Verfasste Beiträge ‘Jubiläum’

 

Stolze Vereinsmitglieder: Peter Raak, 1. Vorsitzender, Alfons Schmitz, Theo Koch, Franz Schilling, Karl-Heinz Greve, Johann Becker, Friedel Becker, Arnold Schilling, Dieter Jacobs, Toni Dschumega, 2. Vorsitzender, und Walter Jacobs

Stolze Vereinsmitglieder: Peter Raak, 1. Vorsitzender, Alfons Schmitz, Theo Koch, Franz Schilling, Karl-Heinz Greve, Johann Becker, Friedel Becker, Arnold Schilling, Dieter Jacobs, Toni Dschumega, 2. Vorsitzender, und Walter Jacobs

Während einer Festversammlung anlässlich des 125-jährigen Vereinsjubiläums zeichnete der Männergesangsverein “Liederkranz Geich” verdiente Mitglieder durch den ersten Vorsitzenden, Peter Raak, aus.
Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Dieter Jacobs, Alfons Schmitz, Friedel Becker. 40 Mitglied im Männergesangsverein sind  Franz Schilling, Jakob Dahmen, Karl-Heinz Greve. Für 50 jährige Mitgliedschaft wurden Johann Becker, Theo Koch und  Arnold Schilling geehrt.
Ganz besonders stolz ist man auf Walter Jacobs, der für 65 Jahre Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet wurde.
Alle Mitglie­der des Vereins erhielten eine Vereinsnnadel, die Jubilare eine Ehrennadel mit entspre­chender Jahreszahl und besonderer Ausführung sowie eine Urkunde.

Gemeinsam mit ihren jeweiligen Partnerinnen verbrachten die Mitglieder des Vereins entspannte und unterhaltsame Stunden, die musikalisch durch den Mandolinenclub „TC Rurland 1922 Pier“ bereichert wurden. Eine Überra­schung erlebten die anwesenden Partnerinnen der Mitglieder, als die „Sänger“ in Choraufstellung gemeinsam mit dem Mandolinenclub „TC Rurland 1922 Pier“ meh­rere, seit Monaten einstudierte Lieder vortrugen. Die Verblüffung war den Damen sichtlich im Gesicht anzusehen, hatte der Männergesangsverein doch seit vielen Jah­ren keinen offiziellen Auftritt mehr absolviert. Die Reaktionen waren sehr positiv und so freuen sich alle Beteiligten, die geprobten Stücke auf dem Jubiläumsfest, das vom 15. bis 17. August im Festzelt in der Ortsmitte im Herrengarten stattfindet, erneut  und vor großem Publikum zu präsentieren.
Der Verein hat sich einiges einfallen lassen, den Gästen etwas außergewöhnliches zu präsentieren. Bei der Jubiläumsveranstaltung am Freitag, 15. August, tritt unter anderem der aus dem Fernsehen und den Bühnen des Rheinischen Karnevals be­kannte Comedian Joachim Jung, alias Liselotte Lotterlappen beziehungsweise Hans-Heinz Hammelböck auf. Beginn ist um 20 Uhr.

Die Feierlichkeiten am Samstag, 16. August  stehen unter dem Motto „125 Jahre MGV Liederkranz Geich – Mir fiere uns Jubiläum“. Als Garant hierfür konnte die bekannte Band “arDo” (Sitzungskapelle der ARD-Fernsehsitzung „Düsseldorf Helau“), die ab 20 Uhr aufspielt,  verpflichtet werden. Den Höhepunkt des Abends bildet die beliebte Kölner Mundartband „De Räuber“, die es sich nicht nehmen lassen, dem Verein herzlich zu gratulieren.
Am Sonntag, 17. August,  wird ganz im Sinne der Tradition bei einem zünftigen Frühschoppen ab 12 Uhr
und dem berühmten Geicher Kuchenbuffet weitergefeiert. Für die kleinen Gäste hat sich der Verein ebenfalls etwas einfallen lassen.
Alle Veranstaltungstage können bei freiem Eintritt besucht werden.
 

Merode feiert Geburtstag!

Merode feiert Geburtstag!

