Verfasste Beiträge ‘Sandra Kinkel’

Beim Mai-Schachrätsel wird ein Matt in vier Zügen gesucht.

Das Mai-Schach-Rätsel ist da! Rechtzeitig zum Monatsende hat Tom Mirbach uns seine neue Rätselaufgabe geschickt.  Mirbach, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Fernschachbundes und selbst seit vielen Jahren begeisterter Fernschachspieler, beschreibt die Aufgabe so: “Gesucht ist ein Matt in vier Zügen . Weiß ist am Zug.” Als Preis stiftet Tom Mirbach das Buch „Das Langerweher Töpfergewerbe in der Vergangenheit“, einen echten Preis für Langerweher also! Wer die richtige Lösung kennt, sollte sie bis Sonntag, 16. Juni, 2013, 24 Uhr, per E-Mail an toepfergemeinde@web.de schicken. Unter allen richtigen Einsendungen wird die Gewinnerin oder der Gewinner ausgelost. Viel Glück und viel Spaß beim Tüfteln.

Tom Mirbach

517 Schachfreunde haben sich am März-Rätsel hier im Langerwehe-Blog beteiligt, und die April-Ausgabe unserer beliebten Reihe schmerzlich vermisst. Fast täglich haben wir hier in der Redaktion Mails bekommen – und alle Schreiber wollten wissen, wann das nächste Schachrätsel erscheint. Nun ja, wir haben eine kleine (Urlaubs-)Pause eingelegt, hoffen aber jetzt natürlich wieder auf viele Einsendungen. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Tüfteln. Der Gewinner des März-Rätsel ist übrigens Uwe Braun aus Berlin. Herzlichen Glückwunsch, auch von unserer Glücksfee, die wieder jede Menge zu tun hatte!

In der Kulturhalle Langerwehe wurde Theater gespielt!

Ausgerechnet in der Kulturhalle neben der Europaschule Langerwehe trieb der Sheriff von Nottingham sein Unwesen. „Maid Marian hieß das englischsprachige Stück, das eine Theatertruppe des White Horse Theatre dort aufführte.

Wie in den vergangenen Jahren gastierte das “White Horse Theatre” in der Europaschule Langerwehe und begeisterte Schülerinnen und Schüler der Unter-, Mittel- und Oberstufe jeweils mit einem Theaterstück in englischer Sprache.

Das “White Horse Theatre” ist eine professionelle Theatergruppe, die englischsprachige Theaterstücke an Schulen aufführt. Mit jährlich rund 400000 Schülern als Zuschauer ist es inzwischen europaweit das größte Theater seiner Art.

„Maid Marian“ hieß das Stück von Theatergründer Peter Griffith für die Unterstufe. In einfachem Englisch unterstützt durch erklärende Gesten und Pantomime warf dieses Stück einen neuen Blick auf die bekannten Geschichten um Robin Hood, indem Marian ins Zentrum des Geschehens rückt. Der schreckliche Sheriff von Nottingham will Marian heiraten, Robin Hood braucht Hilfe und seine Männer müssen gerettet werden! Doch die einfallsreiche Maid Marian weiß in jeder Situation Rat. Das Stück bot spannende und lustige Unterhaltung sowie viel Publikumsbeteiligung: Die Schüler mussten einige Rollen übernehmen um den Akteuren bei der Bewältigung ihrer Abenteuer zu helfen.

“Dreaming in English” hieß das Stück für die Mittelstufe, ebenfalls von Peter Griffith. Ein deutsches Mädchen aus wohlhabender Familie besucht eine Sprachschule in Brighton. Dort trifft sie Gavin, einen mittellosen jungen Engländer, der ihren Weltblick für immer verändern wird. Nebenbei lernten die Schülerinnen und Schüler vieles über England kennen – von der überfüllten U-Bahn bis zum gemütlichen Pub, von britischer Höflichkeit bis zur verwirrenden Grammatik und von Big Ben bis zum London Eye.

Am Nachmittag gab es dann für die Oberstufe mit William Shakespeares turbulenter Kömödie „Much Ado about Nothing“ in einer gekürzten Fassung anspruchsvolles englischsprachiges Theater um Zuneigung, Neckereien und die Missverständnisse, die Liebesbeziehungen vom ersten Tag an begleiten: Hero und Claudio sind ein Liebespaar und wollen heiraten. Doch ihre Gegner versuchen, die Hochzeit zu verhindern und streuen Gerüchte über Heros angebliche Untreue. Währenddessen sind Beatrice und Benedict, ein anderes Liebespaar, ständig damit beschäftigt, Streitereien miteinander auszufechten, so dass sie eher wie Feinde wirken. Wird die Liebe diese Paare doch noch zusammenbringen? Oder sind Liebesangelegenheiten einfach nur „viel Lärm um nichts“?

