Verfasste Beiträge ‘St. Martin’

Hilla Brandwitte, Walter Jordans, Irene Mörsch, Marie-Theres Jung und Walter Mörsch von der neuen Gruppe "Lebendige Gemeinde".

Der heutige topefergemeinde.de-Sonntagstipp widmet sich einmal der Gruppe “Lebendige Gemeinde” aus Langerwehe. Vor einiger Zeit haben sich rund 20 engagierte Christinnen und Christen zusammengefunden, um andere, neue Formen von Gottesdienst zu finden und auch anzubieten. Wortgottesdienst ohne Pfarrer zum Beispiel oder ein gemeinsamer Spaziergang, bei dem gebetet oder aus der Bibel vorgelesen wird. Dabei, und auch darauf legen die Männer und Frauen großen Wert, wollten sie Mutmacher sein. Irene Mörsch hat es so formuluiert; “Wir wollen andere Formen von Kirche ausprobieren. Alles außer der Eucharistiefeier können wir ja machen.“ Und Walter Jordans von der Gruppe “Lebendige Gemeinde” ergänzt: „Es ist uns ein großes Anliegen, die Bedürfnisse derjenigen Männer und Frauen aufzunehmen, die sonst bei den Sonntagsmessen wegbleiben.“

Die Pfarrkirche St. Martin

Und weil die Gruppe „Lebendige Gemeinde“ auch im Jahr 2012 sehr aktiv sein möchte, veröffentlichen wir gerne die nächste Termine in unserer Reihe “Sonntagstipp”:

Im neuen Jahr trifft sich die Gruppe „Lebendige Gemeinde“ weiterhin regelmäßig, jetzt allerdings an jedem ersten Dienstag im Monat.

Folgendes Programm ist geplant:

10. Januar (zweiter Dienstag im Monat!),  20 Uhr:
Wortgottesdienst in der kleinen Kapelle der Pfarrkirche St. Martin, anschließend Orgelführung mit Martin Jung

7.Februar,  20 Uhr:

Themenabend im Pfarrheim zum Thema: “Wie fair ist eigentlich „Fairer Handel“? Gemütlicher  Ausklang des Abends mit einem kleinen, leckeren Snack.

6. März, 20 Uhr:
Diskussionsrunde im Pfarrheim zum Thema: “Das macht mich kaputt“ – Umgang mit suchtkranken Menschen”

3. April, 20 Uhr:
Filmabend: „Fateless – Roman eines Schicksallosen“ (Holocaust-Drama) mit anschließendem Austausch

8. Mai, 20 Uhr:
Treffpunkt vor dem Pfarrheim zum gemeinsamen Spaziergang mit Bibel-Teilen

Die Pfarrkirche in Langerwehe war zur Orgelweihe bis auf den letzten Platz gefüllt

Weihbischof Dr. Johannes Bündgens segnete das neue Instrument.

Endlich war es so weit.  Am Patronatsfest Ihres Schutzpatrons, des hl. Martin, hat Weihbischof Dr. Johannes Bündgens in einem feierlichen Pontifikalamt die neue Orgel der Firma Hermann Eule aus Bautzen in der Pfarrkirche St. Martin Langerwehe geweiht. In der Wehter Pfarrkirche gab es keinen freien Platz mehr, etliche Gläubige mussten sogar stehen, um dem denkwürdigen Ereignis der Orgelweihe, das es so schnell ganz sicher in der Töpfergemeinde geben wird, beizuwohnen. Etliche Vertreter der ortsansässigen Vereine waren gekommen, und ganz sicher auch viele, die den ein oder anderen Euro für die neue Orgel gespendet hatten.

Zusammen mit Pastor Rüdiger Hagens, der von 1997 bis 2009 in Langerwehe wirkte, und der kurz nach seinem Amtsantritt den Orgelbauverein St. Martin mit gegründet hat, mit Pastor Heinz Portz, dem jetzigen Pastor und Gemeindeleiter der Gemeinschaft der Gemeinden Inden/Langerwehe und Diakon Josef Rothkopf, zelebrierte der Weihbischof aus Aachen die Heilige Messe.

