Verfasste Beiträge ‘Toepfereimuseum’

Das Töpfereimuseum ist mit LED-Leuchten ausgestattet.

Das Töpfereimuseum ist mit LED-Leuchten ausgestattet.

Die Unterstützung von RWE Deutschland ermöglicht der Gemeinde Langerwehe die Anschaffung von neuen energieeffizienten LED-Leuchten für das Töpfereimuseum. Damit können die Ausstellungsräume deutlich besser ausgeleuchtet werden. Das Energieunternehmen hatte die Maßnahme mit einem Betrag von 13 000 Euro gefördert. Die neuen Leuchten haben deutliche wirtschaftliche Vorteile. Rechnungen zufolge wird die Gemeinde in Zukunft über 70 Prozent des Energieverbrauchs für die Beleuchtung einsparen. Der technische Anschlusswert wurde  von 3650 Watt auf 1040 Watt reduziert.

Durch ihre Unterstützung trägt die RWE Deutschland dazu bei, dass die Gemeinde Langerwehe ihre Klimaschutzziele erreicht. „Wir als regionaler Energieversorger setzen auf diesem Weg gemeinsam mit den Kommunen Maßnahmen zur Energieeffizienz um. Wir sehen in dieser Zusammenarbeit auch einen Beitrag für mehr Standortqualität und Wertschöpfung der Region“, sagt Walfried Heinen, Kommunalbetreuer bei RWE. Er betont, dass die Gemeinde und RWE bereits seit vielen Jahren auf dem Gebiet der rationellen Energieanwendung partnerschaftlich zusammenarbeiten.

 „Klimaschutz ist für uns ein großes Thema Wir wollen den CO2 – Ausstoß in Langerwehe in den nächsten Jahren  erheblich senken. Durch die Energiekostenersparnis entlasten wir außerdem  unseren  Haushalt“, freut sich Bürgermeister Heinrich Göbbels. Museumsleiterin Dr. Kirstin Ulrike Maaß ist ebenfalls begeistert: „Das Töpfereimuseum wird durch die neuen Leuchten optisch deutlich aufgewertet, Details unserer Exponate sind jetzt ebenfalls viel genauer zu erkennen.“

Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß freut sich,  die Keramikkünstlerin Dörte Springorum-Kölfen als Gastdozentin im Töpfereimuseum begrüßen zu können. Vom 9. Mai bis zum 11. Mai 2014 führt die Keramikerin mit dem Seminar „Objekte mit Durchblick“ in die Plattentechnik ein.  (Foto ©: Dörte Springorum-Kölfen)

Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß freut sich, die Keramikkünstlerin Dörte Springorum-Kölfen als Gastdozentin im Töpfereimuseum begrüßen zu können. Vom 9. Mai bis zum 11. Mai 2014 führt die Keramikerin mit dem Seminar „Objekte mit Durchblick“ in die Plattentechnik ein. (Foto ©: Dörte Springorum-Kölfen)

Das Töpfereimuseum Langerwehe bietet am Freitag,09. Mai, von 18 bis 21 Uhr und am Samstag, 10. Mai und Sonntag, 11. Mai jeweils von 10 bis 16 Uhr unter dem Titel „Objekte mit Durchblick“ ein Wochenendseminar zur Plattentechnik an, das die Keramikkünstlerin Dörte Springorum-Kölfen leitet.  

Die Teilnehmer fertigen in Anwendung der Plattentechnik individuelle Objekte, die ein oder mehrere interessante Öffnungen aufweisen – oder anders ausgedrückt: „Objekte mit Durchblick“. In jedem Fall werden Unikate entstehen, deren äußere Formen ganz reduziert sein können. Zur Betonung der Arbeiten können die Teilnehmer diese mit Oxiden und Porzellanengoben bei einem späteren Abendtermin bearbeiten. Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.  
Mit Dörte Springorum-Kölfen steht den Seminarteilnehmern eine erfahrene Dozentin und Keramikkünstlerin zur Seite. Seit 1998 setzt sie sich intensiv mit dem Werkstoff Ton auseinander. Seit 2001 ist sie als freie Mitarbeiterin im Schloss Rheydt für die Keramikkurse (Erwachsene/Kinder) verantwortlich. Seit 2002 arbeitet sie im eigenen Atelier. 2008/2009 besuchte sie als Gasthörerin die Hochschule für Design/Keramik in Krefeld. 

Experimente mit verschiedenen Tonen, eingefärbten Massen, die Kombination von Ton und Porzellan, das Einarbeiten von Naturmaterialien, das Austesten der Grenzen des Materials kennzeichnen die Arbeiten von Dörte Springorum-Kölfen. Ihre ausdrucksstarken Objekte sind in Gemeinschaftsausstellungen und auf gehobenen Keramik- und Kunsthandwerkermärkten zu sehen. Das Seminar kostet 100 Euro plus Material- und Brennkosten.

 Informationen erhalten Sie unter 02423 / 4446 oder unter www.toepfereimuseum.de. Ihre verbindliche Anmeldung richten Sie bitte an das Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, 52379 Langerwehe oder per E-Mail  an info@toepfereimuseum.de.

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Im Töpfereimuseum ist jede Menge in den Ferien los.

Im Töpfereimuseum ist jede Menge in den Ferien los.Osterferien

In den Osterferien gibt es wieder ein spannendes Töpferprogramm in der  Museumswerkstatt des Töpfereimuseums. In folgenden Kursen gibt s noch freie Plätze:

Mittwoch, 16. April, 14 bis 17.00 Uhr: “Muttertag – Von Herz zu Herz”: Wunderschöne Herzvasen oder Herzschalen aus Ton, sind Geschenke, die von Herzen kommen. Unter fachkundiger Anleitung heißt es nun an diesem Nachmittag „Von Herz zu Herz“.

