Verfasste Beiträge ‘Martin Jung’

 

Neuigkeiten vom Langerweher Kirchenchor

Neuigkeiten vom Langerweher Kirchenchor

“50 Proben – 17 Gesangvorträge – 2 Konzerte = 69 Zusammenkünfte in 2013″, dies ist die Arbeit des St. Martinus Kirchenchores in Zahlen zusammengefasst.

Anlässlich seiner Jahreshauptversammlung ließ der St. Martinus Kirchenchor das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Neben seiner Hauptaufgabe, der liturgischen Mitgestaltung der Gottesdiensten, hat der Chor am Palmsonntag 2014 eine“ Kirchenmusikalische Andacht zur Passionszeit“ aufgeführt.

Mit den Chören der Südgemeinden der GdG – St. Martinus Schlich und St. Rochus Wenau sowie dem Kapellenchor Jüngersdorf gestaltete man das Fronleichnamsfest. Diese Chöre haben ebenfalls in der Festmesse anlässlich des silbernen Priesterjubiläums von Pfarrer Heinz Portz gesungen.

Wie in den letzten Jahren sang der St. Martinus Kirchenchor in den Sommerferien am Sonntag, 1. September, im Hochamt im hohen Dom zu Aachen.

Höhepunkt seiner Arbeit in 2013 war zweifelsohne das Kirchenkonzert am Sonntag, dem 17. November. Zusammen mit dem Bläserensemble „International Brass“ und Theo Palm an der Orgel sang der Chor die „Missa paschalis“ von Wilhelm Junker, ein ganz neues, erstmals im Frühjahr 2013 aufgeführtes Werk , „Singet dem Herrn“ von Johann Pachelbel und das „Gloria“ von John Rutter. Ein wenig traurig stimmte nur, dass dieses Konzert nur von wenigen Zuhöreren besucht wurde.  

Auch in diesem Jahr warten wieder viele Aufgaben auf den Chor. Die Arbeit mit dem neuen Gotteslob hat schon begonnen. Hier gibt es viel Neues zu entdecken und gemeinsam mit der Gemeinde zu erarbeiten. Besonders gefreut haben die Sänger sich darüber, dass viele neue Lieder schon seit Jahren im Repertoire des Chores sind, und so die Melodien der Gemeinde bereits vertraut sind.

Die Fronleichnamsprozession wird der Chor wieder gemeinsam mit den Chören der GdG gestalten. Ebenso ist im Rahmen der Aachener Heiligtumsfahrt ein Gottesdienst mit den Chören der Region Düren am 23 Juni geplant. Am Sonntag, 17. August,  ist der Chor wieder Gast im Aachener Dom.

Das diesjährige Konzert des Kirchenchores findet am 9. November um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin statt. Im Rahmen des Tages „Gegen das Vergessen“, der in den letzten Jahren zusammen mit der evangelischen Gemeinde in Form eines ökumenischen Gottesdienste im Hinblick auf die Zerstörung Dürens am 16.11.1944 und den damit verbundenen fürchterlichen Kriegseinwirkungen auch in Langerwehe und den umliegenden Nachbargemeinden in besonderer Weise begangen wurde, sowie dem Beginn des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren wird der Chor unter der Leitung von Martin Jung das Requiem d- moll  von Wolfgang Amadeus Mozart gemeinsam mit dem Orchester“ Sinfonietta Aachen“, und vier Solisten aufführen. Die Probenarbeiten zu diesem herausragenden Werk haben gerade begonnen. Der St. Martinus Kirchenchor würde sich freuen, wenn neue Sängerinnen und Sänger dieses Projekt unterstützen . Besuchen Sie dieProben, die jeweils am Freitagabend um 20 Uhr im Pfarr- und Jugendheim stattfinden. 

Die Altistin Anna Fischer und der Pianist Theo Palm gestalten das Konzert in der Klosterkirche Wenau. Begleitet werden sie von Martin Jung.

Die Altistin Anna Fischer und der Pianist Theo Palm gestalten das Konzert in der Klosterkirche Wenau. Begleitet werden sie von Martin Jung.

