Verfasste Beiträge ‘Toepfergemeinde’

Sandra Kinkel

Sandra Kinkel

Ziemlich genau vier Jahre gibt es das Heimatblog toepfergemeinde.de mittlerweile und zum ersten Mal in unserer Geschichte mit 2604 veröffentlichen Beiträgen haben wir hier in der Redaktion des “Wehter Medienzentrums” (;-)) unter einer hartnäckigen und langwierigen technischen Panne gelitten.

Fast einen Monat lang hat es keine neuen Einträge gegeben, obwohl wir natürlich dauernd recherchiert, fotografiert und geschrieben haben. Jetzt (toi, toi, toi!!!) funktioniert wieder alles, und auf einen Schlag sind all’ unsere Texte unversehrt und komplett wieder aufgetaucht. Und wir haben uns nach langen Diskussionen auch entschlossen, alle online zu lassen. Und nichts weg zu werfen.

Wenn Sie, liebe User von toepfergemeinde.de also jetzt in den Ferien ein bisschen Zeit haben: Es gibt jede Menge neuen Lesestoff über Langerwehe! Und bitte: Halten Sie uns trotz dieser Panne die Treue und versorgen Sie uns auch weiterhin mit gaaaaaaaaanz viel Material! Einfach die Kontaktfunktion auf dieser Seit nutzen oder eine Email an toepfergemeinde@web.de schicken!

Wenn die Technik mitspielt, wovon wir ausgehen (wir sind schließlich das Land des Fußball-Weltmeisters) wird ab sofort wieder regelmäßig gepostet. Und in einem Jahr feiern wir alle zusammen den fünften Geburtstag von toepfergemeinde.de.

Vielen Dank für Ihr/Euer Verständnis,

Sandra Kinkel

Die Jugendlichen des TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch freuen sich über eine Spende in Höhe von 330 Euro.

Die Jugendlichen des TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch freuen sich über eine Spende in Höhe von 330 Euro.

Der  Veranstalter des Hamburger Fischmarktes, Thorsten Mey, spendete den Erlös einer Wurstverkaufsaktion der Jugendabteilung des TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch.  Der Vorsitzende Frank Grempler aber auch Eltern und Spieler und Spielerinnen der Jugendabteilung nahmen an der Aktion teil um sich anschließend über die Spende von 330Euro zu freuen.

Die Spende wurde durch die Interessenvertretung “Pro Langerwehe” um  den Vorsitzenden Heinz Herten dem  TuS 08 Jüngersdorf vermittelt. Der Verein bedankt sich an dieser Stelle herzlich für die Unterstützung.

Timo Löfgen, Guido Gerhards, Bürgermeister Heinrich Göbbels und Karl-Josef Heimbüchel (v. l.)

Timo Löfgen, Guido Gerhards, Bürgermeister Heinrich Göbbels und Karl-Josef Heimbüchel (v. l.)

Bei der Feuerwehr Langerwehe ist ein neues Zeitalter angebrochen, zumindest, wenn man die Kommunikationstechnik betrachtet. Insgeamt rund 70 000 Euro hat die Gemeinde Langerwehe in den letzten beiden Jahren investiert, um ihre Feuerwehr fit für den Digitalfunk zu machen.
Mit dem Geld konnten neben der Einsatzzentrale im Langerweher Gerätehaus alle Fahrzeuge der Feuerwehr mit fest eingebauten digitalen Funkgeräten ausgestattet werden. Darüber hinaus wurde jedes Großfahrzeug mit einem tragbaren digitalen Funkgerät ausgestattet, um so zum Bespiel an größeren Einsatstellen die Kommunikation der Führungskräfte untereinander sicherstellen zu können.
Nachdem in den vergangenen Monaten in den einzelnen Löschgruppen diverse theoretische und praktische Schulungen durchgeführt wurden, konnten Bürgermeister Heinrich Göbbels und die Wehrleitung nun das Signal zum Umschalten geben. Ab sofort wickelt die Feuerwehr Langerwehe – als eine der ersten Feuerwehren im Kreis Düren – Ihren kompletten Fahrzeugfunk im digitalen Funknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ab.
Das von Bund und Land zur Verfügung gestellte digitale Funknetz gilt als abhörsicher und bietet den Nutzern viele neue Möglichkeiten im Vergleich zu bisherigen analogen Funktechnik. Außerdem ist die Netzabdeckung deutlich besser als bisher. So ist jetzt im digitialen Funknetz zum Beispiel das gesamte Schönthal bis hin nach Schevenhütte ausreichend versorgt. Das war im analogen Netz nicht gegeben.
In einigen Jahren wird das alte Netz nicht mehr zur Verfügung stehen, so dass der Wechsel auf das neue System für die Feuerwehr dann alternativlos ist. Da ein Mischbetrieb der alten und neuen Technik aber nicht sinnvoll möglich ist, hat man sich in Langerwehe dafür entschieden. möglichst schnell auf die neue Technik umzustellen.

