Verfasste Beiträge ‘Kurt Gielgen’

Frühjahrsputz in Langerwehe

Da strahlten die Verantwortlichen der IG Langerweher Vereine, als am frühen Samstagmorgen über 40 Helferinnen und Helfer zum Langerweher Frühjahrsputz angetreten waren. So viele hatten sich bei der Aktion der Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine noch nie beteiligt.

Bürgermeister Heinrich Goebbels wünschte allen frohes Schaffen, und die Aufräumarbeiten in der Töpfergemeinde konnten starten.
Die beiden großen Gruppen der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft und der Freiwilligen Feuerwehr, nahmen sich die beiden größten Brennpunkte vor, nämlich den Schießberggraben und das Schulzentrum der Europaschule mitsamt dem Umfeld der Kulturhalle, das in den vergangenen Jahren nur teilweise gesäubert werden konnte.
Die übrigen Helfer eilten zu ihren Einsätzen der Hülsenbergstraße, Ulhausgasse, Alte Kirchstraße, Dechant-Kallen-Straße, Museumsparkplatz, Treppenaufgang zum Friedhof und Bahnhof inklusive Unterführung.

Eine „Mannschaft” zeichnete für die Säuberung der Verkehrsinseln verantwortlich, und eine Gruppe war unterwegs, um wie jedes Jahr die Schmierereien im Bereich kleinen und große Bahnunterführung zu überstreichen.

Nicht unerwähnt sollte die Arbeit des „Vereins zur Erhaltung der Alten Kirche” bleiben. Wie in jedem Jahr waren auch hier viele fleißige Hände zu Gange, um den Bereich der Alten Kirche auf dem Rymelsberg und den Kirchberg von Unrat zu säubern. Ach ja, und auch der Langerweher Karnevalsprinz Hubert Gasper war beim Frühjahrsputz im Einsatz.

Die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten bei ihrer Arbeit jede Menge Spaß, zum Abschluss gab es am Parkplatz „Töpferbrunnen” zur Stärkung eine leckere Erbsensuppe und Getränke.

Kurt Gielgen von der Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine: „Dank des Einsatzes so vieler war es möglich, wieder etwas mehr ‚Glanz in die Hütte‘ zu bringen. Umso erfreulicher wäre es, wenn alle unsere Bürger regelmäßig vor ihrer eigenen Türe kehren und vielleicht gleichzeitig noch die halbe Straße dabei berücksichtigen.

Klar, dass Kurt Gielgen und seine engagierten Mitstreiter hoffen, dass beim Frühjahrsputz im nächsten Jahr die Beteiligung wieder so groß ist.

"Alles für die Katz" war das Motto der Orgelbausitzung.

Winfried Maier, Präsident der Langerweher Karnevalsgesellschaft “Pannebäckere” hat es wunderschön auf den Punkt gebracht. “Das hier ist unsere Heimat. Hier kommen wir immer wieder gerne hin”, hat er bei der 14. Karnevalssitzung des Langerweher Orgelbauvereins am Samstag Abend im Pfarrheim der Töpfergemeinde gesagt. Und treffender hätte man es eigentlich überhaupt nicht formulieren können. Die Karnevalssitzung mit dem Orgelbauverein ist wirklich ein Stück zu Hause - weil man mit Menschen feiert, die man kennt und mag, und weil das fast siebenstündige Sitzungsprogramm wieder mit jede Menge Lokalkolorit begeistern konnte. Na ja, und ganz sicher auch, weil der Karneval des Orgelbauvereins irgendwie ursprünglich ist: Lustig, natürlich, aber auch bissig und kritisch. Hier wird der Finger – auch – in die Wunge gelegt. Und machmal eben genau dahin, wo es weh tut. Und das ist ja schon seit jeher auch der Sinn von Fastelovend: Die Obrigkeit gründlich aufs Korn nehmen.

Moderator Kurt Gielgen

Wie immer hatten die Organisatoren jede Menge Helferinnen und Helfer, die für Speisen und Getränke sorgten. Clemens von Scheibler ist hier zu nennen, genau wie Nelly und Friedel Pohl mit ihrem Team. Und für die Besucherinnen und Besucher war wie immer alles kostenlos. “Wir sammeln Spenden”, so Kurt Gielgen. “Die neue Orgel ist noch lange nicht bezahlt.” Über 20000 Euro ist bei den vergangenen 13 Sitzungen des Orgelbauvereins zusammengekommen.

