Verfasste Beiträge ‘Timo Löfgen’

Mit Karacho düsten beim zweiten Bobby-Car-Rennen de Teilnehmer das Ulhaus hinab. Foto: Timo Löfgen

Als Alois Sievers 53 Anmeldungen für den zweiten “Bobby Car Gaudi Cup” zu verzeichnen hatte, war klar, dass die Starterzahl des Vorjahres deutlich übertroffen wurde. So starteten dann bei dem tollen Spaß-Rennen, das auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des Pfarrfestes stattgefunden hat, 80 kleine und große Bobby-Car-Fans bei strahlendem Sonnenschein von der von Stefan Pohl und Johannes Herten gebauten Startrampe ab Ulhaus  bis zum Ziel kurz vor dem Kirchplatz.

Landwirt Erich Geich hatte – wie bereits im Vorjahr – einen Anhänger mit Strohballen zur Verfügung gestellt, die von den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten der  der Freiwilligen der Löschgruppe Langerwehe und den Pfadfindern in Windeseile für die Streckensicherung verteilt wurden. Zusätzlich wurden die neuralgischen Punkte in der Kurve  noch mit Autoreifen gesichert.

Nach dem Qualifyling ab 15 Uhr, bei dem Klein und Groß ihre Trainingseinheiten ab spulten  begann dann zur großen Freude aller pünktlich um 16 Uhr das Rennen, kommentiert wie im Vorjahr von Kurt Gielgen.In diesem Jahr wurden die Teilnehmer in vier Gruppen aufgeteilt. Die Kleinsten von drei bis sieben Jahre in der ersten Klasse, die Kids von acht bis 13 Jahre in der zweiten Klasse, die “Tenees for ever”  von 16 bis 66 Jahre  in der dritten,  und in der vierten Klasse fuhren erstmals fünf Teilnehmer mit getunten Bobby Cars.

Nach gut zwei Stunden voller Spannung und Dramatik standen dann die Sieger der Endläufe fest.

Das Rennen der Kleinsten gewann Rene Budick, das Rennen der zweiten Kids-Klasse entschied Jan Johnen für sich, bei den “Tenees for ever” holte Thomas Robens aus Linnich den Pokal und in der getunten Klasse gab es gleich zwei Sieger, denn Vater Willibert und Sohn Peter Dick fuhren auf dem gleichen Bobby Car, gewannen jeweils ihre Vorläufe und standen somit als Sieger fest.

Natürlich eilten bei dem wunderschönen Sommerwetter die Scharen zum Kirchvorplatz um hier in fröhlicher Runde bei kühlen Getränken, Grillspezialitäten und Reibekuchen und Cocktails an der Bar des Orgelbauvereins  den Dämmerschoppen zu beginnen. Ab 19 Uhr unterhielt dann die ehemalige Schulband der Europaschule die Besucher und ab 20 Uhr sorgte die Band „Six four and moore“  für eine tolle Stimmung.

Das Pfarrfest fand dann am Sonntagmorgen nach der Heilige Messe seine Fortsetzung.

Weil die Redaktion von toepfergemeinde.de sich derzeit auf Recherche- und Erholungsreise an der Nordseeküste befindet (ab morgen befinden sich alle wieder an ihrem Arbeitsplatz), hat Timo Löfgen für uns das Bobby-Car-Rennen fotografiert. Vielen Dank für die tollen Bilder – zum Anschauen genügt ein Klick!

Markus Kuckertz (links) und Timo Löfgen in London.

Ohne viele Worte. Aber für alle die, die immer noch nicht genug vom Champions League-Finale in Wembley haben. Unsere beiden Bayern-München-Fans, Timo Löfgen und Markus Kuckertz, sind wieder gut aus London in der Heimat eingetroffen. Und Timo Löfgen hat “seinem” Heimatblog einige seiner super-spitzenmäßigen Finalbilder zur Verfügung gestellt. Zum In-Erinnerung-Schwelgen. Und Zum-Nochmal-Jubeln. In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch an alle Bayern-Fans. Und liebe Dortmunder: Bitte, bitte nicht traurig sein. Nach der Champions League ist vor der Champions League!

Zwei Langerweher in Wembley: Timo Löfgen (links) und Markus Kuckertz.

„Ich bin eigentlich schon seit zwei Wochen ein bisschen nervös. Jedenfalls denke ich fast jeden Tag an Samstag.“ Timo Löfgen ist 38 Jahre alt und eingefleischter Bayern München-Fan. Die Liebe zum FC Bayern teilt er mit Markus Kuckertz (41). Kuckertz ist seit 24 Jahren Bayern-Mitglied, Löfgen immerhin schon seit 16 Jahren. Heute Abend sitzen die beiden im Londoner Wembley-Stadion und drücken Philipp Lahm und Co. die Daumen. Die zwei Langerweher haben Tickets für das Champions-League-Finale Bayern München gegen Borussia Dortmund.

