Verfasste Beiträge ‘Josef Wirtz’

Peter Münstermann, SPD

Josef Wirtz, CDU

Peter Münstermann (SPD) aus Schlich schafft den Einzug in den Düsseldorfer Landtag. Mit 39,91 zu 38,66 Prozent (etwa 700 Stimmen mehr) gewinnt er den Wahlkreis I direkt gegen CDU-Mann Josef Wirtz aus Inden. Jörg Benter von den Grünen gewinnt 6,62 Prozent der Erststimmen, Ingola Schmitz holt 3,63 Prozent, Siegfried Faust von der Linkspartei 2,05 Prozent und Pirat Peter Hackenbroich 9,13 Prozent. Damit wird die Töpfergemeinde im Landtag jetzt gleich von drei Abgeordneten vertreten: Neben Peter Münstermann (SPD) schaffen Ingola Schmitz (FDP) und Josef Wirtz den Einzug ins Düsseldorfer Parlament über die jeweiligen Landeslisten ihrer Partei.

Ingola Schmitz, FDP

Hier nun das Gesamtergebnis der Landtagswahl 2012 aus Sicht der Töpfergemeinde:
Wahlberechtigte 10 878, Wähler 7263, Wahlbeteiligung 66,77 % (Wahl 2010: 65,8 %)

In Prozent:
CDU 34,9 % / 28,7 % (37,82 %)
SPD 43,4 % / 38,4 % (33,77 %)
Grüne 7,8 % / 10,1 % (9,79 %)
FDP 3,1 % / 6,9 % (7,12 %)
Linke 2,1 % / 2,0 % (4,90 %)
Piraten 8,7 % / 8,9 % (1,68 %)

In absoluten Zahlen:
CDU       2473/2040 (2847/2663)
SPD       3080/2728 (2720/ 2378
Grüne    552/717 (617/689)
FDP        218/491 (330/501)
Linke      148/145 (335/345)
Piraten   619/634

Die Wahlkreise im Einzelnen:
1.0 Töpfereimuseum: CDU 124/107 (151/140), SPD 207/181 (219/196), Grüne 42/56 (34/35), FDP 17/28 (24/27), Linke 12/9 (25/29), Piraten 47/45.

2.0 Pfarrjugendheim: CDU 126/103 (159/145), SPD 171/140 (156/143), Grüne 43/71 (40/46), FDP 10/27 (18/27), Linke 7/4 (11/12), Piraten 38/31.

3.0 Kulturhalle: CDU 109/95 (118/112), SPD 202/169 (188/170), Grüne 35/52 (44/47), FDP 12/17 (12/20), Linke 10/8 (30/31), Piraten 45/50.

4.0 Wehebachschule  1: CDU 115/86 (107/108), SPD 105/84 (121/93), Grüne 13/25 (23/40), FDP 6/23 (13/18), Linke 7/5 (20/20), Piraten 31/32.

5.0 Wehebachschule  2: CDU 149/108 (165/147), SPD 156/138 (145/124), Grüne 44/59 (60/62), FDP 14/42 (19/32), Linke 10/7 (20/22), Piraten 55/54.

6.0 Feuerwehrgerätehaus Jüngersdorf: CDU 179/161 (198/190), SPD 294/258 (246/236), Grüne 48/69 (56/59), FDP 38/59 (35/35), Linke 7/7 (14/11), Piraten 38/41.

7.0 Pfarrsaal Wenau: CDU 135/81 (135/107), SPD 147/135 (129/116), Grüne 30/37 (33/37), FDP 9/47 (19/38), Linke 7/9 (20/23), Piraten 31/25.

8.0 Alte Schule Heistern: CDU 134/113 (173/168), SPD 174/154 (163/141), Grüne 20/36 (22/35), FDP 12/28 (14/23), Linke 8/15 (22/20), Piraten 40/35.

9.0 Martinusschule – Raum 1: CDU 102/99 (150/143), SPD 150/119 (124/100), Grüne 27/31 (16/23), FDP 7/19 (4/14), Linke 7/8 (9/11), Piraten 15/19.

10.0 Martinusschule – Raum 2: CDU 132/114 (173/165), SPD 180/154 (149/124), Grüne 38/45 (32/40), FDP 8/15 (14/20), Linke 8/6 (15/15), Piraten 34/46.

