Verfasste Beiträge ‘Merode’

 

Der Spielplatz in Merode ist wieder tipptopp.

Der Spielplatz in Merode ist wieder tipptopp.

Die Dorfgemeinschaft Merode  hatte jetzt zu einem Spielplatzaktionstag aufgerufen. Das war kein besonders ausgerichteter Tag zum Spielen, sondern ein Tag rund um die Renovierung bestehender und Aufbau neuer Spielgeräte.

Insgesamt waren über 25 Personen rund um diesen Tag im Einsatz. Morgens um neun ging´s los, dabei schien es ein sonniger Tag zu werden. Direkt wurden Pinsel und Farben ausgepackt und alte Spielgeräte, die im Vorfeld schon geschliffen und grundiert worden waren, wurden neu und in bunten Farben lackiert. Holzgeräte wurden mit Pflegeöl getränkt.

Derweil wurden mehrere Fundamente ausgehoben, um auf dem Spielplatz neue Geräte zu installieren. So finden Kinder dort in Zukunft einen Balancierbalken sowie eine neue große Wippe. Außerdem wurde ein Fahnenmast aufgebaut. Die zugehörige Fahne können Kinder auf einem der nächsten Dorffeste selbst gestalten. Mitglied Dachdecker Christian Schwarz aus Merode erneuerte kostenlos und professionell die Dächer des Kombispielgerätes.

Mittags saßen alle bei leckerer selbstgemachter Suppe und Brötchen zusammen, was der guten Stimmung an diesem Tag nur zuträglich war. Nachmittags wurden dann am Handorn die Fundamente für zwei große Fahnenmaste gegossen. Demnächst heißt es dort: Heißt Meroder Flagge!

Leider schlug das Wetter am Nachmittag um, aber man arbeitete dennoch fleißig weiter, da es gemeinsam leichter zu ertragen war und man trotzdem noch Freude an der Sache hatte. Gegen 16 Uhr waren die Arbeiten alle erledigt. Nach Aushärten des Betons wurden zwischenzeitlich die Aufbauten montiert.

Der Dank richtet sich an alle Helfer und Engagierte. Gemeinsam haben wir viel geschafft.

Wir bedanken uns bei Rudolf Becker und seinem Arbeitgeber RWE für die Spende in Höhe von 2.000 € im Rahmen des Programms „RWE Aktiv vor Ort“ für Geräte und Material zum Renovieren. Außerdem bedanken wir uns bei Bündnis 90/Die Grünen für eine Spende von 150 € zur Unterstützung dieses Aktionstages und bei der Dachdeckerei Schwarz aus Merode für die Bearbeitung der Turmdächer.

Eine Exkursion beschäftigt sich mit der Zeit des Krieges.

Eine Exkursion beschäftigt sich mit der Zeit des Krieges.

Die Gruppe „Z.i.F.“ (Zeitgeschichte: Interdisziplinäre Forschungsgruppe) lädt für Samstag, 26. April, zu ihrer vierten „Meroder Exkursion“ ein. Kernthema der Führung ist der Untergang der „First Infantry Division“ Ende November 1944 in Merode. Damals hat diese Einheit des amerikanischen Militärs hier 300 Soldaten verloren. Albert Trostorf aus Merode setzt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte seines Heimatdorfes auseinander. Er hat in unzähligen Gesprächen und Schriftwechseln mit deutschen und amerikanischen Veteranen viele Informationen zusammengestellt, die am 26. April präsentiert werden sollen. Treffpunkt zu der Exkursion ist in der Kreuzherrenstraße. Anmeldung und nähere Information unter der Rufnummer 02423/6369. Die Teilnahme kostet fünf Euro.

Viele Helfer haben die Baumaktion unterstützt.

Viele Helfer haben die Baumaktion unterstützt.

Ein Jahr vor dem 840-jährigen Jubiläum der ehemaligen Herrschaft Merode hat der Geschichts- und Heimatverein der Herrschaft Merode  ein besonderes Projekt ins Leben gerufen. Dieses Projekt soll die alte Verbundenheit der Dörfer auch für die Zukunft sichtbar machen. Wie geht das besser als mit einem Baum, der für Leben und Wachstum steht, der aber auch symbolisch die landwirtschaftliche Prägung der Dörfer im alten Verbund der Herrschaft Merode darstellt? Gemeinsam mit unterstützenden Vereinen wurde nun in jedem Dorf der Herrschaft ein Baum gepflanzt. Aber nicht irgendeiner. Der Baum trägt den klangvollen Namen „Birne von Merode“ und wurde bereits um 1800 dem damals noch Grafen von Merode gewidmet.

