Verfasste Beiträge ‘Spende’

Die Jungen und Mädchen aus der offenen Ganztagsgrundschule und die Kinder der Flötenklasse der Langerweher Musikschule freuen sich jeweils über 500 Euro. Das Geld ist bei der Weihnachtsverlosung der Interessenvertretung „Pro Langerwehe“ zusammengekommen.

Die Jungen und Mädchen aus der offenen Ganztagsgrundschule und die Kinder der Flötenklasse der Langerweher Musikschule freuen sich jeweils über 500 Euro. Das Geld ist bei der Weihnachtsverlosung der Interessenvertretung „Pro Langerwehe“ zusammengekommen.

In gleich 38 Geschäften in Langerwehe stehen in der Vorweihnachtszeit festlich dekorierte Sammelbüchsen, bereits seit fünf Jahren sammelt die Interessenvertretung „Pro Langerwehe“, ein Zusammenschluss von Einzelhändlern, Freiberuflern und Geschäftsleuten im Advent Geld, dass Kindern und Jugendlichen aus der Gemeinde zu Gute kommen soll. Diesmal freuen sich über jeweils 500 Euro die Kinder der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) und die Jungen und Mädchen der Flötenklasse von Regina Merz der Langerweher Grundschule. „Wir wollen mit unserem Geld“, so Sonja Soyka, Leiterin der OGS, „die kleinen Löcher des Alltags stopfen.“ Kinder, die kein Geld für Mittagessen oder Frühstück dabei haben, können zum Beispiel mit der Spende unterstützt werden. Außerdem sollen neue Spielgeräte angeschafft werden. „Wir freuen uns sehr über das Geld“, so Sonja Soyka. „Das kann ich auch für unseren Träger, den Sozialdienst katholischer Frauen sagen.“ Auch Regina Merz und Johannes Schmitz-Schunken von der Langerweher Musikschule freuen sich über die Unterstützung von der IV „Pro Langerwehe“. Über 70 Jungen und Mädchen lernen derzeit in der Musikschule das Blockflötenspiel, und Regina Merz ist es ein großes Anliegen, dass die Kinder auch große Blockflöten einmal kennenlern. Für den Kauf einer solchen Flöte soll die Spende der IV „Pro Langerwehe“ verwendet werden. „Wir freuen uns“, dass wir ein bisschen helfen können“, so Heinz Herten von der Interessenvertretung, „und danken all unseren Kunden für ihre Unterstützung.“

Die Oldtimerfreunde Langerwehe übergeben eine Spende an die Kinderklinik im Aachener Universitätsklinikum. Foto: Grimm

Während des Sommerfestes der Interessenvertretung “Pro Langerwehe” ist durch den Verkauf von Kaffee und  selbst gebackenem Kuchen sowie dem Angebot, gegen eine Spende Oldtimer-Rundfahrten durchzuführen, eine stattliche Summe in die Kasse der Oldtimerfreunde Langerwehe gewandert. Der Betrag wurde dann durch die IV “Pro Langerwehe” sowie den Mitgliedern der Oldtimerfreunde Langerwehe auf die “runde” Summe von  1000 Euro erhöht und jetzt Prof.Dr. Rolf Mertens vom Universitätsklinikum überreicht.

Das Geld kommt, wie bereits in den vergangenen Jahren,  wieder dem Förderverein der Kinderonkologie in der Universitätsklinik Aachen zugute.Im Namen der Oldtimerfreunde Langerwehe sowie aller Patienten gilt der Dank allen Spendern und Helfern. Toll, was die “Langerweher” möglich gemacht haben.

Freuen sich über die wichtige Hilfe für Schloss Merode: Karin Koss, Landrat Wolfgang Spelthahn, Prinzessin Clothilde de Merode, Dieter Ziets, Uwe Willner und Reinhard Marx (von links)

„Schloss Merode“, so Landrat Wolfgang Spelthahn, „ist ein wertvolles Kulturgut. Wertvoll auch für die Allgemeinheit. Und deswegen bin ich sehr froh, dass wir heute der Prinzenfamilie ein kleines bisschen helfen können.“

In seiner Funktion als Kuratoriumsvorsitzender der Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren hat Wolfgang Spelthahn gemeinsam mit Sparkassendirektor Uwe Willner dem Förderverein von Schloss Merode eine Spende in Höhe von 7000 Euro übergeben. Das Geld soll in die dringend notwendige Sanierung des Nordturmes gesteckt werden.

„Insgesamt“, so Prinz Henri-Albert de Merode, der von Beruf Architekt ist und die Sanierungsmaßnahmen am Schloss betreut, „kostet die Sanierung des Nordflügels 150 000 Euro.“ Umfangreiche Fassadenarbeiten müssen hier gemacht werden. Henri-Albert de Merode: „Mauerwerk und Baustein müssen saniert werden, es sind Verfugungen zu machen. Die Schäden, die wir hier am Nordflügel haben, stammen noch aus dem Zweiten Weltkrieg und von den beiden Erdbeben, die das Schloss im Laufe seiner Geschichte erlebt hat.“ Einen Teil der Sanierungskosten würde das Amt für Denkmalschutz übernehmen. „Den Rest müssen wir selbst finanzieren“, so der Prinz. „Und das schaffen wir nicht ohne Hilde.“

Wolfgang Spelthahn betonte in seiner Begründung für die Unterstützung von Schloss Merode durch die Sparkasse, dass die Prinzenfamilie von Merode ihr Schloss sehr engagiert und liebvoll hegen und pflegen würde. „Hinzu kommt, dass die Familie ihr Schloss immer auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.“

Kein Wunder eigentlich, dass das Schloss Merode auch in der Bevölkerung einen großen Rückhalt erfährt. Wolfgang Spelthahn: „Nach dem Brand haben sich viele Männer und Frauen mit dem Schloss Merode solidarisch erklärt. Es hat viel bürgerschaftliches Engagement gegeben, viele fleißige Hände.“ Auch deswegen, so Spelthahn, wolle die Kultur- und Naturstiftung ein kleines Zeichen der Hilfe setzen.

