Verfasste Beiträge ‘Karneval’

 

Tolle Kostüme beim Karnevalszug in Langerwehe.

Tolle Kostüme beim Karnevalszug in Langerwehe.

Alaaf! Der Karnevalzug am Sonntag in Langerwehe – war trotz des schrecklichen Brands an der Hauptstraße – eine rundum gelungene Sache mit tollen Kostümen und einer grandiosen Stimmung am Zugweg. Die Bilder stammen diesmal von Dirk Huizing von der Karnevalsgesellschaft “Rot-Weiß Pier”. Ein Klick genügt! Vielen Dank dafür, lieber Herr Huizing, und viel Spaß beim Gucken!

Auch die TuSler aus Jüngersdorf waren beim Zug in Langerwehe mit von der Partie.

Auch die TuSler aus Jüngersdorf waren beim Zug in Langerwehe mit von der Partie.

Der TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch nahm auch am Karnevalsumzug in Langerwehe teil. Bei strahlendem Sonnenschein und milden Frühlingstemperaturen hatten sich 120 Kinder, Jugendliche und Erwachsene der verschiedenen Mannschaften schon morgens um 11:00 Uhr auf dem Vereinsgelände am Königsbusch getroffen um sich zu kostümieren und zu schminken.

Aber auch das Essen und Trinken kamen dabei nicht zu kurz. Mit dem Motto „Die Schlümpfe des TuS 08 Jüngersdorf“ haben sich neben den Spielern und Spielerinnen auch die Trainer, Betreuer und auch viele Eltern auf Weg gemacht.

Jugendleiter Thomas Ronchini und der Vorsitzende Frank Grempler (als Vater Abraham) begleiteten den Umzug

Die "Söppesbäckere" hatten zur Kappensitzung eingeladen.

Die “Söppesbäckere” hatten zur Kappensitzung eingeladen. Foto: Ulf Melssen

Die traditionsreiche Wehter Karnevalsgesellschaft (KG) „Löstige Döppesbäckere“ hatte zur Kappensitzung eingeladen, und in der gut besuchten Kulturhalle kochte die Stimmung. Die Jecken aus Langerwehe luden wieder zum ausgelassenen Feiern ein und boten dabei ein buntes Programm an Tanz-, Show- und Büttenauftritten. Präsident Jürgen Frings führte die Gäste in der Kulturhalle Langerwehe durch das abwechslungsreiche Programm, angefangen mit der sogenannten „Pampersgarde“, den Bambini, die ein „putziges“ Bild auf der Bühne boten.

Auch Jugend- und Juniorengarde heizten den Karnevalisten ordentlich ein. Dann brachten die Tanzmariechen in Einzelauftritten die Bretter der Bühne zum Wackeln.

Den ersten humoristischen Einstieg in den Abend machte Büttenexperte Franz Josef Frings mit seiner Figur „Et Lisbeth“, einer betagten Dame, die von ihren weiblichen Rundungen durchaus überzeugt ist. Die Zuschauer fanden es spitze und johlten vor Lachen. Ähnlich sah auch der weitere Verlauf des Abends aus. Abwechslungen von Büttenreden, Aktivengarde, Showtanz und Mariechentänzen sorgten für eine ausgelassene Stimmung in der fast ausverkauften Halle.

Für den musikalischen Rahmen der Sitzung sorgte die Feuerwehrkapelle aus Luchem, die das Programm den gesamten Abend über begleitete. Der Orden der KG ist auch jetzt wieder aus Ton gefertigt worden und zeigt Motive von Orten, die die Gesellschaft in der vergangenen Session besucht hat. Für die Gestaltung und Fertigung der Orden sind Ehrenpräsident Robert Wamig und seine Frau verantwortlich.

Der "Chor vom Jung" begeisterte bei der Sitzung des Orgelbauvereins.

Der “Chor vom Jung” begeisterte bei der Sitzung des Orgelbauvereins.

Das Langerweher Pfarrheim brummt. Es ist Samstagabend, 19.11 Uhr, und in wenigen Minuten beginnt die 15. Sitzung des Langerweher Orgelbauvereins. „Mit Vollgas zurück ins Mittelalter“ ist das Motto der tollen Veranstaltung, kein Wunder also, dass Moderator und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Kurt Gielgen diesmal als schmucker Ritter durch das Programm führte. Und zwischendurch immer wieder auch die ein oder andere historische Information parat hatte. Schließlich wurde Langerwehe zum ersten Mal 1157 urkundlich erwähnt.

