Verfasste Beiträge ‘Kinkel Langerwehe’

Peter Borsdorff mit dem kleinen Nils aus Langerwehe.

Peter Borsdorff mit dem kleinen Nils aus Langerwehe.

Für Peter Borsdorff, den Initiator der Aktion „Running for Kids“ gab es auch im April wieder Einiges zu tun. Einige Wochen war der Dürener Ausdauersportler für den dreijährigen Nils aus Langerwehe „laufend“ unterwegs. Der Junge leidet an spinaler Muskelatrophie Typ 2. Der Kleine wurde in ein Studienprogramm der Uni-Reha Köln aufgenommen. Das Programm heißt “auf die Beine”. Hierbei wurde nach 14-tägiger Einweisung, für ein Jahr ein “Galileo”-Trainingsgerät leihweise für den Heimgebrauch zur Verfügung gestellt. Mit diesem Gerät trainieren die Eltern in mehreren Trainingseinheiten/Woche die Tiefenmuskulatur des Jungen. Der Allgemeinzustand und vor allem die Rumpfstabilität haben sich durch dieses Trainingsprogramm merklich verbessert.

Unter diesem Gesichtspunkt wurde angeraten, auch nach dem Auslaufen des kostenfreien Trainingsprogramms mit den Übungen fortzufahren. Da das “Galileo”-Trainingsgerät aber  keine Hilfsmittelnummer besitzt, wird es von der Krankenkasse nicht übernommen. Die Gesamtkosten für das Trainingsgerät übersteigen die Möglichkeiten der Eltern. Den Abschluss seiner Bemühungen für die Anschaffung des Trainingsgerätes war Borsdorff`s Start beim Dürener Stadtlauf. Nach zehn Kilometern erreichte der DTV-Langläufer als letzter Finisher mit einer 4,1 kg schweren Sammelbüchse das Ziel auf dem Marktplatz. Großartig hatten die Zuschauer den Sportler unterstützt. Sein Vorhaben hatte der 70-jährige Rentner erreicht, einige Tage später konnte er dem aufgeweckten Jungen und seinen Eltern 8500 Euro zur Anschaffung des Therapiegerätes übergeben.

Die Wanderwoche war ein voller Erfolg.

Vom Eifelverein nahmen 60 Mitglieder aus den Ortsgruppen Schlich und Neuss an einer Wanderwoche im Kleinwalsertal teil. Standort war ein Hotel in Mittelberg. Neben den durch Peter Frauenrath gestalteten und mit Josef Schäpers geführten Wanderungen im Alpengebiet, gingen die Teilnehmer aus Schlch beim 113. Deutschen Wandertagsumzug mit und besuchten die Schlusskundgebung in Oberstdorf.

Mit der traditionellen Schlusskundgebung am Montag in Oberstdorf endete der 113. Deutsche Wandertag (DWT). Die sechstägige Veranstaltung lockte nach Angaben des Deutschen Wanderverbandes tausende Besucher aus ganz Deutschland ins Allgäu. Sie fand zum ersten Mal in den Alpen statt und stand unter dem Motto „Wandern hoch drei“. Höhepunkt war der große Festumzug mit etwa 10 000 Teilnehmern aus 58 Vereinen und Verbänden. Der 114. DWT findet im August 2014 (13. bis 18.) unter dem Motto „Weltkultur erwandern – Mythen erleben“ im Harz (Bad Harzburg) statt.

Besonders hervor zu heben sind: Fitnessbezogene Wanderungen über Panoramawege, Grat- und Kammlagen vom Fellhorn mit Abstieg zur Söller Alpe, zum Walmendingerhorn und eine Führung durch einen geologisch botanischen Wanderführer. Eine Tagesfahrt „Auf Walser Spuren“ über einige Pässe und Besichtigung der gigantischen Breitach-Klamm.

Am Abschlussabend wurde dem Organisator Peter Frauenrath für die gelungenen, schönen und erlebnisreichen Tage gedankt. Der Dank galt auch Josef Schäpers, der ihn tatkräftig und gekonnt unterstützte. Mit Singen, Musizieren (Josef auf der Gitarre), Erzählen und Vorträgen endete eine in Erinnerung bleibende Wanderwoche.

Pfarrer Heinz Portz aus Langerwehe in der Bildzeitung

Okay, jetzt ist es raus. Die Redaktionsmitglieder von toepfergemeinde.de lesen die Zeitung mit den vier großen Buchstaben. Genau, die Bildzeitung gehört ab und zu zu unserer morgendlichen Lektüre, und gestern, also in der Ausgabe vom 17. Juli, hat uns auf Seite 3 ein bekanntes Langerweher Gesicht entgegen gelächelt. Das von Pfarrer Heinz Portz.

Der katholische Geistliche von St. Martin war offenbar gemeinsam mit Pater Dr. Martin Bialas und Prälat Heinrich Wachter (beide aus Regensburg) zu Gast bei den Schlossfestspielen von Gloria von Thurn und Taxis in Regensburg. Auf dem Programm desKonzertes aus Schloss St. Emmeram stand ein Klavierabend mit dem bekannten Pianisten Ludovico Einaudi. So jedenfalls steht es in der Bildzeitung.

Mehr Mitbestimmungsrecht für Laien in der Kirche.