Die deutsch-deutsche Partie ist nicht Timo Löfgens und Markus Kuckertz‘ erstes Champions-League-Finale mit Münchener Beteiligung. 1999 haben sie sich zum ersten Mal für Eintrittskarten beworben, damals spielte Bayern gegen Manchester United in Barcelona. Zwei Jahre später hatten die beiden Langerweher Karten für die Partie gegen den FC Valencia in Mailand und 2010 für das Finale gegen Inter Mailand in Madrid. Markus Kuckertz: „Von fünf Champions League-Finals mit Münchener Beteiligung haben wir für vier Karten bekommen. Das ist fast wie ein Sechser im Lotto.“ Da hat Kuckertz Recht. Für das Spiel am Samstag in London haben sich rund eine Viertelmillion Bayern-Fans um Karten beworben. Kuckertz: „Knapp 25 000 Tickets wurden verteilt. Da muss man schon wirklich Glück haben.“

Irgendwie müssen Timo Löfgen und Markus Kuckertz, die sich übrigens beide um je zwei der 170 Euro teuren Karten beworben haben, ihr Glück aber geahnt haben, die Hinflüge nach London hatte Löfgen nämlich schon gebucht, als sie noch gar keine Karten für das Finale hatten. Markus Kuckertz: „Wir haben uns beide bei Bayern München um Karten beworben. Und ich habe gewonnen. Dienstags hat die Verlosung angefangen, mittwochs kam die E-Mail von Bayern München. Und zehn Minuten später hatte Timo auch die Rückflüge für uns gebucht.“

Klar, dass man für so ein Finale auch optimal ausgerüstet sein muss. Übers Internet haben die beiden Fußball-Fans sich Final-Schals bestellt. Timo Löfgen einen, wo beide Mannschaften, also Bayern München und Borussia Dortmund verewigt sind, Markus Kuckertz den, der nur den Bayern-Aufdruck hat. „Ich will von Dortmund nichts haben“, schmunzelt Kuckertz. „Das würde ich gar nicht anfassen.“ Außer den Schals tragen die beiden noch rote Polohemden, auch hier steht „Champions-League-Finale 2013 Wembley“ drauf. „Man muss sich von Anfang an zu erkennen geben“, lacht Timo Löfgen. „Wir fliegen von Amsterdam, da ist vermutlich auch der ein oder andere Dortmund-Anhänger im Flieger.“

Die beiden Langerweher landen heute um 10.20 Uhr in der britischen Hauptstadt, genau gesagt am Flughafen Gatwick. „Es gibt in der Nähe des Wembley-Stadions einen Park, wo sich am Samstag Bayern München-Fans treffen werden. Ich denke mal, dass wir da dann auch hingehen werden.“

Übrigens hat Timo Löfgen beste Erinnerungen an Wembley, wenn auch noch an das alte Stadion. Hier hat er nämlich 1996 beim EM-Finale gesessen, als Oliver Bierhoff die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit dem „Golden Goal“ zum Europameistertitel geschossen hat. „Ich sehe noch heute, wie der Ball langsam ins Tor rollt. Das war ein einmaliges Erlebnis.“

Dass Löfgen und Kuckertz felsenfest davon überzeugt sind, dass Bayern heute gewinnt, braucht an dieser Stelle wohl nicht extra erwähnt zu werden. Aber die beiden können diese Überzeugung auch belegen. Kuckertz: „Das ist einfach das Gesetz der Serie. Bei unserem ersten Champions-League-Finale in Barcelona hat Bayern verloren, das zweite gewonnen, das dritte wieder verloren. Logisch, dass jetzt wieder ein Sieg kommen muss.“ Ein Satz, den Timo Löfgen sofort unterschreiben würde. „Bayern hat aber auch eine überragende Saison gespielt“, ergänzt er. „Die Mannschaft hat es verdient, Champions League-Gewinner zu werden.“ Aber egal, wie das Spiel ausgeht, ist Timo Löfgen überzeugt, wird die Fußball-Reise nach London zu einem unvergessenen Erlebnis. „Das ist fast wie ein Weltmeisterschafts-Finale“, sagt er. „Und das im Stadion zu erleben, ist einfach Klasse.“ Kein Wunder, dass der Fachinformatiker schon heute nervös ist. Und auch bei Markus Kuckertz steigt die Spannung.

"Langerwehe-Style" - so ging der Zug los!

Ne, was war das gestern wieder schön! Ein prächtiger Karnevalszug ist durch die Langerweher Straßen gezogen, viele, viele Bürgerinnen und Bürger waren mit tollen Kostümen gekommen, um tüchtig “Kamelle” zu schnappen – kurzum: der Wehter Karnevalszug war eine rundum gelungene Sache. Fast alle Ortsvereine waren mit von der Partie, die großen Sportvereine, die Jugend in Langerwehe, und auch Heinz und Johannes Herten und Walter Jordans hatten sich wieder etwas Tolles einfallen lassen. Prima auch, dass Peter, Jonathan und Raphael Gielgen kurzfristig dafür gesorgt hatten, dass der Zug wieder von einem Truck angeführt wurde. Der sorgte für Stimmung von der allerersten Minute!
Aber genug der Worte, es müssen Bilder her. Fotografiert hat diesmal dankenswerter Weise Timo Löfgen, aus der Töpfergemeinde.de-Redaktion waren diesmal an Karneval alle ausgeflogen. Aber im kommenden Jahr, “Da simma dabei….”. So, und jetzt endlich ran an die Fotos! Alaaf!