Mittwoch, 23. April, 14 Uhr  bis 17 Uhr: ”Spongebob & Lillifee”: Unter fachkundiger Anleitung töpfert Ihr an diesem Nachmittag Eure Lieblingsfiguren „Spongebob“, „Lillifee“ oder die Figur, die Kinder sonst noch mögen.

 Inklusive Material kosten die Nachmittag jeweils für Erwachsene elf Euro für Kinder neun Euro Jedes weitere Geschwisterkind bezahlt sieben Euro. 

Wie immer steht den Gästen eine fachkundige Kraft zur Seite, und damit es richtig gemütlich wird, gibt‛ s zwischendurch Kaffee und Kuchen.  

Um Anmeldung unter der Telefonnummer 02423/44 46 wird gebeten.

 

Markus Märkl spielt bei den "Tonspuren" in Langerwehe.  Foto: M. Rehse

Markus Märkl spielt bei den “Tonspuren” in Langerwehe. Foto: M. Rehse

Das nächste Konzert der beliebten Reihe “Tonspuren” im Töpfereimseum Langerwehe, findet am Montag, 17. März, um 20 Uhr statt. Dann spielt der Cembalist Markus Märkl  ein Soloprogramm mit Werken der Bachsöhne Wilhelm Friedemann, Johann Christian und Carl Philipp Emanuel. Markus Märkl lebt als freischaffender Musiker in Köln und arbeitet seit vielen Jahren weit über Europas Grenzen hinaus als Solist und Begleiter in renommierten Ensembles der Alten Musik. Präzision und Lockerheit zeichnen sein Spiel aus, Fachkundigkeit und Witz seine Moderation.

Sohn eines so übergroßen Musikers wie Johann Sebastian Bach zu sein, das war für dessen Kinder nicht immer ganz einfach. Gerade die beiden älteren Söhne Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann hatten hier ein schwereres Los als dann der einiges jüngere Johann Christian. Johann Sebastian Bach hat seinen Kindern eine hervorragende musikalische Ausbildung zuteil werden lassen, und so haben es auch drei seiner Söhne zu ansehnlichen Karrieren gebracht, wenngleich der Vater wohl nicht immer ganz zufrieden damit gewesen zu sein scheint. In einer Zeit des stilistischen Wandels war Johann Sebastian Bach gegen Ende seines Lebens mit seiner Musik aus der Mode gekommen, galant und gefällig wurde jetzt komponiert. Und wenn der im 18. Jahrhundert herumreisende Musikschriftsteller Charles Burney von dem großen Bach spricht, dann meinte er Carl Philipp! Vater Bachs Meinung zur Musik seines Sohnes Carl Philipp hingegen soll weniger charmant gewesen sein: ’s is Berliner Blau! ‘s verschießt! 
Die “Tonspuren”, eine in der Region einzigartige Konzertreihe für Alte Musik, werden vom Förderkreis für das Töpfereimuseum Langerwehe an jedem dritten Montag des Monats veranstaltet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, Schüler und Studenten haben freien Eintritt. Einlass ist um 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Kartenreservierung ist unter der Rufnummer 02423/4446 möglich.

Tag der offenen Töpferei im Töpfereimuseum.

Tag der offenen Töpferei im Töpfereimuseum.

Bereits zum neunten Mal öffnen Keramiker aus ganz Deutschland an den „Tagen der offenen Töpferei“, Samstag und Sonntag, 8. und 9. März, jeweils von 10 bis 18 Uhr ihre Werkstätten und Ateliers. Auf Einladung der Keramikerinnung Nordrhein ist das Töpfereimuseum Langerwehe zum dritten Mal mit von der Partie.
An beiden Tagen sind Interessierte um jeweils 14 Uhr dazu eingeladen, an einer Führung durch die Dauerausstellung des Museums teilzunehmen, um Wissenswertes und Spannendes zum Thema „1000 Jahre Töpferhandwerk in Langerwehe“ zu erfahren. Ebenfalls an beiden Tagen findet von 15 bis 17 Uhr „Freies Töpfern“ in der Kreativwerkstatt unter Anleitung einer fachkundigen Dozentin statt. Jeder, der den Werkstoff Ton mit den eigenen Händen begreifen und sich im kreativen Umgang damit ausprobieren möchte, ist willkommen.

Das Töpfereimuseum ist an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Besuch des Museums, die Teilnahme an den Führungen und den Kursen ist an diesem Wochenende frei.

Weitere Informationen zu den „Tagen der offenen Töpferei“ und die teilnehmenden Werkstätten mit ihren Programmen findet man im Internet unter www.tag-der-offenen-toepferei.de sowie www.keramikerinnung-nordrhein.de und zum Töpfereimuseum Langerwehe unter www.toepfereimuseum.de

Überall im Land können Interessierte am kommenden Wochenende auf Entdeckungsreise gehen und über die Vielfalt der keramischen Produktpalette staunen, die von traditionellen Töpferarbeiten, über feinstes Porzellan, dekorative Gartenkeramik, ausgefallenen Schmuck bis hin zu freier Objektkunst reicht. Vielerorts finden Vorführungen statt: etwa zum Modellieren, Drehen, Aufbauen, Glasieren oder Brennen. Im Großraum Aachen beteiligen die Töpferei Langerwehe Kuckertz & Rennertz in Langerwehe, Ulhaus 38, die Keramikerinnen Ruth Stark in Kelmis/Belgien, Plaatweg 23, und Silke Ullrich in Herzogenrath, Plitschard 210, an dem Aktionswochenende.