Verfasste Beiträge ‘Rolf Kurth’

Die Bovenberger Musikanten heizten den Jecken in Heistern mächtig ein.

Auch bei der „Ka-Ge-Hei“ im Langerweher Ortsteil Heistern wurde tüchtig Karneval gefeiert. Auf dem Programm stand eine schwungvolle und äußerst abwechslungsreiche Kappensitzung. Eröffnet wurde der Abend mit zünftiger (karnevalistischer) Blasmusik mit den „Bovenberger Musikanten“, die im Heisterner Festzelt ein echtes Heimspiel hatten. Sie heizten den bunt kostümierten Jecken mit bekannten Karnevalshits ein, zu denen alle gleich von Anfang an tüchtig mitschunkelten und mitsangen. Ebenfalls viel Applaus gab es für Funkemariechen Sarah Vogel aus Heistern und den flotten Gardetanz mit 25 Tänzerinnen und Tänzern in ihren schmucken Uniformen. Ebenfalls in Heistern mit von der Partie waren „De Männer 09“, 25 Herren der Karnevalsgesellschaft „Echte Frönde“ aus Stolberg, das Fanfarencorps der Karnevalsgesellschaft „Nothberger Burgwache“, die fünf Musiker der Band „Rheinprinzen“ und die Schautanzgruppe „Heestere Mafia“ mit 25 Tänzerinnen und Tänzern, die die Bühne in einen wahren Hexenkessel verwandelten. Für viele Lacher und noch mehr Stimmung sorgten darüber hinaus „Engel Hettwich“ mit ihrer Büttenrede und die bekannte Dürener Mundartband „Määt Nix“.  Einen Abschied gab es bei der Kappensitzung der „Ka-Ge-Hei“ auch: Mariechen Daniela Herrmann beendete nach fünf Jahren ihre aktive Tanzzeit. Die beiden Präsidenten Richard Simons, Walter Prick und der erste Vorsitzende der Gesellschaft, Bernd Houben, freuten sich, dass drei Mitglieder der „Ka-Ge-Hei“ im Rahmen der Sitzung vom Regionalverband Dürener Karneval ausgezeichnet worden sind: Josef Hirtz hat den Regionalverband-Orden in Bronze bekommen, RIchard Simons den silbernen Orden des Bundes deutscher Karneval und Walter Prick den RVD-Orden in Gold.

Beim Neujahrsempfang der SPD wurden langjährige Parteimitglieder ausgezeichnet.

Anlässlich ihres traditionellen Neujahrsempfangs hatte die SPD-Langerwehe wieer zum leckeren Grünkohlessen und zur Ehrung verdienter Mitglieder in die „Gute Stube“ der Gemeinde Langerwehe, nämlich das Töpfereimuseum eingeladen.
Ortsvereinsvorsitzender Rolf Kurth ehrte mit Beteiligung des Alt-Landrates Manfred Lucas und SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Jens Bröcker die Mitglieder Kurt Hinz, Dieter Rocke, Ursula Frings, Hans Reinartz, für 40-jährige Mitgliedschaft in der Partei.

Robert Kurth wurde für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Rolf Kurth wurde ebenfalls für 40-jährige Mitgliedschaft von seinem Stellvertreter und dem ersten stellvertretenden Bürgermeister der Töpfergemeinde, Uwe Endrigkeit, geehrt. Darüber hinaus erhielt Rolf Kurth im Nachgang zur verliehenen „Willy-Brandt-Medaille“ den Ehrenbrief der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Er ist seit 32 Jahren Vorsitzender der SPD-Langerwehe und  damit dienstältester  SPD-Vorsitzender in Nordrhein-Westfalen.

Der Rat der Gemeinde Langerwehe wünscht sich ein Verbot der Kameradschaft Aachener Land.

Der Rat der Gemeinde Langerwehe hat sich in seiner jüngsten Sitzung ebenfalls für ein Verbot der Kameradschaft Aachener Land (KAL) ausgesprochen. Grünen-Ratsherr Jens Ferner hatte kurzfristig eine Erweiterung der Tagesordnung beantragt. „Die Kameradschaft Aachener Land“, so Ferner, „ist eine Gruppe von Schlägern, die die Bevölkerung terrorisiert.“ Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf Kurth sprach sich deutlich dafür aus, dass der Langerweher Gemeinderat sich für ein sofortiges Verbot der KAL ausspricht. Kurth erinnerte daran, dass hochrangige KAL-Mitglieder seinerzeit in Langerwehe gewohnt hätten.

„Wir wollen hier mit Neonazis nichts zu tun haben“, so Kurth. Obwohl einige Ratsvertreter sich von dem plötzlichen Antrag von Jens Ferner überrumpelt fühlten, und Rudi Frischmuth und Hans-Joachim Riediger (beide FDP) darauf hinwiesen, dass auch Linksextremismus zu verneinen sei, stimmte der Rat einstimmig dafür, per Resolution an das NRW-Innenministerium ein Verbot der KAL zu fordern. Zuvor hatten bereits Aachen und die Räte von Stolberg, Herzogenrath und Baesweiler ein solches Verbot gefordert.