Zuletzt hob Bürgermeister Heinrich Göbbels die gute Kooperation zwischen der Wehrleitung bzw. der gesamten Feuerwehr der Gemeinde Langerwehe hervor, die letztendlich dazu beigetragen hat, diese sinnvolle Investition in die Zukunft schnellstmöglichst zu realisieren.

Felix Janosas kommt am 22. März nach Langerwehe.

Felix Janosas kommt am 22. März nach Langerwehe. Foto: Peter Leßmann

Der Kabarettist Felix Janosas gastiert mit seinem aktuellen Programm „In der Hitfabrik“ am Samstag, 22. März, im Töpfereimuseum Langerwehe zu sehen. Beginn ist um 20 Uhr. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Das Programm ist eine Abrechnung mit seinem langjährigen Schaffen im Musikbusiness. Der eine macht eine Therapie oder eine Kur, Felix Janosa hingegen verarbeitet Erlebnisse gerne auf musikalische Art und Weise – satirisch, schwarz und trotzdem charmant-amüsant. Seine rund 25-jährige Erfahrung im Musikgeschäft präsentiert er nun als Kabarettprogramm, unter anderem am 22. März im Töpfereimuseum Langerwehe.

Der Aachener versteht es, sich immer wieder neu zu definieren: sei es als Autor, als Kabarettist, als Hörspiel-Produzent oder Komponist von klassischer Musik. Spricht man Janosa darauf an, warum er nach dem Lehramtstudium Ende der Achtziger nicht den Beruf des Musiklehrers ausüben wollte, be-kommt man eine entrüstete Antwort: „Ich kann unmöglich das Gleiche machen wie meine Frau! Später unterhalten wir uns beim Abendessen darüber, welche Stücke sie heute mit der 8c durchgenommen hat und wer bei mir in der 8b wieder einen Klassenbucheintrag bekommen hat! Da musste ich mir etwas anderes überlegen.“

Somit schlug er zunächst eine Karriere als Kabarettist ein und spielte u.a. in renommierten Theatern wie dem Mainzer Unterhaus und dem Kölner Senftöpfchen Theater.

Zusammen mit seinem Studienkollegen rief er Anfang der 90er „Ritter Rost“ ins Leben: ein Kinderhörspiel-Musical mit durchdachten Geschichten und höchstem musikalischen Anspruch, das nicht, wie viele andere Kinderhörspiele, Eltern in den Wahnsinn treibt, sondern auch zu Fans werden lässt. So wie Judith Holofernes, die Frontfrau der Band „Wir sind Helden“: Sie schrieb 2012 auf ihrer Internetseite, sie sei derart begeistert von Ritter Rost, dass sie gerne beim Hörspiel mitmachen würde. Noch im gleichen Jahr sang sie in „Ritter Rost und die Zauberfee“.

Die musikalische Qualität, die Janosa seinen erwachsenen Kabarettfans bietet, wollte er auch den Ritter Rost-Fans präsentieren – mal eine Anlehnung an die Beatles, mal an Beethoven. „Im Gegensatz zu Rolf Zukowski und Peter Maffay sind wir die reinsten Hochkultur-Punks!“, sagt Janosa mit einem zufriedenen Lächeln.

In seinem aktuellen Programm „In der Hitfabrik“ geht es um One-Hit-Wonder, verbrauchte Talente und egozentrische Produzenten. Die verschiedenste Charaktere, die man in der Musikbranche (zum Beispiel in TV-Casting-Formaten) antrifft, karikiert er mit allen ihren Marotten und überspitzt ihre Showbusiness-Allüren. Da muss man auch schon mal 500 Prozent geben, wenn man es unter die Stars und Sternchen schaffen will – oder gibt sich direkt die Kugel, das kann auch zum großen Karrieresprung helfen!

Musikalisch ist das Programm ein 100-minütiger Parforce-Ritt durch sämtliche Epochen und Stile, virtuose Parodien stehen neben dem groovigen Jazz, schwarzer Humor in bester Georg-Kreisler-Manier wechselt sich ab mit nachdenklichen Popsongs.

