Verfasste Beiträge ‘Kirchenchor’

Die Mitglieder des Kirchenchores bei einer Stadtführung durch Rheda.

Die Mitglieder des Kirchenchores bei einer Stadtführung durch Rheda.

Der Kirchenchor „St. Martinus – Cäcilia“ aus Schlich war unterwegs, Jochen Warmbrunn hat der Redaktionen von toepfergemeinde.de seinen Bericht zur Verfügung gestellt. Aber lesen Sie selbst:

“Vier Tage ging der Kirchenchor „St. Martinus – Cäcilia“ auf große Fahrt in die Kirchdorfer Heide, nördlich von Minden. Bereits auf der Hinfahrt wurde eine längere Pause in Bückeburg gemacht, wobei eine Besichtigung des alten Schlosses mit seiner wunderbaren Kapelle auf dem Plan stand. Nach einem Mittagessen in der alten Schlossküche überraschte uns Peter Weber und sein Organisationsteam mit einem Besuch in der Fürstlichen Hofreitschule des Schlosses. Dort wurden uns die Pferde sehr eindrucksvoll mit ihren graziösen Bewegungen vorgeführt.

Nach dem Eintreffen im bekannten Hotel „Baumann`s Hof“ war noch Gelegenheit, das Fußballspiel Frankreich gegen Deutschland im Rahmen der WM sich anzusehen.

Der zweite Tag war ausgefüllt mit einem Besuch in Hannover. Dort erwartete uns im Neuen Rathaus ein Stadtführer, der uns die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt näher brachte. Besonders angetan waren wir von den  „Herrenhäuser-Gärten“, in denen wir gerne länger verweilt hätten.

Ein geselliger Abend mit Chorgesang der aktiven Sänger-/innen, Keyboard-Musik von Simon Kuckertz und weiteren musikalischen Einlagen  -Gitarre von Erik und Mundharmonika von Jochen-  rundete diesen Tag ab.

Der Sonntag begann mit einem Besuch des Gottesdienstes in Sulingen. Überrascht von den vielen Kirchenbesuchern begrüßte der Pfarrer den Kirchenchor sehr herzlich. Nach einem vom Chor gesungenen Lied wurde er ganz spontan anschließend zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. Gegen Mittag unternahmen wir dann eine Fahrt mit Pferdekutschen in die Kirchdorfer Heide. Ein kleiner Imbiss des Hotels stärkte uns für die von den meisten zu Fuß gegangene Strecke zurück zum Hotel.

Am Abend erwartete uns ein Norddeutsches Galabuffet in der wunderbar eingedeckten Festscheune des Baumann`s Hofes. Dazu spielte „Heiko`s Mucke-Band“ zum Tanz, was von den Gästen ausgiebig genutzt wurde.

Am letzten Tag mussten wir dann leider wieder Abschied von der Kirchdorfer Heide nehmen. So fuhren wir nach Rheda, wo wir eine seltene, aber tolle Führung durch die malerische  Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern erleben durften: mit musikalischer Begleitung von zwei Gitarren- bzw. Mandolinenspielerinnen, passend zum jeweiligen historischen Gebäude sowie einer Verkostung von spezifischen Getränken und Speisen, was allgemein als sehr gelungen angenommen wurde.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen spazierten wir von Rheda bis Wiedenbrück, bevor uns der Bus gegen Abend wieder in die Heimat brachte. Die Zeit auf der Rückfahrt wurde mit lustigen Vorträgen von Berti Schoenen und von Jochen auf der Mundharmonika gespielten Liedern verkürzt. Berti bedankte sich auch im Namen aller Mitfahrenden bei Bärbel und Peter Weber, Petra Ehrlicher und Vera Hepp für diese wiederum rundherum gelungene Reise, welche ganz sicher bei allen Mitreisenden in angenehmer Erinnerung bleiben wird.”

