Verfasste Beiträge ‘Jochen Warmbrunn’

Mitglieder des Eifelvereins wanderten rund um den Rursee.

Mitglieder des Eifelvereins wanderten rund um den Rursee.

Rund um den Rursee sind einige Wanderfreunde der OG Schlich des Eifelvereins  jetzt gewandert. Hier ein kleiner Bericht von Jochen Warmbrunn: “Nach kurzer Anfahrt mit dem Pkw bis zur Staumauer in Schwammenauel schulterten wir den Rucksack mit dem Nötigsten für zwei Tage und zogen los auf der südlichen Seite des Rursees. Der abwechslungsreiche Weg führte uns vorwiegend durch Wald, bis wir schließlich Rurberg erreichten. Nach kurzer Rast und Besichtigung des „Eifeltores“ ging es dann in nördlicher Richtung bis Woffelsbach. Hier war eine Übernachtung im „Kleinen Seehof“ vorgesehen, welches einen herrlichen Ausblick auf den See mit seinen zahlreichen Segeljachten geboten hat. Am 2. Tag wurde nach einem stärkenden Frühstück die nächste Etappe „unter die Schuhsohlen“ genommen. Auf dieser Strecke wanderten wir teilweise unmittelbar am See und konnten dessen vielfältige Ansichten mit dem Treiben der Boote auf dem Wasser genießen. Der Wettergott meinte es an beiden Tagen gut mit uns. Eine Tauchergruppe beobachteten wir bei ihrem Hobby. Nach Erreichen der Talsperre Schwammenauel besichtigten wir noch das neue Landal Resort „Eifeler Tor“ (Komfort-Ferienpark) und stärkten uns im dortigen Brauhaus Für diese zwei schönen Wandertage um den Rursee bedankten wir uns ganz herzlich bei den beiden Wanderführern Renate und Hermann Rosenzweig, die uns die Schönheit des nahe gelegenen Erholungsgebietes zeigten.”

Eifelfreunde aus Schlich waren zu Gast im Odenwald.

“Wandern auf den Spuren der Nibelungen” stand für 35 Wanderfreunde der Ortsgruppe Schlich des Eifelvereins Anfang September auf dem Programm. Jochen Warmbrunn hat toepfergemeinde.de seinen Reisebericht zugeschickt, den wir gerne veröffentlichhen: ”Im Hotel „Ferienglück“ in Grasellenbach im Odenwald haben wir unter der bewährten Führung von Inge und  Matthias Heck eine gemütliche Herberge gefunden, in welcher wir uns richtig wohl fühlten und von Jutta, unserer Bedienung, köstlich versorgt wurden.

Nach einem ersten Spaziergang durch Grasellenbach waren für die nächsten Tage verschiedene Wanderungen durch den Odenwald vorgegeben. Bevor wir uns jedoch auf den Weg machten, sprach Inge H. jeden Morgen das Wort des Tages, welches durch ein Lied auf der Mundharmonika von Leo und Jochen abgerundet wurde. Über herrliche Wiesen- und Waldwege führte uns der Weg am Hildegeresbrunnen vorbei aufwärts zur Walburgiskapelle mit herrlicher Aussicht auf den Odenwald.

Am folgenden Tag war Kultur angesagt und so fuhren wir nach Michelstadt, erlebten den Ort bei einer kurzen Stadtführung mit dem sehenswerten, mittelalterlichen Rathaus, bevor wir in das ca. 3 km entfernte Erbach wanderten, wo wir Zeit hatten, uns das gut erhaltene Schloß und den Lustgarten anzusehen.

Die folgenden zwei Wandertage führten uns einmal zum „Siegfriedbrunnen“, an dem der Sage nach der heimtückische Mord an dem Drachentöter Siegfried stattgefunden haben soll und zum andern wanderten wir an Hammelbach vorbei zum Schardhof, an dem wir eine Mittagsrast einlegten, bis wir am späten Nachmittag wieder unseren Ausgangspunkt erreichten.

Ein besonderes Erlebnis war am nächsten Tag die Fahrt nach Heidelberg mit einer sehr informativen Führung durch die historische Altstadt, in welcher zahlreiche Touristen die vielen Sehenswürdigkeiten bestaunten. Mit einem Schiff der „Weißen Flotte Heidelberg“ fuhren wir später an der malerischen Stadtkulisse mit dem bekannten Schloß vorbei flußaufwärts bis nach Neckarsteinach, der „Vier-Burgen-Stadt“. Dort erwartete uns der Bus, der uns wieder zum Hotel zurück brachte.

Nach einer kurzen Wanderung um den „Dachsberg“ bei Hiltersklingen und an einer alten Köhlerhütte vorbei, ließen wir die Wanderwoche mit einem abendlichen Besuch in einer von Laien gespielten Komödie „Kurklinik Waldfrieden“ ausklingen.