Bei der Informationsveranstaltung über die neu geschaffenen Strukturen im Bistum Aachen, die im Pfarrheim in Langerwehe mit Johannes Schnettler vom bischöflichen Generalvikariat stattfand, ging es um die Beteiligungsmöglichkeiten der Laien in der neuen Satzung der im November zu wählenden GdG Räte. Aus den vier Pfarrgemeinderäten der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Langerwehe/ Inden, den katholischen Verbänden, wie kfd, Pfadfinder oder Schützen, sowie aus kirchlichen Initiativen in Langerwehe und D’horn/Schlich waren etwa 50 Personen zusammengekommen, die über die sich nun bietenden Chancen und Möglichkeiten der Mitbestimmung und Stärkung der Laien engagiert diskutierten. Wichtige Aufgabe des neuen Gremiums ist es, das pastorale Leben der GdG zu gestalten und auch zu kirchlichen und gesellschaftspolitischen Themen Stellung zu beziehen und so der Kirche vor Ort Gehör zu verschaffen und das Kirchenbild zu prägen. 

Um dies zu ermöglichen sollen alle Orte und Gruppen, in denen Glaube und Kirche erlebbar sind in diesem Gremium auch mit Sitz und Stimme vertreten sein. Daher schien es der Mehrheit der Anwesenden sinnvoll,  dass über die Wahlordnung, von der die Zusammensetzung des neuen GdG Rates abhängt, zusammen mit dem jetzigen GdG Rat und den noch amtierenden Pfarrgemeinderäten entschieden wird, um das neue Gremium auf eine breite Basis zu stellen. „Dann wäre der zukünftige GdG- Rat wirklich, neben den Berufungen, die auch noch möglich sind, ein Netzwerk, welches diese Bezeichnung auch verdient“, betonte Referent Johannes Schnettler. Mit dem Schlusswort warb der Moderator der Informationsveranstaltung, Kurt Gielgen, Pfarrgemeinderatsvorsitzender in Langerwehe, um Mitarbeit auch in den zukünftigen Pfarreiräten, die gemeinsam vor Ort mit den Verbänden, Gruppen und kirchlichen Initiativen für das Leben in der Pfarrgemeinde verantwortlich sein werden.  Die Wahlen zu den Räten finden am 9. und 10. November statt.

Der 25. Langerweher Eifelmarkt war eine tolle Sache und lockte Besucherscharen nach Langerwehe.

„Der Kaiser! Der Kaiser ist da!“ Die Aufregung in Langerwehe ist deutlich spürbar. Kaiser Wilhelm II. ist auf dem Weg zum Eifelmarkt, klar, dass die Töpfergemeinde nahezu komplett auf den Beinen ist. Außerdem sind viele Besucherinnen und Besucher von auswärts gekommen, die seine Majestät einmal erleben wollten. Kaiserwetter erwartet Heinrich Göbbels und Käthe Rolfink, die in die Rolle des Kaiserpaares geschlüpft waren, kein Wunder also, dass beim Jubiläumseifelmarkt, der ja gestern zum 25. Mal stattgefunden hat, schon früh morgens in Langerwehe keine Parkplätze mehr zu finden waren.
Der Besuch des Kaiserpaares, den Museumsdirektorin Dr. Kirsten Maaß, ihre Mitarbeiter und vor allem auch die Mitglieder des Museums-Förderkreis äußerst liebevoll vorbereitet hatten, war sicher einer der Höhepunkte des Marktes, aber auch sonst hatte der 25. Eifelmarkt in diesem Jahr besonders viel zu bieten.

Passend zum Kaiserbesuch, der ja im Jahr 1912 stattgefunden haben soll, nämlich genau dann, als Wilhelm II. in Langerwehe Schützenkönig war, waren auch die Museumsdirektorin und ihr Team gewandet. Flötenkinder der Langerweher Grundschule begrüßten den Kaiser mit Musik aus der Zeit, und die Volkstanzgruppe Heistern erfreute die Majestäten aus dem fernen Berlin mit Tänzen der damaligen Zeit. Willibert und Christel Dick mischten sich gemeinsam mit Frenny Simons unter die Marktbesucher und spielten kleine Sketche.

Ansonsten gab es auf dem Eifelmarkt, den Burchard Sielmann vor 25 Jahren erfolgreich ins Leben gerufen und zu einer festen Größe etabliert hat, Köstlichkeiten aus Eifel und Ardennen. Das belgische Starkbier aus Achouffe durfte genauso wenig fehlen, wie leckerer Ziegenkäse Darüber hinaus präsentierten einige der über 50 Eifelmarktbeschicker auch alte Handwerkskünste. Aus Neroth in der Eifel waren Drahtweber nach Langerwehe gekommen, eine Spinnerin zeigte, wie aus Schafswolle feines Garn wird, und geklöppelt wurde beim Eifelmarkt auch. 

„Das ist wirklich ein tolles Fest hier“, sagte Waldemar Frenken, der aus Hürtgenwald nach Langerwehe gekommen war. „Ich bin zum ersten Mal hier“, so der 53-Jährige, „und ich finde es toll. Ich komme garantiert wieder.“ 
Schön auch, dass es beim Jubiläumseifelmarkt besonders viele Angebote für Kinder gab. Viele Tiere konnten gestreichelt werden, ein Seifenblasenkünstler und ein Clown waren vor Ort, und wer besonders mutig war, konnte eine Runde mit einem historischen Traktor drehen oder eine Planwagenfahrt unternehmen.

Wer noch mehr Fotos vom Langerweher Eifelmarkt sehen möchte – eine Bildergalerie gibt`s hier:
https://plus.google.com/photos/106165990478807004987/albums/5786450791003772033?authkey=CK-jg4qTtLWljgE