11.0 Martinusschule – Raum 3: CDU 200/164 (223/203), SPD 185/152 (194/168), Grüne 27/46 (33/38), FDP 12/33 (21/40), Linke 9/10 (25/29), Piraten 35/36.

12.1 Pfarrheim Schlich: CDU 66/61 (69/71), SPD 92/73 (76/56), Grüne 6/15 (6/12), FDP 7/6 (7/11), Linke 3/5 (5/7), Piraten 8/13.

12.2 Feuerwehrgerätehaus Obergeich: CDU 117/103 (135/127), SPD 92/77 (63/48), Grüne 16/19 (15/17), FDP 1/10 (8/18), Linke 11/8 (25/15), Piraten 19/29.

13.0 Feuerwehrgerätehaus Luchem: CDU 114/85 (130/115), SPD 145/131 (109/94), Grüne 17/12 (18/19), FDP 10/27 (13/20, Linke 3/8 (12/10), Piraten 29/32.

Briefwahl: CDU 671/560 (761/722), SPD 780/763 (639/569), Grüne 146/144 (185/179), FDP 55/110 (109/158), Linke 39/37 (92/90), Piraten 154/146.

Josef Wirtz, CDU

Name: Josef Wirtz
Geburtsdatum: 11.4.1950
Geburtsort: Schophoven
Wohnort: 52459 Inden-Schophoven
Familie: Verheiratet,  zwei erwachsene Kinder
Beruf: Landwirtschaftsmeister
Hobbys: Gartenarbeit, ein gutes Buch oder ein spannendes Fußballspiel

Kaffee oder Tee? Kaffee
Leberwurstbrot oder Pflaumentorte? Leberwurstbrot
Waldspaziergang oder Stadtbummel? Waldspaziergang
Berge oder Meer? Berge
Mozart oder Beatles? Beatles
Brief oder Mail? Brief
Analog oder Digital? Digital
Buch oder Film? Buch
Wasser oder Wein? Ein Glas Rotwein
Langschläfer oder Frühaufsteher? Frühaufsteher

Bitte vervollständigen Sie folgende Sätze:
Ich mache Politik, weil ich als heimatverbundener Mensch für unseren Kreis Düren die bestmöglichen Entwicklungschancen nutzen möchte.
Ich bin in meiner Partei, weil in der CDU meine Werte vertreten werden.
Ich kandidiere für den Landtag, um für die Menschen vor Ort und auf Landesebene das Beste zu erreichen.
Die drängendsten Probleme der Gemeinde Langerwehe, für die ich mich einsetzen möchte, sind die Ortsumgehung Langerwehe-Luchem, der Erhalt und die Weiterentwicklung des Schulstandorts Langerwehe, die Reform des Gemeindefinanzierungsgesetzes zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung sowie langfristig die Gestaltung der Energiewende mit ihren Auswirkungen auf die vom Tagebau geprägte Region.

Langerwehe hat die Wahl.

Heute in einer Woche haben Sie, liebe Leser von toepfergemeinde.de, die Wahl! In Nordrhein-Westfalen wird ein neuer Landtag gewählt. Damit wir hier im Heimatblog alle Kandidaten des Wahlkreises “Düren I”, in dem auch Langerwehe liegt, vorstellen können, haben wir Jörg Benter (Bündnis 90/Die Grünen), Siegfried Faust (Die Linke), Peter Hackenbroich (Piratenpartei), Peter Münstermann (SPD), Ingola Schmitz (FDP) und Josef Wirtz (CDU) am Montag, 16. April eine E-mail geschrieben und die sechs Landtagskandidaten gebeten verschiedene Fragen zu beantworten.
Damit sich keiner der Kandidaten benachteiligt fühlt, werden wir heute, also genau eine Woche vor der Wahl, die Antworten der fünf Kandidaten, die wir haben, so wie sie bei uns in der Redaktion von toepfergemeinde.de eingegangen sind, veröffentlichen. Und zwar kurz hintereinander, in alphabetischer Reihenfolge. Von B wie Benter bis W wie Wirtz.
Ihnen, liebe Leser, viel Spaß beim Kandidaten-Check! Und nicht vergessen: Unbedingt zur Wahl gehen am 13. Mai!

