Verfasste Beiträge ‘Schlich’

Der Heisterner Karnevalsprinz Bernd I. (Houben).

Über zwei tolle Karnevalssitzungen in der Gemeinde Langerwehe möchten wir unbedingt noch berichten.

In Heistern feierte die Ka-Ge-Hei ein rauschendes Karnevalsfest. Minutenlang bahnt Prinz Bernd I. (Hoben” sich seinen Weg durch ein buntes Meer aus Kostümen und guter Laune. Umarmungen hier, Glückwünsche dort. Prinz Bernd I. (Houben) der „Ka-Ge-Hei“ wurde bei der Kappensitzung von seinem Narrenvolk regelrecht zur Bühne getragen. Der Vorsitz oblag dem zweiten Präsidenten Walter Prick. „Ich wollte schon immer Prinz hier in Heistern sein,“ so der Prinz.  Denn noch vor dem Einmarsch der Majestät stimmte die ortsansässige Blaskapelle „Bovenberger“ die Jecken mit einer Mischung verschiedener Karnevalslieder ein.Zu Beginn präsentierte sich traditionell das Mariechen Sarah Vogel, gefolgt von der Jugendgarde sowie dem Gardetanz. „Der Knubbelisch“ und „Herby und Hennes“ füllten die Bütt mit Leben und Geschichten, bevor drei Vereinsmitglieder besonders geehrt wurden. Manfred Roeder und Sandra Schmitz erhielten den RvD-Orden in Silber als Anerkennung ihrer langjährigen Tätigkeiten für den Karneval. Uwe Müller wurde mit dem BdK-Orden in Silber ausgezeichnet. Zum Abschluss der rund viereinhalb Stunden langen Sitzung stürmte die Showtanzgruppe der „Ka-Ge-Hei“ die Bühne unter dem Motto „Rocking Magic“.

Mit einer gesunden Mischung aus eigenen und fremden Kräften hatte die KG „KreechelbergerFunken“ aus Schlich das richtige Rezept für ihre Kostümsitzung gefunden. Im voll besetzten Saal Behrend begrüßte Präsident Michael Poctejnsky zwar in diesem Jahr keine eigenen Tollitäten, aber die Lücke füllten zumindest an diesem Abend die Gäste aus Winden.
Für die Musik sorgten Engelbert Leroy, die Bands „Kölsche Adler“, die Tambourcorps Grün-Weiß Schlich und Berndorf sowie die Feuerwehrkapelle Luchem. Die Showtanzgruppe Heistern, das Hellenthaler Herrenballett und der TC Silber-Gold Düren zeigten ebenso Tanzdarbietungen wie die Prinzengarde, die Schautanzgruppe „Hoppela“ mit ihrer Nummer „Die Bayern auf Safari-Tour“ und die beiden Mariechen der Gastgeber, Bianca Poctejnsky und Lynn Paul. Viel gelacht wurde mit den Büttenrednern „Et Hühldöppe“ und „Der Präsident“.

Zahlreiche Mitglieder waren zur Versammlung der Ortsgruppe Schlich des Eifelvereins gekommen.

Zur Mitglieder-Jahresversammlung konnte der Vorsitzende der Ortsgruppe Schlich im Eifelverein, Heinz Peter Maaßen, jetzt  eine beachtlich große Anzahl seiner Mitglieder im Vereinslokal “Wettstein” in Merode begrüßen. Nach einer Schweigeminute, in der man den Verstorbenen gedachte, wurde das Versammlungsprotokoll des Vorjahres verlesen und einstimmig angenommen. Den Berichten der Geschäftsführerin und der Fachwarte  hörten die Anwesenden mit großem Interesse zu. Dem Bericht der Kassenprüfer mit Lob des Kassenwarts und des gesamten Vorstandes folgte die einstimmige Entlastung der Vereinsführung.
Nach einem gemeinsamen Lied mit kurzer Pause ließ dererste Vorsitzende, Heinz Peter Maaßen, das erste Jahr unter seiner Regie Revue passieren, zählte die Höhepunkte auf, gab eine Vorschau auf das Jahr 2013, warb um eine rege Beteiligung an diesen Aktivitäten und bedankte sich bei allen, die zum Wohle des Vereins mitgewirkt haben, insbesondere bei den Wanderführern.

