Verfasste Beiträge ‘Kurt Gielgen’

Besonders die Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren sehr fleißig.

Besonders die Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren sehr fleißig.

Langerwehe ist wieder blitzeblank! Die Interessengemeinschaft der Langerweher Vereine hatte wieder zum Frühjahrsputz gebeten – und viele Freiwillige waren mit Besen und Schaufel zum „Dienst“ gekommen.

Über 40 Helfer fanden sich schon um 9.30 Uhr auf dem Kirchvorplatz in Langerwehe ein, um das Gelände um die Alte Kirche auf dem Rymelsberg, die Schule, den Schafberg und andere „Brennpunkte“ sauber zu machen. Mit von der Partie waren die Messdiener, Pfadfinder, Sänger des Kirchenchores, Mitglieder der Karnevalsgesellschaft „Löstige Döppesbäcker“, der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft und Mitglieder des „Vereins zur Erhaltung der Alten Kirche“.

Die größte Gruppe der freiwilligen Helfer kam wie schon in den vergangenen Jahren von der Freiwilligen Feuerwehr. Besonders Rüdiger Heimbüchel von der Wehter Jugendfeuerwehr konnte viele Kinder und Jugendliche für die Aktion begeistern. Weit über 40 große Säcke haben die Freiwilligen mit Blättern und Unrat zusammengekehrt, die von Mitarbeitern des Bauhofes der Gemeinde anschließend entsorgt wurden. Zum Abschluss eines erfolgreichen „Frühjahrsputz-Tages“ gab es dann für alle eine leckere Suppe.

„So viele Helfer wie heute haben noch nie mitgemacht“, freute sich Kurt Gielgen von der Interessengemeinschaft der Langerwehe Vereine. „Das ermutigt uns sehr weiter zu machen, so dass es auch im nächsten Jahr in Langerwehe auf jeden Fall wieder einen Frühjahrsputz geben wird.“

Auch die Drei Grazien sorgen bei der Orgelbausitzung immer wieder für Stimmung.

Auch die Drei Grazien sorgen bei der Orgelbausitzung immer wieder für Stimmung.

Dass Kirche und Karneval manchmal ganz wunderbar zusammen passen, zeigt sich bei zwei Veranstaltungen der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin Langerwehe, für die in erster Linie der Orgelbauverein verantwortlich ist. Unter dem Motto „Jeck op (de) Orjel” findet am Donnerstag, 20. Februar, um 19.30 zum ersten Mal ein karnevalistisches Konzert auf der neuen Eule-Orgel in der Pfarrkirche St. Martin in Langerwehe statt. Der Dürener Kantor Mariuz Cierplikowski wird dann bekannte Karnevalslieder in einer ganz eigenen Art und Weise zu Gehör bringen. Dieses außergewöhnliche Konzert soll durch Anekdötchen und Geschichten „in ons Sproch” aufgelockert und durch Vertreter der Langerweher Karnevalsgesellschaften mitgestaltet werden.

Deswegen werden alle Karnevalsgesellschaften (KG) der Gemeinschaften der Gemeinden Inden/Langerwehe, also die „Pannebäckere KG”, Langerwehe, die KG „Löstige Döppesbäckere”, die KG „Rot-Weiß Pier”, die „KA-GE-HEI”, die Kreechelberberger Funken aus schlich, Schlich, der „Lucherberger Carneval Club”, die „Lustige Jonge”, die KG „Echte Fröngde” Lamersdorf und KG „Burgnarren”, Frenz , gebeten sich zu beteiligen. Kurtz Gielgen vom Orgelbauverein: „Nach Möglichkeit soll von jeder Gesellschaft ein Repräsentant in Uniform oder Ornat eine kurze Geschichte, ein Gedicht oder einen karnevalistischen Text in Mundart vortragen. Hierdurch soll ein möglichst buntes Bild der närrischen Aktivitäten innerhalb der unserer GdG zum Ausdruck gebracht werden.” Wer mitmachen möchte, kann sich bei Organist Martin Jung unter der Rufnummer 02423/1339 melden.
Bereits am Samstag, 8. Februar, findet ab 19.11 Uhr die beliebte Karnevalssitzung des Orgelbauvereins im Pfarr- und Jugendheim in Langerwehe, Auf den Kämpen statt. Einlass ist ab 18.30 Uhr. „Mit Vollgas zurück ins Mittelalter” lautet das Thema der Sitzung. Ein tolles Programm, in dem der Besuch der Langerweher Karnevalsgesellschaften und des Prinzenpaares Astrid und Hanifi Can eingebunden ist, garantieren Spaß und Freude pur. Wie immer verspricht besonders der Auftritt der „Drei Grazien” jede Menge Lokalkolorit. Der Eintritt zu der Sitzung ist frei, der Orgelbauverein freut sich über eine Spenden.

