Verfasste Beiträge ‘Sonntagstipp’

Schützenfest der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Langerwehe.

Traditionell beginnt an Fronleichnam das Schützen- und Volksfest der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Langerwehe.

Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Spannung beim Ausschießen der Majestäten zu erleben und anschließend die Krönung zu genießen. Am Samstag gibt es Tanz und Musik beim Königsball. Den Sonntag beginnen die Schützen mit der Festmesse in der Pfarrkirche St. Martin und dem Frühschoppen in der Kulturhalle, bevor nachmittags der große Festumzug durch Langerwehe zieht. Nach dem Umzug wird der Tag in der Kulturhalle ausklingen. Nach der Heiligen Messe am Montagmorgen in der Alten Kirche und der Gefallenenehrung, wird der Hauptgeldvogel während des Frühschoppens ausgeschossen.

Hier nun das komplette Festprogramm in der Übersicht:

Donnerstag, 30. Mai:

17.00 Uhr         Geselliges Beisammensein in der Kulturhalle

16.00 Uhr         Schülerprinzenschießen

17.00 Uhr         Prinzenvogelschießen

18.00 Uhr         Königsvogelschießen

20.00 Uhr         Ehrung verdienter Mitglieder und Krönung der neuen Majestäten in der Kulturhalle

Samstag, 1. Juni:

19.30 Uhr         Abholung des Gefolges bei der Majestät und Präses an der Pfarrkirche, anschließend Umzug zur Kulturhalle Langerwehe

20 Uhr               Großer Königsball in der Kulturhalle; Live Musik mit der Musikband “Fun Time Music”

Sonntag, 2. Juni

10 Uhr                Festgottesdienst in der Pfarrkirche

11 Uhr                 Frühschoppen in der Kulturhalle

15 Uhr                 Großer  Festzug

16 Uhr                 Gemütlicher Ausklang des Tages in der Kulturhalle

Montag, 3. Juni

10 Uhr                Heilige Messe in der Alten Kirche, anschießen. Gefallenenehrung

11 Uhr                Frühschoppen im Schützenhaus

12.30 Uhr         Hauptgeldvogelschießen

15 Uhr               Rammenassenessen

Darja Großheide (Traversflöte) und Gerhard Blum (Truhenorgel) spielen am Montag, 20. Mai, um 20.00 Uhr die „Tonspur Nr. 33 – Flöte und Orgel und Pfingsten“ im Töpfereimuseum Langerwehe. Foto: Willi Kronenberg

Erstmalig wird bei den Tonspuren im Töpfereimuseum Langerwehe am Pfingstmontag, 20. Mai, um 20 Uhr eine Truhenorgel zu hören sein. Die kleine, transportable Orgel wird von Gerhard Blum, Organist in St. Kunibert zu Köln gespielt. Er begleitet Darja Großheide (Traversflöte) bei einem Programm ausgewählter Sonaten, die im dritten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts komponiert wurden. Nachdem die Querflöte im Laufe der 1720er Jahren deutlich an Popularität gewonnen hatte, erschienen besonders im nördlichen Europa immer neue Notendrucke mit Sonaten für “Violine oder Flöte”. Handelte es sich bei dieser Angabe nur um einen verkaufstechnischen Kniff oder um mangelnde Kenntnis der Komponisten hinsichtlich der spezifischen Charakteristika dieses  neuen Modeinstruments Flöte? Möglich wäre es zumindest bei den “Methodischen Sonaten” von Telemann, Vorbilder gesanglicher Verzierungstechnik, oder bei den Sonaten des in Amsterdam wohnhaften Pietro Locatelli. Der französische Geiger Jean Marie Leclair hingegen differenziert einzelne Sätze für Violine und Flöte – nur aufgrund fehlender Doppelgriffmöglichkeiten der Flöte? Ganz anders Wilhelm Friedemann Bach, der älteste Sohn Johann Sebastian Bachs, dessen virtuose Flötenstücke dem Instrument auf den Leib geschrieben scheinen und sich vermutlich am legendären Können des damals in Dresden arbeitenden Flötisten Buffardin messen. Dem “Scholastiker und Kanoniker von St. Kunibert zu Köln” widmete 1743 Giovanni Platti schließlich einen Band mit Flötensonaten. Spätestens hier hat die Querflöte ihre ganz eigene Farbe und Ausdrucksform gefunden, die sie zu einem der wichtigsten Instrumente der folgenden Jahrzehnte machen wird. 1739 komponiert Johann Sebastian Bach im “alten Stil” einige Stücke zum Thema Pfingsten, die bei diesem Pfingstmontagskonzert nicht fehlen dürfen. Sein Sohn Carl Phillip Emanuel Bach hingegen vergnügt sein Publikum  derweil mit “Flötenuhrstücken”.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Saal des Töpfereimuseum Langerwehe. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Die “Tonspuren” werden vom Förderkreis des Töpfereimuseums veranstaltet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, Kinder und Studenten sind erwünscht und erhalten freien Eintritt.

