Verfasste Beiträge ‘Martin Jung’

Karla Schröter

Die Konzerte des „Vereins der Freunde von Wenau“ sind immer ein Garant für Musikgenuss auf allerhöchstem Niveau. So auch beim Sommerkonzert, für das Martin Walter, Vereinsvorsitzender, Martin Jung, künstlerischer Leiter, Professor Harald Hoeren (Cembalo) und Karla Schröter (Barockoboe) gewinnen konnten. In der wunderschönen Klosterkirche St. Katharina zu Wenau erlebten die Zuschauer anspruchsvolle Werke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, William Babell, Jean-Philippe Rameau, Gotthilf Friedrich Ebhardt und Johann Sigismuns Weiss.

Karla Schröter hat Orgel und Cembalo in Freiburg, Stuttgart und Amsterdam studiert, bevor sie eine intensive Ausbildung auf historischen Oboen-Instrumenten begann. Sie leitet das berühmte Ensemble „Concert Royal Köln“. Professor Harald Hoeren hat sich als Cembalist und Pianist in über 100 CD-Einspielungen vom Frühbarock bis zur Wiener Klassik profiliert. Seit 1999 ist er Professor der Musikhochschule in Frankfurt.

Bei dem hochkarätigen Konzert in Wenau begeisterten die beiden Musiker mit einer nahezu perfekten Technik und mehr noch mit einer unglaublich beeindruckenden Musikalität und einem mehr als gelungenen Zusammenspiel. „Man merkt beiden wirklich an“, so Martin Jung, „ dass sie ein eingespieltes Team sind.“ Besonders gefiel bei dem Konzert in der Klosterkirche, dass Musik, Instrumente und Konzertsaal bestens zueinander passten. Martin Jung: „Bei diesem Konzert gab es wirklich geniale Musik in einem dafür genialen Raum. Und durch die Instrumente, die ja ebenfalls aus der Barockzeit stammten, also das wunderbar filigrane Cembalo und die Barockoboe hat das Konzert noch einmal einen ganz eigenen Charakter bekommen.“

Für alle, die das Konzert des „Vereins der Freunde von Wenau“ verpasst haben, gibt es am Sonntag, 13. Oktober, die nächste Gelegenheit. Dann spielt das „Arcadie Quartett“ unter dem Motto „Barocke Perspektiven“ ein Konzert zum 250. Todesjahr von Johann Joseph Couven. Verschiedene Flöten geben bei dem Konzert Spielraum für unerwartete Klangwelten. Dabei soll der Kirchenraum aus verschiedenen Perspektiven zum Klingen gebracht werden.

"Alles für die Katz" war das Motto der Orgelbausitzung.

Winfried Maier, Präsident der Langerweher Karnevalsgesellschaft “Pannebäckere” hat es wunderschön auf den Punkt gebracht. “Das hier ist unsere Heimat. Hier kommen wir immer wieder gerne hin”, hat er bei der 14. Karnevalssitzung des Langerweher Orgelbauvereins am Samstag Abend im Pfarrheim der Töpfergemeinde gesagt. Und treffender hätte man es eigentlich überhaupt nicht formulieren können. Die Karnevalssitzung mit dem Orgelbauverein ist wirklich ein Stück zu Hause - weil man mit Menschen feiert, die man kennt und mag, und weil das fast siebenstündige Sitzungsprogramm wieder mit jede Menge Lokalkolorit begeistern konnte. Na ja, und ganz sicher auch, weil der Karneval des Orgelbauvereins irgendwie ursprünglich ist: Lustig, natürlich, aber auch bissig und kritisch. Hier wird der Finger – auch – in die Wunge gelegt. Und machmal eben genau dahin, wo es weh tut. Und das ist ja schon seit jeher auch der Sinn von Fastelovend: Die Obrigkeit gründlich aufs Korn nehmen.

Moderator Kurt Gielgen

Wie immer hatten die Organisatoren jede Menge Helferinnen und Helfer, die für Speisen und Getränke sorgten. Clemens von Scheibler ist hier zu nennen, genau wie Nelly und Friedel Pohl mit ihrem Team. Und für die Besucherinnen und Besucher war wie immer alles kostenlos. “Wir sammeln Spenden”, so Kurt Gielgen. “Die neue Orgel ist noch lange nicht bezahlt.” Über 20000 Euro ist bei den vergangenen 13 Sitzungen des Orgelbauvereins zusammengekommen.