Ehrungen beim Kirchenchor Langerwehe.

Ehrungen beim Kirchenchor Langerwehe.

Der St. Martinus Kirchenchor Langerwehe ehrte seine Jubilare. In diesem Jahr war der Reigen der Jubilare besonders groß, galt es doch 270 Sängerjahre auszuzeichnen.

Seit 25 Jahren ist Ursula Schubert als Kirchenchorsängerin aktiv, zuerst in der Pfarre St. Maria unbefleckte Empfängnis in Pier und nach der Umsiedlung im St. Martinus-Kirchenchor Langerwehe. Ebenfalls auf 25 Sängerjahre kann Stefan Pohl zurückblicken. Fast 20 Jahre war er im „Jungen Chor“ von St. Martin aktiv, bevor er dann zusätzlich in den Bass des Kirchenchores wechselte. Drei Jubilare galt es für 40 Sängerjahre zu Ehren. Christine Sievers hat dabei mit gleich fünf verschiedenen Choraktivitäten ein ganz besonders Potenzial aufzuweisen. Begonnen hat sie ihre Laufbahn im Chor der Musikgemeinde in Osterrode, war dann in Jülich in den Gemeinden Franz von Sales und Maria Himmelfahrt aktiv, sang in der Kantorei der Christuskirche in Düren, bevor sie seit dem Jahr 2000 zum St. Martinus Kirchenchor wechselte. Martina Rosarius hingegen ist ein Eigengewächs, das mit neun Jahren im Kinderchor von St. Martin begann, um dann nahtlos in jungen Jahren in den Kirchenchor zu wechseln. Seit fast zehn Jahren ist sie nebenbei noch die 2. Vorsitzende des Kirchenchores. Ebenfalls auf lange 40 Jahre kann Heinrich Dohmen zurückblicken. Er begann seine Sängerlaufbahn 1973 im Kapellenchor Jüngersdorf und ist seit 1986 Chorsänger im St. Martinus-Kirchenchor.

Zwei junge Jubilarinnen mit 50 Jahren aktivem Singen rundeten den großen Reigen der Jubilare ab. Marianne Henk und Marlene Heyden wurden im zweiten Schuljahr vom seinerzeitigen Chorleiter Hermann Josef Hörkens entdeckt und können nun auf 50 Jahre Kinderchor und Kirchenchor zurückblicken.

Sicherlich mehr als 25 Jahre versieht Marianne Henk noch nebenbei das Amt der Notenwartin.

Pfarrer und Präses Heinz Portz und der Vorsitzende Kurt Gielgen nahmen die Jubilarehrung vor. Eine Moritat, die die speziellen Fähigkeiten der Geehrten aufzeigte, wurde schließlich zur Begeisterung aller vorgetragen.

Mit Karacho düsten beim zweiten Bobby-Car-Rennen de Teilnehmer das Ulhaus hinab. Foto: Timo Löfgen

Als Alois Sievers 53 Anmeldungen für den zweiten “Bobby Car Gaudi Cup” zu verzeichnen hatte, war klar, dass die Starterzahl des Vorjahres deutlich übertroffen wurde. So starteten dann bei dem tollen Spaß-Rennen, das auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des Pfarrfestes stattgefunden hat, 80 kleine und große Bobby-Car-Fans bei strahlendem Sonnenschein von der von Stefan Pohl und Johannes Herten gebauten Startrampe ab Ulhaus  bis zum Ziel kurz vor dem Kirchplatz.

