möglich ist, hat man sich in Langerwehe dafür entschieden. möglichst schnell auf die neue Technik umzustellen.

Zuletzt hob Bürgermeister Heinrich Göbbels die gute Kooperation zwischen der Wehrleitung bzw. der gesamten Feuerwehr der Gemeinde Langerwehe hervor, die letztendlich dazu beigetragen hat, diese sinnvolle Investition in die Zukunft schnellstmöglichst zu realisieren.

Felix Janosas kommt am 22. März nach Langerwehe.

Felix Janosas kommt am 22. März nach Langerwehe. Foto: Peter Leßmann

Der Kabarettist Felix Janosas gastiert mit seinem aktuellen Programm „In der Hitfabrik“ am Samstag, 22. März, im Töpfereimuseum Langerwehe zu sehen. Beginn ist um 20 Uhr. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Das Programm ist eine Abrechnung mit seinem langjährigen Schaffen im Musikbusiness. Der eine macht eine Therapie oder eine Kur, Felix Janosa hingegen verarbeitet Erlebnisse gerne auf musikalische Art und Weise – satirisch, schwarz und trotzdem charmant-amüsant. Seine rund 25-jährige Erfahrung im Musikgeschäft präsentiert er nun als Kabarettprogramm, unter anderem am 22. März im Töpfereimuseum Langerwehe.

Der Aachener versteht es, sich immer wieder neu zu definieren: sei es als Autor, als Kabarettist, als Hörspiel-Produzent oder Komponist von klassischer Musik. Spricht man Janosa darauf an, warum er nach dem Lehramtstudium Ende der Achtziger nicht den Beruf des Musiklehrers ausüben wollte, be-kommt man eine entrüstete Antwort: „Ich kann unmöglich das Gleiche machen wie meine Frau! Später unterhalten wir uns beim Abendessen darüber, welche Stücke sie heute mit der 8c durchgenommen hat und wer bei mir in der 8b wieder einen Klassenbucheintrag bekommen hat! Da musste ich mir etwas anderes überlegen.“

Somit schlug er zunächst eine Karriere als Kabarettist ein und spielte u.a. in renommierten Theatern wie dem Mainzer Unterhaus und dem Kölner Senftöpfchen Theater.

Zusammen mit seinem Studienkollegen rief er Anfang der 90er „Ritter Rost“ ins Leben: ein Kinderhörspiel-Musical mit durchdachten Geschichten und höchstem musikalischen Anspruch, das nicht, wie viele andere Kinderhörspiele, Eltern in den Wahnsinn treibt, sondern auch zu Fans werden lässt. So wie Judith Holofernes, die Frontfrau der Band „Wir sind Helden“: Sie schrieb 2012 auf ihrer Internetseite, sie sei derart begeistert von Ritter Rost, dass sie gerne beim Hörspiel mitmachen würde. Noch im gleichen Jahr sang sie in „Ritter Rost und die Zauberfee“.

Die musikalische Qualität, die Janosa seinen erwachsenen Kabarettfans bietet, wollte er auch den Ritter Rost-Fans präsentieren – mal eine Anlehnung an die Beatles, mal an Beethoven. „Im Gegensatz zu Rolf Zukowski und Peter Maffay sind wir die reinsten Hochkultur-Punks!“, sagt Janosa mit einem zufriedenen Lächeln.

In seinem aktuellen Programm „In der Hitfabrik“ geht es um One-Hit-Wonder, verbrauchte Talente und egozentrische Produzenten. Die verschiedenste Charaktere, die man in der Musikbranche (zum Beispiel in TV-Casting-Formaten) antrifft, karikiert er mit allen ihren Marotten und überspitzt ihre Showbusiness-Allüren. Da muss man auch schon mal 500 Prozent geben, wenn man es unter die Stars und Sternchen schaffen will – oder gibt sich direkt die Kugel, das kann auch zum großen Karrieresprung helfen!

Musikalisch ist das Programm ein 100-minütiger Parforce-Ritt durch sämtliche Epochen und Stile, virtuose Parodien stehen neben dem groovigen Jazz, schwarzer Humor in bester Georg-Kreisler-Manier wechselt sich ab mit nachdenklichen Popsongs.

Karten sind an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Naturkost Simons, Hauptstraße 33, Langerwehe; Pflegedienst Lehnen, Eifelstraße 74, Schlich; Grünes Büro, Friedrich-Ebert-Platz 13, Düren

Am Ende des Parkplatzes "Töpferbrunnen" soll das Geschäftshaus gebaut werden.

Am Ende des Parkplatzes “Töpferbrunnen” soll das Geschäftshaus gebaut werden.