Traditionell lädt der “Verein der Freunde von Wenau”  für den Sonntag „Laetare” am 30. März zum Konzert in der Klosterkirche Wenau ein. Der Sonntag Laetare („laetare” ist Lateinisch und bedeutet „freue dich!”) steht in der Mitte der Fastenzeit und hat in der österlichen Bußzeit einen fröhlicheren, tröstlichen Charakter. In diesem Jahr wird das Konzert von angesehenen regionalen Künstlern gestaltet. Es musizieren das Liedduo Anna Fischer (Alt) und Theo Palm (Cembalo) zusammen mit Martin Jung (Orgel). Seit dem Sommer 2000 arbeiten Anna Fischer und Theo Palm als festes Duo zusammen. Neben der klassisch-romantischen Literatur legen sie bei ihrer Programmauswahl Wert auf das Wieder-und Neuentdecken vergessener oder unbekannter Komponisten wie beispielsweise Norbert Burgmüller, Max von Schillings oder Felix von Weingartner.

Ebenso gehören Werke des 20. Jahrhunderts (unter anderem eigens für das Duo geschriebene Stücke) zum festen Repertoire. Cembalo und Orgel als Begleitinstrumente bieten darüber hinaus die Möglichkeit, ate Musik stilgerecht aufzuführen. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland sind Beleg hierfür. Martin Jung, der künstlerische Leiter der “Freunde von Wenau”, begeistert schon seit vielen Jahren als Kantor und Organist sein Publikum in Langerwehe und der weiteren Umgebung. Sehr erfolgreich leitet er zahlreiche Chöre und dirigiert immer wieder mit beachtlichem Erfolg größere Werke; unvergessen das Weihnachtsoratorium 2012 in Wenau mit dem Orchester Concert Royal aus Köln und einem Projektchor.

Auf dem Programm stehen Komponisten wie Giovanni Battista Pergolesi, von dem Lieder aus dem Stabat Mater ebenso erklingen werden wie Lieder von Joseph Haydn aus seinem Stabat Mater. Weiter kommen Werke von Johann Adolph Hasse zur Aufführung. Dazu werden noch zwei Variationswerke von Johann Gottfried Walther über drei Choräle sowie ein Konzert für Cembalo und Orgel des spanischen Komponisten Pedro José Blanco gespielt. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene zehn Euro, ermäßigt für Mitglieder des Vereins und für Kinder, Schüler und Studenten fünf Euro. Eine Kartenvorbestellung ist unter diesen E-Mailadressen möglich: martin-walter@hotmail.com und martinjung-langerwehe@gmx.de.

Die Klosterkirche verträgt es nicht, wenn die Raumtemperatur auf über 16 Grad aufgeheizt wird. Der Verein bittet daher die Besucher, sich mit wärmender Kleidung auszustatten!

Auch die Drei Grazien sorgen bei der Orgelbausitzung immer wieder für Stimmung.

Auch die Drei Grazien sorgen bei der Orgelbausitzung immer wieder für Stimmung.

Dass Kirche und Karneval manchmal ganz wunderbar zusammen passen, zeigt sich bei zwei Veranstaltungen der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin Langerwehe, für die in erster Linie der Orgelbauverein verantwortlich ist. Unter dem Motto „Jeck op (de) Orjel” findet am Donnerstag, 20. Februar, um 19.30 zum ersten Mal ein karnevalistisches Konzert auf der neuen Eule-Orgel in der Pfarrkirche St. Martin in Langerwehe statt. Der Dürener Kantor Mariuz Cierplikowski wird dann bekannte Karnevalslieder in einer ganz eigenen Art und Weise zu Gehör bringen. Dieses außergewöhnliche Konzert soll durch Anekdötchen und Geschichten „in ons Sproch” aufgelockert und durch Vertreter der Langerweher Karnevalsgesellschaften mitgestaltet werden.

Deswegen werden alle Karnevalsgesellschaften (KG) der Gemeinschaften der Gemeinden Inden/Langerwehe, also die „Pannebäckere KG”, Langerwehe, die KG „Löstige Döppesbäckere”, die KG „Rot-Weiß Pier”, die „KA-GE-HEI”, die Kreechelberberger Funken aus schlich, Schlich, der „Lucherberger Carneval Club”, die „Lustige Jonge”, die KG „Echte Fröngde” Lamersdorf und KG „Burgnarren”, Frenz , gebeten sich zu beteiligen. Kurtz Gielgen vom Orgelbauverein: „Nach Möglichkeit soll von jeder Gesellschaft ein Repräsentant in Uniform oder Ornat eine kurze Geschichte, ein Gedicht oder einen karnevalistischen Text in Mundart vortragen. Hierdurch soll ein möglichst buntes Bild der närrischen Aktivitäten innerhalb der unserer GdG zum Ausdruck gebracht werden.” Wer mitmachen möchte, kann sich bei Organist Martin Jung unter der Rufnummer 02423/1339 melden.
Bereits am Samstag, 8. Februar, findet ab 19.11 Uhr die beliebte Karnevalssitzung des Orgelbauvereins im Pfarr- und Jugendheim in Langerwehe, Auf den Kämpen statt. Einlass ist ab 18.30 Uhr. „Mit Vollgas zurück ins Mittelalter” lautet das Thema der Sitzung. Ein tolles Programm, in dem der Besuch der Langerweher Karnevalsgesellschaften und des Prinzenpaares Astrid und Hanifi Can eingebunden ist, garantieren Spaß und Freude pur. Wie immer verspricht besonders der Auftritt der „Drei Grazien” jede Menge Lokalkolorit. Der Eintritt zu der Sitzung ist frei, der Orgelbauverein freut sich über eine Spenden.