Die Rückfahrt am letzten Tag wurde schließlich noch mit einer Führung „Auf den Spuren der Nibelungen“ in Worms mit dem Kaiserdom unterbrochen, bevor wir dann nachmittags wieder unsere Heimat erreichten.

Auf allen Wanderungen wie auch an den geselligen Abenden erfreuten uns unsere beiden Musikanten Leo und Jochen mit ihrem Spiel auf der Mundharmonika, um die Erlebnisse und vorgetragenen Gedichte abzurunden und zu verschönern.

Ein besonderer Dank gilt unseren Wanderführern, Inge und Matthias Heck für ihre hervorragend gestaltete Wanderwoche, was durch den Wettergott an allen Tagen mit herrlichem Sonnenschein belohnt wurde.

Der Schlicher Kirchenchor auf großer Fahrt!

Wieder einmal ging der Kirchenchor „St. Martinus – Cäcilia“ auf große Fahrt, und zwar diesmal in den Norden. Jochen Warmbrunn berichtet auf toepfergemeinde.de über die Reise: “Das Weserbergland war als Ziel ausgesucht, mit Ausflügen nach Bremen und dem Steinhuder Meer. Der Planungsstab um den Vorsitzenden, Peter Weber, hatte wieder ganze Arbeit geleistet und die Fahrt vorbereitet. So trafen sich 39 aktive und inaktive Chormitglieder  und fuhren mit dem Bus  zum ersten Etappenziel Paderborn, wo wir nach dem gemeinsamen Mittagessen eine Führung im Dom und der Kaiserpfalz erlebten. In der Domkapelle durften wir mit dem, unter Leitung von Frau Czierplikowski vom Chor gesungenen „Vater unser“ die herrliche Akkustik des Raumes genießen. Der Nachmittag stand uns anschließend noch zur freien Verfügung, bevor wir dann unser Ziel, den „Baumanns`s Hof“ in Kirchdorf erreichten. Hier fanden wir eine hervorragende Herberge für die nächsten Tage.

Für den zweiten Tag war eine Fahrt nach Bremen, den Ort der berühmten vier Stadtmusikanten,  angesagt. Noch auf der Hinfahrt hatte Berti Schoenen uns die Geschichte von „Esel, Hund, Katz` und Hahn“ in Erinnerung gebracht, so dass wir bei der folgenden Stadtführung bestens im Bilde waren. Im Verlauf dieser Führung wurden wir u. a. durch die bekannte „Böttchergasse“ mit ihren Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Goldene Bild oder das Glockenspiel, geführt und erfuhren dabei einiges über ihre Geschichte. Auf der Rückfahrt von Bremen erhielten wir Gelegenheit zur Teilnahme an einem Gottesdienst in Sulingen. Den gemütlichen Abend gestalteten die aktiven Sänger/-innen mit einer Darbietung der „lustigen Forelle“ in mehreren Variationen.

Als weiterer Höhepunkt war am dritten Tag eine Fahrt zum „Steinhuder Meer“, dem größten Gewässer Norddeutschlands, eingeplant. Hier erwartete uns nicht nur ein größerer See, vielmehr fuhren wir, auf zwei Segelboote verteilt, zur Inselfestung Wilhelmstein, wo wir einiges aus deren abwechslungsreichen Geschichte erfuhren. Nach der Rückfahrt bot sich noch die Gelegenheit, den musikalischen Darbietungen des Shanty-Chores aus Wunstorf zu lauschen, der natürlich bekannte Seemannslieder zum Besten gab. Den Abend rundete ein fürstliches Galabuffet in der wunderbar eingedeckten Festscheune des Baumanns Hofes ab. Dazu spielte „Heiko`s Mucke-Band“ zum Tanz, was von den Gästen ausgiebig genutzt wurde. 

Alles Schöne nimmt einmal ein Ende und so mussten wir heute Abschied vom Weserbergland nehmen. Allerdings stand unterwegs noch eine zweistündige Tour mit einer Moorbahn im Programm. Fast im Schritttempo fuhren wir durch das „Uchter Moor“ und erhielten einen ausführlichen Einblick in dieses Gebiet, in dem uns der Torfabbau in früheren Jahren demonstriert wurde. Eine einzigartige und vielfältige Moorlandschaft begleitete uns auf diesem Weg. Auch heute wird hier noch Blumenerde hergestellt. Ein Besuch im  -an der Weser gelegenen-  Minden mit einer Themenführung durch die Altstadt rundete unseren Ausflug ins Weserbergland schließlich ab. Die Rückfahrt wurde durch Gesänge mit Mundharmonikabegleitung verkürzt. Edi Floßdorf bedankte sich im Namen aller Mitfahrenden beim gesamten Organisationsteam für diese wiederum rundherum gelungene Durchführung dieser Reise, welche sicherlich in schöner Erinnerung bleiben wird.”