Verfasste Beiträge ‘Sandra Kinkel’

So viele Bücher...gibt es auch in der Gemeindebücherei Langerwehe. Die November-Buch-Tipps sind online.

So viele Bücher…gibt es auch in der Gemeindebücherei Langerwehe. Die November-Buch-Tipps sind online.

Die Buchtipps aus der Gemeindebücherei sind da! Bibliotheks-Leiterin Andrea Kick nennt den November “Wind-Neben-Regen-Monat”, und bei so einem Wetter gibt es doch wirklich nichts Schöneres, als sich mit einem dicken Schmöker auf die Couch zu kuscheln. Und deswegen jetzt hier die Buchtipps! Viel Spaß beim Lesen!

Erwachsenenbuch: “Eine Handvoll Worte” von Jojo Moyes: London, 2003. Die Journalistin Ellie durchforstet das Archiv ihrer Zeitung nach einer guten Geschichte – und findet einen Brief aus den 1960er-Jahren: Ein Mann bittet die Liebe seines Lebens, ihren Ehemann zu verlassen und mit ihm nach New York zu gehen. Der Brief berührt Ellie zutiefst, denn sie ist selbst unglücklich in einen verheirateten Mann verliebt. Wer hat diesen Brief geschrieben? Was ist aus den Liebenden geworden

Jugendbuch: “Hallo Opa – liebe Myriam : eine Geschichte in E-Mails” von Peter Härtling: Myriam belauscht ein Gespräch zwischen ihrem Opa und ihrer Mutter, in dem diese sich kritisch über Facebook äußern. Dies ist der Anlass für den E-Mail-Verkehr, der sich in diesem knappen aber präzisen Büchlein zwischen Myriam und ihrem Opa entspinnt. Auf den 1. Blick harmlose, alltägliche Themen werden von beiden angesprochen. Die Probleme, die Myriam in ihrer pubertären Phase mit den Eltern hat, schulische Angelegenheiten, Unstimmigkeiten über Freundschaften. Der Opa berichtet über seine Gebrechen im Alter und die dadurch entstehenden Probleme. Durch diese Regelmäßigkeit des “Briefverkehrs” entspinnt sich langsam aber spürbar ein enger Kontakt zwischen den beiden, wie sie es nur schriftlich hinbekommen. Bei Begegnungen sind sie sehr zurückhaltend und weniger vertraut. Ein schöner, bewegender Titel für Leser/innen ab zehn Jahren.

Kinderbuch: “Die Rache des Meerschweinchenvampirs” von Christine Goppel: Anna und Graf Dracula, ein als harmloses Meerschweinchen getarnter Meerschweinchenvampir, lieben Abenteuer und Gefahr, besonders im Spukschloss, der Geisterbahn auf dem Jahrmarkt. Gar nicht wohl fühlt sich Tobias dagegen im Spukschloss und wird dafür von Paula gehänselt. Wie gut, dass Anna und Graf Dracula an seiner Seite sind und auch Paula noch das Fürchten lehren! Die farbenfroh bebilderte Geschichte in großer Fibelschrift ist für Erstleser ab sieben Jahren

Max Willkomm aus Jüngersdorf

Max Willkomm aus Jüngersdorf

„Als ich von meinem Praktikum in China zurück gekommen bin, habe ich einige Wochen überhaupt keinen Reis gegessen. Aber mittlerweile esse ich wieder sehr gerne Reis.“ Das ist gut so, denn am Wochenende hat Max Willkomm aus dem Langerweher Ortsteil Jüngersdorf seinen eigenen Reis probiert. Der 23-jährige Geografie-Student der Kölner Universität hat sich nämlich von seinem Praktikum ein bisschen chinesischen Reis mitgebracht und damit im heimischen Garten ein ziemlich ungewöhnliches Projekt gestartet. „Ich wollte wissen, ob in Jüngersdorf Reis wächst“, lacht Max Willkomm. „Und das hat ja auch funktioniert.“

Knapp drei Monate war Max Willkomm mit einer Forschungsgruppe in Jiansangjiang im Nordosten Chinas, hier hat er im Bereich geografische Informationssysteme und Fernerkundungen gearbeitet. Anhand von speziellen Messungen und Daten ist es beispielsweise möglich, Ernteerträge zu messen. Max Willkomm: „Es kann wichtig sein, schon im Sommer zu wissen, wie im Oktober die Ernte ausfällt.“

So sehen die Jüngersdorfer Reiskörner aus.

So sehen die Jüngersdorfer Reiskörner aus.