Die Herrschaft gibt es zwar politisch nicht mehr, aber die Verbundenheit der Dörfer ist nach wie vor ungebrochen. Und auch Pier, als neuem Ort auf dem alten Gebiet, ist mit einem Baum eingebunden.

Unterstützt wurde der Geschichtsverein der Herrschaft vor Ort dabei durch die Dorfgemeinschaft D´horn  (Baum am alten Friedhof), die Dorfgemeinschaft Obergeich (Baum am Bushaus Feuerwehrhaus), den Männergesangsverein „Liederkranz“ Geich  (Baum am Bushaus Herrengarten), den Verein Zukunft unserer Pfarre D´horn e.V. (Baum im Bereich Kirche/Pfarrheim in Schlich), den Ortsvorsteher von Pier Dirk Huizing (Baum in der Streuobstwiese am Luschend), den Heimat- und Geschichtsverein Echtz-Konzendorf  (je einen Baum in Konzendorf, Konzendorfer Straße Ecke Auf dem Flabig und in Echtz, Streuobstwiese Steinbißstraße)  und die Dorfgemeinschaft Merode  (Baum D´horner Straße Ecke Antoniusstraße).

Der Bürgermeister der Gemeinde Langerwehe, Heinrich Göbbels, der Bezirksausschussvorsitzende von Echtz, Ralf Freiberger, und Prinz Carl-Ludwig von Merode begrüßten dieses besondere, auch interkommunale Projekt.

Finanziert wurde die Aktion von der Volksbank Düren eG. Dietmar Krieger, als Vertreter der Volksbank, war begeistert von der Idee und sagte unbürokratische Unterstützung zu.

Ein kleines Schild mit Informationen zur Geschichte des Baumes, zur Symbolik und zur Botanik hängt ebenfalls an allen Bäumen, so dass jeder weiß, wann er herzhaft in die Birnen, übrigens von hoher Qualität, beißen kann. Im Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Standardwerk „Deutschlands Obstsorten“ heißt es: Die Birne von Merode verdient größte Verbreitung. Der NABU hat diese alte Sorte zur Sorte des Jahres 2006 in Rheinland-Pfalz/Saarland erkoren sowie bundesweit für den Streuobstbau empfohlen. Zuletzt war sie im September diesen Jahres Obstsorte des Monats in der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Der romantische Weihnachtsmarkt in Merode ist eröffnet. Rund um das Schloss warten liebevoll dekorierte Buden auf die Besucher.

Der romantische Weihnachtsmarkt in Merode ist eröffnet. Rund um das Schloss warten liebevoll dekorierte Buden auf die Besucher.

 „Es ist einfach schön hier. Ich komme gerne nach Merode.“ Marianne Weber ist eine von etlichen Besuchern, die gestern kurz nach der Eröffnung um 14 Uhr dem romantischen Weihnachtsmarkt auf Schloss Merode einen Besuch abstatten. Aber als die Dürenerin mit ihrer Schwester gegen 15 Uhr in Merode ankommt, ist sie längst nicht die erste Besucherin. Autos aus Neuss, Düsseldorf und Köln stehen schon auf dem Parkplatz, sogar zwei Busse voller Schüler aus Belgien sind schon in dem Ortsteil von Langerwehe angekommen.

Bereits zum fünften Mal findet der Meroder Weihnachtsmarkt in diesem Jahr statt, die Besucher erwartet ein idyllisches Dorf von weihnachtlich dekorierten Holzhäuschen. Traditionelle Handwerker vom Drechsler und Schmied bis hin zum Kerzenzieher, Krippenbauer, Filzer, Glasschleifer, Korbflechter, Töpfer und Löffelschnitzer präsentieren ihre Gewerke und bieten ihre Waren an. Für viel Atmosphäre und Gemütlichkeit sorgen unzählige offene Feuerstellen. An jedem Abend wird zudem in Merode ein Kessel Feuerzangenbowle gebraut – nach geheimer Rezeptur. Zu Ehren der Heiligen Lucia findet am Samstag, 14. Dezember, die „Lange Nacht der Lichter“ statt. Nach altem Brauch zieht dann die Heilige Lucia im weißen Gewand mit einer Lichterkrone über den Markt.