„Es ist sehr ungewöhnlich, dass die gleiche Familie von Anfang an vor Ort ist. Erst auf dem mittelalterlichen Lehnsgut, später in einem Schloss. In Merode ist das so.“ Prinz Henri-Albert de Merode (38) kennt die Geschichte seiner Familie genau. Aber auch der Meroder Ortsvorsteher Albert Trostorf (50) und Philipp Schmitz-Schunken (31) von der Dorfgemeinschaft sind mit der Historie „ihres“ Dorfes bestens vertraut. Im Jahr 1174 wurde Merode in einer Maastrichter Urkunde zum ersten Mal erwähnt, in diesem Jahr feiert die Herrschaft, zu der außerdem noch die Orte Echtz, Konzendorf, Geich, Obergeich, Schlich und D`horn gehören, also ihren 840. Geburtstag.

rinz Henri-Albert de Merode, Ortsvorsteher Albert Trostorf und Philipp Schmitz-Schunken (von links).

rinz Henri-Albert de Merode, Ortsvorsteher Albert Trostorf und Philipp Schmitz-Schunken (von links).

„Unsere Familie“, erzählt Prinz Albert-Henri, „hat unter Kaiser Barbarossa hier ein Lehnsgut erhalten. Unsere Aufgabe war, den Menschen einen gewissen Schutz zu gewährleisten.“ Die Herrschaft lag damals an einer strategisch wichtigen Straße, der Aachen-Frankfurter-Heer-straße. Mindestens 30 deutsche Kaiser zogen durch die Herrschaft Merode nach Aachen, auch die Jakobspilger waren auf der Heerstraße unterwegs nach Santiago de Compostela. Philipp Schmitz-Schunken: „Die Aachen-Frankfurter-Heerstraße ging mitten durch die Herrschaft. Heute ist die Buslinie 237 die ‚Herrschaftslinie‘. Sie führt durch alle Dörfer bis nach Düren.“

Das Wappen von Merode

Das Wappen von Merode

Während der Kaiserzeit habe sich die Herrschaft Merode gut entwickelt, erzählt Prinz Henri-Albert. Die Familie de Merode benannte damals den Stadthalter von Aachen, es gab enge Kontakte zu Friedrich Barbarossa. „Irgendwann sind wir mit dem Kaiser nach Flandern gezogen. Man kann sagen, dass wir eine belgische Familie mit rheinischen Wurzeln sind. Merode ist unser Ursprung, unsere Wiege.“
Mit dem wachsenden Einfluss des Herzogs von Jülich ist die politische Bedeutung der Herrschaft Merode weggefallen. Und trotzdem war das Schloss immer Mittelpunkt des Ortes. Ortsvorsteher Albert Trostorf: „Bis zum Zweiten Weltkrieg war Merode eigentlich immer gleich. Erst danach haben sich neue Wohngebiete und Straßen entwickelt. Die Entwicklung nach dem Krieg endete mit der Eingliederung in die Gemeinde Langerwehe.“

Die beiden Weltkriege, aber auch der 30-jährige Krieg und der spanische Erbfolgekrieg, betont Trostorf, hätten die Geschichte von Merode stark geprägt. Genau wie der Brand des Schlosses im Jahr 2000, bei dem 80 Prozent des Gebäudes zum Teil erheblich beschädigt worden sind. „Merode hat viele schlechte Zeiten erlebt“, weiß Trostorf, „aber genau dann ist die Dorfgemeinschaft auch immer noch enger zusammengewachsen.“ Das ist auch heute noch spürbar. 500 der 750 Bürger von Merode sind Mitglied der Dorfgemeinschaft, etwa genau so viele Mitglieder hat auch der Förderverein des Schlosses. Prinz Albert-Henri: „Eine funktionierende Dorfgemeinschaft ist gerade auch in Zeiten einer immer stärker alternden Gesellschaft wichtig. Einander Helfen, seine Wurzeln nicht vergessen, dass kann für einen Ort sehr viel Halt bedeuten.“

Im Jubiläumsjahr hat die Dorfgemeinschaft Meroder Fahnen, wie es sie schon im 12. Jahrhundert gegeben hat, mit vier roten Balken auf goldenem Grund anfertigen lassen. In allen Ortsteilen der Herrschaft und im Schlosspark steht ein ganz besonderer Baum. Schmitz-Schunken: „Es ist die Birne von Merode, die um das Jahr 1800 dem damaligen Grafen von Merode gewidmet wurde.“