Das Motto der 14. Orgelbausitzung war “Alles für die Katz”, auch deswegen gab es im voll besetzten Saal jede Menge Kätzchen und Mäuse zu sehen, aber auch ein echter Kratzbaum ist gesichtet worden. Kompliment für die vielen originellen Kostüme! Eröffnet wurde der Abend wie immer von Uschi Nieveler und Christel Dick, die “Frauen für alle Fälle”, die mit einem flotten Zwiegespräch, das wieder einmal ziemlich “Langerweherisch” daherkam, dem Publikum gleich zu guter Laune verhalfen. Es ging unter anderem um das Geschäftssterben auf der Langerwehe Hauptstraße, die Ehemänner und die Wehter Tankstelle, weil die schließlich der ”teuerste Ort des Dorfes” sei.

Viel Applaus ernteten auch die “Wehter Vokalisten” mit Walter Jordans, Johannes Herten, Bert Graff und Martin Jung, die einige Hits der Kölner Kultband “Bläck Fööss” im Gepäck hatten, und unübertroffen war ohne Zweifel der Auftritt von Lothar Kurth und Alois Sievers, die sich den berühmten Badewannen-Sketch von Loriot vorgenommen hatten, und als Herr Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner in der Wanne saßen und einen großartigen und sehr erfolgreichen Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums starteten.

Viel Spaß mit dem "Chor vom Jung"

Heinrich Dohmen war wie immer als “Doof Nuss” mit dabei, und erstmalig wagte auch Moderator Kurt Gielgen einen Ausflug in die Bütt. Er hatte sich das Motto des Abends zum Thema gemacht und erntete viele Lacher. Die Sängerinnen und Sänger des “Jungen Chores”, der seit Samstag allerdings der “Chor vom Jung” heißt (Kurt Gielgen: “Früher waren die Sängerinnen jung und schön, heute sind sie nur noch schön!”) präsentierten alte Schlager und spätestens als die Eschweiler “Inde-Rebellen” die Bühne im Pfarrheim enterten war der Raum ein echter Hexenkessel. Besser hätte die Stimmung einfach nicht sein können. Schön auch, dass  – wie immer – beide Langerweher Karnevalsgesellschaften, also die KG “Löstige Döppesbäckere” und die “Pannebäckere”, den Jecken beim Orgelbaukarneval einen Besuch abstatteten. Mitsamt Musikkapelle, Funkemariechen, Garden und Schautanzgruppen. Klar, dass auch das Wehter Prinzenpaar, Marlene und Hubert Gasper, bei dem närrischen Treiben nicht fehlen durfte. Und auch Alfred Winges, in der vergangenen Session Karnevalsprinz in Eschweiler und deswegen in Langerwehe nicht mit von der Partie, war wieder da. Als “der Lange” hatte er wieder eine prima Büttenrede im Gepäck.

Höhepunkt des Programms war auch am Samstag wieder der Auftritt der “Drei Grazien”, die wie immer von ihrem Platz auf dem Langerweher Friedhof das Geschehen in Langerwehe bestens im Blick hatten.

Die drei Grazien hatten ihren Giftzahn frisch gefüllt.

Themen hatten Bert Graff, Walter Jordans und Johannes Herten wahrlich genug. Es ging um das leidige Thema Parken auf der Hauptstraße, das neue Begenungszentrum “Marienkapelle”, das derzeit in Jüngersdorf entsteht und ohne Zweifel Tsunami-sicher ist, das rote Haus am Wehebach (das nicht früher einmal in Monschau gestanden hat), den neuen Handyladen an der Hauptstraße. Klar, dass auch das Pfarrleben in St. Martin bei dem Vortrag der “Grazien” eine große Rolle spielte. 
Insgesamt war es bei sechseinhalb Stunden Karneval, der ja fast ausschließlich von Laien gestaltet wurde, keine Sekunde langweilig. Im Gegenteil. Die Zeit ist wie im Flug vergangen.  Danke für eine tolle Sitzung! Und Danke für den schönen Orden, er hat schon seinen Ehrenplatz in der Redaktion von toepfergemeinde.de gefunden! Bis nächstes Jahr!