Philipp Roscher hat dieses tolle Janosch-Bild gezeichnet.

„Janosch – Bilder vom Leben“ heißt eine Ausstellung mit rund 300 Werken des berühmten Autors und Illustrators Horst Eckert, den meisten sicher besser bekannt als Janosch, die ab Sonntag, 14. April, in der Internationalen Kunstakademie in Heimbach gezeigt wird. Zu sehen ist die Schau bis Sonntag, 26. Mai.

„Nachdem die James-Rizzi-Gedächtnisausstellung im letzten Jahr die ganze Region elektrisiert und über 15 000 Besucher angezogen hat, präsentieren wir nun mit Janosch einen Künstler, den ebenfalls fast jeder kennt. Auch Janosch begeistert Jung und Alt, auch diese Ausstellung ist ein Erlebnis für die ganze Familie“, stellte der Landrat, Vorsitzender des Trägervereins der Kunstakademie, vor der Presse fest. Dank des Sponsorings der Sparkasse Düren, der Dürener Kreisbahn, der Rurtalbahn, der Stadtwerke Düren und der Firma F&S Solar aus Euskirchen werden die Eintrittspreise familienfreundlich sein. Unter-18-Jährige sehen die Bilder zum Nulltarif, Erwachsene zahlen sieben, ermäßigt fünf Euro.

Ob der kleine Tiger und der kleine Bär, die Helden aus dem weltberühmten „Oh wie schön ist Panama“, Kasper Mütze oder Emil Grünbär – die Figuren aus den weit über 150 Kinderbüchern des 81-jährigen Künstlers haben etwas Sympathisches und Hintergründiges. „Für uns ist es eine Riesenfreude, Janosch zu präsentieren“, bekannte Kunsthistoriker Zehnder. Wie Rizzi habe er einen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil und schaffe verstehbare, nicht kopflastige Kunst: „Mit seinen Geschichten bewegt er die Herzen. Er hat die Kunst bis ins Kinderbett gebracht.“ Die aus Janoschs Fantasie geborenen Lebewesen vermittelten in ihren komischen, bisweilen absurden Geschichten eine Botschaft, so Zehnder: „Gute Freunde stehen zusammen.“

Das schöne Oster-Janoschbild auf dieser Seite hat übrigens Philipp Röscher gemalt. Für die “Dürener Nachrichten” haben Jungen und Mädchen der Klassen fünf und sechs ganz viele tolle Janosch-Bilder gezeichnet. Sie sind in der Osterausgabe der “DN” auf einer ganzen Seite zu sehen.

Alle weiteren Informationen zur Ausstellung in Heimbach gibt es hier  - ein Klick genügt!

Darja Großheide (Traversflöte) und Florian Deuter (Violine) vom Ensemble Stilart spielen am 21. Januar, um 2013 die „Tonspur Nr. 29 – Tanz mit Franz Danzi“.

Die beliebte Konzertreihe “Tonspuren” im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, startet mit klassischen Trios ins Jahr 2013. Am Montag, 21.Januar, beginnt das Ensemble “Stilart” um 20 Uhr mit seiner “Tonspur” im Töpfereimuseum Langerwehe. Darja Großheide (Traversflöte), Florian Deuter (Violine) und Ulrike Schaar (Violoncello) spielen Kammermusik von Franz Danzi, Joseph Haydn und Ignaz Pleyel.