Überhaupt, erklärt Schmitz-Schunken, sei der Zusammenhalt zwischen allen sieben Orten der Herrschaft sehr gut. Für die Zukunft wünschen sich Philipp Schmitz-Schunken und Albert Trostorf ein paar Einwohner mehr und ein Dorfgemeinschaftshaus. Ziele, die auch die Dorfkonferenz so formuliert hat. Philipp Schmitz-Schunken: „Mehr Einwohner deshalb, weil es dann gelingen kann, das soziale Leben im Ort zu stärken. Aber nicht zu viele. Denn das, was Merode auch ausmacht, ist die Tatsache, dass hier jeder jeden kennt.“

Nach dem Jubiläumsfest am 11. April, dem offiziellen Gründungstag der Herrschaft Merode, sind weitere Aktionen zum Jubiläum geplant. Drei, die die Planungen fest im Blick haben, sind neben unzähligen engagierten Bürgern Prinz Henri-Albert de Merode, Ortsvorsteher Albert Trostorf und Philipp Schmitz-Schunken von der Dorfgemeinschaft.

Der Familientag zum 840-jährigen Jubiläum soll am Sonntag, 7. September, im Schlosspark gefeiert werden. Am gleichen Wochenende, also am Freitag, 5. und Samstag, 6. September, feiert hier die Bläservereinigung Merode ihren 40. Geburtstag. Am Samstag spielen dann die „Original Zillertaler“ im Schlosspark auf. Sonntags soll es dann ein fröhliches Fest für die ganze Familie geben, an dem sich verschiedene Ortsvereine beteiligen werden.

Dass die Menschen in der Herrschaft feiern können, stellen sie aber auch schon am kommenden Wochenende unter Beweis. Von Freitag, 9., bis Sonntag, 11. Mai, lädt die Maigesellschaft zu ihrem traditionellen Maifest ein. Einer der Höhepunkte ist ohne Zweifel der Festzug am Sonntag um 14.30 Uhr. Eintrittskarten zum Königsball am Samstag gibt es an der Abendkasse zum Preis von sieben Euro.

Töpfermeister Tünn

Ganz ehrlich, Freunde, das konnte doch nicht gut gehen, oder? Na ja, das mit dem Frühlingsfest von der Interessenvertretung “Pro Langerwehe”. Als ich am Sonntagmittag im Gewerbegebiet in Jüngersdorf ankam, war da absolut tote Hose. Eigentlich noch viel toter als tot. Mausetot. Aber echt jetzt. Okay, es hatte gerade angefangen zu regnen. Aber auch am späteren Nachmittag ist es, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken, ziemlich sehr ruhig geblieben. Und das, obwohl Heinz Herten und Herbert Hilden von der IV “Pro Langerwehe” ein wirklich ansprechendes Musikprogramm organisiert hatten. Und auch die 45 Betriebe sich tolle Aktionen für ihre Kunden haben einfallen lassen.

Beim Gewerbefest war nicht wirklich viel los.

Aber vielleicht sind sechs verkaufsoffene Sonntag auf einmal vielleicht auch wirklich ein bisschen zu viel. Denn außer in Langerwehe hatten ja auch noch die Geschäfte in Kreuzau, Nideggen, Düren, Eschweiler und Aachen am Sonntag geöffnet. Und so viel kann doch wirklich kein Mensch auf einmal einkaufen, oder? Also, Freunde, ich bin echt der Meinung, dass da unbedingt eine bessere Absprache her muss. Okay, als Heinz Herten und seine IV-Pro-Mitstreiter schon lm vergangenen Oktober den Termin für das Frühlingsfest im Gewerbegebiet festgelegt haben, gab es am ersten Aprilwochenende 2011 noch keine weitere Veranstaltung in der Umgebung. Aber die sind halt später da zu gekommen. Deswegen ist es gut, dass zumindest der Dürener City-Manager Wilhelm Streb, Maria Valter von der “Kreuzauer Interessengemeinschaft” und Heinz Herten von der IV “Pro Langerwehe” signalisiert haben, dass sie demnächst über ihre Termine miteinander reden wollen. Aber bitte so, dass eine größere Stadt wie Düren die kleineren Kommunen bei der Terminvergabe nicht übervorteilt. Und so, dass jeder mal an einem Wochenende am Monatsanfang dran kommt. Weil dann, so Herten, nämlich der Kaufwille der Menschen am größten sei. Hoffen wir einfach, dass die Terminkoordination im nächsten Jahr besser klappt. Weil nämlich alle davon profitieren würden: Kunden und Händler!