Aber genug der Worte: Alle Fotos von der tollen Sitzung gibt es hier – ein Klick genügt. Viel Spaß beim Bildergucken!

Kurt Gielgen ist seit 43 Jahren als Nikolaus unterwegs.

Einmal, da hat Kurt Gielgen bei einer Nikolausfeier über 20 Schnuller eingesammelt. „Ein paar von einem einzigen Mädchen. Anschließend habe ich der Mutter sicherheitshalber einen wieder zurück gebracht. Aber das Kind brauchte sie nicht mehr.“ Kurt Gielgen schmunzelt. Der Heilige Nikolaus mit Mitra und goldenem Buch hat eben immer noch Gewicht. Heute übrigens fast genau so wie vor 43 Jahren. Es war nämlich 1969 als Kurt Gielgen, damals gerade einmal 26 Jahre alt, zum ersten Mal für die Kinder der Sebastianus-Schützenbruderschaft den Nikolaus gespielt hat. „Ich habe diese Aufgabe von meinem Vater geerbt“, erzählt der heute 69-Jährige. „Der hat damals den Nikolaus für den Liederkranz Langerwehe und die Schützen gemacht und wurde in einem Jahr krank, so dass er den zweiten Auftritt nicht mehr übernehmen konnte. Seit dem bin ich der Nikolaus.“ Mit viel Herzblut und Engagement. In 43 Jahren Nikolaus-Dasein hat Kurt Gielgen nur ein einziges Mal gefehlt, anfangs hat er neben den Kindern von Liederkranz und Schützen in der Vorweihnachtszeit auch die des TuS 08 Langerwehe und des Judo-Clubs besucht, heute ist er „nur“ noch bei den Schützen, den Messdienern und dem Kirchenchor, dessen Vorsitzender er übrigens seit 1970 ist, aktiv. Anfangs hat Gielgen sich stark dafür eingesetzt, dass auch die Ausländerkinder zu den Nikolausfeiern eingeladen wurden. „Ich war Verkaufsleiter und Prokurist bei einer großen Fabrik in Langerwehe. Hier haben viele Italiener gearbeitet. Deren Kinder habe ich immer mit eingeladen.“ Es ist Gielgen wichtig, „dass ich ein richtiger Bischof bin und kein amerikanischer Weihnachtsmann“. Rund 30 Jungen und Mädchen sind bei den Weihnachtsfeiern der Schützen immer da und warten auf den Nikolaus. Zu viele, um über jeden eine persönliche Begebenheit zu erzählen. „Ich habe selbst drei Söhne“, sagt Kurt Gielgen. „Und als die noch klein waren, konnte ich natürlich aus dem Vollen schöpfen, weil ich genau wusste, welche Wünsche Kinder hatten, und welche Fernsehsendungen gerade in waren. Heute frage ich zuerst, welches Kind schon ein Handy hat.“ Klar, dass der Nikolaus sich heute wie damals ein Gedicht vortragen lässt, manche Kinder malen sogar ein Bild. „Bei den kleinsten Kindern ist es am Schönsten“, sagt Gielgen. „Heute glaubt kein Junge oder Mädchen über acht Jahren mehr an den Nikolaus.“ Kurt Gielgen ist ein begeisterter Ehrenamtler. Seit 1964 singt er im Kirchenchor, sechs Jahre später wurde er dessen Vorsitzender und ist es bis heute geblieben. 
Gielgen ist Vorsitzender des Orgelbauvereins und Mitglied im Pfarrgemeinderat. Zudem steht er dem Zusammenschluss der Interessengemeinschaft der Langerweher Ortsvereine vor. „Ich war nie scharf auf ein Ehrenamt“, sagt er. „Das hat sich einfach so ergeben. Wir hatten eine gut funktionierende katholische Jugend hier in Langerwehe. Daraus hat sich das einfach so entwickelt.“  Als Nikolaus hat Gielgen in der Töpfergemeinde übrigens fast schon eine kleine Berühmtheit entwickelt. „Ich war mal bei einer Weihnachtsfeier, wo auch ein Nikolaus aufgetreten ist. Der hat die Kinder gefragt, ob sie denn wüssten, wer der Nikolaus sei. Da hat ein Mädchen sich gemeldet und gesagt: ‚Der Nikolaus, das ist der Herr Gielgen.’“

Auch Organist Martin Jung war beim 1. Bobbycar-Rennen mit von der Partie.