 

 

Neuigkeiten vom Langerweher Kirchenchor

Neuigkeiten vom Langerweher Kirchenchor

“50 Proben – 17 Gesangvorträge – 2 Konzerte = 69 Zusammenkünfte in 2013″, dies ist die Arbeit des St. Martinus Kirchenchores in Zahlen zusammengefasst.

Anlässlich seiner Jahreshauptversammlung ließ der St. Martinus Kirchenchor das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Neben seiner Hauptaufgabe, der liturgischen Mitgestaltung der Gottesdiensten, hat der Chor am Palmsonntag 2014 eine“ Kirchenmusikalische Andacht zur Passionszeit“ aufgeführt.

Mit den Chören der Südgemeinden der GdG – St. Martinus Schlich und St. Rochus Wenau sowie dem Kapellenchor Jüngersdorf gestaltete man das Fronleichnamsfest. Diese Chöre haben ebenfalls in der Festmesse anlässlich des silbernen Priesterjubiläums von Pfarrer Heinz Portz gesungen.

Wie in den letzten Jahren sang der St. Martinus Kirchenchor in den Sommerferien am Sonntag, 1. September, im Hochamt im hohen Dom zu Aachen.

Höhepunkt seiner Arbeit in 2013 war zweifelsohne das Kirchenkonzert am Sonntag, dem 17. November. Zusammen mit dem Bläserensemble „International Brass“ und Theo Palm an der Orgel sang der Chor die „Missa paschalis“ von Wilhelm Junker, ein ganz neues, erstmals im Frühjahr 2013 aufgeführtes Werk , „Singet dem Herrn“ von Johann Pachelbel und das „Gloria“ von John Rutter. Ein wenig traurig stimmte nur, dass dieses Konzert nur von wenigen Zuhöreren besucht wurde.  

Auch in diesem Jahr warten wieder viele Aufgaben auf den Chor. Die Arbeit mit dem neuen Gotteslob hat schon begonnen. Hier gibt es viel Neues zu entdecken und gemeinsam mit der Gemeinde zu erarbeiten. Besonders gefreut haben die Sänger sich darüber, dass viele neue Lieder schon seit Jahren im Repertoire des Chores sind, und so die Melodien der Gemeinde bereits vertraut sind.

Die Fronleichnamsprozession wird der Chor wieder gemeinsam mit den Chören der GdG gestalten. Ebenso ist im Rahmen der Aachener Heiligtumsfahrt ein Gottesdienst mit den Chören der Region Düren am 23 Juni geplant. Am Sonntag, 17. August,  ist der Chor wieder Gast im Aachener Dom.

Das diesjährige Konzert des Kirchenchores findet am 9. November um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin statt. Im Rahmen des Tages „Gegen das Vergessen“, der in den letzten Jahren zusammen mit der evangelischen Gemeinde in Form eines ökumenischen Gottesdienste im Hinblick auf die Zerstörung Dürens am 16.11.1944 und den damit verbundenen fürchterlichen Kriegseinwirkungen auch in Langerwehe und den umliegenden Nachbargemeinden in besonderer Weise begangen wurde, sowie dem Beginn des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren wird der Chor unter der Leitung von Martin Jung das Requiem d- moll  von Wolfgang Amadeus Mozart gemeinsam mit dem Orchester“ Sinfonietta Aachen“, und vier Solisten aufführen. Die Probenarbeiten zu diesem herausragenden Werk haben gerade begonnen. Der St. Martinus Kirchenchor würde sich freuen, wenn neue Sängerinnen und Sänger dieses Projekt unterstützen . Besuchen Sie dieProben, die jeweils am Freitagabend um 20 Uhr im Pfarr- und Jugendheim stattfinden. 

Ehrungen beim Kirchenchor Langerwehe.

Ehrungen beim Kirchenchor Langerwehe.

Der St. Martinus Kirchenchor Langerwehe ehrte seine Jubilare. In diesem Jahr war der Reigen der Jubilare besonders groß, galt es doch 270 Sängerjahre auszuzeichnen.

