Verfasste Beiträge ‘Pfarrer Heinz Portz’

Viel Freude beim ersten Spatenstich für das neue Gemeindezentrum.

„Es hat in den vergangenen Monaten viele dunkle Momente gegeben“, so Dieter Reinartz, Mitglied des Kirchenvorstands der Pfarrgemeinde St. Martin in Langerwehe. „Aber jetzt kommen hoffentlich die glücklichen Momente“. Gestern hat im Langerweher Ortsteil Jüngersdorf der erste Spatenstich für das „Begegnungszentrum Marienkapelle“ stattgefunden. Zum Jahresende 2013 soll der Bau, der rund 2,3 Millionen Euro kosten soll, fertig sein. Finanziert wird das Gebäude aus Entschädigungszahlungen von RWE Power für die abgerissene Kirche in Pier. Das neue Begegnungszentrum bekommt einen so genannten Sakralraum mit Platz für gut 100 Gläubige, außerdem werden zwei Gruppenräume und ein kleiner Saal auf insgesamt knapp 600 Quadratmetern entstehen. Dieter Reinartz: „Schwerpunkt sollen Jugend- und Seniorenarbeit sein.“ Die 20 Jüngersdorfer Messdiener können einen der Gruppenräume nutzen, auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Jüngersdorfer Kindergarten ist geplant. „Es ist ganz wichtig“, so Reinartz, „dass jetzt alle mithelfen, dass unser neues Gemeindezentrum jetzt mit Leben gefüllt wird.“ Für den Neubau musste übrigens die alte Jüngersdorfer Marienkapelle abgerissen werden. Der alte Altar soll auch in dem neuen Sakralraum Platz finden. „Zumindest“, so Architekt Ernst, „wollen wir das Material weiter verwenden.“ Das Bistum Aachen ist übrigens an den Kosten der Kapelle nicht beteiligt. Dieter Reinartz: „Und auch nicht an ihren Folgekosten. Wir müssen also aus den Entschädigungskosten von RWE auch Rücklagen für das neue Gebäude bilden.“

Die Katholiken in Schlich wollen auch weiterhin in ihrer Pfarrkirche samstags eine Messe feiern.

Die neue Gottesdienstordnung der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martinus D‘horn im Langerweher Ortsteil Schlich schlägt hohe Wellen. Weil die Vorabendmesse am Samstag nicht mehr in der Schlicher Kirche, sondern in der Obergeicher Kapelle stattfindet und der Seniorengottesdienst mittwochs von 14.30 Uhr auf 18.30 Uhr verlegt worden ist, haben über 100 Pfarrangehörige einen Brief von Heinrich Schumacher an Bischof Heinrich Mussinghoff unterschrieben. „Ich bin normaler Pfarrangehöriger“, sagt Heinrich Schumacher. „Hier musste ich etwas tun.“

Pfarrer Heinz Portz

Die Menschen beschweren sich massiv über Pfarrer Heinz Portz, der seit Dezember 2009 Pfarrer der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Inden-Langerwehe ist. Beklagt wird, dass Pfarrer Portz die neue Gottesdienstordnung zwar mit dem GdG-Rat, aber nicht mit den Gremien in Schlich diskutiert habe. Weil es in der Schlicher Pfarrgemeinde Unmut gegeben hat, hat Ende Mai eine Pfarrversammlung stattgefunden, zu der weit über 100 Teilnehmer gekommen sind. „Die Vorgehensweise, wie Herr Portz diese Versammlung führte“, so heißt es in dem Brief, „war beschämend. Einzig die Meinung des Herrn Pfarrer gilt.“ Zum Hintergrund: Seit 2003 arbeitet Pfarrer Bernhard Gombert als Subsidiar in Schlich, jetzt, mit der Vollendung seines 80. Lebensjahres bekommt er vom Bischof keinen Auftrag mehr für dieses Amt. Trotzdem wird Gombert weiter Messen in St. Martinus in Schlich zelebrieren. Die neue Gottesdienstordnung ist aber so organisiert, dass Pfarrer Portz zur Not sämtliche Messfeiern auch ohne die Unterstützung eines Kollegen feiern kann. „Der Geburtstag von Pfarrer Gombert“, sagt Pfarrer Portz, „war ein Anlass, über die Gottesdienstordnung nachzudenken.“ In Langerwehe, so Portz, gebe es fünf Kirchen, die drei Pfarrkirchen in Wenau, Schlich und Langerwehe und die Kapellen in Jüngersdorf und Obergeich. Portz: „Alle Orte sollen, was die Feiern der Heiligen Messe angeht, angemessen berücksichtigt werden.“

Die Tatsache, dass die Vorabendmesse am Samstag in Obergeich und nicht mehr in Schlich stattfindet, könne nicht so interpretiert werden, dass die Schlicher Kirche im Zuge des kirchlichen Immobilienmanagements geschlossen werde. „Ich kann mir nicht vorstellen, wie bei uns die Schließung einer Pfarrkirche sinnvoll möglich sein kann.“ Für Heinrich Schumacher ist das nicht nachvollziehbar. „Warum soll die gut besuchte Abendmesse in Schlich plötzlich in der kleinen Obergeicher Kapelle stattfinden?“ Auf seinen Brief hat er vom Bischof noch keine Antwort bekommen. „Ich werde mich in den nächsten Tagen wieder an den Bischof wenden.“

Der Beschwerdebrief, den hunderte Gläubige aus Schlich unterschrieben haben, im Wortlaut

Das Interview mit Pfarrer Heinz Portz im Wortlaut lesen Sie hier.