Die Langerweher Orgelbausitzung ist Karneval im allerbesten Sinne. „Hier“, so Hubert Gasper von der KG „Löstige Döppesbäckere“, „herrscht eine ganz besondere Stimmung. Das Ambiente ist irgendwie einzigartig.“ Und Winfried Meier, Präsident der Langerweher Karnevalsgesellschaft „Pannebäckere“ formuliert es so: „Die Sitzung des Orgelbauvereins ist einfach ein Stück Heimat.“ Winfried Meier hat Recht. Sechs Stunden dauert das abwechslungsreiche Programm der Orgelbausitzung, die Band „Indeland-Rebellen“, Michael Henkel und Guido Streusser vom Duo „Labbes und Drickes“ und „Der Lange“ alias Alfred Wings sind Profi-Karnevalisten. Alle anderen Akteure sind Hobby-Jecken aus Langerwehe. Werner Gossel beispielsweise begeisterte die bunt kostümierten Jecken im Saal gleicht drei Mal – als munterer Troubadour, als Jakobus-Pilger und mit einem Lied, das er eigens für das Wehter Prinzenpaar Astrid und Hanifi Can getextet hat. Viel Applaus gab es auch für den „Chor vom Jung“. Die Sängerinnen und Sänger um den Langerweher Organisten Martin Jung hatten uralte, fast schon in Vergessenheit geratene Karnevalslieder einstudiert. Wie immer mit dabei auch die Christel Dick und Uschi Nieveler als die „Frauen für alle Fälle“ und Heinrich Dohmen, der ebenfalls eine kurze Rede vorbereitet hatte. Ein Abordnung aus Merken begeisterte mit viel Musik – gespielt auf Mandolinen und Gitarren, bei der alle kräftig mitgesungen haben. Zum ersten Mal besuchten diesmal auch die Karnevalisten von der KG „Rot-Weiß Pier“ die Sitzung im Pfarrsaal.

Höhepunkt der Veranstaltung war aber wie immer der Auftritt von Johannes Herten, Bert Graff und Walter Jordans. Die „drei Grazien“, die das ganz Jahr über als Steinfiguren auf dem Langerweher Friedhof das Geschehen in der Töpfergemeinde genauestens beobachten, werden nur einmal im Jahr, nämlich bei der Orgelbausitzung, lebendig und legen in einem witzigen, aber auch bissigen Vortrag den Finger in die Wunde. Dabei ging es diesmal unter anderem um die Marienkappelle in Jüngersdorf, den Leerstand entlang der Langerweher Hauptstraße, und auch Pfarrer Heinz Portz wurde das ein oder andere Mal tüchtig aufs Korn genommen.

Ach ja, alle Fotos zur Orgelbausitzung gibt es morgen! Weil Vorfreude ja bekanntermaßen die schönste Freude ist!

Auch die Drei Grazien sorgen bei der Orgelbausitzung immer wieder für Stimmung.

Auch die Drei Grazien sorgen bei der Orgelbausitzung immer wieder für Stimmung.

Dass Kirche und Karneval manchmal ganz wunderbar zusammen passen, zeigt sich bei zwei Veranstaltungen der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin Langerwehe, für die in erster Linie der Orgelbauverein verantwortlich ist. Unter dem Motto „Jeck op (de) Orjel” findet am Donnerstag, 20. Februar, um 19.30 zum ersten Mal ein karnevalistisches Konzert auf der neuen Eule-Orgel in der Pfarrkirche St. Martin in Langerwehe statt. Der Dürener Kantor Mariuz Cierplikowski wird dann bekannte Karnevalslieder in einer ganz eigenen Art und Weise zu Gehör bringen. Dieses außergewöhnliche Konzert soll durch Anekdötchen und Geschichten „in ons Sproch” aufgelockert und durch Vertreter der Langerweher Karnevalsgesellschaften mitgestaltet werden.

