Verfasste BeitrĂ€ge ‘Somebody Wrong`s Bluesband’

Auch die "Somebody Wrong Bluesband" aus Aachen spielt im Töpfereimuseum.

Der Ortsverband BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen aus Langerwehe möchte in der Töpfergemeinde eine neue Veranstaltungsreihe etablieren. „L‘art – Kunst und Kultur in Langerwehe“, soll die neue Reihe heißen, die am Samstag, 2. MĂ€rz, um 19 Uhr mit einem Blueskonzert eröffnet wird. Drei Bands werden an diesem Abend ihr Können in Langerwehe unter Beweis stellen.

Eröffnet wird der Abend mit der Gruppe „last of a kind“, einer SchĂŒlerband der Europaschule Langerwehe. Gleich danach geht es weiter mit der „SomebodyWrong Bluesband“ aus Aachen. UrsprĂŒnglich entstanden als lockerer Zusammenschluss Blues begeisterter Studenten machte sich die „SomebodyWrong Bluesband“ schnell einen Namen in der regionalen und ĂŒberregionalen Musikszene und spielte unter anderem im Vorprogramm von Chris Farlowe, Long John Baldry, Mitch Ryder und im Sommer 2004 sogar als „Support Act“ fĂŒr „Manfred MannÂŽs Earthband“ beim Festival „Katschhof Open-Air“ in Aachen. RegelmĂ€ĂŸiger Gast ist die „Somebody Wrong Bluesband“ darĂŒber hinaus beim Aachener Stadtfest, Eschweiler Musikfest und Aachener Kultursommer.

Als dritte Band des Abends freuen die Veranstalter sich auf „Reheated“. Wieder aufgewĂ€rmt – so die deutsche Bedeutung von „Reheated“ – schmeckt eine Suppe doch am Besten! So gesehen können die Fans von „Rhythm and Blues“ voll auf ihren Geschmack kommen, wenn sie das authentisch prĂ€sentierte Programm der Band „Reheated“ erleben. „Reheated“, das sind sieben Musiker aus dem Sauerland und aus MĂŒnster, die ĂŒber eine BĂŒhnenerfahrung verfĂŒgen und viel Freude beim Musizieren auf der BĂŒhne versprĂŒhen.

Der Eintritt zu dem Blueskonzert im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, kostet fĂŒnf Euro, Karten gibt es bei Naturkost Simons, Hauptstraße, Langerwehe und beim Pflegedienst Lehnen in Schlich, Eifelstraße.

Die Band "Sunday Jazz" aus Langerwehe war beim Jazznachmittag mit von der Partie.

„Das Wetter ist zwar schlecht, aber irgendwie ist es doch ganz gemĂŒtlich hier. Und die Musik gefĂ€llt mir einfach.“ Verena Schmitz aus Binsfeld ist eine von rund 200 Leuten, die am Wochenende ins Schloss Merode gekommen waren, um „Jazz im Schloss“ zu hören. Eingeladen zu dem Nachmittag hatte der Langerweher Verkehrsverein. Man habe, erzĂ€hlt Karin Koss vom Verkehrsverein, seit drei Jahren keine Jazzveranstaltung mehr angeboten. FrĂŒher hatten Frau Koss und ihre Mitstreiter immer auf Gut Schönthal eingeladen, das, so Koss, sei nach dem Verkauf des Anwesens nicht mehr möglich. „Wir wollen in Zukunft diese Veranstaltung an immer wechselnden Orten durchfĂŒhren“, so Karin Koss. „Hier in Merode, aber vielleicht auch im Töpfereimuseum. Da ist ja vieles denkbar in Langerwehe.“

Dass dieses Mal der Park von Schloss Merode als Veranstaltungsort diente, ist der Tatsache zu verdanken, dass dort wenige Tage zuvor die Preisverleihung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ stattgefunden hat. Der Kreis hatte angeboten, dass Zelt von der Preisverleihung zu benutzen. „Und da konnte ich natĂŒrlich nicht nein sagen.“ Eröffnet wurde der Nachmittag im Schloss von der Langerweher Band „Sunday Jazz“ mit der hervorragenden SĂ€ngerin Andrea Katzenburg. Die Truppe hatte noch am Vorabend bei der Wenauer Klostersommernacht gespielt und war in bester Laune nach Merode gekommen. Die vier Musiker prĂ€sentierten flotte Jazz-Standards, aber auch Swing-StĂŒcke und Balladen.

Die zweite Band des Nachmittags war die „Somebody Wrong Bluesband“ aus Aachen mit Christine Isensee (Gesang), Albrecht Peltzer (Gitarre), Alex Wilde (Giterre und Gesang), Jochen Stark (Bass und Gesang), Martin Peltzer (Keyboard) und Chris AndrĂ€ (Schlagzeuger). Die Gruppe existiert sein 1983 und ist am Wochenende zum ersten Mal in Langerwehe aufgetreten. „Wir spielen nur das, was uns selbst Spaß macht“, so Chris AndrĂ€, der ĂŒbrigens in Merode wohnt, vieles, was die Band prĂ€sentiert, ist an Eric Clapton angelehnt. Ansonsten gab es mit der „Somebody Wrong Bluesband“ guten, handgemachten SĂŒdstaaten-Rock, fetzige KlĂ€nge und prima GitarrenlĂ€ufe.