Spendenübergabe in der Kindertagesstätte in Schlich.

Strahlende Kinderaugen gab es jetzt in der Kindertagesstätt St. Martinus in Schlich: Theodor Pelzer, Leiter des real-Marktes Düren, übergab Kindergartenleiterin Marlies Cremer einen Scheck in Höhe von 1000 Euro.

Natürlich hatten die Kinder schon im Vorfeld ein paar kleine Überraschungen vorbereitet, mit denen sie sich für die großzügige Spende bedankten. Im Anschluss an die Darbietungen der Kids bedankten sich Pfarrer Heinz Portz und Heinz Josef Floßdorf seitens des Trägers sowie Sabine Krieger, Vorsitzende des Fördervereins, ebenfalls ganz herzlich. Die gesamte Runde freute sich, dass man den Kindern nun wieder einmal ein paar Wünsche erfüllen kann, die ohne Unterstützung solcher großartiger Aktionen nicht möglich wäre.

Auf dem Wunschzettel der Kindergartenkinder steht zur Zeit ein Klanggarten, der das Außengelände wieder um eine Attraktion reicher macht und sicher viel Freude in der Einrichtung verbreiten wird. Nochmals ganz herzlichen Dank an den real-Markt Düren und die tolle „familymanager-Aktion“, die wieder einmal Kinderaugen strahlen lässt.

An der Gemeindegrenze zwischen Langerwehe-Schlich und Düren-Derichsweiler gibt es einen neuen Abschiedsstein für Pilgerinnen und Pilger. Die Idee dazu hatten die Mitglieder der St.-Matthias-Bruderschaft der Pfarre D`horn, die regelmäßig nach Trier pilgern. Am heutigen Freitag, 9. Dezember , soll um 15 Uhr dieser neue „Pilger-Abschiedsstein“ vom Präses der Matthias-Bruderschaft, Pfarrer Heinz Portz, im Beisein von Herrn Bürgermeister Heinrich Göbbels und den Ortsvorstehern der Pfarrdörfer von St. Martinus D´horn eingesegnet werden.

Zu der kleinen Feier sind alle Trierpilgerinnen und Pilger sowie die Bürger von Langerwehe und seinen Ortsteilen eingeladen.

Der Langerweher Kirchenchor begeisterte mit einem tollen Konzert in der Pfarrkirche.

Besser hätte das Jubiläumsjahr des Langerweher Kirchenchores St. Martin wohl kaum sein können: Ihr 150-jähriges Bestehen feierte die Singgemeinschaft unter der Leitung von Martin Jung in diesem Jahr, zum Abschluss aller Feierlichkeiten begeisterte der Chor am Sonntag mit dem „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

„Wir wollen“, so Pfarrer Heinz Portz, „auch heute unserem Kirchenchor noch einmal herzlich gratulieren. Er singt mit viel Fleiß, Engagement und großem Können zur Ehre Gottes und zu unserer Freude.“

Chor, Solisten und das Orchester „Sinfoniae Aachen“ boten ein wirklich beeindruckendes Bild in der Langerweher Pfarrkirche – und ein noch beeindruckenderes Hörerlebnis. Als Solisten hatte Martin Jung Marlies Buchmann (Sopran), Silke Schimkat (Alt), Martin Endrös (Tenor) und Thomas Bonni (Bass) gewonnen werden. Die Orgel spielte Theo Palm.

Der „Elias“ zählt bis heute zu den bekanntesten und sicher auch zu den anspruchsvollsten Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Der Langerweher Kirchenchor „St, Martinus“ hat diese schwere Aufgabe mit Bravour gemeistert und setzte die ergreifende Geschichte des Propheten aus dem Alten Testament sehr gekonnt musikalisch um. Sowohl der junge, kämpferische Prophet als auch die bittere Niederlage des unbequemen Mahners, der vom Volk ermordet wird, wurde von Chor, Solisten und Musikern sehr eindrucksvoll dargebracht. Dabei gefiel vor allen Dingen der große Klangkörper. Es gelang den Akteuren darüber hinaus aber auch, dynamische Unterschiede gut herauszuarbeiten und technisch schwierige Passagen sehr gekonnt darzubringen.