Prinzessin Clothilde de Merode freute sich sehr über die großzügige Spende. „Meine Familie und ich freuen uns wirklich sehr über diese Spende. Das Geld ist für uns eine große Hilfe, die uns wieder neue Kraft und Zuversicht gibt, mit der Sanierung und Renovierung des Schlosses weiter zu machen. Von den Renovierungsfortschritten können sich alle dann spätestens beim Weihnachtsmarkt am Schloss überzeugen.

Christoph Schmitz-Schunken ist übrigens der neue Vorsitzende des Fördervereins von Schloss Merode. Weitere Vorstandsmitglieder sind Dieter Zietz, Reinhard Marx, Karin Koss und Michael Klein.

Der Förderverein hat sich nach dem Brand auf Schloss Merode vor zwölf Jahren gegründet. Neben den Brandschäden hat er sich aber auch zur Aufgabe gemacht, dabei zu helfen, die Beseitigung noch vorhandener Kriegsschäden am Schloss zu finanzieren.

Die Kinder im Jüngersdorfer Spatzennest freuen sich über eine Welle der Hilfsbereitschaft.

„Man könnte ganz einfach sagen: Große Ursache, große Wirkung“, sagt Bürgermeister Heinrich Göbbels. Das trifft die Sache. Im vergangenen Jahr war die Kindertagesstätte „Spatzennest“ im Langerweher Ortsteil Jüngersdorf Ort schlimmsten Vandalismus geworden. Der Schaden, den drei Täter in jugendlichem Alter durch ihre blinde Zerstörungswut hinterlassen hatten, belief sich auf 70 000 Euro. Es war so schlimm, dass eine Woche keine Kinder in der Einrichtung betreut werden konnten. „Als ich am Tag nach der Tat hier im Kindergarten war“, erzählt die Jüngersdorfer Ortsvorsteherin Regina Stach, „sind mir die Tränen gekommen. Und mir war sofort klar, dass wir hier etwas tun mussten.“ Von da an hat sich in Langerwehe eine große Welle von Solidarität und Hilfsbereitschaft in Gang gesetzt. „Es hat damit angefangen“, so Kindergartenleiterin Gertrud Wirth, „dass wirklich keine Eltern geschimpft haben, dass wir eine Woche zu hatten. Im Gegenteil, die Eltern haben sofort mit angepackt. Das war toll.“

Regina Stach hat ein Spendenkonto eingerichtet, gemeinsam mit dem Geld, das direkt an den Förderverein des Kindergartens gegangen ist, sind 3740 Euro für das „Spatzennest“ zusammen gekommen. „Bis jetzt“, sagt Regina Stach. „Wir hoffen natürlich, dass die Leute weiter helfen.“ Viele Vereine, Parteien und Institutionen, so Regina Stach, hätten gespendet, aber auch etliche Einzelpersonen. „Und wir haben auch viele Sachspenden bekommen.“

Natürlich konnte der überwiegende Teil des Schadens aus Versicherungsgeldern wieder repariert werden. Aber eben nicht alles. „Wir waren zum Glück gut versichert“, sagt Kindergartenleiterin Gertrud Wirth. „Aber Dank der tollen Hilfe aus unserem Dorf und dem ganzen Ort, konnten wir auch wieder besondere Dinge für die Kinder anschaffen.“ Am meisten haben die Jungen und Mädchen darunter gelitten, dass die Täter auch das Aquarium des Kindergartens zerstört haben, und die Fische gestorben sind. Gertrud Wirth: „Das war für uns alle nur sehr schwer zu verstehen.“

Spendenübergabe in der Kindertagesstätte in Schlich.

Strahlende Kinderaugen gab es jetzt in der Kindertagesstätt St. Martinus in Schlich: Theodor Pelzer, Leiter des real-Marktes Düren, übergab Kindergartenleiterin Marlies Cremer einen Scheck in Höhe von 1000 Euro.

Natürlich hatten die Kinder schon im Vorfeld ein paar kleine Überraschungen vorbereitet, mit denen sie sich für die großzügige Spende bedankten. Im Anschluss an die Darbietungen der Kids bedankten sich Pfarrer Heinz Portz und Heinz Josef Floßdorf seitens des Trägers sowie Sabine Krieger, Vorsitzende des Fördervereins, ebenfalls ganz herzlich. Die gesamte Runde freute sich, dass man den Kindern nun wieder einmal ein paar Wünsche erfüllen kann, die ohne Unterstützung solcher großartiger Aktionen nicht möglich wäre.

Auf dem Wunschzettel der Kindergartenkinder steht zur Zeit ein Klanggarten, der das Außengelände wieder um eine Attraktion reicher macht und sicher viel Freude in der Einrichtung verbreiten wird. Nochmals ganz herzlichen Dank an den real-Markt Düren und die tolle „familymanager-Aktion“, die wieder einmal Kinderaugen strahlen lässt.