Verfasste Beiträge ‘Pfarrer Heinz Portz’

Maya Müllers (8), Jason Leisten (9) und Saskia Schröter (8) aus Langerwehe freuen sich sehr auf das Fest ihrer Ersten Heiligen Kommunion. Sie sind aber auch ein bisschen aufgeregt.

Maya Müllers (8), Jason Leisten (9) und Saskia Schröter (8) aus Langerwehe freuen sich sehr auf das Fest ihrer Ersten Heiligen Kommunion. Sie sind aber auch ein bisschen aufgeregt.

Ein bisschen aufgeregt sind Maya Müllers (8), Jason Leisten (9) und Saskia Schröter (8) schon. „Ich hatte noch nie ein Kleid an“, sagt Maya Müllers. „Ich weiß überhaupt nicht, wie das wird.“ Maya, Jason und Saskia sind drei von insgesamt 30 Kindern, die heute in der Pfarrkirche St. Martin in Langerwehe zur Ersten Heiligen Kommunion gehen.  Seit den Herbstferien bereiten Maya, Saskia und Jason sich auf die Kommunion vor, jede Woche sind sie einmal in der Woche eine Stunde zum Kommunionunterricht gegangen. „Das hat Spaß gemacht“, sagt Saskia. „Wir haben Gebete gelernt und uns über das Leben von Jesus unterhalten.“ Die Kinder haben aber auch alle zusammen im Pfarrheim in Langerwehe übernachtet und eine Nachtwanderung zur Alten Kirche auf dem Rymelsberg gemacht und zusammen Palmzweige für Palmsonntag verziert. In dieser Woche haben sie sich gleich drei Mal in der Kirche getroffen, um den Ablauf des Gottesdienstes gründlich zu proben. Jason: „Wir müssen alle zusammen einziehen, unsere Kommunionkerzen hinstellen. Das muss ja alles besonders gut klappen.“ Bei den Proben mit dabei ist auch der Langerweher Pfarrer Heinz Portz. „Wenn ich richtig gezählt habe“, sagt er, „kann ich im nächsten Jahr meine 50. Erstkommunion als Pastor feiern. Und trotzdem ist jedes Mal wieder spannend, weil jedes Mal anders ist.“ Insgesamt feiert Pfarrer Portz drei Kommunionfeiern in Schlich, am Weißen Sonntag in Langerwehe, eine Woche später in Schlich und wieder eine Woche später in Wenau. Heinz Portz: „In Wenau gibt es sieben Kommunionkinder, in Langerwehe und Schlich jeweils um die 30. „Für Langerwehe sind das eigentlich wenig Kinder“, sagt Heinz Portz. „Aber es ist eine schöne Gruppe.“

Saskia, Maya und Jason freuen sich natürlich besonders auf ihr Fest und auch auf die vielen Geschenke, die sie bekommen werden. „Ich habe meins schon“, sagt Maya. „Ich habe ein E-Piano bekommen.“ 40 Gäste hat Maya zu ihrer Kommunion eingeladen, und vor allem der Nachtisch entspricht voll und ganz ihrem Geschmack. „Es gibt Crepes“, erzählt Maya. „Das sind ganz dünne Pfannkuchen. Und die sind sehr lecker.“ Am zweiten Tag, also am Montag, fährt Maya übrigens ins Phantasialand. „Das wird bestimmt auch toll.“

Maya, Jason und Saskia freuen sich aber nicht nur auf ihr Fest und ihre Geschenke. „Wir bekommen ja am Sonntag zum ersten Mal in der Messe den Leib Christi. Und wir sind dann richtige Mitglieder der Pfarrgemeinde. Das bedeutet, dass wir danach auch Messdiener werden dürfen.“

Und das wollen Jason, Maya und Saskia unbedingt. Jason: „Pfarrer Portz hat uns schon Zettel ausgeteilt. Und am 30. April ist das erste Treffen für die neuen Messdiener.“ Und Saskia ergänzt: „Ich glaube, dass es ganz viel Spaß macht, Messdiener zu sein. Weil man dann in der Messe etwas zu tun hat. Aber erst einmal müssen wir ja am Sonntag mit zur Kommunion gehen.“

Resi Rosenbaum, Pfarrer Heinz Portz und Antje Stevkov (v.l.)