Eine besonderer Dank galt seinem Vorgänger Peter Frauenrath, der die Ortsgruppe 1989 gründete und 22 Jahre zur jetzigen Blüte führte. Für Herrn Frauenrath gabe es einen Präsentkorb an. Danach stand die Auszeichnung von 15 Mitgliedern mit Urkunden und Deutschen Wanderabzeichen (DWA) auf dem Programm. Es wurden zwei Mitglieder mit Urkunde und Wandernadel in Bronze, drei mit Urkunde für die zweimalige Erfüllung der Anforderung zum DWA undzehn Mitglieder, die eine Urkunde mit Wandernadel in Silber vom Deutschen Wanderverband erhielten, geehrt.

Nach einem Lichtbildervortrag von Günter Peters über Wanderungen und Veranstaltungen aus dem Vorjahr endete eine harmonische Mitgliederversammlung.

Bei der großen Übung nahmen auch Helfer aus Schlich und Obergeich teil.

Der viel besprochene Weltuntergang war es nicht, obwohl das Szenario dazu hätte passen können. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit probten 80 Kräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Feuerwehr Düren, ergänzt durch die Löschgruppe Obergeich aus der Gemeinde Langerwehe die Zusammenarbeit bei einem so genannten Großschadensereignis. 
In der Industriebrache der alten Glashütte in Düren, so die Ausgangssituation der Übung, war bei einer verbotenerweise in den Fabrikruinen durchgeführten Weltuntergangsparty von Jugendlichen eine Fliegerbombe als Relikt aus dem zweiten explodiert. In den stockdunklen und teilweise verfallenen Hallen lagen die „Verletzten“; vom Jugendrotkreuz gestellte und entsprechend geschminkte Mimen. 
Der 1. Löschzug der Feuerwehr Düren und die Wehrleute aus Obergeich unter der Leitung von Brandinspektor Frank Reinartz gingen auf Erkundungstour. Keine leichte Aufgabe, denn in den Hallen gab es keine Lichtquellen. Da ebenerdig die Gebäudeteile nicht betreten werden konnten mussten die Einsatzkräfte über die Drehleiter in das Obergeschoss gebracht werden. Vor Ort sichteten und behandelten zwei Notärzte die aufgefundenen Personen, die dann teilweise auch mit der Drehleiter geborgen wurden. Zeitgleich sorgten andere Einheiten für eine Beleuchtung der Hallen. Die geborgenen Personen wurden an einer sogenannten Patientenablage weiter behandelt und für den Abtransport in Krankenhäuser vorbereitet.  
Die DRK-Einsatzzüge Düren-Hürtgenwald und Schlich-Langerwehe waren unter den Abschnittsleitern Julian Stock und Rainer Scheibe mit 45 Helfern und zehn Fahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen an. „Wir proben den Ernstfall, um für die gemeinsame Erstversorgung und Rettung von Trauma-Patienten gewappnet zu sein“, so Stephan Heinrichs vom Roten Kreuz. Interessierte Beobachter der Übung auf dem Glashüttengelände waren der Leitende Notarzt Dr. Detlef Struck, Ralph Butz als Leiter des Amtes für Feuerschutz und Rettungswesen im Kreis Düren sowie Johannes Rotkranz vom gleichen Amt der Stadt Düren. Die Ergebnisse der Übung werden nachgearbeitet und in einer Nachbesprechung erörtert. Nach fast vierstündiger Übung bei Dunkelheit und Regen wärmten sich die Einsatzkräfte in den Räumen der DRK-Bereitschaft Düren bei einer von Jens Bonn und Josef Bünten gekochten Gulaschsuppe auf.

In Schlich wird tüchtig gerockt.

Die “Brotherhood of Metal” (BOM) veranstaltet am Samstag, 27. Oktober, im Saal Behrendt in Langerwehe-Schlich zum vierten mal ein kostenloses Rockkonzert. Die  ”Brotherhood of Metal” ist ein loser Zusammenschluss von Metalfans aus der Region, die ihre Leidenschaft gerne mit gleich gesinnten teilen möchten und Konzerte von Fans für Fans organisieren.

