Verfasste Beiträge ‘Toepfereimuseum’

Töpfern in den Ferien

Töpfern in den Ferien

Im Töpfereimuseum in Langerwehe gibt es auch in den Herbstferien ein spannendes Programm für Kinder und Jugendliche. Und natürlich kann auch dann wieder nach Herzenslust getöpfert werden. Vom Donnerstag, 8., bis Sonntag, 10. Oktober , findet ein Drehkurs für Kinder und Erwachsene statt und am Donnerstag, 8. Oktober, widmet man sich von 14 bis 18 Uhr dem Material Filz. Lichthäuser und Laternen werden am Mittwoch, 14. Oktober, von 14 bis 17 Uhr gebastelt und am 16. und 17. Oktober, jeweils von 10 bis 13 Uhr, steht wieder ein Drehkurs auf dem Programm. Auskunft und Anmeldung direkt im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, Telefonnummer 02423/4446.

Einige Künstlerinnen der neuen Sonderausstellung „Auf dem Weg“, die im Töpfereimuseum gezeigt wird (v.l.n.r.): Solveijg Speer, Christiane Rücker, Angela Mainz, Sabine Puschmann-Diegel und Ekaterina Ominina. (Foto: Töpfereimuseum Langerwehe)

Einige Künstlerinnen der neuen Sonderausstellung „Auf dem Weg“, die im Töpfereimuseum gezeigt wird (v.l.n.r.): Solveijg Speer, Christiane Rücker, Angela Mainz, Sabine Puschmann-Diegel und Ekaterina Ominina. (Foto: Töpfereimuseum Langerwehe)

Im Töpfereimuseum Langerwehe ist jetzt die neue Sonderausstellung „Auf dem Weg“ eröffnet worden, in der Künstlerinnen  der “GEDOK Bonn” ausgewählte Arbeiten aus den Bereichen  Keramik, Papier, Textil, Filz und Fotografie präsentieren. Zur Begrüßung haben Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß und die Vorsitzende der “GEDOK Bonn”, Dr. Clotilde Lafont-König, gesprochen. Die Kölner Journalisten Antje Soléau führet fachlich in die Ausstellung ein. Der Stolberger Pianist Theo Palm begleitete die Eröffnung musikalisch.

Mit der Sonderausstellung „Auf dem Weg“ begeben sich die Künstlerinnen der “GEDOK Bonn” auf Grenzgänge zwischen angewandter und freier Kunst. Ihre Arbeiten spiegeln die fließende Grenze zwischen den beiden Kunstsparten wider bzw. zeigen, wo und wie sich jede der Künstlerinnen in diesem Grenzbereich persönlich positioniert. Zu den ausstellenden Künstlerinnen gehören Helga Becker, Rosemarie Bühler, Katinka Dietz, Clotilde Lafont-König, Traudel Lindauer, Angela Mainz, Ingeborg Mayr, Sabine Puschmann-Diegel, Margret Riedel, Christiane Rücker, Sabine Störring, Solveijg Speer, Vera van Kaldenkerken-Wistuba, Elisabeth Vix, Edle von Frantzius und Brigitte Wüster. Als Gastkünstlerin ist die russische Keramikerin Ekaterina Ominina aus St. Petersburg mit dabei.

Begleitend zur Ausstellung bietet das Töpfereimuseum Langerwehe Führungen für Erwachsenengruppen sowie ein museumspädagogisches Programm für Kindergartengruppen, Schulklassen und Kindergeburtstage an. Die an der Ausstellung teilnehmende Papierkünstlerin Angela Mainz lädt am 27. und 28. Februar 2016 zu einem kreativen Wochenendseminar in das Töpfereimuseum ein.

Die Ausstellung kann bis Sonntag,  13. März, zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums besucht werden: dienstags bis freitags von 10 bis 13 und von 14 bis 16 Uhr, samstags von 12 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18Uhr. Weitere Informationen gibt es unter www.toepfereimuseum.de

 

 

Schüler der Klasse 8d der Europaschule Langerwehe und ihre Betreuer haben Anfang März 2014 im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Blickwechsel“ das Atelier des Keramikers Anton van Eyks in Nettetal/Leuth am Niederrhein besucht.  Foto: Manuel Uebbing

Schüler der Klasse 8d der Europaschule Langerwehe und ihre Betreuer haben Anfang März 2014 im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Blickwechsel“ das Atelier des Keramikers Anton van Eyks in Nettetal/Leuth am Niederrhein besucht. Foto: Manuel Uebbing