Der Langerweher Kirchenchor brillierte bei einem Konzert in der Pfarrkirche.

Der Langerweher Kirchenchor brillierte bei einem Konzert in der Pfarrkirche.

Es nahm schon einen Wohnzimmerähnlichen Charakter an am Sonntagabend in der Langerweher Pfarrkirche St. Martin. Das Publikum überstieg größenmäßig kaum den gegenüberstehenden Kirchenchor samt Bläserquintett. Schade eigentlich. Denn das, was der Kirchenchor dort unter der Leitung Martin Jungs formte, entsprach hoher musikalischer Qualität. Zu seinem alljährlichen und zur Tradition aufsteigenden Konzert hatte sich der Kirchenchor einer ganz besonderen Unterstützung bedient: International Brass. Das sind fünf Musiker aus vier Nationen. Zwei Trompeten, Waldhorn, Posaune, Tuba. Und die schufen gleich zu Beginn mit „Grand Choeur“ von Théodore Dubois eine bewundernswerte Klangwelt. Viele sich in die höhe aufbauschende Läufe, darunter ein dumpfer, dennoch präsenter, Bass. Im Zusammenspiel mit dem Chor gab es unter anderem die „Missa Paschalis“ von Wilhelm Junker, ein erst kürzlich uraufgeführtes Werk. Dort demonstrierte Jung, wie fein säuberlich er an dem Werk gearbeitet, daran poliert hatte. Im Gesamten erschien da ein nuancierter Klangkörper, dessen einzelne Bestandteile bis in den letzten Notenkopf hinein gemeinsam interagierten, aufeinander reagierten. Besonders spielte die Architektur des Gemäuers mit hinein. Meterhohe Steinwände, über den Köpfen ragende Gewölbe trugen den Klang nicht nur. Sie zogen ihn hoch zu einem unglaublichen Volumen, zu etwas Sakralem. Allerdings überrumpelte dieses Klangkonstrukt an einigen Stellen die Textverständlichkeit, verschob Konturen, alles verschwamm ein wenig. Dem entgegen wirkte die Orgel, gespielt von Theo Palm. Sowohl in Solowerken, wie der Offertoire von Leon Boellmann, als auch im Zusammenspiel mit dem Quintett in Boellmanns „Suite Gothique“ spielte Palm in seiner ganz eigenen Klasse auf. Ihm gelang es, Kontraste zu den anderen dargebotenen Werken zu setzen und sie doch zu stützen, sodass sich in der Gesamtheit ein beachtenswertes Konzert vollzog.

Sängerin Beatrice Bardy

Das vierte Sommerkonzert der katholischen Pfarrgemeinde St. Nartin in der Alten Kirche in Langerwehe findet am Donnerstag, 1. August, ab 19.30 Uhr statt. Ausführende sind Beatrix Bardy (Alt) und Martin Jung am Klavier.

Die Sängerin Beatrix Bardy studierte Gesang an der Musikhochschule Köln bei Kammersänger Professor Kurt Moll. Meisterkurse belegte sie bei Professor Leisenheimer und Dietrich Fischer-Dieskau. Seit 2001 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig und widmet sich vorwiegend dem Konzertgesang. Im Mittelpunkt des Programms stehen die biblischen Lieder von Antonín Dvorák. Außerdem erklingen weitere Liedkompositionen unter anderem von Georg Friedrich Händel, Felix Mendelssohn-Bartholdy, und Richard Wagner. Der Eintritt ist frei. Wie immer besteht nach dem Konzert die Gelegenheit, bei einem Glas Wein miteinander ins Gespräch zu kommen.