Nach den großen Erfolgen der bisherigen drei Konzerte, kann die Bruderschaft nun ihr viertes Event präsentieren. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr und der Eintritt ist wie immer frei. Anschließend findet eine Rock- und Metaldisco statt, bei der auch die Bands anwesend sind. Das Ende ist offen. In diesem Jahr konnten die Bands “Sober Truth” aus Bonn, ”Scornage” aus Aachen, “Skadika” aus Köln und ”Document 6″ aus Heinsberg verpflichtet werden.

Den Anfang machen”Document 6 aus Heinsberg. Die Band mit Gitarrist Sascha, Drumer Rollo, Bassistin Eileen und Sänger Ryu haben sich 2012 aus verschieden Bandprojekten neu gegründet wie zum Beispiel Kadath, Cause of Divorce, Gegenteil und Spontan X . Hardcore Holocaust ist der Stil, wie ihn die Band selbst bezeichnet. Dreckiger, reudiger, schneller und extremer Hardcore mit einer ordentlichen Portion Metal und Grind bei dem auf Klischees und Szenevorgaben geschissen wird. Songs die eingängig, eigenständig und trotzdem abwechslungsreich sind – eben Hardcore Holocaust.

Im Gegensatz dazu steht ”Skadika” aus Köln mit Ihrem Mix aus symphonischen Metal und Metal der härteren Gangart. Die Band um Gründerin und Sängerin Jule mit den Gitarristen Base und Christoph, und Drumer Philipp existiert seit 2005. Ihr zweites Album “Frozen Legends” wird im November 2012 veröffentlicht.
Live konnte die Band ihre Qualitäten nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums “Winter” auf vielen nationalen und internationalen Gigs 2010 und 2011 unter Beweis stellen. Mit “Frozen Legends” erleben ihre Fans nicht nur einen drastischen Stilwechsel sondern auch ein neues Qualitätsniveau.

Als besonderer Leckerbissen gilt der Auftritt von “Scornage” aus Aachen. Die 1998 gegründete Band präsentiert ihr gerade erschienenes viertes Album “reaFEARance”. Das von Andy Classen produzierte Album (Bewertung in der Septemberausgabe des RockHard-Magazin 8,5 von 10 Punkten) hievt den von ”Scornage” eindrucksvoll gespielten Mix aus Bay-Area- und Ruhrpott-Trash auf ein nächstes höheres Level. ”Scornage” ist es gelungen ihre Live Power und ambitionierte Studioarrangements zu verschmelzen. Besser wie Frank Albrecht vom RockHard kann man die Musik kaum beschreiben: “Wenn Frontmann Guido Grawe Gift und Galle spuckt und die Riffs dazu wie ein feines Skalpell deinen Brustkorb aufritzen, die Rhythmus-Sektion dazu unablässig peitscht, dann weiß man, dass SCORNAGE das Zeug dazu haben auch international Anerkennung zu erfahren” .
“Scornage” präsentieren damit ihr bisher ausgereiftetes und brutalstes Album. Trash-Metal at it´s best ist das, was die beiden Gitarristen Tom Bronneberg und Arry Rahn, Bassist Markus Breuer, Drumer Tom Freyer und Sänger Guido Grawe ihrem Publikum bieten wollen.
In unzähligen Live-Shows konnten ”Scornage” ihr Publikum immer wieder begeistern. 

Den Abschluss des Konzertes in Schlich bilden “Sober Truth”. “Sober Truth” ist die “Ab-geht-die-Post-Metal-Band” aus dem Raum Bonn/Siegburg. Und ab geht die Post bei dieser Band allemal. Hier kommt eine Truppe, die sich einen Dreck um musikalische Spielregeln schert, die auf unverschämt geniale Weise die Metal Geschichte plündert.
Präsentiert wird das neue Album “Outta Hell.” Seit rund drei Jahren mischen ”Sober Truth” die lokale und überregionale Metal-Szene kräftig auf, verpassen ihr einen dicke Dosis Adrenalin. Aus Hardcore-Geboller und den düsteren Weisen des Doom Metal, salvenartigen Doublebass-Attacken der Death Metal Schule und wuchtigen Gitarrenriffs der neueren Gangart, kochen Sober Truth ihren ganz eigenen musikalischen Eintopf.
Durch den Fleischwolf drehen, was gefällt, ist das Motto von Sänger und Gitarrist Torsten Schramm, Bassist Tobias Thauer, Leadgitarrist Hamid Haghgu und Schlagzeuger T.J. Anger. Sich immer wieder neu erfinden, das ist das Motto einer jeden Show.