Deswegen werden alle Karnevalsgesellschaften (KG) der Gemeinschaften der Gemeinden Inden/Langerwehe, also die „Pannebäckere KG”, Langerwehe, die KG „Löstige Döppesbäckere”, die KG „Rot-Weiß Pier”, die „KA-GE-HEI”, die Kreechelberberger Funken aus schlich, Schlich, der „Lucherberger Carneval Club”, die „Lustige Jonge”, die KG „Echte Fröngde” Lamersdorf und KG „Burgnarren”, Frenz , gebeten sich zu beteiligen. Kurtz Gielgen vom Orgelbauverein: „Nach Möglichkeit soll von jeder Gesellschaft ein Repräsentant in Uniform oder Ornat eine kurze Geschichte, ein Gedicht oder einen karnevalistischen Text in Mundart vortragen. Hierdurch soll ein möglichst buntes Bild der närrischen Aktivitäten innerhalb der unserer GdG zum Ausdruck gebracht werden.” Wer mitmachen möchte, kann sich bei Organist Martin Jung unter der Rufnummer 02423/1339 melden.
Bereits am Samstag, 8. Februar, findet ab 19.11 Uhr die beliebte Karnevalssitzung des Orgelbauvereins im Pfarr- und Jugendheim in Langerwehe, Auf den Kämpen statt. Einlass ist ab 18.30 Uhr. „Mit Vollgas zurück ins Mittelalter” lautet das Thema der Sitzung. Ein tolles Programm, in dem der Besuch der Langerweher Karnevalsgesellschaften und des Prinzenpaares Astrid und Hanifi Can eingebunden ist, garantieren Spaß und Freude pur. Wie immer verspricht besonders der Auftritt der „Drei Grazien” jede Menge Lokalkolorit. Der Eintritt zu der Sitzung ist frei, der Orgelbauverein freut sich über eine Spenden.

Die „Westerwaldsterne“ aus Uckerrath zeigten bei der Prunksitzung in Pier eine prima Tanzshow mit akrobatischen Elementen. Die Verantwortlichen der KG „Rot-Weiß Pier“ hatten ein tolle Programm zusammengestellt.

Die „Westerwaldsterne“ aus Uckerrath zeigten bei der Prunksitzung in Pier eine prima Tanzshow mit akrobatischen Elementen. Die Verantwortlichen der KG „Rot-Weiß Pier“ hatten ein tolle Programm zusammengestellt.

Das Festzelt in Pier platzte aus allen Nähten! Die Karnevalsgesellschaft „Rot-Weiß Pier“ hatte zu ihrer großen Prunksitzung eingeladen, und Präsident Hans-Winand, vielen besser bekannt als Wiemel Hamacher konnte im ausverkauften Saal bunt kostümierte Narren begrüßen. Und die feierten bis weit nach Mitternacht eine tolle Sitzung!

„Das war wirkliche eine der besten Sitzungen, die wir in Pier je hatten“, so Dirk Huizing, erster Vorsitzender der KG „Rot-Weiß Pier“, und der Mann hat Recht: Das Programm der Prunksitzung konnte sich wirklich sehen lassen. Mit von der Partie waren die Tänzerinnen der Garde aus Pier, Stimmungssänger Rolf Weber und „De 5 Fleje“, eine Musikgruppe aus Bergheim und Köln, die das ganze Festzelt kurzerhand in eine einzige Tanzfläche verwandelte.

„Engel Hetttwich“ alias Hedwig Sieberichs eroberte die Herzen des Publikums im Sturm.

„Engel Hetttwich“ alias Hedwig Sieberichs eroberte die Herzen des Publikums im Sturm.

Das Duo „Harry und Chris“ spielt auf der Bühne abwechselnd auf gleich zehn Instrumenten – beim Publikum gab es kein Halten mehr. Viel Applaus gab es auch für das Traditionsreiterkorps Jan van Werth aus Köln, das mit 110 Leuten die Bühne eroberte, und die „Westerwaldsterne“. Bei dieser Truppe aus Köln zeigen über 30 Tänzerinnen und Tänzer aus Uckerrath eine akrobatische Luftshow der Sonderklasse.

Aber auch die Freunde guter Büttenreden kamen in Pier voll und ganz auf ihre Kosten: „Et Hühldöppe“ alias Werner Heck aus Bütgenbach in Belgien sorgte mit seinen Zungenbrechern am laufenden Band für jede Menge Lacher, aber auch René Külzer, der im Karneval als „Et Schwarwachmüsje“ unterwegs ist und „Engel Hetttwich“ alias Hedwig Sieberichs eroberten die Herzen des Publikums im Sturm.

Und als „Lieselotte Lotterlappen“ (Joachim Jung) ganz zum Schluss um Mitternacht die Bühne eroberte und mit einer tollen Rede die Karnevalisten begeisterte, waren die Pierer Karnevalisten immer noch sehr konzentriert. „Frau Lotterlappen“ durfte jedenfalls erst nach drei Zugaben die Bühne wieder verlassen. Klar, dass auch Hanifi und Astrid Can, das amtierende Langerweher Prinzenpaar, mit ihrem Gefolge bei der Prunksitzung nicht fehlen durften.