„Ich hatte anfangs schon ein bisschen Bauchschmerzen. Aber das Rennen ist wirklich eine tolle Sache.” Langerwehes Bürgermeister Heinrich Göbbels ist begeistert. Und zwar völlig zu Recht. Auf Initiative von Alois Sievers von der Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine hat jetzt im Rahmen des Pfarrfestes der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martin in der Töpfergemeinde zum ersten Mal ein Bobbycar-Rennen stattgefunden.

Mit großem Erfolg: Fast 50 kleine und große Rennfahrer waren mit von der Partie, gefahren wurde in den Klassen „Kids I” (drei bis fünf Jahre), „Kids II” (sechs bis neun Jahre), „Kids III” (zehn bis zwölf), Pfadis (für die Langerweher Pfadfinder) und „Teenies forever”. Gefahren wurde nach den strengen Vorschriften des „Bobbycar-Sportverbandes”, alle Fahrer durften beispielsweise nur mit einem Helm auf die Strecke. „Das ist ja immerhin unsere Hauptstraße hier”, sagt Bürgermeister Heinrich Göbbels. Und in der Tat: Rund 300 Meter sind die Fahrer vom Ulhaus bis zur Pfarrkirche St. Martin geflitzt, immer zwei gegeneinander. Der langsamere Fahrer ist sofort ausgeschieden. Die meisten sind ohne Probleme und mit genügend Tempo im Ziel angekommen, einige der jüngeren Fahrer mussten allerdings für die letzten Meter ihre Muskelkraft einsetzen, um es mit ihrem Bobbycar, an dem übrigens keine Veränderungen vorgenommen werden durften. bis ins Ziel zu schaffen.

Dank der tatkräftigen Unterstützung der Langerweher Feuerwehr und auch der Pfadfinderschaft aus der Töpfergemeinde war es gelungen, die Hauptstraßen mit weit über 150 Strohballen in eine veritable Rennstrecke zu verwandeln, per professioneller Lautsprecheranlage sorgte Kurt Gielgen, ebenfalls von der Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine dafür, dass das Rennen flott und amüsant kommentiert wurde. „Es war wirkliche eine Menge Vorbereitungsarbeit”, sagt Ideengeber und Mitorganisator Alois Sievers. „Wir mussten Genehmigungen einholen, die Strecke vorbereiten. Aber ich denke, dass sich der ganze Aufwand wirklich gelohnt hat.”

Stimmt, nicht nur die Fahrer, zu denen übrigens auch „Lokal-Promis” wie der Langerweher Küster und Organist Martin oder Walter Jordans und Lothar Kurth vom Sprecher Team der örtlichen Zukunftswerkstatt gehörten, hatten jede Menge Spaß, auch die zahlreich erschienen Zuschauer erlebten rund drei überaus unterhaltsame Stunden.

„Ich hoffe, dass diese Aktion im kommenden Jahr wiederholt wird”, lachte Sandra Ahrendt-Ilsemann. „Das ist wirklich ein riesiger Spaß und für Langerwehe ganz sicher eine große Bereicherung.” „Ganz viele haben mir heute gesagt, dass wir dieses Rennen wiederholen sollen”, freute sich auch ein erschöpfter aber zufriedener Alois Sievers über den Erfolg des 1. Langerweher Bobbycar-Rennens. „Natürlich ist noch nichts endgültig entschieden, aber der Nachmittag hat einfach Spaß gemacht. Und beim nächsten Mal haben wir ja schon mehr Erfahrung, so dass es eigentlich nur noch besser werden kann.”
Auf dem Siegertreppchen landeten in den vier Startgruppen des Bobbycar-Rennens: Jan Reincke, Tim Becker, Marieke Pohl, Paul Manthey, Eike Pohl, Jan Telzrow, Sophie Reinartz, Yannis-Raphael Bartl, Jakob Rennertz, Timm Frings, Simon Niesen, Elias Frings, Peter Dick, Andreas Herten, Katharina Zachos, Anna Frings, Oliver Wiersberg, Stefan Pohl und Alexander Stollwerk.