Auf dem Parkplatz „Am Töpferbrunnen“ in Langerwehe wird demnächst ein Geschäftshaus entstehen. Der Rat hat in seiner jüngsten Sitzung dafür die entsprechenden Weichen gestellt. Investor Dirk Schlun aus Aachen wird vermutlich gleich nach dem Winter mit dem Bau beginnen. Einstimmig haben die Mitglieder des Rates sich dafür ausgesprochen, den Bebauungsplan entsprechend aufzustellen.

Dass auf dem Parkplatz am Töpferbrunnen ein Geschäftshaus entstehen soll, ist in Langerwehe schön länger im Gespräch. Strittig war bis zuletzt die Frage, wie und wo Ersatz für die durch den Bau des neuen Hauses wegfallenden Parkplätze geschaffen werden kann. Bürgermeister Heinrich Göbbels: „Die Gemeinde wird ein Grundstück ankaufen, auf dem zehn Parkplätze entstehen werden, außerdem werden wir ein Grundstück am Schießberggraben pflastern lassen, auf dem Platz für sieben Parkplätze ist. An dem Geschäftshaus selbst wird es 25 Parkplätze geben, so dass den Kunden insgesamt 42 Parkplätze zur Verfügung stehen. Und das sind nur vier weniger als vor dem Bau des Geschäftshauses.“ Es war den Langerweher Ratspolitikern ein besonderes Anliegen, dass die Parkplätze frei zugänglich sind. Göbbels: „Ein kostenpflichtiges Parkdeck wäre für Langerwehe kein gutes Signal gewesen.“

In dem neuen Geschäftshaus mit einer Fläche von etwa 2500 Quadratmetern sollen demnächst die Rossmann-Fililale, die bisher ihren Sitz an der Langerweher Hauptstraße hat, sowie die Geschäftsstelle der Volksbank untergebracht werden. Außerdem ist hier Platz für ein weiteres Geschäft, etwa einen Textilmarkt. Für Bürgermeister Heinrich Göbbels ist die Bebauung am Töpferbrunnen ein „weiterer Schritt, Langerwehe noch lebendiger zu machen. Seit 22 Jahren ist das in unserer Gemeinde ein Thema“, so der Bürgermeister. „Jetzt haben wir endlich eine gute Entscheidung gefunden.“

Überhaupt zeigte sich Göbbels mit der Entwicklung „seiner“ Gemeinde mehr als zufrieden. „Langerwehe ist sehr interessant für die Ansiedlung neuer Firmen. Und auch unsere Baugebiete laufen sehr gut. Als Beispiel möchte ich nur das Baugebiet ‚Seelebach‘ nennen, wo mittlerweile fast alle Grundstücke verkauft sind.“

Als Gründe hierfür nannte Bürgermeister Göbbels die vergleichsweise geringen Gewerbesteuern mit einem Hebesatz von 418 Prozentpunkten. „Und auch die Abfallgebühren“, so Göbbels, „befinden sich in Langerwehe seit Jahren auf einem insgesamt niedrigen und sehr stabilen Niveau.“ Göbbels ist davon überzeugt, dass demnächst auch mit der Erschließung des Gewerbegebietes „Am Steinchen“ begonnen werden kann. „Ich bin sicher, dass die L 12n demnächst gebaut wird“, so der Bürgermeister. „Diese Straße und der Anschluss an die A 4 bei Luchem macht dieses Gebiet am westlichen Ortsrand von Langerwehe noch attraktiver. Und es liegen uns auch schon Anfragen für dieses Gewerbegebiet vor.“
Wenn die Rossmann-Filiale von der Hauptstraße in das neue Geschäftshaus am Töpferbrunnen zieht, steht in Langerwehe ein großes Ladenlokal mit rund 450 Quadratmetern Fläche leer. Hier versuchen Heinz Herten und die Interessenvertretung „Pro Langerwehe“ einen kleineren Lebensmittelmarkt anzusiedeln.

„Die Größe ist attraktiv“, so Herten, „und wir hoffen, dass die Chancen für einen Lebensmittelmarkt ganz gut sind. Das wäre für Langerwehe eine tolle Sache.“

Die Mitglieder des Vereins zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen freuen sich sehr auf ihr Konzert im Töpfereimuseum.

Die Mitglieder des Vereins zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen freuen sich sehr auf ihr Konzert im Töpfereimuseum.

