Verfasste Beiträge ‘Schloss Merode’

Susanne Schmidt liest auf Schloss Merode.

Susanne Schmidt kommt nach Langerwehe, genauer gesagt zum Schloss Merode. Am Dienstag, 23. Oktober, liest die Tochter von Alt-Kanzler Helmut Schmidt ab 19 Uhr  aus ihrem Buch „Das Gesetz der Krise. Wie die Banken die Politik regieren.“ Die Verantsaltung findet auf Intiative der CDU-Mittelstandsvereinigung statt.  „Susanne Schmidt befasst sich in ihrem Buch mit einem brandaktuellen Thema. Wir wollten die derzeitige Situation von einer ausgewiesenen Fachfrau beleuchtet wissen“, sagt Organisator und stellvertretender MIT-Vorsitzender Bernd Ohlemeyer. Die promovierte Nationalökonomin hat für ihr Buch „Markt ohne Moral“ 2010 bereits den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis erhalten. „Die Autorin lässt in ihrem Buch keinen Zweifel, dass die jetzige schwierige Situation in Europa auf die Misswirtschaft der Banken zurückgeht“, schildert der CDU-Politiker.

Schmidt plädiere für eine Politik, die nicht länger gegenüber den Banken und den Finanzmärkten einknickt, sondern selbstbewusst aus der Krise führt.  Susanne Schmidt war 20 Jahre lang für internationale Bankhäuser tätig. Sie hat in London, einem der wichtigsten Finanzplätze, gelebt und gearbeitet. „In einer konzertierten Vernebelungsaktion ist es der Banken-Lobby gelungen, den Eindruck zu erwecken, als hätten wir es mit drei verschiedenen Krisen zu tun“, schreibt Susanne Schmidt in ihrem Buch. Sie sagt, das sämtliche finanzielle Krisen und Krisengefahren, die derzeit zu beobachten sind, direkte Folgen der Banken- und Finanzkrise sowie der Rettung des ungesunden europäischen Bankensystems seien.  In ihrem Buch befasst sich die Ökonomin mit sechs Krisenherden. Neben dem Bankensystem, setzt sie sich mit den Staatsschulden, der Inflation, der Vergemeinschaftung von Staats- und Privatschulden, dem Auseinanderbrechen der Eurozone und dem demokratischen Defizit der Europäischen Union auseinander. Im letzten Kapitel ihres Buches geht sie der Frage nach, wie es in Zukunft weitergehen soll. Und im letzten Satz fordert sie: „Die Bundesregierung und die Bundeskanzlerin müssen entschlossener und mutiger agieren – auch wenn das mit einiger Wahrscheinlichkeit Wählerstimmen kosten wird.“ 

Anke Otten und Rolf Delhougne, beide Vertreter der MIT, haben die Autorin auf der Frankfurter Buchmesse bereits kennen und ihre charismatisch und bodenständige Art schätzen gelernt. Jetzt freuen sie sich auf den Besuch der Autorin in Merode. Nach der Lesung steht Susanne Schmidt noch für eine Diskussionsrunde bereit. Moderiert wird die Veranstaltung im Schloss von Helmut Frangenberg. Frangenberg ist Redakteur des Kölner Stadt-Anzeigers, Krimi-Autor und Verfasser der Biografie von Hans Süper. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten kostenfrei zugänglich. Eine Mitgliedschaft in der MIT ist nicht erforderlich. Allerdings ist eine Anmeldung per Telefon unter 02421/97580 oder per E-Mail an info@cdu-kreis-dueren.de bis Montag, 22. Oktober, erforderlich.

Verschiedene CDU-Politiker aus Langerwehe besuchten Schloss Merode.

Der Prinz von Merode hatte jetzt die CDU-Ortsverbände in der Gemeinde Langerwehe zu einem kleinen Empfang geladen. Damit reiht sich die CDU in die Vorstellung der Langerweher Parteien auf Schloss Merode ein. So wurden durch Charles-Adrien Prinz von Merode die Vorsitzenden folgender Verbände begrüßt: aus Langerwehe Dieter Mirbach (Vorsitzender) und Iris Krifft (stellv. Vorsitzende), aus der Höhengemeinde Aloys Bröcker (Vorsitzender), aus der Herrschaft Philipp Schmitz-Schunken (Vorsitzender) und Andreas Reinartz (stellv. Vorsitzender), Christian Velten (Vorsitzender der Langerweher Jungen Union) sowie Dieter Zietz (Geschäftsführer Förderverein Schloss Merode e.V.)