Karten sind an folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: Naturkost Simons, Hauptstraße 33, Langerwehe; Pflegedienst Lehnen, Eifelstraße 74, Schlich; Grünes Büro, Friedrich-Ebert-Platz 13, Düren

Am Ende des Parkplatzes "Töpferbrunnen" soll das Geschäftshaus gebaut werden.

Am Ende des Parkplatzes “Töpferbrunnen” soll das Geschäftshaus gebaut werden.

Auf dem Parkplatz „Am Töpferbrunnen“ in Langerwehe wird demnächst ein Geschäftshaus entstehen. Der Rat hat in seiner jüngsten Sitzung dafür die entsprechenden Weichen gestellt. Investor Dirk Schlun aus Aachen wird vermutlich gleich nach dem Winter mit dem Bau beginnen. Einstimmig haben die Mitglieder des Rates sich dafür ausgesprochen, den Bebauungsplan entsprechend aufzustellen.

Dass auf dem Parkplatz am Töpferbrunnen ein Geschäftshaus entstehen soll, ist in Langerwehe schön länger im Gespräch. Strittig war bis zuletzt die Frage, wie und wo Ersatz für die durch den Bau des neuen Hauses wegfallenden Parkplätze geschaffen werden kann. Bürgermeister Heinrich Göbbels: „Die Gemeinde wird ein Grundstück ankaufen, auf dem zehn Parkplätze entstehen werden, außerdem werden wir ein Grundstück am Schießberggraben pflastern lassen, auf dem Platz für sieben Parkplätze ist. An dem Geschäftshaus selbst wird es 25 Parkplätze geben, so dass den Kunden insgesamt 42 Parkplätze zur Verfügung stehen. Und das sind nur vier weniger als vor dem Bau des Geschäftshauses.“ Es war den Langerweher Ratspolitikern ein besonderes Anliegen, dass die Parkplätze frei zugänglich sind. Göbbels: „Ein kostenpflichtiges Parkdeck wäre für Langerwehe kein gutes Signal gewesen.“

In dem neuen Geschäftshaus mit einer Fläche von etwa 2500 Quadratmetern sollen demnächst die Rossmann-Fililale, die bisher ihren Sitz an der Langerweher Hauptstraße hat, sowie die Geschäftsstelle der Volksbank untergebracht werden. Außerdem ist hier Platz für ein weiteres Geschäft, etwa einen Textilmarkt. Für Bürgermeister Heinrich Göbbels ist die Bebauung am Töpferbrunnen ein „weiterer Schritt, Langerwehe noch lebendiger zu machen. Seit 22 Jahren ist das in unserer Gemeinde ein Thema“, so der Bürgermeister. „Jetzt haben wir endlich eine gute Entscheidung gefunden.“

Überhaupt zeigte sich Göbbels mit der Entwicklung „seiner“ Gemeinde mehr als zufrieden. „Langerwehe ist sehr interessant für die Ansiedlung neuer Firmen. Und auch unsere Baugebiete laufen sehr gut. Als Beispiel möchte ich nur das Baugebiet ‚Seelebach‘ nennen, wo mittlerweile fast alle Grundstücke verkauft sind.“

Als Gründe hierfür nannte Bürgermeister Göbbels die vergleichsweise geringen Gewerbesteuern mit einem Hebesatz von 418 Prozentpunkten. „Und auch die Abfallgebühren“, so Göbbels, „befinden sich in Langerwehe seit Jahren auf einem insgesamt niedrigen und sehr stabilen Niveau.“ Göbbels ist davon überzeugt, dass demnächst auch mit der Erschließung des Gewerbegebietes „Am Steinchen“ begonnen werden kann. „Ich bin sicher, dass die L 12n demnächst gebaut wird“, so der Bürgermeister. „Diese Straße und der Anschluss an die A 4 bei Luchem macht dieses Gebiet am westlichen Ortsrand von Langerwehe noch attraktiver. Und es liegen uns auch schon Anfragen für dieses Gewerbegebiet vor.“
Wenn die Rossmann-Filiale von der Hauptstraße in das neue Geschäftshaus am Töpferbrunnen zieht, steht in Langerwehe ein großes Ladenlokal mit rund 450 Quadratmetern Fläche leer. Hier versuchen Heinz Herten und die Interessenvertretung „Pro Langerwehe“ einen kleineren Lebensmittelmarkt anzusiedeln.

„Die Größe ist attraktiv“, so Herten, „und wir hoffen, dass die Chancen für einen Lebensmittelmarkt ganz gut sind. Das wäre für Langerwehe eine tolle Sache.“