Das Motto der 14. Orgelbausitzung war “Alles für die Katz”, auch deswegen gab es im voll besetzten Saal jede Menge Kätzchen und Mäuse zu sehen, aber auch ein echter Kratzbaum ist gesichtet worden. Kompliment für die vielen originellen Kostüme! Eröffnet wurde der Abend wie immer von Uschi Nieveler und Christel Dick, die “Frauen für alle Fälle”, die mit einem flotten Zwiegespräch, das wieder einmal ziemlich “Langerweherisch” daherkam, dem Publikum gleich zu guter Laune verhalfen. Es ging unter anderem um das Geschäftssterben auf der Langerwehe Hauptstraße, die Ehemänner und die Wehter Tankstelle, weil die schließlich der ”teuerste Ort des Dorfes” sei.

Viel Applaus ernteten auch die “Wehter Vokalisten” mit Walter Jordans, Johannes Herten, Bert Graff und Martin Jung, die einige Hits der Kölner Kultband “Bläck Fööss” im Gepäck hatten, und unübertroffen war ohne Zweifel der Auftritt von Lothar Kurth und Alois Sievers, die sich den berühmten Badewannen-Sketch von Loriot vorgenommen hatten, und als Herr Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner in der Wanne saßen und einen großartigen und sehr erfolgreichen Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums starteten.

Viel Spaß mit dem "Chor vom Jung"

Heinrich Dohmen war wie immer als “Doof Nuss” mit dabei, und erstmalig wagte auch Moderator Kurt Gielgen einen Ausflug in die Bütt. Er hatte sich das Motto des Abends zum Thema gemacht und erntete viele Lacher. Die Sängerinnen und Sänger des “Jungen Chores”, der seit Samstag allerdings der “Chor vom Jung” heißt (Kurt Gielgen: “Früher waren die Sängerinnen jung und schön, heute sind sie nur noch schön!”) präsentierten alte Schlager und spätestens als die Eschweiler “Inde-Rebellen” die Bühne im Pfarrheim enterten war der Raum ein echter Hexenkessel. Besser hätte die Stimmung einfach nicht sein können. Schön auch, dass  – wie immer – beide Langerweher Karnevalsgesellschaften, also die KG “Löstige Döppesbäckere” und die “Pannebäckere”, den Jecken beim Orgelbaukarneval einen Besuch abstatteten. Mitsamt Musikkapelle, Funkemariechen, Garden und Schautanzgruppen. Klar, dass auch das Wehter Prinzenpaar, Marlene und Hubert Gasper, bei dem närrischen Treiben nicht fehlen durfte. Und auch Alfred Winges, in der vergangenen Session Karnevalsprinz in Eschweiler und deswegen in Langerwehe nicht mit von der Partie, war wieder da. Als “der Lange” hatte er wieder eine prima Büttenrede im Gepäck.

Höhepunkt des Programms war auch am Samstag wieder der Auftritt der “Drei Grazien”, die wie immer von ihrem Platz auf dem Langerweher Friedhof das Geschehen in Langerwehe bestens im Blick hatten.

Die drei Grazien hatten ihren Giftzahn frisch gefüllt.

Themen hatten Bert Graff, Walter Jordans und Johannes Herten wahrlich genug. Es ging um das leidige Thema Parken auf der Hauptstraße, das neue Begenungszentrum “Marienkapelle”, das derzeit in Jüngersdorf entsteht und ohne Zweifel Tsunami-sicher ist, das rote Haus am Wehebach (das nicht früher einmal in Monschau gestanden hat), den neuen Handyladen an der Hauptstraße. Klar, dass auch das Pfarrleben in St. Martin bei dem Vortrag der “Grazien” eine große Rolle spielte. 
Insgesamt war es bei sechseinhalb Stunden Karneval, der ja fast ausschließlich von Laien gestaltet wurde, keine Sekunde langweilig. Im Gegenteil. Die Zeit ist wie im Flug vergangen.  Danke für eine tolle Sitzung! Und Danke für den schönen Orden, er hat schon seinen Ehrenplatz in der Redaktion von toepfergemeinde.de gefunden! Bis nächstes Jahr!

