Verfasste Beiträge ‘Rolf Kurth’

Rolf Kurth, Heinrich Goebbels, Walter Dohmen und Dieter Reinartz (v.l.) in der Aussegnungshalle.

Die Dauerausstellung „Die Gequälten“ des Langerweher Künstlers Professor Walter Dohmen hat ein neues Zuhause gefunden. Auf Anregung des Heisterner Ortsvorstehers Rolf Kurth hängen die sechs Bilderstöcke jetzt in der Aussegnungshalle des Friedhofes Heistern.

Im Beisein von Bürgermeister Heinrich Göbbels, Kulturausschussvorsitzenden Dieter Reinartz und Ortsvorsteher Rolf Kurth erläuterte Walter Dohmen noch einmal kurz seine Beweggründe, die ihn zur Schaffung der Kunstwerke, die jeweils 2,70 Meter mal 0,50 Meter groß sind, veranlasst haben. Die Bilderstöcke entstanden 1990/1991 und wurden im Jahre 1992 durch die Gemeinde Langerwehe erworben. „Ich wusste, dass es diese Bilder gab“, so Rolf Kurth. „Und wir haben die Aussegnungshalle hier in Heistern grundlegend renoviert und neu bestuhlt. Und da ist mir einfach der Gedanke gekommen, dass die Bildstöcke hier gut reinpassen würden.“ In den vergangenen Jahren wurden Walter Dohmens Kunstwerke übrigens unter anderem im Leopold-Hoesch-Museum Düren, in der Pfarrkirche St. Peter Aachen, im Käthe-Kollwitz-Museum Köln sowie im Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt gezeigt. Die Ausstellung wird jetzt noch an die Propsteipfarrkirche St. Maria Himmelfahrt in Jülich verliehen und anschließend dann wieder in der Aussegnungshalle am Friedhof Heistern verbleiben.Nach Rücksprache mit Walter Dohmen und der Gemeinde Langerwehe ist ein Ausleihen des Gesamtkunstwerkes an Kirchen und Museen möglich.

Wollen eine Enthärtungsanlage für Langerwehe: Jakob Kuckertz, Rolf Kurth, Heinrich Göbbels und Heinrich Schumacher.

„Wir wollen etwas für die Bürger tun“, sagt Bürgermeister Heinrich Göbbels. „Das Langerweher Wasser soll weicher werden.“ Derzeit hat das Wasser der Töpfergemeinde einen Härtegrad von 21,4 Grad deutsche Härte (zum Vergleich: das Dürenern Wasser hat 10 Grad). Die Folge: Das „Wasser ist äußerst kalkhaltig. Heinrich Schumacher. Betriebsleiter des Wasserleitungszweckverbandes (WZV) in Langerwehe: „Der Härtegrad unseres Wassers hat in den vergangenen Jahren noch zugenommen. Dagegen wollen wir etwas tun.“ Eine Enthärtungsanlage die an der Gewinnungsanlage in Wenau eingebaut werden soll, soll dafür sorgen, dass sich der Härtegrad des Langerweher Wassers halbiert.

Erste Gespräche mit dem Gesundheitsamt des Kreises Düren und der Bezirksregierung Köln seien sehr positiv verlaufen, so Schumacher. „Jetzt muss nur noch die Verbandsversammlung über die Anschaffung der Membranfiltration entscheiden.“ Schumacher ist genau wie Bürgermeister Göbbels, Rolf Kurth, Vorsitzender des Betriebsausschusses und Jakob Kuckertz, Vorsitzender der verbandsversammlung, zuversichtlich, dass die Verantwortlichen sich für die Investition in Höhe von etwa zwei Millionen Euro entscheiden. „Wenn alles klappt“, so Schumacher, „können wir die Anlage schon Ende 2013 in Betrieb nehmen.“ Ein Ingenierubüro ist bereits jetzt mit vorläufigen Planungsarbeiten betraut. Geprüft werden muss unter anderem, wie sich das enthärtete Wasser auf das bisherige Rohrnetz auswirkt.

Rolf Kurth rät daher auch allen Kunden des WZV, mit der Anschaffung einer privaten Wasserenthärtungsnalage zu warten. Die neue Membranfiltration wirkt sich auch auf den Wasserpreis in Langerwehe aus. „Voraussichtlich“, so Heinrich Schumacher, „wird der Wasserpreis um 20 bis 30 Cents pro Kubikmeter erhöhen.“ Bislang kostetder Kubikmeter Frischmasser 1,04 Euro.

Der WZV versorgt 5680 Hausanschlüsse (18 000 Menschen) mit Wasser. Die Kunden kommen aus Langerwehe, Lucherberg sowie Echtz und Konzendorf. Pro Jahr fließen 755 000 Kubikmeter Wasser. Ist die Anlage gebaut, soll sie auch über den Verkauf von Wasser an die Stadtwerke Düren refinanziert werden. 120 000 Kubikmeter kann der WZV abgeben. Darüber hinaus werden ie 1976 errichteten Behälterkammern am Hochbehälter Schönthal saniert. Die Kosten dafür liegen bei rund 500 000 Euro.