Jede Menge Bilder vom Bobbycar-Rennen gibt es übrigens hier - ein Klick genügt.

https://plus.google.com/photos/106165990478807004987/albums/5781246027136332913?authkey=CPCIg9_c2ubSPQ

Und wer sich die Fotos von Timo Löfgen angucken möchte: Bitte schön!

https://picasaweb.google.com/timo.loefgen/1LangerweherBobbyCarRennen?authuser=0&feat=directlink#

Kurt Gielgen und Alois Sievers freuen sich auf das erste Bobbycar-Rennen in Düren.

 „Die Organisation ist schon viel Arbeit. Das hatte ich mir so nicht vorgestellt. Und ich schlafe auch nicht jede Nacht wirklich gut.“ Gemeinsam mit Kurt Gielgen ist Alois Sievers der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine. Und er war es auch, der bereits im vergangenen Jahr die Idee hatte, in der Töpfergemeinde ein einen „Bobby-Car-Gaudi-Cup“ ins Leben zu rufen. Jetzt sind für das Spaß-Rennen alle Voraussetzungen geschaffen, am letzten Samstag im August flitzen die kleinen Rutschautos das Ulhaus in Langerwehe herunter.  
„Wie haben schon einige Probeläufe veranstaltet“, schmunzelt Kurt Gielgen. „Die Strecke ist gut, die Bobbycars bekommen schon ganz schön Geschwindigkeit.“ 
Der Rennparcours ist etwa 200 Meter lang, eine Startrampe wird es nicht geben. „Bei den Testfahren“, so Gielgen, „sind Erwachsene gefahren. Und die sind problemlos bis zur Kirche gekommen. Wenn das bei den Kindern nicht so klappt, müssen die eben beim letzten Stück etwas nachhelfen.“

Die Teilnehmer des Bobbycar-Rennens dürfen jeder zwei Trainingsläufe absolvieren, dann beginnen dann die Rennen. Alois Sievers: „Es fahren immer zwei gegeneinander. Und wer verliert, scheidet sofort aus.“ Die beiden Organisatoren halten sich beim Wehter Bobbycar-Rennen genauestens an die Vorschriften des „Bobbycar-Sport-Verbandes”. 
„Den gibt es wirklich“, schmunzelt Sievers. „In den Vorschriften steht zum Beispiel, dass alle Teilnehmer mit Helm fahren müssen, dass der Start aus dem Stillstand erfolgt und dass alle natürlich auf eigene Gefahr unterwegs sind.“ Selbstverständlich sind Halten, Stoßen und Körperkontakte während des Rennens verboten.  
Die Langerweher Feuerwehr hat versprochen, die Strecke abzusichern, ein Landwirt aus Langerwehe stellt Strohballen für den Streckenrand zur Verfügung. Kurt Gielgen wird das Rennen moderieren. „Wir hoffen“, sagt Alois Sievers, „dass schon so 50 bis 70 Kinder und Erwachsene mitmachen.“ Die beiden Männer wollen jedenfalls in den kommenden Wochen tüchtig die Werbetrommel rühren. Kurt Gielgen: „Wir wollen alle Vereine ansprechen, die Jugendarbeit machen. Und natürlich auch die Schulen und Kindergärten.“

 Übrigens wird für den ersten „Bobbcar-Gaudi-Cup“ in Langerwehe für die Teilnehmer ein kleines Startgeld fällig. Erwachsene ab 16 Jahre zahlen fünf Euro, alle anderen drei Euro. Der erste „Bobbycar-Gaudi-Cup“ in Langerwehe findet im Rahmen des Pfarrfestes der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martin in Langerwehe am Samstag, 25. August, statt.  Von 16 bis 17.30 Uhr gibt es Probeläufe, anschließend beginnen die Rennen. Es wird in unterschiedlichen Altersklassen gefahren, nämlich Jungen und Mädchen von drei bis fünf Jahren, Kinder von sechs bis neuen, Jugendliche von zehn bis 12 Uhr, Teenager von 13 bis 16 sowie Erwachsene von 16 bis 99 Jahre.

 Die Veranstalter stellen einige Bobbycars zur Verfügung, selbstverständlich kann aber auch jeder sein eigenes Rennfahrzeug mitbringen.
Um eine Anmeldung zu dem Rennen wird gebeten. Wer mitfahren will, kann sich bei Alois Sievers unter der Rufnummer 02423/901183 oder Kurt Gielgen, Telefonnummer 02423/7620, melden. Kurzentschlossene können aber auch einfach so zum Rennen kommen.