Das November-Schachrätsel: Gesucht ist ein Matt in vier Zügen, Weiß ist am Zug.

Die nächste Runde des beliebten Schachrätsels hier auf toepfergemeinde.de ist da, kurz vor Ende des Monats, aber trotzdem noch rechtzeitig, präsentieren wir Tom Mirbachs neue Schachaufgabe für den November.

Tom Mirbach

Tom Mirbach, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Fernschachbundes und selbst seit vielen Jahren begeisterter Fernschachspieler, beschreibt die Aufgabe so: Ein Matt in vier Zügen (Weiß ist am Zug). Allerdings reicht es diesmal nicht, “nur” diese Schachaufgabe zu lösen, an allen vier Adventssonntagen wird es noch eine kleine, lösbare Frage zum Thema Fernschach geben. Und wer dann alle fünf Aufgaben, also das Schachrätsel und die vier Fragen richtig gelöst hat, kann sich über einen besonderen Preis freuen. Zu gewinnen gibt es diesmal einen Schachcomputer im Wert von knapp 100 Euro. Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheide wie immer unsere redaktionsinterne Glücksfee! Mitmachen lohnt sich also wieder einmal sehr! Wer die richtige Lösung kennt, sollte sie bis Montag, 24. Dezember, 24 Uhr, per E-Mail an toepfergemeinde@web.de schicken. Unter allen richtigen Einsendungen wird die Gewinnerin oder der Gewinner ausgelost. Viel Glück und viel Spaß beim Tüfteln.

Ach ja, für das Dezember-Weihnachts-Schachrätsel hat Tom Mirbach und schon jetzt auch eine besondere Überraschung angekündigt. Seien Sie gespannt – wir sind es auch.

Beim Oktober-Rätsel haben diesmal weit über 300 Schachfreunde mitgespielt, gewonnen hat Walter Pauli aus Langerwehe! Herzlichen Glückwunsch!

Die Mitglieder des Vereins zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen freuen sich sehr auf ihr Konzert im Töpfereimuseum.

Langsam wird es ernst. Bis zu ihrem großen Auftritt am 17. November im Töpfereimuseum in Langerwehe haben Gaby Wolff, Wiltrud Maaßen, Manuela Küpker, Michael Hefter, Wolfgang Meinhold, Achim Schmolt, Udo Kinkel, Helga Gräfrath, Markus Pütz und Thomas Steiert noch jede Menge zu tun. Die zehn geistig behinderten Musikerinnen und Musiker des „Vereins zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen” stecken mitten in den Probenarbeiten für ihr „Kleines Herbstkonzert”, das in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der „Christophorus-Schule” bereits zum 16. Mal stattfindet.

Der „Verein zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen” hat sich vor weit mehr als 20 Jahren gegründet. Damals waren die Musikerinnen und Musiker allesamt Schüler der Christophorus-Schule und haben hier im Musikunterricht angefangen, Noten und Instrumente zu erlernen. Heute treffen die passionierten Hobby-Musiker einmal in der Woche (jetzt in der „heißen Phase” der Konzertvorbereitung auch noch samstags nachmittags), um gemeinsam mit Blockflöte, Akkordeon, Schlagwerk, Gitarre, Klavier und Keyboard Musik zu machen. Diesmal haben die zehn geistig behinderten Erwachsenen bei ihrer Konzertvorbereitung einen besonderen Schwerpunkt auf das Erlernen verschiedener Rhythmen gelegt. Bei dem Konzert im Töpfereimuseum werden viele verschiedene Tänze zu hören sein – eher bekannte wie Walzer oder Polka, aber auch etwas ausgefallenere wie einen Tango.

Manuela Küpker und Udo Kinkel haben ein Duett einstudiert, bei dem gleich vier Mal die Taktart wechselt. Eine besondere Überraschung hat auch Gitarrist Thomas Steiert parat: Er wird auf eigenen Wunsch zwei bekannte Stücke der Beatles vorspielen. Neben dem Musizieren in der Gruppe wird bei dem Konzert in Langerwehe nämlich auch immer dem Solospiel ein großer Platz eingeräumt.

„Die Proben sind schon ziemlich anstrengend”, sagt Manuela Küpker, die beim Konzert mit Altflöte und Keyboard zu hören sein wird, „aber wir haben auch jede Menge Spaß. Und wir wollen im Töpfereimuseum in Langerwehe natürlich auch alles so gut wie möglich machen.” Und natürlich kommt beim „Verein zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen” auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Einmal im Jahr unternimmt die Gruppe gemeinsam einen Tagesflug, sehr beliebt sind auch die lustigen Karaokenachmittage, zu denen Gaby Wolff, Wiltrud Maaßen, Manuela Küpker, Michael Hefter, Wolfgang Meinhold, Achim Schmolt, Udo Kinkel, Helga Gräfrath, Markus Pütz und Thomas Steiert sich ab und zu treffen.