Resi Rosenbaum, Pfarrer Heinz Portz und Antje Stevkov (v.l.)

Pfarrer Heinz Portz, die beiden Katechetinnen Resi Rosenbaum und Antje Stevkov sowie verschiedene Mütter haben in Langerwehe die Kinder auf ihre Kommunion vorbereitet. Im Gottesdienst heute um 10.30 Uhr, in der Andacht am späten Nachmittag und in der Dankmesse am Montag sollen die Kommunionkinder möglichst viel mitmachen. Saskia, Maya und Jason lesen beispielsweise eine Fürbitte vor, andere Kinder helfen dem Pastor bei der Gabenbereitung oder beim Segensspruch.

 

Drei von 54 Langerweher Sternsingern: Jason Nico, Anna Francesca und Saskia Ellen waren als Caspar, Melchior und Balthasar unterwegs und haben den Menschen jede Menge Freude gebracht.

Drei von 54 Langerweher Sternsingern: Jason Nico, Anna Francesca und Saskia Ellen waren als Caspar, Melchior und Balthasar unterwegs und haben den Menschen jede Menge Freude gebracht.

„Es hat zwar zwischendurch immer wieder geregnet, aber irgendwie hat es doch Spaß gemacht, zu den Leuten zu gehen.“ Es ist Donnerstag Nachmittag, 16 Uhr. Und Jason Nico Leisten (8), Anna Francesca Gallo (9) und Saskia Ellen Schröter (8) sehen ein bisschen geschafft aus. Kein Wunder eigentlich, denn die Kinder sind seit sieben Stunden unterwegs. Jason, Anna und Saskia sind drei von insgesamt 54 Sternsingern der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin in Langerwehe, die seit Donnerstag unterwegs sind, um den Menschen den Segen zu bringen. „Wir haben die Gemeinde in 17 Bezirke unterteilt“, erzählt Antje Stevkov (48), die die Sternsinger-Aktion in Langerwehe betreut. „Die Kinder und 20 Erwachsene sind drei Tage unterwegs.“

Fast alle Menschen, erzählen Jason, Saskia und Anna, hätten sich über ihren Besuch sehr gefreut. Die Kinder singen ein Lied, sprechen den Segen und kleben einen Aufkleber an die Tür. „Früher haben die Sternsinger das mit Kreide geschrieben“, sagt Jason. „Jetzt kleben wir es auf.“ „Nur eine Frau“, berichtet Anna, „hat uns sofort die Tür vor der Nase wieder zugemacht. Das fand ich schon ein bisschen traurig. Wir wollen den Menschen doch den Segen bringen.“ Manche Leute, erzählt das Mädchen noch, seien auch gar nicht zu Hause. „Denen stecken wir einen Zettel in den Briefkasten. Und die Leute können sich dann im Pfarrbüro melden, wenn sie unseren Besuch doch noch möchten.“

Saskia und Jason sind in diesem Jahr zum ersten Mal als Sternsinger unterwegs, für Anna ist es der dritte Einsatz. „Wir singen den Leuten ein Lied vor“, erzählt Anna. „Und wer möchte, kann uns noch etwas Geld spenden. Für Flüchtlingskinder in Malawi, die wirklich gar nichts mehr haben.“

Zur Vorbereitung ihrer Aufgabe haben sich die Langerweher Sternsinger einmal mit Antje Stevkov im Pfarrheim getroffen. „Wir haben einen Film über die Zustände in Malawi geschaut“, erzählt die engagierte Katechetin, „damit die Kinder wissen, warum ihr Einsatz so wichtig ist. Anschließend haben wir noch das Sternsinger-Lied geübt, und die Jungen und Mädchen haben sich ihre Gewänder ausgesucht.“ „Wir sind ja als Heilige Drei Könige unterwegs“, sagt Saskia. „Die hießen Caspar, Melchior und Balthasar und haben dem Jesuskind zu seiner Geburt Geschenke gebracht.“