Dienstversammlung bei der Feuerwehr Langerwehe.

„Die Effizienz dieser Wehr bedeutet die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Und dafür möchte ich Ihnen heute meinen Respekt und meine Anerkennung aussprechen. Ich bin stolz auf ihre Leistung.“ Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Langerwehe gab es von Bürgermeister Heinrich Göbbels ein dickes Lob für die engagierten Feuerwehrmänner und -frauen. Und das verdientermaßen. 
Die 215 aktiven Feuerwehrleute der Töpfergemeinde, nur acht von ihnen sind Frauen, hatten im vergangenen Jahr im Gemeindegebiet 84 Einsätze. Die Blauröcke mussten allein bei 18 Brandeinsätzen ausrücken und 16 Mal technische Hilfe leisten, um ein Tier zu retten. Darüber hinaus galt es unter anderem, Ölspuren nach Verkehrsunfällen zu entfernen und eingeklemmte Personen aus Autos zu bergen. Wehrleiter Guido Gerhards nannte exemplarische einige besonders große Einsätze. An Ostermontag 2012 beispielsweise, sind die Langerweher Feuerwehrleute zu einem Selbstmord an die Bahnstrecke gerufen worden, um bei der Leichenbergung zu helfen und die Einsatzstelle zu reinigen.  

Wehrleiter Guido Gerhards konnte zahlreiche Beförderungen vornehmen.

Die Langerweher Feuerwehr mit ihren sechs Löschgruppen feierte im vergangenen Jahr ihr 40-jähriges bestehen. Guido Gerhards: „Zusammen mit der kommunalen Neugliederung wurde auch die Langerweher Wehr neu gegründet.“ Die Anforderungen an die freiwilligen Helfer, so Gerhards, seien seitdem immer gestiegen. „Am 1. Januar 1972 hatte Langerwehe genau 10 810 Einwohner. Heute sind es rund 14 200. Das ist ein Zuwachs von 24 Prozent. Damals hatte unsere Wehr neun Fahrzeuge, heute sind es über 20.“ Auch hätten die Feuerwehrleute, so Gerhards, sich ständig neuen technischen Herausforderungen stellen müssen. Bei der Feuerwehr Langerwehe bereiten sich derzeit 57 Kinder und Jugendliche auf den aktiven Dienst vor, 14 Musikerinnen und Musiker vertreten die Wehter Wehr auch überregional im bekannten Feuerwehrmusikzug Luchem. Gemeinsam mit Bürgermeister Heinrich Göbbels und Timo Löfgen, Löschgruppenführer der Löschgruppe Langerwehe, konnte Guido Gerhards noch einige Feuerwehrfreunde für ihre langjährige Arbeit ehren. Seit 35 Jahren Mitglied bei der Feuerwehr sind Guido Gerhards, Klaus Dieter Kirchhoff und Jürgen Esser. Franz-Jakob Heinen, Johann Reinartz, Josef Reuter und Friederich Wirtz sind seit 50 Jahren bei der Langerweher Feuerwehr. Auf eine 60-jährige Mitgliedschaft in der Wehr blicken Wilhelm Frings und Peter-Josef Gemein.  

Bei der Jahreshauptversammlung gab es wieder zahlreiche Ernennungen. Guido Blass ist neuer Löschgruppenführer in Heistern, sein Stellvertreter ist Dominik Selbert. Josef Wahl und Uwe Mertens sind neue Löschgruppenführer in Schlich. Arno Korf ist Beauftragter für den Atemschutz, Rüdiger Heimbüchel Fachberater Chemie und Silke Heimbüchel Fachberaterin Veterinär. Aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Feuerwehr wurden Andreas Schneider, Marcel Schneiderwind und Johannes Wirtz übernommen. 

Etliche Kameraden der Feuerwehr wurden für langjährige Mitgliedschaft in der Wehr geehrt.

Zu Feuerwehrmännern ernannt wurden Andreas Schneider, Marcel Schneiderwind, Johannes Witz, René Menzel, Sven Altmeyer, Sebastian Groß, Stephan Zeitz und Sven Sparbrot. Oberfeuerwehrmänner wurden Thomas Kempener, Christoph Mohr, Jan Peters, Gerrit Ellmann, Dennis Krings, Steffi von Wirth, Frank Sommer und Marc Brandt. 
Hauptfeuerwehrmänner sind Patrick Kreuder, Christian Steffens, Daniel Almas, Daniel Braun, Marcel Joeken, Christoph Rüttgers und Markus Hilgers. 
Thorsten Heinemanns und Stephan Schieren wurden zu Unterbrandmeister, Jörg Fieseler und Tobias Krings sind Brandmeister, Björn Göbbels Oberbrandmeister. Neue Hauptbrandmeister sind Michael Dohmen, Ralf Bollig, Wilhelm Pauly und Dominik Selbert. 
Thomas Ring wurde zum Brandinspektor ernannt, Peter Heinemanns freute sich über seine Beförderung zum Brandoberinspektor.