Auch Diakon Josef Rotkopf (links) und Pfarrer Rüdiger Hagens (Mitte) nahmen an der Festmesse mit dem Weihbischof teil.

Die Festmesse wurde vom St. Martinus Kirchenchor, der gleichzeitig sein 150jähriges Bestehen feierte, musikalisch gestaltet. Der Chor sang die St.- Thomas-Messe von Klaus Fischbach und wurde von einem Bläserensemble aus Kornelimünster unter der Leitung von Didier Dhont begleitet.Gleich nach dem Einzug zu Beginn des Gottesdienstes stiegen die Priester und Weihbischof Bündchens die steile Wendeltreppe zur Orgelbühne empor, um dort die Weihe der prächtigen Orgel zu vollziehen. Im Anschluss daran ertönte dann die neue Orgel , auf der Kantor Josef P. Eich, ehemaliger Orgelsachvertändiger  des Bistums mit  dem Werk ”Carillon de Westminster, Opus 54″ von Louis Vierne eine erste Probe seines Könnens gab.

Zur Gabenbereitung folgte “Variations de Concert, Op. 1  von Joseph Bonnet und während der Kommunion “Partita über „Quand le Sauveur Jésus Christ fut  né de Marie“” von Pierre d‘ Andrieu.

Vor dem Schlusssegen bedankte sich die Juniorchefin der Firma Eule, Ann Christine Eule für das große Vertrauen der Pfarrgemeinde St. Martin,  und für die hervorragende Zusammenarbeit während der gesamten Planungs- und Aufbauphase sowie  für die ausgesprochen fürsorgliche Betreuung   ihrer Mitarbeiter, die seit dem 4. Juli in Langerwehe mit Orgelaufbau und -intonation beschäftigt waren.  Kurt Gielgen, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates erwiderte den Dank und stellte fest, dass von Anfang bis Ende das ganze Projekt, auch unter Beteiligung der Firmen für die Änderung der Orgelbühne immer pünktlich und korrekt abgewickelt wurde. Er lud die Kirchenbesucher im Anschluss an den Gottesdienst zu einem frohen Miteinander ins Pfarr- und Jugendheim ein mit den für den 11.11. treffenden Worten „komm, losse me fiere“. Den schließlich wird an diesem Tag nicht nur das Fest des Langerweher Pfarrpatrons gefeiert, sondern im Rheinland auch der Beginn des Karnevals.

Nach dem Segen und dem Tedeum  brillierte Josef P. Eich mit “Toccata und Fuge d-Moll BWV 565″ von Johann Sebastion Bach auf der neuen imposanten Orgel und riss die Besucher  zu  wahren Beifallsstürmen hin.

Der Vorstand des Orgelbauvereins Langerwehe.

Beim anschließenden Empfang im Pfarr- und Jugendheim bedankte sich der erste Bürger der Gemeinde, Bürgermeister Heinrich Goebbels vor allem beim Orgelbauverein St. Martin,  der seit seiner Gründung im Jahre 1997 bis jetzt mit vielen Aktionen und Attraktionen die stolze Summe von 325.000 Euro gesammelt hat. Zwar fehlen jetzt noch 25.000 Euro, die die Pfarrgemeinde vorgestreckt hat, und weitere 150.000 sind notwendig, um das große Instrument endgültig zu vollenden , und darum, so der Vorsitzende Kurt Gielgen, werde der Orgelbauverein auch in den nächsten Jahren weiter am Ball bleiben und die  Mitbürger aus Langerwehe auch in Zukunft zu weiteren Spenden animieren.

Die neue Eule-Orgel von Langerwehe - ein wahrhaft prächtiges Instrument.