Saskia, Anna und Jason sind Kommunionkinder, für die war in Langerwehe die Teilnahme an der Sternsinger-Aktion verpflichtend. Pfarrer Heinz Portz erklärt, warum: „Die Sternsinger unterstützen seit Jahrzehnten Projekte in armen Ländern, Kinder und Familien in Not und wirken so – neben aktuellen und kurzfristigen Hilfen – vor allem langfristig und wirklich nachhaltig.“ Es sei wichtig, so der Pfarrer weiter, dass die Kommunionkinder und deren Familien diesen Aspekt der weltweiten Kirche verstehen lernten. „Bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion sollen die Kinder erfahren, dass die tätige Nächstenliebe, die Hilfe für Arme und Leidende ganz selbstverständlich zum katholischen Glauben gehört. Dieser Einsatz ist so wichtig wie das Gebet und der regelmäßige Besuch der Messe.“ Ihren letzten Einsatz haben Anna, Saskia und Jason am Donnerstag im Langerweher Seniorenheim. Die alten Menschen freuen sich schon sehr auf den Besuch der Kinder. Und von der Heimleitung hat es sogar ein paar Süßigkeiten zur Stärkung gegeben. „Hier war es schön“, sagt Anna und lächelt. Sternsinger zu sein macht meistens eben doch Spaß. 
Seit 1959 veranstaltet das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ mit Sitz in Aachen die Sternsingeraktion. Der große Eröffnungsgottesdienst fand in diesem Jahr in Köln mit Kardinal Joachim Meissner statt. Eine Gruppe Kinder hat sogar in Rom beim Neujahrsgottesdienst mit Papst Franziskus teilgenommen. Im vergangenen Jahr sind bei der Sternsinger-Aktion über 47 Millionen Euro zusammen gekommen. Das Geld kam 2000 Hilfsprojekten in über 100 Ländern zugute. In diesem Jahr ist Malawi in Afrika Schwerpunktland der Sternsingeraktion. Dank und Anerkennung vom Bürgermeister

Die Sternsinger waren in Langerwehe in diesem Jahr zum 56. Mal unterwegs. Bundesweit gibt es die Sternsingeraktion seit 1958, das heißt Kinder aus der Töpfergemeinde sind von Anfang mit von der Partie.

Das restaurierte "Hauser Kreuz"

Das restaurierte “Hauser Kreuz”

Die Dorfgemeinschaft Merode  hat ein weiteres Wegekreuz, von insgesamt über 20 in dem kleinen Dorf, in Stand gesetzt. Ausschließlich finanziert durch Spenden aus der Bevölkerung aus Merode und Schlich, konnte nun das alte “Hauser Kreuz” restauriert werden.

Das Kreuz wurde 1963 an der neuen Schule von Merode erstmals errichtet. Es war ein Werk des Künstlers Bruno Hauser, der zu dieser Zeit viele Werke für die Pfarre schuf. So war der Corpus eine kleine Kopie des großen Corpus in der Pfarrkirche. Es stand leider etwas abseits und fand wenig Beachtung. Leider verschwindet um 2008/2009 der wertvolle Hauser Corpus, so dass das Kreuz seines größten Schatzes beraubt war.

Die Dorfgemeinschaft nahm sich des Kreuzes an. Viele Bürger spendeten für die Restaurierung und wiederum viele Bürger halfen handwerklich mit. Ein neues Corpus wurde gestiftet ebenso wie ein Emailschild samt Holzunterlage. Der Text für das Schild wurde per Online-Abstimmung gefunden. „Christus – kennt dein Gestern, gib ihm dein Heute, er sorgt für dein Morgen“ – dieser Text begrüßt in Zukunft den Wanderer, Spaziergänger oder einfach nur Ruhe suchenden. Drei Kreuzpatinnen pflegen die Anlage in Zukunft. Der neue Standort befindet sich in der D´horner Straße Ecke Antoniusstraße.

