Verfasste Beiträge ‘Klosterkirche Wenau’

Die Altistin Anna Fischer und der Pianist Theo Palm gestalten das Konzert in der Klosterkirche Wenau. Begleitet werden sie von Martin Jung.

Die Altistin Anna Fischer und der Pianist Theo Palm gestalten das Konzert in der Klosterkirche Wenau. Begleitet werden sie von Martin Jung.

Traditionell lädt der “Verein der Freunde von Wenau”  für den Sonntag „Laetare” am 30. März zum Konzert in der Klosterkirche Wenau ein. Der Sonntag Laetare („laetare” ist Lateinisch und bedeutet „freue dich!”) steht in der Mitte der Fastenzeit und hat in der österlichen Bußzeit einen fröhlicheren, tröstlichen Charakter. In diesem Jahr wird das Konzert von angesehenen regionalen Künstlern gestaltet. Es musizieren das Liedduo Anna Fischer (Alt) und Theo Palm (Cembalo) zusammen mit Martin Jung (Orgel). Seit dem Sommer 2000 arbeiten Anna Fischer und Theo Palm als festes Duo zusammen. Neben der klassisch-romantischen Literatur legen sie bei ihrer Programmauswahl Wert auf das Wieder-und Neuentdecken vergessener oder unbekannter Komponisten wie beispielsweise Norbert Burgmüller, Max von Schillings oder Felix von Weingartner.

Ebenso gehören Werke des 20. Jahrhunderts (unter anderem eigens für das Duo geschriebene Stücke) zum festen Repertoire. Cembalo und Orgel als Begleitinstrumente bieten darüber hinaus die Möglichkeit, ate Musik stilgerecht aufzuführen. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland sind Beleg hierfür. Martin Jung, der künstlerische Leiter der “Freunde von Wenau”, begeistert schon seit vielen Jahren als Kantor und Organist sein Publikum in Langerwehe und der weiteren Umgebung. Sehr erfolgreich leitet er zahlreiche Chöre und dirigiert immer wieder mit beachtlichem Erfolg größere Werke; unvergessen das Weihnachtsoratorium 2012 in Wenau mit dem Orchester Concert Royal aus Köln und einem Projektchor.

Auf dem Programm stehen Komponisten wie Giovanni Battista Pergolesi, von dem Lieder aus dem Stabat Mater ebenso erklingen werden wie Lieder von Joseph Haydn aus seinem Stabat Mater. Weiter kommen Werke von Johann Adolph Hasse zur Aufführung. Dazu werden noch zwei Variationswerke von Johann Gottfried Walther über drei Choräle sowie ein Konzert für Cembalo und Orgel des spanischen Komponisten Pedro José Blanco gespielt. Das Konzert beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene zehn Euro, ermäßigt für Mitglieder des Vereins und für Kinder, Schüler und Studenten fünf Euro. Eine Kartenvorbestellung ist unter diesen E-Mailadressen möglich: martin-walter@hotmail.com und martinjung-langerwehe@gmx.de.

Die Klosterkirche verträgt es nicht, wenn die Raumtemperatur auf über 16 Grad aufgeheizt wird. Der Verein bittet daher die Besucher, sich mit wärmender Kleidung auszustatten!

Die Klosterkirche St. Katharina in Wenau wird zum Konzertsaal.

Am Sonntag, 17. Juli, um 17 Uhr veranstaltet der “Verein der Freunde von Wenau” sein Sommerkonzert in der alten Klosterkirche Wenau. Aufgeführt wird Musik von Johann Sebastian Bach.

Der Tenor Wolfgang Klose wird begleitet von der Flötistin Darja Großheide sowie von dem Cembalisten Markus Märkl, der sich unter anderem als ständiger Begleiter von Andreas Scholl einen Namen gemacht hat. Nichts hat die Kirchenmusik in Deutschland stärker geprägt als die Werke Johann Sebastian Bachs. Kaum eine Musik ist so ergreifend, so intelligent und mit so großem liturgischem Verständnis komponiert wie diese. Musik, die hervorragend in dem schönen, würdigen Raum der Klosterkirche zur Geltung kommen wird.

Die Höhepunkte des Programms:

Einen Großteil der Arien mit konzertierender Flöte schrieb Bach für seinen „Choralkantaten-Jahrgang“ 1724/25. Nicht nur die Anzahl sondern auch die Virtuosität der Flötenpartien ist beachtlich. Das Benedictus aus der h-moll-Messe komponierte Bach hingegen erst in seiner letzten Schaffensphase 1748/49.

Die Flötensonate in A-Dur wird leider nur sehr selten aufgeführt, was wohl daran liegt, dass das Autograph aus Bachs Leipziger Zeit  unvollständig ist. Es handelt sich um eine Flötensonate mit obligatem Cembalo, das heißt die Cembalostimme ist auskomponiert und hat in der rechten Hand eine Gegenstimme zum Flötenpart. Vermutlich hat Bach eine Triosonate umgearbeitet, die nicht überliefert ist..

Bei dem Orgelkonzert in G-Dur BWV 592a handelt es sich um die Bearbeitung einer Komposition des Prinzen Johann Ernst zu Sachsen-Weimar. Dieser jüngere Halbbruder des Herzogs Ernst August erhielt   Kompositionsunterricht bei Walther, einem entfernten Verwandten Bachs.

Traditionell findet im Anschluss an das Sommerkonzert im Wenauer Klosterhof ein Dämmerschoppen statt, zu dem der “Verein der Freunde von Wenau” alle Teilnehmer und Gäste des Konzerts einlädt.