Verfasste Beiträge ‘Termine’

Mit den "Hamich Runners" per Rad unterwegs.

Neuigkeiten von den "Hamich Runners".

Die “Hamich Runners” bieten ihren Mitgliedern und allen anderen Interessierten bekanntlich die Möglichkeit, das Laufabzeichen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) zu erlangen. Bei diesem Abzeichen handelt es sich um ein Angebot des DLV zur Förderung des Breitensports. Ziel ist es, mindestens 30 Minuten – egal in welchem Tempo – laufend zu absolvieren. Schon ist das Laufabzeichen geschafft! Höhere Stufen des Laufabzeichens können Fortgeschrittene für 60, 90 oder 120 Minuten ununterbrochenes Laufen erhalten. Die Läufer werden wie immer durch erfahrene Laufbetreuer der “Hamich Runners” betreut und begleitet werden.

Mitglieder der “Hamich Runners”erhalten das Abzeichen kostenlos. Gegen einen Kostenbeitrag in Höhe von  fünf Euro wird das Abzeichen an Nichtmitglieder verliehen.

Der nächste Abnahmetermin ist am Mittwoch, 29. Mai, um 18.30 Uhr. Treffpunkt ist das Sportplatzgelände von Jugendsport Wenau, An der Dostel 2, inLangerwehe (gelegen zwischen Hamich und Heistern). Hier gibt es Umkleide- und Duschmöglichkeiten und anschließend auch die Gelegenheit zu einem geselligen Ausklang!
Um telefonische Voranmeldung wird gebeten! Weitere Informationen zur Abnahme des Laufabzeichens und zu den übrigen Angeboten der “Hamich Runners” gibt es im Internet unter www.hamich-runners.de und telefonisch beim Lauftreffleiter Dieter Kraus unter 02409/1040.

Darja Großheide (Traversflöte) und Gerhard Blum (Truhenorgel) spielen am Montag, 20. Mai, um 20.00 Uhr die „Tonspur Nr. 33 – Flöte und Orgel und Pfingsten“ im Töpfereimuseum Langerwehe. Foto: Willi Kronenberg

Erstmalig wird bei den Tonspuren im Töpfereimuseum Langerwehe am Pfingstmontag, 20. Mai, um 20 Uhr eine Truhenorgel zu hören sein. Die kleine, transportable Orgel wird von Gerhard Blum, Organist in St. Kunibert zu Köln gespielt. Er begleitet Darja Großheide (Traversflöte) bei einem Programm ausgewählter Sonaten, die im dritten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts komponiert wurden. Nachdem die Querflöte im Laufe der 1720er Jahren deutlich an Popularität gewonnen hatte, erschienen besonders im nördlichen Europa immer neue Notendrucke mit Sonaten für “Violine oder Flöte”. Handelte es sich bei dieser Angabe nur um einen verkaufstechnischen Kniff oder um mangelnde Kenntnis der Komponisten hinsichtlich der spezifischen Charakteristika dieses  neuen Modeinstruments Flöte? Möglich wäre es zumindest bei den “Methodischen Sonaten” von Telemann, Vorbilder gesanglicher Verzierungstechnik, oder bei den Sonaten des in Amsterdam wohnhaften Pietro Locatelli. Der französische Geiger Jean Marie Leclair hingegen differenziert einzelne Sätze für Violine und Flöte – nur aufgrund fehlender Doppelgriffmöglichkeiten der Flöte? Ganz anders Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs, dessen virtuose Flötenstücke dem Instrument auf den Leib geschrieben scheinen und sich vermutlich am legendären Können des damals in Dresden arbeitenden Flötisten Buffardin messen. Dem “Scholastiker und Kanoniker von St. Kunibert zu Köln” widmete 1743 Giovanni Platti schließlich einen Band mit Flötensonaten. Spätestens hier hat die Querflöte ihre ganz eigene Farbe und Ausdrucksform gefunden, die sie zu einem der wichtigsten Instrumente der folgenden Jahrzehnte machen wird. 1739 komponiert Johann Sebastian Bach im “alten Stil” einige Stücke zum Thema Pfingsten, die bei diesem Pfingstmontagskonzert nicht fehlen dürfen. Sein Sohn Carl Phillip Emanuel Bach hingegen vergnügt sein Publikum  derweil mit “Flötenuhrstücken”.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Saal des Töpfereimuseum Langerwehe. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Die “Tonspuren” werden vom Förderkreis des Töpfereimuseums veranstaltet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, Kinder und Studenten sind erwünscht und erhalten freien Eintritt.