Eines der wichtigsten Souvenirs der Chinareise waren Samen des Rundkornreises „Kongyu 131“, eine ziemlich robuste Sorte, die auch in der Gegen von Jiangsangjiang häufig angebaut wird. „Ich habe die Samen in kleinen Gewächshäusern, so genannten Pikierhäusern vorgezogen, und sie dann erst bei meinen Eltern in den Garten gepflanzt.“ Um das sechs Quadratmeter große Reisfeld haben Max Willkomm und sein Vater Rüdiger einen Holzrahmen gebaut, den mit Folie ausgelegt und gute Jüngersdorfer Erde eingefüllt. „Wir haben zwischendurch nur ein bisschen mit Phosphor und Stickstoff gedüngt“, so der Geografie-Student.

Grundsätzlich, erklärt Max Willkomm, brauche Reis, um gut zu gedeihen, viel Licht und Wärme. „Und das mit der Wärme war auch genau das Problem. Weil es im April noch so kalt war, haben wir unsere Pflanzen erst Mitte Mai ausgesetzt und erst Anfang November geerntet. In China ist die Reisernte schon Mitte Oktober.“

Überhaupt hat Max Willkomm sämtliches Wissen rund um den Reisanbau aus China mitgebracht. „Ich hatte ja überhaupt keine Vorkenntnisse“, sagt er, „aber ich habe ja während meines Praktikums genau gesehen, wie die Pflanzen gesetzt worden sind.“ Die Ernte war dann auch kein besonders großes Problem. Ein bisschen sahen die reifen Reispflanzen aus wie Getreide. Zuerst sind die Körner abgeschnitten worden, später mussten aber auch die kompletten Pflanzen aus dem Jüngersdorfer Reisfeld entfernt werden. Der Reis musste dann noch ausgeschlagen werden, schließlich befindet sich um jedes Korn eine dünne Haut.

Aus dem sechs Quadratmeter großen Feld haben Max Willkomm und sein Vater übrigens eine große Schüssel Reiskörner geerntet. „Ich denke schon“, sagt Max Willkomm, „dass das für zwei gute Mahlzeiten reichen würde.“ Wenn man denn den kompletten Reis aufessen würde. Was Max Willkomm aber nicht macht. „Ich möchte mir die Hälfte der Reiskörner verwahren“, sagt er. „Um sie dann im nächsten Frühjahr wieder einzupflanzen. Und ich kann mir auch vorstellen, irgendwann einmal ein größeres Reisfeld in Langerwehe anzulegen. Weil mir die ganze Aktion einfach total Spaß gemacht hat.“ Im elterlichen Garten wäre jedenfalls noch Platz genug…

Beim Mai-Schachrätsel wird ein Matt in vier Zügen gesucht.

Das Mai-Schach-Rätsel ist da! Rechtzeitig zum Monatsende hat Tom Mirbach uns seine neue Rätselaufgabe geschickt.  Mirbach, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Fernschachbundes und selbst seit vielen Jahren begeisterter Fernschachspieler, beschreibt die Aufgabe so: “Gesucht ist ein Matt in vier Zügen . Weiß ist am Zug.” Als Preis stiftet Tom Mirbach das Buch „Das Langerweher Töpfergewerbe in der Vergangenheit“, einen echten Preis für Langerweher also! Wer die richtige Lösung kennt, sollte sie bis Sonntag, 16. Juni, 2013, 24 Uhr, per E-Mail an toepfergemeinde@web.de schicken. Unter allen richtigen Einsendungen wird die Gewinnerin oder der Gewinner ausgelost. Viel Glück und viel Spaß beim Tüfteln.

Tom Mirbach

517 Schachfreunde haben sich am März-Rätsel hier im Langerwehe-Blog beteiligt, und die April-Ausgabe unserer beliebten Reihe schmerzlich vermisst. Fast täglich haben wir hier in der Redaktion Mails bekommen – und alle Schreiber wollten wissen, wann das nächste Schachrätsel erscheint. Nun ja, wir haben eine kleine (Urlaubs-)Pause eingelegt, hoffen aber jetzt natürlich wieder auf viele Einsendungen. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Tüfteln. Der Gewinner des März-Rätsel ist übrigens Uwe Braun aus Berlin. Herzlichen Glückwunsch, auch von unserer Glücksfee, die wieder jede Menge zu tun hatte!

In der Kulturhalle Langerwehe wurde Theater gespielt!

Ausgerechnet in der Kulturhalle neben der Europaschule Langerwehe trieb der Sheriff von Nottingham sein Unwesen. „Maid Marian hieß das englischsprachige Stück, das eine Theatertruppe des White Horse Theatre dort aufführte.