Es sollte ein lockeres Treffen werden, bei dem sich die politisch Verantwortlichen der CDU und Vertreter der Prinzenfamilie beziehungsweise des Fördervereins näher kennenlernen und verschiedene Themen ansprechen konnten. Aus der angesetzten Stunde wurde schnell ein ganzer Abend, der in einer kleinen Führung durch das Schloss endete.

Die Politiker brachten der Prinzenfamilie einhellig ihre Unterstützung zum Ausdruck, insbesondere bei weiteren Auflagen der neuerdings in Merode stattfindenden Schlossfestspiele. Man zeigte sich erfreut ob des großen Erfolges und des damit einhergehenden Imagegewinns für Merode und der ganzen Gemeinde Langerwehe. Man bat aber auch um die Berücksichtigung der Belange der Anwohner. Dieter Zietz schlug ein konzertiertes Vorgehen aller politischen Amtsträger in Bezug auf die Parkplatzsituation vor.

Als weiteres Thema wurde die Einrichtung der Möglichkeit standesamtlicher Trauungen im Schloss diskutiert. Das Thema wurde vor einiger Zeit von Philipp Schmitz-Schunken in die politischen Gremien eingebracht und solle nun bald zum Abschluss kommen, um auch hier den Bürgern ein attraktives Angebot bieten zu können.

Es war der gemeinsame Wunsch aller Anwesenden möglichst die ganze Gemeinde in die Entwicklung mit einzubeziehen. So wurden die verschiedensten Projekte besprochen, durch die möglichst alle Teile der Gemeinde berücksichtigt werden. Dieter Mirbach, Aloys Bröcker und Iris Krifft werden dazu verschiedene Projekte ausarbeiten.

Zum Schluss führte Prinz Charles-Adrien noch durch das Schloss und erklärte die Geschichte des Hauses und der Familie. Die politischen Vertreter bedankten sich für den freundlichen Empfang und versprachen ihr Wiederkommen.

Bald ist wieder Weihnachtsmarkt auf Schloss Merode.

Auf Schloss Merode wird am Freitag, 25. November, der Weihnachtsmarkt eröffnet. Und der soll in diesem Jahr noch schöner und größer werden.  Mit einem erlesenen Angebot an Waren und hiesiger Handwerkskunst.

Keine Eventkultur, und nicht kitschig, so soll der Markt sein, der als ein Bekenntnis zu Heimat und Brauchtum, Tradition und christlichem Weltbild verstanden werden will.  48 Stände gibt s diesmal, acht mehr als im vergangenen Jahr. Außerdem gibt es als neue Attraktion eine Skihütte, eine Art Weihnachts-Blockhaus. Und klar, das christkind (diesmal aus Vettweiß) wird auch wieder mit von der Partie sein.

Es gibt Kaspertheater, eine lebende Krippe, einen Nikolaus und ein nostalgisches Kinderkarussel. Edelmänner und Hofdamen werden wieder die Gäste empfangen, und offene Feuer sowie Kerzen, Laternen und Fackeln statt künstlicher Beleuchtung runden das Bild ab.

Das soziale Engagement wird ebenfalls großgeschrieben.  Ehrenamtler zum Beispiel von  Unicef, dem Weißen Ring und dem Lions Club Waren anbieten. Und zwar selbstverständlich für einen guten Zweck-

Der Eintritt kostet fünf Euro, Kinder bis 16 Jahre zahlen einen Euro.  Geöffnet ist ab Freitag, 25. November, um 14 Uhr bis zum 18. Dezember, immer von Donnerstag bis Samstag, 14 bis 21 Uhr. Sonntags von 12 bis 20 Uhr.  Und vielleicht gelingt es ja die 30000 Besucher vom vergangenen Jahr zu überbieten.

Wer wird das nächste Christkind beim Weihnachtsmarkt von Schloss Merode?

Der Auftritt des Christkinds beim „Romantischen Weihnachtsmarkt mit traditionellem Handwerkstreiben“ auf Schloss Merode war in den vergangenen Jahren ein voller Erfolg. Gebannt blickten nicht nur Kinder jeden Abend mit großen Augen hoch zu den Zinnen des Schlosses, von wo das festlich gekleidete Christkind die Besucher mit besinnlichen Adventsgedichten auf Weihnachten einstimmte. Auch in diesem Jahr soll es in Merode wieder ein Christkind geben, das die von Prinzessin Marie-Christine aus ihrer bayrischen Heimat ins Rheinland mitgebrachte Tradition weiterführt.