Das 16. „Kleine Herbstkonzert” des Vereins zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen findet am Samstag, 17. November, um 16 Uhr im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, statt. Der Eintritt zu der Konzertstunde ist frei.

Nähere Informationen über die Arbeit des Vereins gibt es unter ☏ 0175/2480169.

Sebastian Berger aus Jüngersdorf hat ein Jahr in Bethlehem gelebt.

„Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen wie es ist, in einer arabischen Kultur zu leben. Und es war komplett anders als in Deutschland.“ Sebastian Berger ist 20 Jahre alt, kommt aus dem Langerweher Ortsteil Jüngersdorf. Vor etwas mehr als einem Jahr war hier genau an dieser Stelle schon einmal die Rede von Sebastian Berger. Damals hatte der junge Mann gerade sein Abitur am Stiftischen Gymnasium „gebaut“ und stand kurz vor einem riesigen Abenteuer.  Sebastian Berger hat ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in Nahen Osten gemacht, genauer gesagt in Bethlehem. Hier hat er an der „Bethlehem Universität Palästina“ gearbeitet. Jetzt ist Sebastian wieder zurück, und bevor er sich zum Jurastudium nach Freiburg verabschiedet hat, hat er sich noch zum Interview mit toepfergemeinde.de getroffen. Sebastian wirkt erwachsener als er von seinen Erfahrungen im Nahen Osten berichtet, irgendwie selbstständiger als noch vor einem Jahr. „Es war schon eine enorme Umstellung“, so der junge Mann, „in einem völlig unbekannten und völlig fremden Kulturkreis zu leben.“ Sebastian Berger hat sich nach dem Abitur für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden, weil er nicht zum Militär gehen wollte. „So viel Zeit wie nach dem Abitur, um ins Ausland zu gehen, bekommt man später kaum wieder“, sagt Sebastian Berger. „Und ich möchte die Erfahrungen in Bethlehem auch nicht missen.“

 An Israel haben Sebastian Berger verschiedene Dinge gereizt: „Zum einen natürlich der Nah-Ost-Konflikt. Ich fand es schon spannend, in einem Gebiet zu leben, das sehr stark durch Krisen geprägt ist.“ Zum anderen, so Sebastian weiter, habe es ihn aber auch sehr interessiert, in einem Land zu leben, wo der Glaube der Menschen so eine große Rolle spielt. „Ich konnte die Orte besuchen, zum Beispiel in Jerusalem, wo die ersten christlichen Gemeinden sich getroffen haben. Das war für mich schon sehr beeindruckend.“ 
In erster Linie musste Sebastian aber natürlich auch ziemlich viel arbeiten. Acht Stunden dauerte sein Arbeitstag an der Universität. Der junge musste deutsche Besuchergruppen herumführen, war für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich und zudem für die Gestaltung der Internetseite der Uni. „Das war schon eine relativ vielseitige und auch verantwortungsbewusste Arbeit.“

 „Dienstsprache“ war übrigens Englisch, Arabisch oder Hebräisch hat Sebastian in seiner Zeit in Israel nicht gelernt. „Ich habe keinen Sprachkurs gemacht“, gibt er ehrlich zu, „ich wahr wirklich nicht besonders heiß darauf, Vokabeln zu lernen.“ Sebastian Berger sagt, dass er in Jerusalem viele wertvolle Erfahrungen für sein Leben gemacht hat. „Ich habe gelernt, mit einer neuen Kultur umzugehen. Und ich habe auch gelernt, dass ich schon sehr deutsch fühle und bin.“ Pünktlichkeit und Verantwortungsbewusstsein, so Berger, seien Dinge, die ihm schon sehr wichtig seien. „Das Leben in Bethlehem ist viel spontaner als das Leben in Jüngersdorf“, sagt Sebastian. „Die Leute haben eine völlig andere Lebensdynamik und sind auch nicht so strukturiert wie wir. Auf der anderen Seite meinen sie das, was sie sagen aber auch immer und sagen nichts einfach so daher.“

 Am meisten vermisst hat Sebastian Berger in Bethlehem seine Familie und Freunde, darüber hinaus aber auch sein Fahrrad und seine Musikinstrumente. „Junge Leute“, sagt Sebastian, „haben in Bethlehem auch sehr wenig Freizeitmöglichkeiten.“ Es gebe, so der Jura-Student, keine Parks, keine Kinos und keine Theater. „Das war nicht immer einfach.“ Ob er auch Dinge aus Israel vermisst? Diese Frage kann Sebastian erst nach kurzem Überlegen beantworten. Und dann sagt er: „Es ist schön, jetzt wieder einige Zeit in Deutschland zu sein. Aber ich vermisse schon das Gefühl, eine neue Herausforderung zu haben.“ Wie gut, dass  Sebastians Studium angefangen hat.