Zwei Tage nach der Orgelweihe präsentierte Orgelbaumeister Armin  Zuckerrieder das königliche Instrument und erläuterte anhand einer eindrucksvollen Bilddokumentation den Aufbau der Orgel mit den jeweiligen Bauteilen, Registern, Manualen und Pfeifen und wurde von der Juniorchefin Ann Christine Eule und dem zweiten Domorganisten am Kölner Dom, Ulrich Brüggemann unterstützt.

Im Anschluss fand dann das erste Konzert auf der neuen Orgel statt. Ulrich Brüggemann spielte Werke von Jean Adam Guilain, Johannes Sebastan Bach, Gustav Biener und César Franck.

Die vielen Besucher erfreuten sich an der Klangfülle ihrer „neuen Königin“ und so bleibt zu hoffen, dass im Rahmen ihrer Konzertreihe „Sommerkonzerte“ und darüber hinaus,  die neue Orgel  das Pfarrleben in St. Martin und die Kulturszene in der Töpfergemeinde in Zukunft weiter bereichern wird.

Die Kindergartenkinder aus Langerwehe kennen sich mit St. Martin bestens aus.

„St. Martin ist ein sehr schönes Fest. Ich freue mich da schon richtig drauf.“ Benjamin ist viereinhalb Jahre alt und hat schon zwei Laternen gebastelt. Eine im Kindergarten und eine mit seiner Oma. Schließlich muss er ja für den Martinsumzug im Kindergarten nächsten Mittwoch gerüstet sein. Und außerdem macht Basteln ja auch Spaß.

Heute Abend geht in und um den Kindergarten St. Martin in Langerwehe der Martinszug. Und toepfergemeinde.de hat sich mal mit einigen Jungen und Mädchen über dieses Fest unterhalten.  „Der Heilige Martin“, erzählt Finn (5), „war einmal mit seinem Pferd unterwegs, als es draußen ganz kalt und ungemütlich war.“ „Und dabei“, ergänzt Iwan, „hat er einen Bettler getroffen. Und der hatte nur total kaputte Anziehsachen an. Und da hat der Martin mit einem Schwert seinen Mantel geteilt und die eine Hälfte dem Bettler gegeben.“

Die Kinder aus Langerwehe finden die Geschichte vom Heiligen Martin toll, richtig toll sogar. „Man muss immer teilen“, sagt die fünfjährige Emma. Die Jungen und Mädchen sind auch schon ein bisschen aufgeregt. Wegen des Martinszuges. Rund 80 Kinder machen sich dann mit ihren Laternen auf den Weg, vorneweg reitet ein Mann, der den St. Martin steht. Und eine Blaskapelle spielt die Martinslieder. „Und dann“, erzählt Jan, „bekommen wir auch noch eine Martinsgans. Die schmeckt wie ein süßes Brötchen. Und hier im Kindergarten gibt es Reibekuchen und Kakao. Das ist immer ganz schön.“

Die Laternen sehen aus wie kleine grüne Frösche.

Für Finn ist das große Martinsfeuer das Schönste am ganzen Martinszug seines Kindergartens. „Die Feuerwehr“, erzählt der Fünfjährige, „kommt nämlich auch, weil die Feuerwehrmänner ja aufpassen müssen, dass nichts passiert. Und die bringen auch immer ihr Feuerwehrauto mit. Das ist total gut.“

Los geht es heute übrigens schon 17 Uhr. Wir wünschen allen ganz viel Spaß!

Martinszug in Luchem

08/11/2011kinkel Termine

Der St. Martinszug in Luchem findet am Freitag, 11. November, statt. Treffpukt ist um 18 Uhr am Feuerwehrgerätehaus. Hier erhalten auch alle Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahres eine Martinsgans.

Die Löschgruppe Heistern der Freiwilligen Feuerwehr Langerwehe lädt am Freitag, 11. November, um 18.30 Uhr zum Martinszug in die Höhengemeinde ein. Treffpunkt ist das Feuerwehrgerätehaus in Heistern. Hier werden auch nach dem Martinszug die Martinstüten ausgeteilt. Die musikalische Begleitung des Zuges übernimmt das Marine-Tambour-Corps Heistern.