Die Gesamtschule Langerwehe ist jetzt ganz offiziell Europaschule.

„Der Titel Europaschule ist viel mehr als nur ein Name. Er ist Programm und Verpflichtung zugleich.“ Heinz Moll, Leiter der Gesamtschule Langerwehe, strahlt über das ganze Gesicht, als er diesen Satz sagt. Viele Menschen, Schüler, Ehemalige, Eltern, Lehrer sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben sich im Forum der Langerweher Gesamtschule versammelt, um gemeinsam zu feiern. Gefeiert wird die offizielle Europazertifizierung der Schule.

Schulleiter Heinz Moll

Um Europaschule zu werden, musste die Wehter Gesamtschule viele Voraussetzungen erfüllen:  Viele verschiedene Schüleraustausche sind ebenso vorgeschrieben, wie bilinguale Unterrichtseinheiten, die es an der Langerweher Schule in Englisch, Französisch und Russisch gibt.  Europäische Unterrichtsinhalte müssen in allen Fächern und allen Jahrgangsstufen einkehren.  Heinz Moll: „Es geht um Sprache, Kultur und Kommunikation. Europaschule zu sein bedeutet, nationalistische Tendenzen zu überwinden, das Gemeinschaftsgefühl in Europa zu stärken. Das ist die Basis für Wohlergehen, Frieden und Freiheit.“  Besonders bedankte Moll sich bei seiner Kollegin Susanne Nehls-Bhayani, die sich unermüdlich für die Etablierung der Europaschule in Langerwehe eingesetzt habe.

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbildungsministerium Thomas Rachel gratulierte der „Familie“ der Europaschule in Langerwehe, genau wie übrigens Bürgermeister Heinrich Göbbels, Landtagsabgeordneter Josef Wirtz und Schulpflegschaftsvorsitzender Dr. Karl Wolter. Rachel betonte, dass gerade die Region Euregio-Maas-Rhein, zu der Langerwehe ja auch noch gehören würde, vom Europagedanken geprägt sei. „Das ist ein Lebensgefühl. Wenn Sie hier an dieser Schule Ihren Abschluss gemacht haben“, so Rachel in Richtung Schüler, „haben Sie schon die gemeinsamen kulturellen Wurzeln in Europa entdeckt. Und die Zusammenarbeit mit Menschen anderer Länder ist für Sie längst selbstverständlich.“

Großes Lob gab es für die Langerweher Europaschule auch von Joachim Keferstein, Ministerialrat im nordrhein-westfälischen Schulministerium und zuständig für die Europaschulen im Land. „Europaschulen sollen auf das Leben in Europa vorbereiten. Weil sie mehr Wissen über Europa vermitteln, die Schüler mehr Sprachen lernen und sich deswegen besser verständigen können und auch mehr persönliche Kontakte gewinnen.“  Landesweit, so Keferstein weiter,  gebe es mittlerweile schon 126 Europaschulen. Von den 104 Schulen im Kreis Düren seien allerding nur vier als Europschule zertifiziert. „Das kann noch besser werden“, so Joachim Keferstein. „Ich berate alle Schulen gerne, besonders auch die Grundschulen.“

Klar, dass auch die Schüler der Langerweher Europaschule bei der über zwei Stunden dauernden Feierstunde ganz maßgeblich mit von der Partie waren. Und  bewiesen, dass der Europagedanke an ihrer Schule wirklich schon jetzt tief verwurzelt ist. Die Schulband „Pencilcase begeisterte mit Rocksongs , der Schulchor sang in Englisch und Französisch, die Oberstufenband hatte sich ebenfalls amerikanische Titel ausgesucht, und bei der Zauber-AG wurde mehr als einmal plötzlich die Europafahne buchstäblich aus dem Hut gezaubert. Moderiert wurde der Abend übrigens von den beiden Schülersprechern Jessica Reinartz und Marvin Wirtz (beide Jahrgangsstufe 11). Und dass die jungen Leute sich wirklich mit „ihrer“ Europaschule identifizieren, wurde auch deutlich, weil viele schon die neuen Schul-T-Shirts anhatten: Dunkelblau mit Schriftzug: Europaschule!

Viele Bilder von der tollen Feier im Forum der Europschule gibt es übrigens hier! Ein Klick genügt.