Jens Ferner: „Durch die zeitliche Nähe können wir die Gesamtwirkung dieser Resolution noch vergrößern und vielleicht sogar ein Signal nach Düren schicken, damit die Ratspolitiker sich der Forderung nach einem KAL-Verbot anschließen.“

Ebenfalls Thema der Ratssitzung waren die Dorfwerkstatt Merode und die Zukunftswerkstatt Langerwehe. Beide Gremien hatten erstmals die Möglichkeit, ihre Arbeit den Kommunalpolitikern zu präsentieren. Die unterschiedlichen Arbeitsgruppen, bei denen es um Themen wie Energie, Soziales, Tourismus und Verkehr geht, stellten erste Ergebnisse vor. So sind beispielsweise die Pläne für ein Dorfgemeinschaftshaus in Merode schon weit fortgeschritten. Es gibt bereits einen ersten Entwurf. Gemäß dem Leitbild der Dorfwerkstatt „Tradition ist unsere Zukunft“ soll das Dorfgemeinschaftshaus. wenn es denn überhaupt zu finanzieren ist, architektonisch den alten Höfen von Merode ähneln.

Die Politikerinnen und Politiker bedankten sich für das große ehrenamtliche Engagement der Mitglieder von Zukunfts- und Dorfwerkstatt.

Seine erste offizielle Amtshandlung als neuer Ortsvorsteher von Pier hat Dirk Huizing (40) schon hinter sich. „Ich habe einen Antrag bei der Deutschen Post gestellt“, so der SPD-Mann, „dass Pier einen öffentlichen Briefkasten bekommt. Der fehlt uns nämlich hier wirklich.“ Seit dem 1. Januar ist Dirk Huizing ganz offiziell der Ortsvorsteher von Pier, er löst Kurt Hinz (74) ab, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist. „Dirk Huizing“, so der Langerweher SPD-Chef Rolf Kurth, „war sehr schnell bereit, dieses Amt zu übernehmen und darüber sind wir sehr froh. Dieses Ehrenamt ist schon mit ziemlich viel Arbeit verbunden.“

Dirk Huizing ist verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet als Vertriebsleiter bei einer großen Getränkefirma. „Nach kurzer Bedenkzeit und Rücksprache mit der Familie“, wie er sagt, hat er sich für das Amt des Ortsvorstehers entschieden. Er hat sowohl im alten als auch im neuen Pier direkt neben seinem Vorgänger Kurt Hinz gewohnt. „Und durch ihn“, so Huizing, „bin ich damals auch zur SPD gekommen.“ Dirk Huizing ist Pierer aus Leidenschaft und aus Überzeugung. Er ist Vorsitzender der Karnevalsgesellschaft „Rot-Weiß Pier“ und nennt als weiteres Hobby noch „Wohnen“ und meint das ganz ernst. „Wir wohnen ganz toll“, schwärmt er. „Bei gutem Wetter können wir von unserem Garten sogar den Kölner Dom sehen. Das ist Wahnsinn.“

Weiterhin Seniorennachmittage

Dirk Huizing weiß aber auch, wo es in seinem Dorf brennt, abgesehen von dem fehlenden Briefkasten für die 431-Seelen-Gemeinde. „Es hat hier regelmäßig Seniorennachmittage gegeben, zu denen zuletzt auch über 120 Männer und Frauen gekommen sind. Das RWE plant jetzt, diese Feiern nicht mehr zu finanzieren. Ich fände es sehr schade, wenn diese Seniorennachmittage nicht mehr stattfinden könnten. Dagegen möchte ich unbedingt etwas tun.“

Bürgermeister Heinrich Göbbels (CDU) freut sich sehr über den neuen Ortsvorsteher für Pier und dankte auch Kurt Hinz für sein Engagement für die Gemeinde. „Ich denke“, so Göbbels, „dass Dirk Huizing und ich in Zukunft viele gemeinsame Termine haben. Ich wünsche ihm für seine neue, sehr verantwortungsvolle Aufgabe eine gute Hand und viel Erfolg.“

Heinrich Göbbels (Mitte) und Rolf Kurth wollen das Kunstrasenprojekt unterstützen.

Der Schul- und Sportausschuss der Gemeinde Langerwehe (unter dem Vorsitz von SPD-Mann Uwe Endrichkeit) hat in seiner jüngsten Sitzung mit zwei  Gegenstimmen beschlossen, den TuS 08  Jüngersdorf-Stütgerloch  mit insgesamt 40000 Euro aus der Sportpauschale des Landes Nordrhein-Westfalen beim Projekt Kunstrasen zu unterstützen. Im Jahr 2012 erhält der Verein 27000 Euro und im  folgenden Jahr 13000 Euro.

Damit ist eine wichtige Grundlage für die Finanzierung dieses Projekts vorhanden. Das Ziel des Vereins, den Kunstrasen (auf dem Vereinsgelände am Königsbusch)  im Sommer 2012 zu verlegen, ist damit  in realistische Nähe gerückt.Der Bürgermeister der Gemeinde, Heinrich Göbbels und auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Kurth sagten ihre persönliche Unterstützung bei der Bewältigung dieses Projektes zu.