Verfasste Beiträge ‘Konzert’

Der Langerweher Gospelchor konzertiert in der Marienkirche

Der Langerweher Gospelchor konzertiert in der Marienkirche

Ein ganz besonderes Konzert findet am Sonntag, 18. Oktober, in der Marienkirche in Düren statt. Der Langerweher Chor „Joy of Gospel“ wird auf Einladung der Cellitinnen-Seniorenhäuser der Region dort auftreten und unter der Leitung von Darnita und Kirk Rogers die ganze Bandbreite anspruchsvoller Gospelmusik präsentieren.

„Es ist uns ein großes Anliegen“, sagt Nadja Pazzini, in den Seniorenhäusern zuständig für den sozial-kulturellen Bereich, „sowohl in den Seniorenhäusern Kulturveranstaltungen anzubieten als auch mit unseren Bewohnern an Veranstaltungen außerhalb der Seniorenhäuser teilzunehmen. Umso mehr freuen wir uns über das Konzert in der Marienkirche.“ Darüber hinaus, ergänzt Nadja Pazzini, würde das Seniorenhaus St. Gertrud an der Kölnstraße in Düren sein zehnjähriges Bestehen feiern. „Wir haben uns ganz bewusst dafür entschieden, dieses Jubiläum mit mehreren kleineren Veranstaltungen zu feiern“, sagt Nadja Pazzini. „Es hat beispielsweise einen Vortrag über die Geschichte des Hauses gegeben. Und auch das Konzert des Gospelchores ist Teil der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Hauses.“

Natürlich, auch darauf legen Nadja Pazzini und Jürgen Hüftle, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei „Joy of Gospel“, großen Wert, richtet sich das Konzert nicht nur an die Bewohner der vier Cellitinnen-Seniorenhäuser in der Region. Jürgen Hüftle: „Im Gegenteil. Wir hoffen, dass auch viele unserer Fans kommen, die mit den Senioren einen tollen Gospelnachmittag erleben.“ Die Konzerte von „Joy of Gospel“, erklärt Hüftle, seien schon speziell. „Es ist nicht wie bei einem normalen Konzert, bei dem man sich einfach hinsetzt und zuhört. Die Menschen, die zu unseren Konzerten kommen, sind eingeladen, mit uns zu feiern.“ Für den Chor aus Langerwehe ist es der erste Auftritt in Zusammenarbeit mit Seniorenhäusern. Jürgen Hüftle: „Wir sind bisher noch nie in einem Seniorenhaus aufgetreten, weil wir natürlich sehr viel Platz und auch eine bestimmte Akustik brauchen.“ Die Akustik in der Marienkirche sei hervorragend, das Gotteshaus zudem barrierefrei zugänglich. „Wir sind wirklich sehr gespannt“, ergänzt Hüftle, „wie die älteren Menschen auf unsere Musik reagieren. Für uns wird das auch ein besonders spannendes Konzert.“

Die beiden Dirigenten des Chores aus Georgia in den USA verkörpern mit ihrer engagierten und temperamentvollen Interpretation von Gospel die in der Tradition amerikanischer Kirchen verwurzelte Musik. Dabei vermitteln sie stets die Freude, die diese außergewöhnliche Musik ausmacht. „Und sie sind auch wirklich in der Lage, auf die Bedürfnisse des Publikums einzugehen“, betont Jürgen Hüftle.

Mit einer Mischung aus getragenen Rhythmen, mitreißenden Stücken und ausdrucksstarken Soli begeistert „Joy of Gospel“ immer wieder sein Publikum und überträgt die Begeisterung und die Faszination dieser Musik schnell auf die Zuhörer. Jürgen Hüftle: „Das ist Musik, die ins Blut geht und die Seele streichelt.“

Für Helmut Klein, Leiter der Seniorenhäuser St. Gertrud und St. Ritastift, ist das Gospelkonzert „eine große Freude“. Klein: „Dieser Chor hat sich mittlerweile weit über die Grenzen der Region hinaus einen hervorragenden Ruf erworben und begeistert das Publikum mit seinen emotionsgeladenen Auftritten.“

Der Langerweher Chor „Joy of Gospel“ hat im vergangenen Jahr sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Was mit einem Gospelworkshop der Musikschule Langerwehe recht klein angefangen hat, hat sich mittlerweile zu einem großen und renommierten Chor mit über 70 Mitgliedern entwickelt.

Darnita und Kirk Rogers

Darnita und Kirk Rogers

Mit Darnita und Kirk Rogers bekam der Chor vor drei Jahren eine neue Chorleitung, die für „Black Gospel“ steht, also der ursprünglichen Form amerikanischer Gospelmusik. Kraftvoll und freudig, aber auch leise und besinnlich – das Repertoire des Chores umfasst die ganze Facette der Gospelmusik. Zuletzt waren die beiden Vollblutmusiker zu Gast in der Fernsehsendung “150 Jahre Schlager -  Das Fest zum Jubiläum” mit Florian Silbereisen. Hier sind die beiden mit anderen Gospelkünstlern als “The Golden Voices” zusammen mit Howard Carpendale aufgetreten.