In diesem Sinne: Tschöööö zusammen!!


Die Löschgruppe Heistern der Freiwilligen Feuerwehr feierte jetzt das 40-jährige Bestehen ihrer Jugendfeuerwehr. Die intensive Vorbereitungszeit auf dieses Fest zahlte sich aus, die Feier war ein voller Erfolg.

Das Gerätehaus und der Vorplatz waren wunderbar geschmückt und lockten zahlreiche Besucher an. Schon am Samstagnachmittag konnten Interessierte ihr Fahrrad von der Polizei codieren lassen. Besonders einige Kinder machten davon Gebrauch. Um 16.00 Uhr begann das eigentliche Fest mit dem Fassanstich und anschließend mit einer Alarmübung der gesamten Jugendfeuerwehr der Gemeinde Langerwehe, die aus Anlass des Jubiläums ihre sonst später stattfindende Jahresabschlussübung vorzog. Bei einem simulierten Löschangriff auf die Alte Schule in Heistern wurden unter anderem mit 15 C-Rohren insgesamt 1500 l Wasser pro Minute gefördert. Bei den hochsommerlichen Temperaturen nutzten viele Jugendfeuerwehrleute den Löschangriff als willkommene Abkühlung. Gemeindejugendwartin Iris Lövenich zeigte sich mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden. Zur Belohnung erhielten die Jugendlichen Würstchen vom Grill und kühle Getränke.  Der gemütliche Teil des Abends klang  erst nach Mitternacht aus, als ein kräftiges Gewitter die letzen Besucher vertrieb.

Der Sonntag begann mit einem kleinen Festkommers. Löschgruppenleiter Heinz Willi Dohmen sprach ein paar Grußworte und machte klar, dass in der Jugend die Zukunft der Feuerwehren steckt und man weiterhin Wege finden müsse, Jugendliche für diese gemeinnützige Aufgabe zu gewinnen. Auch Jugendwart Sven Dohmen lobte in seiner Rede die Arbeit der Jugendlichen und bedankte sich für die Unterstützung der Jugendfeuerwehrarbeit. Anschließend übergab er Hauptbrandmeister Kunibert  Dohmen ein Erinnerungsbild, da er unter den Aktiven als einziger gleichzeitig zu den Gründungsmitgliedern der Jugendfeuerwehr zählt. Gemeindejugendwartin Iris Lövenich zog noch einmal Bilanz zu der Übung vom Vortag und gratulierte der Jugendfeuerwehr in Namen aller Jugendfeuerwehren der Gemeinde. Nach weiteren Grußworten der geladenen Gäste begann der musikalische Frühschoppen mit den „Bovenberger Blasmusikanten“. Auf dem Dorfplatz konnten sich die Besucher bei einer Leistungsschau das Löschfahrzeug, ein Gerätewagen Gefahrgut und natürlich den zuletzt neu eingeweihten Mannschaftstransportwagen der Löschgruppe Heistern zeigen lassen. Großes Interesse fand auch ein Löschtrainer aus Eschweiler, mit dem man den Umgang mit Feuerlöschern üben kann. Zahlreiche Jugendliche und Erwachsene probierten ihre Löschkünste an dem Gerät aus. Auch die Bilderschau von Aktivitäten der Jugendfeuerwehr sorgte für manche, zum Teil lustige Erinnerung an die Vergangenheit. Zwischendurch überraschte die Dudelsackgruppe Hochland Heistern die Anwesenden mit einem gelungenen Ständchen. Erwähnenswert ist noch die Unterhaltung der kleinen Gäste an beiden Tagen durch „Radio Pinguin“. Das Programm des Künstlers mit seiner Begleiterin begeisterte auch die Erwachsenen.