Verfasste Beiträge ‘Jochen Bauer’

Blicken mit Zuversicht in die Zukunft: Natalie Colling, Sandra Ahrendt-Ilsemann, Bürgermeister Heinrich Göbbels und Vereinsvorsitzender Jochen Bauer (von links).

„Das Wichtigste an diesem Haus ist für mich eigentlich, dass damit die Zeit der ewigen Provisorien endlich vorbei war.“ Sandra Ahrendt-Ilsemann gehört seit 20 Jahren zum Verein „Jugend in Langerwehe“ (JiL) und arbeitet mit den Kindern und Jugendlichen als Diplom-Sozialarbeiterin. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Natalie Colling, Vereinsvorsitzendem Jochen Bauer, Bürgermeister Heinrich Göbbels und vielen Freunden und Förderern des engagierten Vereins feierte man jetzt jetzt den zehnten Geburtstag des JiL-Hauses am Pochmühlenweg. Als der Verein „Jugend in Langerwehe“ vor 23 Jahren gegründet wurde, hatten die jungen Leute zunächst ihre Heimat in der alten Lederfabrik, es gab einen Bus, Bauwagen und eine Zeit lang sogar Container. „Ein wirkliches Zuhause“, sagt Sandra Ahrendt-Ilsemann, „haben wir erst, seitdem wir dieses Haus am Pochmühlenweg haben.“ 
Rund 280 000 Euro hat das schmucke Domizil am Pochmühlenweg gekostet, die Jugendlichen haben 230 Quadratmeter Platz. Es gibt einen Discoraum mit offener Theke und Küche, ein kleines Kino, in dem regelmäßig die Streifen der Arbeitsgemeinschaft „Film der Jugend“ gezeigt werden und ein kleines Bistro. Sandra Ahrendt-Ilsemann: „Wenn wir keine besondere Veranstaltung haben, kommen in der Regel täglich zwischen 20 und 30 Jugendliche zu uns.“ 
Sandra Ahrendt-Ilsemann und Natalie Colling bieten regelmäßig eine Jungen- und eine Mädchengruppe an, Gesamtschüler verbringen ihre Freizeit bei der JiL genauso gerne wir Gymnasiasten. 
Das Jugendhaus ist jeden Tag geöffnet, und zwar montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 15 bis 20.30 Uhr, sowie mittwochs von 16 bis 20.30 Uhr. bei den offenen Kinder- und Jugendtreffs können die Jungen und Mädchen Kicker oder Billard spielen, gesellschaftsspiele machen oder ins Internetcafé gehen. Regelmäßig werden zudem Koch- und Bastelangebote gemacht. Derzeit hat der Verein „Jugend in Langerwehe“ rund 100 Mitglieder. Vereinschef Jochen Bauer und seine Mitstreiter freuen sich über jedes neue Mitglied, der Jahresbeitrag kostet 20 Euro. 
„Es lohnt sich wirklich, hier mitzumachen“, sagt Sandra Ahrendt-Ilsemann. „Und dieses Haus am Pochmühlenweg ist wirklich die beste Basis, die wir für die nächsten hundert Jahre ‚JiL‘ haben können.“

So viele Bücher...gibt es auch in der Gemeindebücherei Langerwehe.

Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages liest Jochen Bauer am heutigen Freitag, 16. November, um 16 Uhr „Spannende Geschichten für Kinder ab vier“ vor. Der Vorlesenachmittag findet in der Langerweher Gemeindebücherei an der Gesamtschule statt.

Tolle Ferien gab es mit dem Verein "Jugend in Langerwehe".

Auch in diesem Jahr gab es mit dem Verein “Jugend in Langerwehe” wieder tolle Ferienspiele. Sandra Ahrendt-Ilsemann, Sozialarbeiterin bei der JiL hat der Redaktion ganz viele Fotos von den Ferienspielen geschickt und einen kleinen Bericht. Beides veröffnetlichen wir gerne. Und wer sich von den Bildern das ein oder andere herunterladen möchte – nur zu! Viel Spaß bei den Erinnerungn an tolle Sommerferien. Und noch was: Bis zu den Herbstferien ist es gar nicht mehr weit!
Aber jetzt Sandra Ahrendt-Ilsemanns Bericht: “Vom  6. bis 18. August starteten  wieder unsere örtlichen Ferienspiele  für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. 78 Kinder und Jugendliche (insgesamt 250 Teilnehmer bei 16 Aktionen) haben sich an den zahlreichen alterspezifischen Aktionen beteiligt. Auf dem Programm standen dieses Jahr eine Radtour zum Indemann, ein Schachworkshop, ein Tanzworkshop, eine Stadionbesichtigung des Borussia-Park Mönchengladbach, ein Besuch im Töpfereimuseum, ein Jungentag, ein Ausflug zum Aqua Zoo Düsseldorf, eine Specksteinaktion, eine Nähaktion, eine Naturaktion im Jüngersdorfer Wald, eine Fußballaktion  in der Soccerhalle, ein Mädchentag, eine Kletteraktion im Kletterwald Aachen, ein Ausflug zum Wasser-Info-Zentrum in Heimbach, eine Nachtwanderung für Jugendliche und eine  Weltraum-Übernachtung im JiL-Haus. 