Das Konzert in der Marienkirche am Sonntag, 18. Oktober, beginnt um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei, die Chormitglieder freuen sich über eine Spende.

Mehr Infos im Netz:

www.joy-of-gospel.com

In der Wenauer Klosterkirche fand ein wunderbares Barockkonzert statt.

In der Wenauer Klosterkirche fand ein wunderbares Barockkonzert statt.

Am dritten Adventssonntag trat die Cappella Aquensis Aachen in der Wenauer Klosterkirche Sankt Katharina bei Langerwehe auf.

Dabei zeigte sich die Klosterkirche einmal mehr als perfekter Klangkörper. Thomas Beaujean, Chorleiter des 1963 gegründeten A-Cappella-Konzertchores, war begeistert: „Wir sind zum dritten Mal hier, dazwischen lagen zwar immer viele Jahre, aber hier herrscht einfach eine hervorragende Akustik.“

Zu hören war dies durch eine fabelhafte musikalische Epochenreise, welche sich an Stücken der Adventszeit, des Marienlobes und der Weihnachtszeit orientierte. Während die Cappella Aquensis im Rahmen des euregionalen Projektes „Couven Klangwelten 2013“ zum 250. Todestag von Johann Joseph Couven auftrat, hat ein musikalischer Auftritt am „Gaudete“-Sonntag (Gaudete = „Freut euch!“) in Wenau schon Tradition – dank des Vereins der Freunde von Wenau.

Martin Walter, geschäftsführender Vorsitzender des Wenauer Vereins, freute sich über einen gelungenen und gut besuchten Abend: „Das war heute ein wunderbares Kontrastprogramm zum alltäglichen Gedudel, von welchem wir überall beschallt werden. Der Chor ist eine Verbindung mit dem Raum eingegangen, die Vielfalt in den Musikepochen mit der Vielfalt in den Konstruktionsepochen, die in diese Kirche eingeflossen sind – und das wirkt einfach harmonisch.“

Walter bezeichnete das alljährliche Zusammenkommen zum dritten Advent als ein „Highlight für Wenau“ und erklärte augenzwinkernd: „Trotz Erkältungsphase habe ich hier keinen husten gehört, ich nehme an, die Musik hat alle hier in ihren Bann gezogen.“

Beaujeans Chor, der früher einmal zehn Jahre lang von Star-Violinist André Rieu geleitet wurde, tritt zum Jahresabschluss 2013 am Sonntag, 22. Dezember, im Aachener Krönungssaal auf, während der Abend in Wenau sicherlich als ein Moment der Besinnlichkeit im Gedächtnis bleibt, wie Martin Walter ergänzte: „Man kommt aus dem Geschäftsweihnachten ein wenig heraus.“

Der Altar in der Wenauer Klosterkirche.

Der Altar in der Wenauer Klosterkirche.

Gut 100 Zuhörer erlebten in der Klosterkirche in Wenau ein außergewöhnliches Konzert, mit dem an den 250. Todestag des Aachener Architekten Johann Joseph Couven erinnert wurde.

Der Vorsitzende des „Vereins der Freunde von Wenau“, Martin Walter, erinnerte vor den Darbietungen im Rahmen der euregionalen Veranstaltungsreihe „Couven Klangwelten 2013“ daran, dass Couven mit hoher Wahrscheinlichkeit wesentliche Teile der Kirche wie den Hochaltar, die Kanzel, das Orgelgehäuse und die Chorbrüstung entworfen hat. Die Kirche trägt in ihrem heutigen Bild nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Neu- und Wiederaufbauten Charakterzüge diverser Epochen. Darauf nahm auch das „arcadie quartett“ Bezug, das Stücke unterschiedlicher Komponisten aus mehreren Musikepochen spielte.

Unter dem Titel „Barocke Perspektiven“ verknüpften Judith Konter, Susanne Schrage, Thomas Brinkmann und Olaf Futyma Musik aus der Zeit Couvens mit Werken aus späterer Zeit, die jedoch auf barocke Formen zurückweisen. Das Spiel auf Piccolo, Großer Flöte, Alt-, Bass- und Kontrabassflöte bot dabei den Spielraum für unerwartete Klangwelten. Die Zuhörer belohnten die teilweise von dem Quartett selbst arrangierten Darbietungen mit großem Applaus. Bei einem weiteren Konzert in der Klosterkirche im Rahmen der Klangwelten wird am 15. Dezember die „capella aquensis“ adventliche und weihnachtliche Chormusik bieten.