 „Blickwechsel“ heißt eine Ausstellung mit Werken von 14 SchülerInnen der Klasse 8d der Europaschule Langerwehe , die das Töpfereimuseum begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „Angelika Jansen vs. Anton van Eyk“ bis zum 24. August zeigen wird. In einem mehrmonatigen Projekt haben sich die Schüler intensiv mit Vita und Werk der Keramiker Angelika Jansen und Anton van Eyk auseinandergesetzt, einen ersten Blick in ihnen bislang nicht vertraute Lebens- und Arbeitsbereiche wie die des Museumswissenschaftlers oder des Keramikers geworfen, neue Erfahrungen gesammelt, sich von den Begegnungen, dem Gesehenem sowie Wahrgenommenen inspirieren lassen und im experimentellen Schaffen die gewonnen Eindrücke auf ihre eigene Weise künstlerisch-kreativ verarbeitet. Entstanden sind neben ersten skizzenhaften Arbeiten diverse Keramiken, zum Teil im Erdofen gebrannt, Schlickerbilder und Collagen, die die Exponate der GangArt-Ausstellung „Blickwechsel“ bilden, an deren Konzept und Aufbau die Schüler maßgeblich mitgewirkt haben. Die Museumsdozentinnen Lydia Reinartz und Sibylle Stollwerk haben in enger Zusammenarbeit mit Gesamtschulrektor Markus Krings, Klassenlehrer der 8 d der Europaschule Langerwehe, durch das Ausstellungsprojekt geführt. Die Gemeinde Langerwehe dankt dem Förderkreis der Europaschule Langerwehe und dem Förderkreis des Töpfereimuseums für die finanzielle Unterstützung des Projekts.  

 

 

Informationen zu den Öffnungszeiten und zur GangArt-Ausstellung „Blickwechsel“ unter www.toepfereimuseum.de  

 

Unterschrift beigefügtes Foto: Schüler der Klasse 8d der Europaschule Langerwehe und ihre Betreuer haben Anfang März 2014 im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Blickwechsel“ das Atelier des Keramikers Anton van Eyks in Nettetal/Leuth am Niederrhein besucht.  (Foto: Manuel Uebbing)

 

Im Töpfereimuseum ist jede Menge in den Ferien los.

Im Töpfereimuseum ist jede Menge in den Ferien los.

Im Rahmen seines Sommerferienprogramms bietet das Töpfereimuseum in Langerwehe, Pastoratsweg 1, am Mittwoch, 9. Juli, von 14 bis 17 Uhr unter dem Titel „Auf Safari“ das Töpfern von Elefanten, Giraffen, Zebras und anderen Tieren an. Am Donnerstag und Freitag, 10. und 11. Juli, jeweils von 10 bis 13 Uhr, wird „Malen für Kids“ angeboten. Nähere Auskunft und Anmeldung im Töpfereimuseum unter der Rufnummer  02423/ 4446.

Organist Stefan Holz (Foto: ©Stefan Horz)

Organist Stefan Holz (Foto: ©Stefan Horz)

Die “Drey Quartetten” für Flöte, Bratsche und Klavier schrieb Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788), der zweitälteste Sohn Johann Sebastian Bachs, im Alter von 74 Jahren. Es sind echte Meisterwerke, die sich aufgrund ihrer ungewöhnlichen Besetzung, Form und Klangfarbe keinem Genre einordnen wollen – ganz modern komponiert, aber mit dem Wissen und der Erfahrung des Alters. Mozart sagte über Carl Philipp Emanuel Bach: “Er ist der Vater, wir sind die Bub`n. Wer von uns was Rechts kann, hat von ihm gelernt”.

Am Mittwoch, 21.Mai, sind die Quartette und die “Hamburger Sonate” Bachs um 20 Uhr  im Töpfereimuseum Langerwehe bei den “Tonspuren” zu hören. Es spielen Darja Großheide (Traversflöte), Hajo Bäß (Viola) und Stefan Horz (Cembalo).
Der Geiger und Bratscher Hajo Bäß ist Mitbegründer von Musica Antiqua Köln, mit dem er Konzerte in der ganzen Welt gab und zahlreiche preisgekrönte Plattenaufnahmen machte.  Als Dozent für Barockvioline war er an der Schola Cantorum Basiliensis sowie an den Musikhochschulen Würzburg und Frankfurt tätig. Stefan Horz ist Organist an der traditionsreichen Kreuzkirche in Bonn und arbeitet als Cembalist mit unterschiedlichen Kölner Orchestern. Die Flötistin Darja Großheide  organisiert seit 2010 die “Tonspuren” im Töpfereimuseum Langerwehe, eine in der Region völlig einzigartige Kammerkonzertreihe für Alte Musik. Ihr Interesse gilt der Wiederentdeckung und Einstudierung unbekannter Kompositionen des 18ten Jahrhunderts. Dies ist das 44. Konzert der “Tonspuren” im Töpfereimuseum Langerwehe. Veranstaltet werden die “Tonspuren” vom Förderkreis für das Töpfereimuseum.

Karten für zwölf Euro sind an der Abendkasse erhältlich oder können unter der Rufnummer 02423/4446 reserviert werden. Einlass ist ab 19.30 Uhr.