Seit 25 Jahren ist Ursula Schubert als Kirchenchorsängerin aktiv, zuerst in der Pfarre St. Maria unbefleckte Empfängnis in Pier und nach der Umsiedlung im St. Martinus-Kirchenchor Langerwehe. Ebenfalls auf 25 Sängerjahre kann Stefan Pohl zurückblicken. Fast 20 Jahre war er im „Jungen Chor“ von St. Martin aktiv, bevor er dann zusätzlich in den Bass des Kirchenchores wechselte. Drei Jubilare galt es für 40 Sängerjahre zu Ehren. Christine Sievers hat dabei mit gleich fünf verschiedenen Choraktivitäten ein ganz besonders Potenzial aufzuweisen. Begonnen hat sie ihre Laufbahn im Chor der Musikgemeinde in Osterrode, war dann in Jülich in den Gemeinden Franz von Sales und Maria Himmelfahrt aktiv, sang in der Kantorei der Christuskirche in Düren, bevor sie seit dem Jahr 2000 zum St. Martinus Kirchenchor wechselte. Martina Rosarius hingegen ist ein Eigengewächs, das mit neun Jahren im Kinderchor von St. Martin begann, um dann nahtlos in jungen Jahren in den Kirchenchor zu wechseln. Seit fast zehn Jahren ist sie nebenbei noch die 2. Vorsitzende des Kirchenchores. Ebenfalls auf lange 40 Jahre kann Heinrich Dohmen zurückblicken. Er begann seine Sängerlaufbahn 1973 im Kapellenchor Jüngersdorf und ist seit 1986 Chorsänger im St. Martinus-Kirchenchor.

Zwei junge Jubilarinnen mit 50 Jahren aktivem Singen rundeten den großen Reigen der Jubilare ab. Marianne Henk und Marlene Heyden wurden im zweiten Schuljahr vom seinerzeitigen Chorleiter Hermann Josef Hörkens entdeckt und können nun auf 50 Jahre Kinderchor und Kirchenchor zurückblicken.

Sicherlich mehr als 25 Jahre versieht Marianne Henk noch nebenbei das Amt der Notenwartin.

Pfarrer und Präses Heinz Portz und der Vorsitzende Kurt Gielgen nahmen die Jubilarehrung vor. Eine Moritat, die die speziellen Fähigkeiten der Geehrten aufzeigte, wurde schließlich zur Begeisterung aller vorgetragen.

Der Langerweher Kirchenchor brillierte bei einem Konzert in der Pfarrkirche.

Der Langerweher Kirchenchor brillierte bei einem Konzert in der Pfarrkirche.

Es nahm schon einen Wohnzimmerähnlichen Charakter an am Sonntagabend in der Langerweher Pfarrkirche St. Martin. Das Publikum überstieg größenmäßig kaum den gegenüberstehenden Kirchenchor samt Bläserquintett. Schade eigentlich. Denn das, was der Kirchenchor dort unter der Leitung Martin Jungs formte, entsprach hoher musikalischer Qualität. Zu seinem alljährlichen und zur Tradition aufsteigenden Konzert hatte sich der Kirchenchor einer ganz besonderen Unterstützung bedient: International Brass. Das sind fünf Musiker aus vier Nationen. Zwei Trompeten, Waldhorn, Posaune, Tuba. Und die schufen gleich zu Beginn mit „Grand Choeur“ von Théodore Dubois eine bewundernswerte Klangwelt. Viele sich in die höhe aufbauschende Läufe, darunter ein dumpfer, dennoch präsenter, Bass. Im Zusammenspiel mit dem Chor gab es unter anderem die „Missa Paschalis“ von Wilhelm Junker, ein erst kürzlich uraufgeführtes Werk. Dort demonstrierte Jung, wie fein säuberlich er an dem Werk gearbeitet, daran poliert hatte. Im Gesamten erschien da ein nuancierter Klangkörper, dessen einzelne Bestandteile bis in den letzten Notenkopf hinein gemeinsam interagierten, aufeinander reagierten. Besonders spielte die Architektur des Gemäuers mit hinein. Meterhohe Steinwände, über den Köpfen ragende Gewölbe trugen den Klang nicht nur. Sie zogen ihn hoch zu einem unglaublichen Volumen, zu etwas Sakralem. Allerdings überrumpelte dieses Klangkonstrukt an einigen Stellen die Textverständlichkeit, verschob Konturen, alles verschwamm ein wenig. Dem entgegen wirkte die Orgel, gespielt von Theo Palm. Sowohl in Solowerken, wie der Offertoire von Leon Boellmann, als auch im Zusammenspiel mit dem Quintett in Boellmanns „Suite Gothique“ spielte Palm in seiner ganz eigenen Klasse auf. Ihm gelang es, Kontraste zu den anderen dargebotenen Werken zu setzen und sie doch zu stützen, sodass sich in der Gesamtheit ein beachtenswertes Konzert vollzog.