Aber genug der Worte: Alle Fotos von der tollen Sitzung gibt es hier – ein Klick genügt. Viel Spaß beim Bildergucken!

Ein besonderes Konzer findet am Sonntag, 18. November in der Pfarrkirche St .Martin in Langerwehe statt. Um 17 Uhr beginnt das Chorkonzert.

Im Mittelpunkt des Programms stehen Werke der Romantik. Neben der A-Dur Messe von César Frank erklingen Solostücke für Cello, Harfe und Orgel. Ausführende sind Ewa Matejewska (Harfe), Jorin Jordan (Cello), Theo Palm (Orgel), sowie der Kirchenchor St. Martin. Die Leitung des Konzertes hat Martin Jung. Eintrittskarten kosten zehn Euro, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Karten gibt es an der Tageskasse.

Professor Michael Hoppe

Im Rahmen der von Martin Jung initiierten Konzertreihe “Sommerkonzerte” in Sankt Martin findet am Dienstag, 25. September, das 5. Sommerkonzert um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin in Langerwehe statt. An der Eule- Orgel spielt Professor Michael Hoppe aus Aachen.

Er studierte katholische Kirchenmusik und Konzertfach „Orgel“ an der Robert-Schumann Musikhochschule in Düsseldorf. Seine Lehrer dort waren P.Heuser, W. Seifen, H.D. Möller, R. Wippermann. Es folgten weiterführende Chorleitungsstudien an der Musikhochschule Köln mit dem Abschluss der Reifeprüfung, sowie zahlreiche Meisterkurse u.a. bei G.Litaize, L. Lohmann, W. Rübsam, P. Planyavsky. Von 1992 bis 1995 war er Assistent des Domkapellmeisters am Essener Dom sowie als Dozent für Kirchenmusik in der Priesterausbildung des Ruhrbistums tätig. 1995 wechselte er an die Aachener Pfarrkirche St. Severin, die Schwerpunktstelle für Orgelmusik im Bistum Aachen war.

Nach Dozententätigkeiten an der Robert-Schumann Musikhochschule und dem St. Gregorius-Haus in Aachen wurde er im Oktober 2001 als Professor für Orgelspiel und Tonsatz an die Katholische Hochschule für Kirchenmusik in Aachen berufen.

Seit Oktober 2005 ist er Leiter der Abteilung Kirchenmusik  im Bistum Aachen. Seit 2006 Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Köln Abteilung Aachen. Kompositorische Veröffentlichungen (Chormusik, Kinderchorliteratur, Liederbuch „Sei eine Note in Gottes Melodie, Kindermusical „Der Beginn“), CD und Rundfunkaufnahmen für den WDR und den Saarländischen Rundfunk sowie eine rege Konzerttätigkeit als Organist, in diesem Jahr unter anderem auch am Kölner-Dom, wo regelmäßig 3000 Zuhörer den Konzerten lauschen. Auf dem Programm stehen Werke, unter anderem von J.S.Bach, M.Reger sowie eigene Improvisationen. Zu dem Konzert gibt es wieder eine Einführung um 19.40Uhr auf der Orgelbühne.

Luciano Zecca gibt ein Konzert in Langerwehe.

Im Rahmen der Sommerkonzerte in der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin in Langerwehe findet am Mittwoch, 22. August, um 20 Uhr das vierte Orgelkonzert in der Pfarrkirche statt. Auf der neuen Eule–Orgel spielt auf Einladung des Langerweher Küsters und Organisten Martin Jung dann der italienische Organist Luciano Zecca.

Zecca studierte am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand und hat sein Studium in Orgel und Komposition bei Luigi Benedetti und Giuseppe Giuliano mit Auszeichnung abgeschlossen. Zahlreiche Konzertreisen führten den Musiker durch ganz Europa, sowie nach Japan und soar in die USA. Auf dem anspruchsvollen Programm in Langerwehe stehen Werke italienischer Komponisten. Für alle Interessierten gibt es bereits um 19.40 Uhr eine Einführung in das Konzert auf der Orgelbühne. Im Anschluss an den musikalischen Abend in der Töpfergemeinde besteht die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.