Landwirt Erich Geich hatte – wie bereits im Vorjahr – einen Anhänger mit Strohballen zur Verfügung gestellt, die von den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten der  der Freiwilligen der Löschgruppe Langerwehe und den Pfadfindern in Windeseile für die Streckensicherung verteilt wurden. Zusätzlich wurden die neuralgischen Punkte in der Kurve  noch mit Autoreifen gesichert.

Nach dem Qualifyling ab 15 Uhr, bei dem Klein und Groß ihre Trainingseinheiten ab spulten  begann dann zur großen Freude aller pünktlich um 16 Uhr das Rennen, kommentiert wie im Vorjahr von Kurt Gielgen.In diesem Jahr wurden die Teilnehmer in vier Gruppen aufgeteilt. Die Kleinsten von drei bis sieben Jahre in der ersten Klasse, die Kids von acht bis 13 Jahre in der zweiten Klasse, die “Tenees for ever”  von 16 bis 66 Jahre  in der dritten,  und in der vierten Klasse fuhren erstmals fünf Teilnehmer mit getunten Bobby Cars.

Nach gut zwei Stunden voller Spannung und Dramatik standen dann die Sieger der Endläufe fest.

Das Rennen der Kleinsten gewann Rene Budick, das Rennen der zweiten Kids-Klasse entschied Jan Johnen für sich, bei den “Tenees for ever” holte Thomas Robens aus Linnich den Pokal und in der getunten Klasse gab es gleich zwei Sieger, denn Vater Willibert und Sohn Peter Dick fuhren auf dem gleichen Bobby Car, gewannen jeweils ihre Vorläufe und standen somit als Sieger fest.

Natürlich eilten bei dem wunderschönen Sommerwetter die Scharen zum Kirchvorplatz um hier in fröhlicher Runde bei kühlen Getränken, Grillspezialitäten und Reibekuchen und Cocktails an der Bar des Orgelbauvereins  den Dämmerschoppen zu beginnen. Ab 19 Uhr unterhielt dann die ehemalige Schulband der Europaschule die Besucher und ab 20 Uhr sorgte die Band „Six four and moore“  für eine tolle Stimmung.

Das Pfarrfest fand dann am Sonntagmorgen nach der Heilige Messe seine Fortsetzung.

Weil die Redaktion von toepfergemeinde.de sich derzeit auf Recherche- und Erholungsreise an der Nordseeküste befindet (ab morgen befinden sich alle wieder an ihrem Arbeitsplatz), hat Timo Löfgen für uns das Bobby-Car-Rennen fotografiert. Vielen Dank für die tollen Bilder – zum Anschauen genügt ein Klick!

Beweisfoto!

Kurt Gielgen traute seinen Augen nicht: Auf dem Fußgängerweg, der zur Langerweher Pfarrkirche führt, entdeckte der Mann, der bekanntermaßen Mitglied des Langerwehr Pfarrgemeinderates ist,  neulich eine meterlange Spur. Genauer gesagt eine Pferdeäpfel-Spur. In Reih und Glied lagen die Äpfel, aber die Details will ich Ihnen an dieser Stelle wirklich ersparen. Sie könnten schließlich beim Frühstück sein. Nur so viel: Von dem vierbeinigen, wiehernden Delinquenten war weit und breit nichts zu sehen. Ob das Pferd schlichtweg eine Abkürzung über den Fußweg genommen, einfach so einen Spaziergang durch den Ortskern von Langerwehe gemacht hat oder vielleicht wirklich der Pfarrkirche einen Besuch abstatten wollte, konnte Kurt Gielgen trotz gründlicher Recherche leider nicht in Erfahrung bringen. Denkbar ist aber durchaus, dass der Gaul sich zu dem Gotteshaus hingezogen fühlte. Denn immerhin ist die Kirche ja dem Heiligen Martin geweiht. Und der war ja bekanntermaßen auch seinerzeit auf einem Pferd unterwegs….