Wie in den vergangenen Jahren gastierte das “White Horse Theatre” in der Europaschule Langerwehe und begeisterte Schülerinnen und Schüler der Unter-, Mittel- und Oberstufe jeweils mit einem Theaterstück in englischer Sprache.

Das “White Horse Theatre” ist eine professionelle Theatergruppe, die englischsprachige Theaterstücke an Schulen aufführt. Mit jährlich rund 400000 Schülern als Zuschauer ist es inzwischen europaweit das größte Theater seiner Art.

„Maid Marian“ hieß das Stück von Theatergründer Peter Griffith für die Unterstufe. In einfachem Englisch unterstützt durch erklärende Gesten und Pantomime warf dieses Stück einen neuen Blick auf die bekannten Geschichten um Robin Hood, indem Marian ins Zentrum des Geschehens rückt. Der schreckliche Sheriff von Nottingham will Marian heiraten, Robin Hood braucht Hilfe und seine Männer müssen gerettet werden! Doch die einfallsreiche Maid Marian weiß in jeder Situation Rat. Das Stück bot spannende und lustige Unterhaltung sowie viel Publikumsbeteiligung: Die Schüler mussten einige Rollen übernehmen um den Akteuren bei der Bewältigung ihrer Abenteuer zu helfen.

“Dreaming in English” hieß das Stück für die Mittelstufe, ebenfalls von Peter Griffith. Ein deutsches Mädchen aus wohlhabender Familie besucht eine Sprachschule in Brighton. Dort trifft sie Gavin, einen mittellosen jungen Engländer, der ihren Weltblick für immer verändern wird. Nebenbei lernten die Schülerinnen und Schüler vieles über England kennen – von der überfüllten U-Bahn bis zum gemütlichen Pub, von britischer Höflichkeit bis zur verwirrenden Grammatik und von Big Ben bis zum London Eye.

Am Nachmittag gab es dann für die Oberstufe mit William Shakespeares turbulenter Kömödie „Much Ado about Nothing“ in einer gekürzten Fassung anspruchsvolles englischsprachiges Theater um Zuneigung, Neckereien und die Missverständnisse, die Liebesbeziehungen vom ersten Tag an begleiten: Hero und Claudio sind ein Liebespaar und wollen heiraten. Doch ihre Gegner versuchen, die Hochzeit zu verhindern und streuen Gerüchte über Heros angebliche Untreue. Währenddessen sind Beatrice und Benedict, ein anderes Liebespaar, ständig damit beschäftigt, Streitereien miteinander auszufechten, so dass sie eher wie Feinde wirken. Wird die Liebe diese Paare doch noch zusammenbringen? Oder sind Liebesangelegenheiten einfach nur „viel Lärm um nichts“?

Das November-Schachrätsel: Gesucht ist ein Matt in vier Zügen, Weiß ist am Zug.

Die nächste Runde des beliebten Schachrätsels hier auf toepfergemeinde.de ist da, kurz vor Ende des Monats, aber trotzdem noch rechtzeitig, präsentieren wir Tom Mirbachs neue Schachaufgabe für den November.

Tom Mirbach

Tom Mirbach, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Fernschachbundes und selbst seit vielen Jahren begeisterter Fernschachspieler, beschreibt die Aufgabe so: Ein Matt in vier Zügen (Weiß ist am Zug). Allerdings reicht es diesmal nicht, “nur” diese Schachaufgabe zu lösen, an allen vier Adventssonntagen wird es noch eine kleine, lösbare Frage zum Thema Fernschach geben. Und wer dann alle fünf Aufgaben, also das Schachrätsel und die vier Fragen richtig gelöst hat, kann sich über einen besonderen Preis freuen. Zu gewinnen gibt es diesmal einen Schachcomputer im Wert von knapp 100 Euro. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheide wie immer unsere redaktionsinterne Glücksfee! Mitmachen lohnt sich also wieder einmal sehr! Wer die richtige Lösung kennt, sollte sie bis Montag, 24. Dezember, 24 Uhr, per E-Mail an toepfergemeinde@web.de schicken. Unter allen richtigen Einsendungen wird die Gewinnerin oder der Gewinner ausgelost. Viel Glück und viel Spaß beim Tüfteln.

Ach ja, für das Dezember-Weihnachts-Schachrätsel hat Tom Mirbach und schon jetzt auch eine besondere Überraschung angekündigt. Seien Sie gespannt – wir sind es auch.

Beim Oktober-Rätsel haben diesmal weit über 300 Schachfreunde mitgespielt, gewonnen hat Walter Pauli aus Langerwehe! Herzlichen Glückwunsch!