Die SPD in Langerwehe ruft ihre Mitglieder für Mittwoch, 14. März, zur Hauptversammlung zusammen. Sie findet ab 19 Uhr in der Kulturhalle in Langerwehe statt. Unter andrem wird ein neuer Vorstand gewählt.

Rolf Kurth (rechts) bekam die Ehrenkappe der Ka-Ge-Hei.

Der Ortsvorsteher von Heistern, Hamich, Schönthal und Wenau und Senatsmitglied der Karnevalsgesellschaft “Ka-Ge-Hei”, Rolf Kurth, erhielt jetzt die Ehrenkappe der Gesellschaft. Diese Auszeichnung wird an Personen vergeben, die sich in besonderer Art und Weise um die Belange der Karnevalsgesellschaft Heistern verdient gemacht haben.

Rolf Kurth ist der dienstälteste SPD-Chef in Nordrhein-Westfalen.

Im Büro von Rolf Kurth im Keller seines Hauses in Hamich hängen unzählige Fotos. Bilder aus Langerwehe, aber vor allen Dingen Fotos mit Rolf Kurth. Rolf Kurth mit Johannes Rau zum Beispiel oder mit BAP-Sänger Wolfgang Niedecken. „Das sind Freunde von mir“, sagt Rolf Kurth. „Wichtige Persönlichkeiten, die mein Leben geprägt haben.“ Persönlichkeiten der deutschen Sozialdemokratie waren es auch, die Rolf Kurth mit 15 Jahren dazu gebracht haben, bei den Jusos, also der Jugendorganisation der SPD, mitzumachen und drei Jahre später in die Partei einzutreten. „Das war eine Folge der 68er Bewegung“, so der 57-Jährige. „Und weil es damals Persönlichkeiten wie Willy Brandt, Johannes Rau und Hans-Jürgen Wischnewski gab. Das waren Männer, die eine Meinung hatten, die sie auch vertreten haben.“  
Rolf Kurth ist seit 32 Jahren SPD-Vorsitzender in Langerwehe (er ist der dienstälteste SPD-Chef in Nordrhein-Westfalen), genauso lange sitzt er im Gemeinderat der Töpfergemeinde, wo er zudem seit sieben Jahren Vorsitzender der SPD-Fraktion ist. Außerdem war er zehn Jahre stellvertretender Bürgermeister in seiner Heimat. Seit vier Jahren ist er zudem Ortsvorsteher von Heistern, Hamich, Wenau und Schönthal, außerdem sitzt er seit 22 Jahren auch im Kreistag in Düren.

 „In der Kommunalpolitik“, sagt Kurth, „kann man Dinge unmittelbar bewegen. Man kann Sachen erreichen, die der Bürger so nicht erreichen könnte. Und das macht einfach Spaß.“ Spaß hat ihm auch immer der Parteivorsitz der Wehter Genossen gemacht, mittlerweile denkt Rolf Kurth aber darüber nach, das Amt abzugeben. „Das Jahr hat 365 Tage“, schmunzelt er, „und ich im gleichen Zeitraum locker 600 Termine. Viel Freizeit bleibt da nicht.“ Genauso wenig wie Zeit für Hobbies. Kurth ist leidenschaftlicher Skatspieler und Saunagänger. 
Als einen seiner wichtigsten Erfolge in seiner langen Karriere als Kommunalpolitiker nennt Rolf Kurth auf Langerweher Ebene die Umwandlung der Hauptschule in eine Gesamtschule („Das war damals die erste Gesamtschule im ländlichen Bereich und ist heute zertifizierte Europaschule.“). Bei allem, so Kurth, habe für ihn das Wohl der Bürgerinnen und Bürger immer absolut im Vordergrund gestanden. „Das ist doch das, worauf es ankommt. Egal, ob die Entscheidungsträger schwarz, gelb, grün oder rot sind.“  

Übrigens hat Rolf Kurth nie mit dem Gedanken gespielt, aus der SPD auszutreten, auch wenn er manchmal mit seinen Genossen ganz schön hadert. Zum Beispiel jetzt, wenn die Landtagsabgeordneten sich mal eben die Diäten um 500 Euro erhöhen. „Das macht mich sauer, vor allem vor dem Hintergrund, dass die Herrschaften sich so schwer damit getan haben, den Hartz-IV-Satz um nur fünf Euro zu erhöhen.“ 
Trotzdem, so Kurth, sei auch heute der Grundsatz seiner Partei immer noch „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“. „Das ist meine Lebensphilosophie. Und daran wird sich auch nie etwas ändern. Ändern können sich nur die Personen, die in der SPD arbeiten, nicht aber diese grundsätzliche Haltung der Partei.“