Die Einsegnung fand unter Teilnahme zahlreicher Bürger aus Merode, Schlich und D´horn  durch Pfarrer Heinz Portz statt, der die passenden Worte fand und nicht nur das Kreuz, sondern alle Anwesenden segnete. Auch der Sohn des Künstlers, Sigurd Hauser, fand den Weg aus Hoven nach Merode, um dem feierlichen Anlass beizuwohnen. Er ist derzeit dabei, die Werke seines Vaters zu erfassen, um einen Überblick über dessen Lebenswerk zu erhalten.

Pfarrer Heinz Portz aus Langerwehe in der Bildzeitung

Okay, jetzt ist es raus. Die Redaktionsmitglieder von toepfergemeinde.de lesen die Zeitung mit den vier großen Buchstaben. Genau, die Bildzeitung gehört ab und zu zu unserer morgendlichen Lektüre, und gestern, also in der Ausgabe vom 17. Juli, hat uns auf Seite 3 ein bekanntes Langerweher Gesicht entgegen gelächelt. Das von Pfarrer Heinz Portz.

Der katholische Geistliche von St. Martin war offenbar gemeinsam mit Pater Dr. Martin Bialas und Prälat Heinrich Wachter (beide aus Regensburg) zu Gast bei den Schlossfestspielen von Gloria von Thurn und Taxis in Regensburg. Auf dem Programm desKonzertes aus Schloss St. Emmeram stand ein Klavierabend mit dem bekannten Pianisten Ludovico Einaudi. So jedenfalls steht es in der Bildzeitung.

Pfarrer Heinz Portz

Der Argentinier Jorge Mario Bergoglio ist am Mittwoch zum neuen Papst Franziskus  gewählt worden. Damit steht erstmals in der Geschichte ein Nicht-Europäer an der Spitze der römisch-katholischen Kirche. Die Entscheidung des Konklaves kam überraschend: Bergoglio war in den Tagen zuvor nicht als Favorit für das Amt des Papstes genannt worden. Der 76-Jährige ist Jesuit – auch dies ist eine Premiere, denn noch nie stand ein Mitglied dieses Ordens an der Spitze der katholischen Kirche. Bislang war Bergoglio Erzbischof von Buenos Aires. Er gilt als konservativ, ist aber auch für seinen Einsatz für sozial Schwache bekannt.
toepfergemeinde.de hat kurz nach der Wahl von Franziskus kurz mit Pfarrer Heinz Portz aus Langerwehe über die Entscheidung der 115 Kardinäle im Konklave gesprochen. 

 Wo waren Sie, als der weiße Rauch aus dem Schornstein am Petersplatz zu sehen war? 
Als der Weiße Rauch aufstieg, war ich in Schlich bei einer Besprechung der Sterbenotgemeinschaft, so dass ich es leider nicht live erlebt habe.

Wie haben Sie den ersten Auftritt des neuen Papstes erlebt? 
Den ersten “Auftritt” habe ich gesehen als das, was der Papst getan hat: als Segen! Als großer Segen, der in der Nachfolge vom seligen Papst Johannes Paul II. und von Benedikt XVI steht. 

Was erwarten Sie von Papst Franziskus? 
Das ist im Grunde die richtige Frage in die falsche Richtung; denn die Frage müsste heißen, was erwartet der Papst von uns. Ich denke, dass der Name Programm ist. Der Heilige Franz von Assisi steht für die 100%ige Treue zum Glauben der Kirche, für die Demut im Dienen und in der Verkündigung des Evangeliums trotz aller Verachtung der “Welt” sowie für die Liebe zur Armut, zu den Armen und zur Schöpfung Gottes.