Danzis 1825 im Druck erschienene Trios enden folkloristisch betitelt mit “All`ungarese” oder “Polacca”  wie es seit Haydn in Mode kam. Haydn, der nicht nur an seinem Arbeitsplatz in Esterhazy Musik von fahrenden ungarisch-zigeunerischen Musikern zu hören bekam, ließ sich von dieser gerne inspirieren und fungierte als “Trendsetter” für die Komponisten seiner Zeit. Die neue Musik kommt beschwingt daher, ist den Instrumenten auf den Leib geschnitten und bewegt sich doch innerhalb der Regeln der Kunst; kein Wunder, dass sie sich bis heute großer Beliebtheit bei Spielern und Publikum erfreut! Der Einfluss polnischer und böhmischer Folklore auf die Hofmusik ist bereits bei Barockkomponisten wie Telemann hörbar, Temperament und Tanzlust der Zigeunermusik lassen sich aber viel eher bei den gar nicht mehr höfisch anklingenden Rhythmen der gebildeten Unterhaltungsmusik Danzis und Pleyels erspüren. Auch die Menuette Danzis, die ganz in höfischer Tanztradition stehen, scheinen davon beeinflusst zu sein.

2012 gründete Darja Großheide, Traversflötistin und Initiatorin der “Tonspuren”, ihr neues Ensemble Stilart mit erfahrenen Musikern der Alten Musik Köln, u.a. mit Florian Deuter, der mit Harmonie universelle bereits im November 2012 in Langerwehe begeistern konnte. Jahrelanger Konzertmeister so berühmter Orchester wie Musica Antiqua Köln und Concerto Köln ist er einer der markantesten Geiger der Szene heute.

Ulrike Schaar ist schon mehrfach bei den “Tonspuren” aufgetreten und spielt seit vielen Jahren mit Darja Großheide in unterschiedlichen Kammermusikbesetzungen.

Die Tonspuren werden vom Förderkreis des Töpfereimuseums Langerwehe veranstaltet.

Der Eintritt beträgt zwölf Euro. Karten können unter der Rufnummer 02423/4446 reserviert werden. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

Die beliebte Konzertreihe „Tonspuren“ im Töpfereimuseum in Langerwehe, Pastoratsweg 1, geht in die nächste Runde. Am Montag, 17. Dezember, gastiert um 20 Uhr das „Trio 1790“ in der Töpfergemeinde.

Wie mögen Mozart und Haydn ihre eigene Musik gehört haben? Wenn das „Trio 1790“ mit Fortepiano und mit Darmsaiten bespannten Streichinstrumenten spielt, gewinnen die Zuhörer einen Eindruck davon. Weniger bekannte Komponisten wie Ignaz Josef Pleyel und Ludwig Denninger bereichern das Programm und lassen aufhorchen.

Das „Trio 1790“, bestehend aus Annette Wehnert (Violine), Imola Gombos (Violoncello) und Professor Harald Hoeren (Fortepiano), hat sich seit seiner Gründung zu einem der führenden deutschen Klaviertrios entwickelt, das die Musik auf den Instrumenten ihrer Entstehungszeit spielt. Das Jahr 1790 markiert in etwa die zeitliche Mitte des Ensemble-Repertoires, welches zwischen den ersten Klaviertrios 1760 und dem Ausklang der Wiener Klassik um 1820 liegt. Neben einer regen Konzerttätigkeit hat das Trio eine Reihe von CDs eingespielt, die von der internationalen Presse hoch gelobt wurden, zum Beispiel Klaviertrios von Ludwig van Beethoven und Carl Philipp Emanuel Bach.

Harald Hoeren hat als Cembalist und Fortepianospieler an über 100 CD-Einspielungen mit Musik vom Frühbarock bis hin zur Wiener Klassik mitgewirkt. Konzertreisen führten ihn durch fast alle mittel- und westeuropäischen Länder, nach Asien, Nord- und Südamerika. Seit 1984 leitet er eine Klasse für historische Tasteninstrumente an der Musikhochschule in Frankfurt am Main, wo er 1999 zum Professor ernannt wurde.
Karten zu zehn Euro können unter der Rufnummer 02423/4446 reserviert oder an der Abendkasse ab 19.30 Uhr erworben werden. Die „Tonspuren“ werden an jedem dritten Montag im Monat durch den Förderkreis des Töpfereimuseums Langerwehe veranstaltet.