Langsam wird es ernst. Bis zu ihrem großen Auftritt am 16. November im Töpfereimuseum in Langerwehe haben Gaby Wolff, Wiltrud Maaßen, Manuela Küpker, Michael Hefter, Wolfgang Meinhold, Achim Schmolt, Udo Kinkel, Helga Gräfrath, Markus Pütz und Thomas Steiert noch jede Menge zu tun. Die zehn geistig behinderten Musikerinnen und Musiker des „Vereins zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen” stecken mitten in den Probenarbeiten für ihr „Kleines Herbstkonzert”, das in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der „Christophorus-Schule” bereits zum 17. Mal stattfindet.

Der „Verein zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen” hat sich vor weit mehr als 20 Jahren gegründet. Damals waren die Musikerinnen und Musiker allesamt Schüler der Christophorus-Schule und haben hier im Musikunterricht angefangen, Noten und Instrumente zu erlernen. Heute treffen die passionierten Hobby-Musiker einmal in der Woche (jetzt in der „heißen Phase” der Konzertvorbereitung auch noch samstags nachmittags), um gemeinsam mit Blockflöte, Akkordeon, Schlagwerk, Gitarre, Klavier und Keyboard Musik zu machen. Diesmal haben die zehn geistig behinderten Erwachsenen bei ihrer Konzertvorbereitung einen besonderen Schwerpunkt auf das Erlernen verschiedener Rhythmen gelegt.

Eine besondere Überraschung hat auch Gitarrist Thomas Steiert parat: Er wird auf eigenen Wunsch zwei bekannte Stücke vorspielen, mehr wird jetzt noch nicht verraten. Neben dem Musizieren in der Gruppe wird bei dem Konzert in Langerwehe nämlich auch immer dem Solospiel ein großer Platz eingeräumt.

„Die Proben sind schon ziemlich anstrengend”, sagt Manuela Küpker, die beim Konzert mit Altflöte und Keyboard zu hören sein wird, „aber wir haben auch jede Menge Spaß. Und wir wollen im Töpfereimuseum in Langerwehe natürlich auch alles so gut wie möglich machen.” Und natürlich kommt beim „Verein zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen” auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Einmal im Jahr unternimmt die Gruppe gemeinsam einen Tagesflug, sehr beliebt sind auch die lustigen Karaokenachmittage, zu denen Gaby Wolff, Wiltrud Maaßen, Manuela Küpker, Michael Hefter, Wolfgang Meinhold, Achim Schmolt, Udo Kinkel, Helga Gräfrath, Markus Pütz und Thomas Steiert sich ab und zu treffen.

Das 17. „Kleine Herbstkonzert” des Vereins zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen findet am Samstag, 16. November, um 16 Uhr im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, statt. Der Eintritt zu der Konzertstunde ist frei.

Nähere Informationen über die Arbeit des Vereins gibt es unter ☏ 0175/2480169.

Peter Münstermann (links) und Hans-Uwe Endrigkeit von der SPD.

Peter Münstermann (links) und Hans-Uwe Endrigkeit von der SPD.

Jetzt fand im Forum der Wehebachschule die Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Langerwehe statt, bei der sowohl die Kandidaten für die Wahlkreise und für die Reserveliste zur Gemeinderatswahl 2014, als auch die Langerweher Vorschläge für die Kreistagswahl 2014 benannt worden sind.

Dabei sind alle vom Vorstand vorgeschlagenen Kandidaten einstimmig von den zahlreich anwesenden und stimmberechtigten Mitgliedern des Ortsvereins gewählt worden. „Ich kann mich nicht erinnern, dass eine so große Anzahl an Mitgliedern bei einer Mitgliederversammlung anwesend war. Dies zeigt, dass wir personell stark aufgestellt und für den Wahlkampf gut gerüstet sind, auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt.“, so Peter Münstermann, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender. „Wir haben uns bemüht, die vielen verschiedenen Interessen bei den Kandidatenvorschlägen zu berücksichtigen. Ich freue mich sehr, dass das Ergebnis zeigt, dass sich die Arbeit gelohnt hat, da wir nun als gemeinsames Team in den Wahlkampf starten können.“, sagte der Ortsvereinsvorsitzende Hans-Uwe Endrigkeit zu den Mitgliedern.

Folgende Personen wurden in der Reihenfolge ihres Listenplatzes auf die Reserveliste gewählt: Hans-Uwe Endrigkeit, Peter Münstermann MdL, Tom Mirbach, Dr. Jürgen Breitesten, Gerd Stock, Albert Küpper-Senz, Robert Kurth, Dirk Huizing, Uwe Krings, Ludwig Leonards, Jürgen Steinzen, Tobias Endrigkeit, Stephanie Münstermann, Ines Schippers, Angelika Stock, Gerold König und Peter Schwiebert.