Regelmäßig stattet auch das Christkind dem Weihnachtsmarkt in Merode einen Besuch ab. Täglich um 17, 18 und 19 Uhr erwartet die Besucher ein feierliches Gedicht.

An allen vier Adventssonntagen richtet die Dürener Kreisbahn für alle Besucher des romantischen Weihnachtsmarktes einen kostenlosen Bus-Shuttle ein. Damit besteht die Möglichkeit, sein Auto im Gewerbegebiet Am Parir (Parkplätze der Supermärkte Norma und Rewe) abzustellen und mit dem Shuttle-Bus bis zum Weihnachtsmarkt und anschließend auch wieder zurück gefahren zu werden.

In der Zeit von 13 bis etwa 20 Uhr pendelt der Bus im 15-Minuten-Takt zwischen dem Gewerbegebiet und dem Schloss Merode. Eine Haltestelle wird in Jüngersdorf auf der Straße Am Weiherhof (am Kreisverkehr) aufgestellt. Für die Rückfahrt befindet sich die Einstiegshaltestelle am Hintereingang des Schlosses im Eduard-Kaczmarek-Weg. Die letzte Rückfahrt vom Weihnachtsmarkt erfolgt gegen 20 Uhr.  Der Weihnachtsmarkt auf Schloss Merode ist vom 28. November bis 22. Dezember von donnerstags bis samstags ab 14 Uhr und sonntags ab 12 Uhr geöffnet.

Das Christkind beim Weihnachtsmarkt von Schloss Merode.

Das Christkind beim Weihnachtsmarkt von Schloss Merode.

Auch in diesem Jahr öffnet der „Romantische Weihnachtsmarkt“ im Schloss Merode an allen vier Adventswochenenden von Donnerstag bis Sonntag seine Pforten. Die Besucher erwartet ein idyllisches Dorf von weihnachtlich dekorierten Holzhäuschen. Traditionelle Handwerker vom Drechsler und Schmied bis hin zum Kerzenzieher, Krippenbauer, Filzer, Glasschleifer, Korbflechter, Töpfer und Löffelschnitzer präsentieren ihre Gewerke und bieten ihre Waren an.

Für viel Atmosphäre und Gemütlichkeit sorgen unzählige offene Feuerstellen. An jedem Abend wird zudem in Merode ein Kessel Feuerzangenbowle gebraut – nach geheimer Rezeptur. Zu Ehren der Heiligen Lucia findet am Samstag, 14. Dezember, die „Lange Nacht der Lichter“ statt. Nach altem Brauch zieht dann die Heilige Lucia im weißen Gewand mit einer Lichterkrone über den Markt. Regelmäßig stattet auch das Christkind dem Weihnachtsmarkt in Merode einen Besuch ab. Täglich um 17, 18 und 19 Uhr erwartet die Besucher ein feierliches Gedicht.

Offiziell eröffnet wird der „Romantische Weihnachtsmarkt“ von Schloss Merode in Langerwehe, Eifelstraße, am Freitag, 29. November, um 17 Uhr. Dann wird auch die Krippe des Marktes gesegnet. Am Wochenende, 7. und 8. Dezember, wird der Nikolaus auf dem Markt erwartet. Das vierte Marktwochenende beginnt am Freitag, 20. November, mit einem abendlichen Weihnachtskonzert im Rittersaal des Schlosses. Am Samstag wird im Rahmen des Marktes der „Europäische Schützentag“ in Merode gefeiert. Am vierten Adventsonntag, 22. Dezember, gibt es jede halbe Stunde ein Krippenspiel, das ganz besonders auch den kleinen Weihnachtsmarktbesuchern gefallen soll. Wie immer bekommen auch caritative vereine die Gelegenheit, ihre Arbeit auf dem Weihnachtsmarkt zu präsentieren.

Der Markt ist von Donnerstag bis Samstag von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Donnerstags bis sonntags kosten die Eintrittskarten 6 Euro, sonntags, 6,50 Euro. Kinder (von sechs bis 16 Jahren) und Menschen mit einem gültigen Behindertenausweis zahlen einen Euro Eintritt.