
Die erste Mannschaft des TuS 08 Jüngersdorf
Es war ein bitterer und unglücklicher Tag für die erste Mannschaft des TuS 08 Jüngersdorf, die im Nachholspiel beim Hambacher SV II nicht über ein 2:2 hinaus kam und zwei wertvolle Punkte liegen ließ.
Auf dem kleinen Ascheplatz des Hambacher SV startete dieses Spiel direkt mit einem Schock für die Jüngersdorfer Elf, denn die Hambacher Reserve ging kurz nach Anpfiff durch eine Ecke in Führung, als ein Hambacher Spieler sich gegen drei Jüngersdorfer durchsetzen konnte und den Ball ins Jüngersdorfer Tor unterbrachte.
Die junge Elf vom Königsbusch kämpfte sich jetzt in dieses Spiel zurück und übernahm die Oberhand. Nach zwei vergebenen Großchancen konnte dann Manuel Hoppenz in der 21. Spielminute den verdienten Ausgleich markieren. In der Folgezeit belagerte man das Hambacher Tor, aber es fehlte einfach die nötige Konsequenz vor dem Tor. Besser machten das die Hambacher, die nach einem langen, hohen Ball aus der eigenen Hälfte einen Konter kurz vor der Pause zum 1:2 Halbzeitstand nutzten. Nach der Pause verstärkte der TuS seine Bemühen und vergab eine Reihe von Großchancen, bevor in der 66. Spielminute Peter Stabel dann endlich zum hoch verdienten 2:2 Ausgleich einköpfen konnte.
Der TuS spielte danach nur noch nach Vorne und wollte unbedingt den Sieg, aber das große Manko an diesem Samstagnachmittag war die mangelnde Chancenauswertung. Und dann kam auch noch Pech dazu, so trafen zum Beispiel Mike Esser sowie Dustin Gillon nur den Pfosten. Am Ende steht somit nur ein Punkt aus diesem Spiel auf dem Konto der Jüngersdorfer. Verdient hätten sie drei gehabt, aber so ist Fußball! Die mangelnde Chancenauswertung sah auch Trainer Thomas Butz als Grund für dieses Unentschieden. „Hambach macht aus vier Chancen zwei Tore, während wir aus dem fünffachen an Chancen ebenfalls nur zweimal treffen. Aber der Blick geht nach Vorne. Wir lassen uns von diesem Unentschieden nicht umwerfen und gehen unseren Weg weiter.“

TuS 08 Jüngersdorf-Stütgerloch
Im Nachholspiel beim SC Jülich 10 wenige Tage später fuhr die erste Mannschaft des TuS 08 Jüngersdorf dann eine schmerzhafte 1:3 Niederlage ein. Von Beginn an waren die Jüngersdorfer das aktivere Team und bestimmten den Spielverlauf, ließen aber jede Menge Chancen leichtfertig liegen. Bei einem Konter der Jülicher entschied der Referee auf Elfmeter und so konnten die Gastgeber nach 27 Spielminuten überraschend in Führung gehen. Noch vor der Pause konnte Timo Körner, nach einer schönen Hereingabe von Luca Ronchini, den 1:1 Ausgleich erzielen, was auch der Pausenstand war. Nach der Pause dasselbe Bild wie in der 1. Halbzeit, der TuS stürmte, während die Jülicher verteidigten und auf Konter lauerten. In der 62. Spielminute dann kam es zum Aufreger des Abends: Die Jüngersdorfer erzielten das 2:1. Nach dem der Ball im oberen Tornetz landete, drischte ein Jülicher Feldspieler den Ball mit der Hand wieder aus dem Tor heraus. Der Schiedsrichter stand ideal zum Ball und hatte freie Sicht gehabt, aber er verweigerte das Tor und gab auch zu verstehen, dass er das Handspiel nicht gesehen habe. Selbst die Jülicher Spieler konnten dies nicht nachvollziehen! Trotz dieser eindeutigen Benachteiligung ließen sich die Jüngersdorfer nicht schocken und spielten weiter auf den Führungstreffer hin. Chancen gab es genügend, doch wer seine Chancen nicht nutzt, der wird bestraft! Und so markierten die Jülicher nach einem Konter das 2:1. Der TuS wurde nach dem Gegentreffer noch offensiver und brachte einen zusätzlichen Stürmer.
In der 83. Spielminute fiel dann mit dem 3:1 für den SC Jülich 10 auch die Entscheidung. Und wieder war der Schiedsrichter im Blickpunkt des Geschehens, denn beim Flankenball wurde Torwart Sören Brockob mit einem Bodycheck im eigenen Fünfmeterraum von den Beinen geholt. Den abprallenden Ball schob ein Stürmer der Jülicher lässig ins Jüngersdorfer Tor ein. Auch dieses Vergehen wurde vom Schiedsrichter nicht geahndet, obwohl er auch dieses Mal wieder ideal stand.
Nach dem Spiel machte sich natürlich eine große Enttäuschung unter den Spielern und Anhängern der Mannschaft breit. „So viel Pech wie wir diese Saison schon gehabt haben ist gar nicht zu glaube!“ sagte ein enttäuschter TuS-Coach Thomas Butz nach dem Spiel. „Wir waren wie sooft das bessere Team, aber wir stehen wieder einmal mit leeren Händen da. Wenn wir einen Fehler machen, wird das direkt mit einem Gegentor bestraft. Dann erzielen wir heute ein immens wichtiges Tor zur 2:1 Führung, was uns nicht anerkannt wird, weil der Schiedsrichter aus unerklärlichen Gründen nicht gesehen hat, dass der Ball im Tor war! Mit diesem Treffer wäre das Spiel ganz anders verlaufen. Das ist sehr sehr bitter und nur mit einer großen Portion Galgenhumor zu ertragen! Ein ganz schwarzer Abend für uns.“
Das nächste Spiel ist bereits am Sonntag, 7. April, gegen die erste Mannschaft von Victoria Pier-Schophoven. Anstoß ist um 15 Uhr auf dem Jüngersdorfer Königsbusch.