Karla Schröter

Die Konzerte des „Vereins der Freunde von Wenau“ sind immer ein Garant für Musikgenuss auf allerhöchstem Niveau. So auch beim Sommerkonzert, für das Martin Walter, Vereinsvorsitzender, Martin Jung, künstlerischer Leiter, Professor Harald Hoeren (Cembalo) und Karla Schröter (Barockoboe) gewinnen konnten. In der wunderschönen Klosterkirche St. Katharina zu Wenau erlebten die Zuschauer anspruchsvolle Werke von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, William Babell, Jean-Philippe Rameau, Gotthilf Friedrich Ebhardt und Johann Sigismuns Weiss.

Karla Schröter hat Orgel und Cembalo in Freiburg, Stuttgart und Amsterdam studiert, bevor sie eine intensive Ausbildung auf historischen Oboen-Instrumenten begann. Sie leitet das berühmte Ensemble „Concert Royal Köln“. Professor Harald Hoeren hat sich als Cembalist und Pianist in über 100 CD-Einspielungen vom Frühbarock bis zur Wiener Klassik profiliert. Seit 1999 ist er Professor der Musikhochschule in Frankfurt.

Bei dem hochkarätigen Konzert in Wenau begeisterten die beiden Musiker mit einer nahezu perfekten Technik und mehr noch mit einer unglaublich beeindruckenden Musikalität und einem mehr als gelungenen Zusammenspiel. „Man merkt beiden wirklich an“, so Martin Jung, „ dass sie ein eingespieltes Team sind.“ Besonders gefiel bei dem Konzert in der Klosterkirche, dass Musik, Instrumente und Konzertsaal bestens zueinander passten. Martin Jung: „Bei diesem Konzert gab es wirklich geniale Musik in einem dafür genialen Raum. Und durch die Instrumente, die ja ebenfalls aus der Barockzeit stammten, also das wunderbar filigrane Cembalo und die Barockoboe hat das Konzert noch einmal einen ganz eigenen Charakter bekommen.“

Für alle, die das Konzert des „Vereins der Freunde von Wenau“ verpasst haben, gibt es am Sonntag, 13. Oktober, die nächste Gelegenheit. Dann spielt das „Arcadie Quartett“ unter dem Motto „Barocke Perspektiven“ ein Konzert zum 250. Todesjahr von Johann Joseph Couven. Verschiedene Flöten geben bei dem Konzert Spielraum für unerwartete Klangwelten. Dabei soll der Kirchenraum aus verschiedenen Perspektiven zum Klingen gebracht werden.

Auch die "Somebody Wrong Bluesband" aus Aachen spielt im Töpfereimuseum.

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen aus Langerwehe möchte in der Töpfergemeinde eine neue Veranstaltungsreihe etablieren. „L‘art – Kunst und Kultur in Langerwehe“, soll die neue Reihe heißen, die am Samstag, 2. März, um 19 Uhr mit einem Blueskonzert eröffnet wird. Drei Bands werden an diesem Abend ihr Können in Langerwehe unter Beweis stellen.

Eröffnet wird der Abend mit der Gruppe „last of a kind“, einer Schülerband der Europaschule Langerwehe. Gleich danach geht es weiter mit der „SomebodyWrong Bluesband“ aus Aachen. Ursprünglich entstanden als lockerer Zusammenschluss Blues begeisterter Studenten machte sich die „SomebodyWrong Bluesband“ schnell einen Namen in der regionalen und überregionalen Musikszene und spielte unter anderem im Vorprogramm von Chris Farlowe, Long John Baldry, Mitch Ryder und im Sommer 2004 sogar als „Support Act“ für „Manfred Mann´s Earthband“ beim Festival „Katschhof Open-Air“ in Aachen. Regelmäßiger Gast ist die „Somebody Wrong Bluesband“ darüber hinaus beim Aachener Stadtfest, Eschweiler Musikfest und Aachener Kultursommer.

Als dritte Band des Abends freuen die Veranstalter sich auf „Reheated“. Wieder aufgewärmt – so die deutsche Bedeutung von „Reheated“ – schmeckt eine Suppe doch am Besten! So gesehen können die Fans von „Rhythm and Blues“ voll auf ihren Geschmack kommen, wenn sie das authentisch präsentierte Programm der Band „Reheated“ erleben. „Reheated“, das sind sieben Musiker aus dem Sauerland und aus Münster, die über eine Bühnenerfahrung verfügen und viel Freude beim Musizieren auf der Bühne versprühen.

Der Eintritt zu dem Blueskonzert im Töpfereimuseum Langerwehe, Pastoratsweg 1, kostet fünf Euro, Karten gibt es bei Naturkost Simons, Hauptstraße, Langerwehe und beim Pflegedienst Lehnen in Schlich, Eifelstraße.