Das Prinzenpaar von Merode sucht deshalb nun junge Mädchen, blond, im Alter zwischen 16 und 22 Jahren, die geeignet sind, diese Rolle entsprechend auszufüllen. Voraussetzungen sind, neben einem anmutigen Äußeren, Sprachsicherheit und die Freude, vor einem größeren Publikum aufzutreten. Interessentinnen melden sich bitte ab sofort bis Montag, 31.Oktober, schriftlich und mit einem aussagekräftigen Foto bei der Verwaltung von Schloss Merode, Kreuzherrenstraße 1, 52379 Langerwehe, oder per E-Mail unter info@schlossmerode.de.

Der Prinz und die Prinzessin von Merode werden dann am Samstag, 5. November, gemeinsam mit einer Jury das „Meroder Christkind 2011″ auswählen.

Der „Romantische Weihnachtsmarkt mit traditionellem Handwerkstreiben“ findet in der Adventszeit zum zweiten Mal an den Wochenenden von Donnerstag bis einschließlich Sonntag im Innenhof und Park des Schloss Merode statt. Festliche Eröffnung ist am Freitag,  25. November um 14 Uhr.

Der Weihnachtsmarkt ist von Donnerstag bis Samstag von 14 bis 21 Uhr sowie an den Sonntagen von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Donnerstags und samstags kostet der Eintritt 5 Euro, sonntags, 5, 50 Euro. Kinder von sechs bis 16 Jahren und Besucher mit gültigem Behindertenausweis zahlen einen Euro.

Die Band "Sunday Jazz" aus Langerwehe war beim Jazznachmittag mit von der Partie.

„Das Wetter ist zwar schlecht, aber irgendwie ist es doch ganz gemütlich hier. Und die Musik gefällt mir einfach.“ Verena Schmitz aus Binsfeld ist eine von rund 200 Leuten, die am Wochenende ins Schloss Merode gekommen waren, um „Jazz im Schloss“ zu hören. Eingeladen zu dem Nachmittag hatte der Langerweher Verkehrsverein. Man habe, erzählt Karin Koss vom Verkehrsverein, seit drei Jahren keine Jazzveranstaltung mehr angeboten. Früher hatten Frau Koss und ihre Mitstreiter immer auf Gut Schönthal eingeladen, das, so Koss, sei nach dem Verkauf des Anwesens nicht mehr möglich. „Wir wollen in Zukunft diese Veranstaltung an immer wechselnden Orten durchführen“, so Karin Koss. „Hier in Merode, aber vielleicht auch im Töpfereimuseum. Da ist ja vieles denkbar in Langerwehe.“

Dass dieses Mal der Park von Schloss Merode als Veranstaltungsort diente, ist der Tatsache zu verdanken, dass dort wenige Tage zuvor die Preisverleihung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ stattgefunden hat. Der Kreis hatte angeboten, dass Zelt von der Preisverleihung zu benutzen. „Und da konnte ich natürlich nicht nein sagen.“ Eröffnet wurde der Nachmittag im Schloss von der Langerweher Band „Sunday Jazz“ mit der hervorragenden Sängerin Andrea Katzenburg. Die Truppe hatte noch am Vorabend bei der Wenauer Klostersommernacht gespielt und war in bester Laune nach Merode gekommen. Die vier Musiker präsentierten flotte Jazz-Standards, aber auch Swing-Stücke und Balladen.

Die zweite Band des Nachmittags war die „Somebody Wrong Bluesband“ aus Aachen mit Christine Isensee (Gesang), Albrecht Peltzer (Gitarre), Alex Wilde (Giterre und Gesang), Jochen Stark (Bass und Gesang), Martin Peltzer (Keyboard) und Chris Andrä (Schlagzeuger). Die Gruppe existiert sein 1983 und ist am Wochenende zum ersten Mal in Langerwehe aufgetreten. „Wir spielen nur das, was uns selbst Spaß macht“, so Chris Andrä, der übrigens in Merode wohnt, vieles, was die Band präsentiert, ist an Eric Clapton angelehnt. Ansonsten gab es mit der „Somebody Wrong Bluesband“ guten, handgemachten Südstaaten-Rock, fetzige Klänge und prima Gitarrenläufe.