Der Schlicher Kirchenchor auf großer Fahrt!

Wieder einmal ging der Kirchenchor „St. Martinus – Cäcilia“ auf große Fahrt, und zwar diesmal in den Norden. Jochen Warmbrunn berichtet auf toepfergemeinde.de über die Reise: “Das Weserbergland war als Ziel ausgesucht, mit Ausflügen nach Bremen und dem Steinhuder Meer. Der Planungsstab um den Vorsitzenden, Peter Weber, hatte wieder ganze Arbeit geleistet und die Fahrt vorbereitet. So trafen sich 39 aktive und inaktive Chormitglieder  und fuhren mit dem Bus  zum ersten Etappenziel Paderborn, wo wir nach dem gemeinsamen Mittagessen eine Führung im Dom und der Kaiserpfalz erlebten. In der Domkapelle durften wir mit dem, unter Leitung von Frau Czierplikowski vom Chor gesungenen „Vater unser“ die herrliche Akkustik des Raumes genießen. Der Nachmittag stand uns anschließend noch zur freien Verfügung, bevor wir dann unser Ziel, den „Baumanns`s Hof“ in Kirchdorf erreichten. Hier fanden wir eine hervorragende Herberge für die nächsten Tage.

Für den zweiten Tag war eine Fahrt nach Bremen, den Ort der berühmten vier Stadtmusikanten,  angesagt. Noch auf der Hinfahrt hatte Berti Schoenen uns die Geschichte von „Esel, Hund, Katz` und Hahn“ in Erinnerung gebracht, so dass wir bei der folgenden Stadtführung bestens im Bilde waren. Im Verlauf dieser Führung wurden wir u. a. durch die bekannte „Böttchergasse“ mit ihren Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Goldene Bild oder das Glockenspiel, geführt und erfuhren dabei einiges über ihre Geschichte. Auf der Rückfahrt von Bremen erhielten wir Gelegenheit zur Teilnahme an einem Gottesdienst in Sulingen. Den gemütlichen Abend gestalteten die aktiven Sänger/-innen mit einer Darbietung der „lustigen Forelle“ in mehreren Variationen.

Als weiterer Höhepunkt war am dritten Tag eine Fahrt zum „Steinhuder Meer“, dem größten Gewässer Norddeutschlands, eingeplant. Hier erwartete uns nicht nur ein größerer See, vielmehr fuhren wir, auf zwei Segelboote verteilt, zur Inselfestung Wilhelmstein, wo wir einiges aus deren abwechslungsreichen Geschichte erfuhren. Nach der Rückfahrt bot sich noch die Gelegenheit, den musikalischen Darbietungen des Shanty-Chores aus Wunstorf zu lauschen, der natürlich bekannte Seemannslieder zum Besten gab. Den Abend rundete ein fürstliches Galabuffet in der wunderbar eingedeckten Festscheune des Baumanns Hofes ab. Dazu spielte „Heiko`s Mucke-Band“ zum Tanz, was von den Gästen ausgiebig genutzt wurde. 

Alles Schöne nimmt einmal ein Ende und so mussten wir heute Abschied vom Weserbergland nehmen. Allerdings stand unterwegs noch eine zweistündige Tour mit einer Moorbahn im Programm. Fast im Schritttempo fuhren wir durch das „Uchter Moor“ und erhielten einen ausführlichen Einblick in dieses Gebiet, in dem uns der Torfabbau in früheren Jahren demonstriert wurde. Eine einzigartige und vielfältige Moorlandschaft begleitete uns auf diesem Weg. Auch heute wird hier noch Blumenerde hergestellt. Ein Besuch im  -an der Weser gelegenen-  Minden mit einer Themenführung durch die Altstadt rundete unseren Ausflug ins Weserbergland schließlich ab. Die Rückfahrt wurde durch Gesänge mit Mundharmonikabegleitung verkürzt. Edi Floßdorf bedankte sich im Namen aller Mitfahrenden beim gesamten Organisationsteam für diese wiederum rundherum gelungene Durchführung dieser Reise, welche sicherlich in schöner Erinnerung bleiben wird.”