Kurt Gielgen, Alois Sievers, Martin Jung und Christel Mirbach (von links) bei der Jubilarehrung des Kirchenchores.

Im Rahmen seiner jährlichen Nikolausfeier ehrte der St. Martinus Kirchenchor drei Jubilare. Christel Mirbach singt seit 65 Jahren im Sopran des Chores. Über drei Jahrzehnte verwaltete sie die Finanzen und gemeinsam mit ihrem vor acht Jahren verstorbenen Ehemann Willi gehörte sie lange Zeit dem Vorstand des Chores an. Rüstig, wie sie ist, sollte das Erreichen der 70 Chorjahre als nächstes Ziel angepeilt werden.

Alois Sievers ist seit 25 Jahren Chorsänger. Alois kam seinerzeit aus Westfalen in die rheinischen Gefilde und war zunächst von 1971 bis 1974 im Kirchenchor St. Franz Sales und von 1975 bis 1980 im Kirchenchor St. Mariä Himmelfahrt (Probsteikirche) Jülich als Chorsänger im Tenor. Seit 17 Jahren singt er im St. Martinus Kirchenchor und wurde nun für 25 Jahre geehrt.

Martin Jung kam 1987 als Küster, Organist und Chorleiter zu St. Martin in Langerwehe. „ Neue Besen kehren gut“, dieses Sprichwort hat sich seitdem bewahrheitet. Mit Martin Jung fing für den  St. Martinus Kirchenchor eine neue Ära an. Die stimmliche und sprachliche Qualität des Chores wurde kontinuierlich gesteigert, was nicht zuletzt auch daran lag, dass neue Chormitglieder  gewonnen werden konnten. Seit dem Jahr 2000 finden jährliche Kirchenkonzerte statt, die neben dem Dienst an der Musica sacra von den Sängerinnen und Sängern eine entsprechende Probearbeit  fordern. Hier versteht es Martin Jung, das Ganze immer wieder auf den Punkt genau zu dosieren und seinen Chor bei Laune zu halten.  Schon kurz nach Beginn seiner Arbeit in St. Martin machte er den seinerzeitigen Pfarrer Klaus Adalbert Hellebrandt auf den schlechten Zustand der Orgel aufmerksam. Ein damals angefordertes Gutachten bestätigte die Meinung von Martin Jung. 1997 gründete sich auf seine Initiative der Orgelbauverein St. Martin, und dass Langerwehe seit dem Martinstag 2011 die neue Eule-Orgel hat, ist im großen Maße sein Verdienst. Die Sängerinnen und Sänger des St. Martinus Kirchenchores freuen sich auf eine weitere harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihrem Chorleiter.
Kurt Gielgen hielt die Laudatio und gemeinsam mit Präses Heinz Portz wurden den Jubilaren die Urkunden des Bistums und die Geschenke des Chores überreicht. Der anschließende Vortrag der “Wehter Vokalisten” in Form einer Moritat auf die Geehrten wurde mit viel Begeisterung aufgenommen und den Schlusspunkt setzte dann der Nikolaus, der die Jubliare in gebührender Form lobte.