Kloster Wenau

Traditionell eröffnet der „Verein der Freunde von Wenau“ am Sonntag, 10. März, seine Konzertsaison. Der Sonntag in der Mitte der Fastenzeit wird auch als Sonntag „Laetare“, übersetzt „freue dich!“, bezeichnet. Damit wird die Vorfreude der Christen auf das Osterfest ausgedrückt.

Für die Musik zur Passionszeit konnte der Barock-Cellist Ludwig Frankmar für ein Cello-Solokonzert in der Klosterkirche St. Katharina gewonnen werden.

Ludwig Frankmar, 1960 geboen, stammt aus einer schwedischen Kirchenmusikerfamilie. Nach Studien in seiner Heimatstadt Malmö bei Guido Vecchi war er zunächst als Orchestermusiker an der „Barcelona Oper“ und als Solocellist der Göteborger Oper tätig, sowie, nach Studien bei Thomas Demenga, als Solocellist der Camerata Bern und an der Musikakdemie Basel.

Als er 1995 den Orchesterberuf verließ, beschäftigte er sich zuerst vor allem mit zeitgenössischer Musik. Kontakte und Zusammenarbeit mit Kirchenmusikern führten ihn zur Alten Musik und zur historischen Aufführungspraxis. Heute lebt Frankmar in Berlin.

Ludwig Frankmar spielt auf einem Instrument, das von Louis Guersan 1756 in Paris gebaut wurde. Im Barockzeitalter war das Cello ein etwas anderes Instrument als heute. Es wurde mit fünf Saiten gespielt: Zu den bekannten Saiten A, D, G und C kam damals eine E-Saite hinzu.

Die zauberhaften Klänge, die ein solch erfahrener Künstler wie Ludwig Frankmar mit einem solchen Instrument erzeugen kann, finden ihren passenden Ort in der alten Klosterkirche von Wenau.

Das Programm beinhaltet Werke von Aurelio Virgiliano, Carl Philipp Emanuel Bach, Giovanni Bassano und Johann Sebastian Bach. Die musikalischen Darbietungen werden ergänzt um Texte zur Passion.

Das Konzert findet statt am Sonntag 10. März, um 17 Uhr in der Kirche St. Katharina Wenau, der Einlass ist ab 16.30 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene zehn Euro, für Mitglieder des Vereins, für Kinder, Schüler und Studenten ist der Eintritt frei.

Martin Walter vom „Verein der Freunde von Wenau: „ Die regelmäßigen Besucher der Konzerte in der Klosterkirche Wenau wissen, dass das alte Kirchengebäude es nicht verträgt, wenn die Raumtemperatur 16 Grad Celsius überschreitet. Wir bitten daher alle Besucherinnen und Besucher, sich entsprechend mit warmer Kleidung auszustatten.“

Familientöpfern zum Thema Winterzeit.

Das Töpfereimuseum Langerwehe lädt am Sonntag, 3. Februar, wieder zu einem kreativenFamiliennachmittag ein. Das Motto lautet diesmal „Märchenhafte Winterzeit“. Es werden Eiszapfen, Eissterne, Schneemänner oder Iglus getöpfert. Und wer mag, lauscht am prasselnden Kaminfeuer einem spannendem Märchen. Zur Stärkung stiftet die Museumsdirektion wie immer Kaffee und Kuchen. Inklusive Material kostet der Familiennachmittag für Erwachsene elf Euro und für Kinder neun Euro. Jedes weitere Geschwisterkind bezahlt sieben Euro Eintritt. Die Mindestteilnehmerzahl liebt bei elf Personen. Sollten weniger als elf Anmeldungen vorliegen, findet ein „kleines“ Programm statt, das von 14 bis 15.30 Uhr dauert. Die Kosten hierfür betragen bei einer Mindestteilnehmerzahl von fünf Personen 7,50 Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder. Information und Anmeldung unter ☏ 02423/4446.

Die Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) Langerwehe laden am Samstag, 9. November, zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich der Reichprogromnacht in. Die Teilnehmer treffen sich an der ehemaligen Langerweher Synagoge an der Hauptstraße.