An dieser Stelle ein ganz dickes Dankeschön an unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie die Betreuer und Betreuerinnen  für ihren unermüdlichen Einsatz: Heike und Sarah Partell, Jochen Bauer, Barbara und Chris Klaßen, René Liepertz, Tom Mirbach, Gia Lausberg, Patrick Lemke, Andreas Schneider, Patrick Esser, Katharina Lavid, Evelyn Hardt, Pierre Filusch, Angela Wirth, Fabian Schönhoff, Ulrike Weidner, Yannick Weidner, Britta Dohmen, Mila Jevtic, Vannessa Wascher und Marius Görke. Durch diese tatkräftige Unterstützung wurden die diesjährigen Ferienspiele zu einem ganz besonderen Ferienerlebnis.”

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Und hier sind jetzt die vielen Fotos! Einklick genügt:

https://plus.google.com/photos/106165990478807004987/albums/5791310535362179873?authkey=CP2slK_jzL3EkAE

1200 Euro für drei Langerweher Jugendeinrichtungen wurden jetzt von den Mitgliedern der IV "Pro Langerwehe" gespendet.

Gute Nachricht die zweite! Nachdem toepfergemeinde.de gestern an dieser Stelle über die vorbildliche Aktion von Peter Borsdorff berichtet hat, der dem Schlicher Kindergarten 500 Euro gespendet hat, geht es heute um eine Benefizaktion der Interessenvertretung „Pro Langerwehe“.

„Wir wissen natürlich, dass das nur ein relativ kleiner Geldbetrag ist, den wir heute hier spenden können, aber es ist uns auch ein Anliegen, Ihre wichtige Arbeit ideell zu unterstützen,“ so IV-Pro-Vorsitzender Heinz Herten bei der Spendenübergabe im Haus der „Jugend im Wenauer Land“ in Heistern.  Bereits zum zweiten Mal hatte die Interessenvertretung (IV) der Langerweher Einzelhändler, Freiberufler und Geschäftsleute „Pro Langerwehe  in der Adventszeit für einige Wochen Sammelbüchsen überall in den Geschäften der Töpfergemeinde verteilt. 1200 Euro haben die Kundinnen und Kunden gespendet, das Geld kommt drei Jugendorganisationen aus Langerwehe zugute. Jeweils 400 Euro gehen an die „Jugend in Langerwehe“ (JiL), den Verein „Jugend im Wenauer Land“ (JuWel) und den Arbeitskreis „Jugend in Schlich, Merode, D’horn“.  Bei der ersten Weihnachtsaktion war der Erlös der Sammlung den fünf Wehter Kindergärten gespendet worden.
Heinz Herten, Vorsitzender der IV „Pro Langerwehe“: „Wir wissen, dass ohne unglaublich viel Ehrenamtliches diese Jugendarbeit nicht möglich ist. Und deswegen sind wir froh, hier und heute ein bisschen helfen zu können.“
Ein besondere Dank gilt übrigens nicht nur den Kunden der Langerweher Geschäfte, sondern auch Gia Lausberg und Elfriede Hilden. Frau Lausberg hat die Sammeldosen nach dem Ende der Aktion wieder eingesammelt und das Geld gezählt. Elfriede Hilden hat die knapp 30 Sammelbüchsen gebastelt.

Der mit Abstand größte Spendenbetrag ist bei der Tierarztpraxis von Dr. Elke Mirbach zusammen gekommen. Die Tierfreunde haben sich als besonders spendabel erwiesen. Aber egal, wo das meiste Geld zusammen gekommen ist, die Freude bei den begünstigten Jugendorganisationen der Töpfergemeinde war natürlich riesig. Jochen Bauer, Vorsitzender der „Jugend in Langerwehe“: „Wir verwenden das Geld für Spielsachen, so dass es direkt unseren Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt.“

Im Haus der „Jugend im Wenauer Land“ finden an jedem Freitag Bastel- oder Kochnachmittage für die Kinder aus der Langerweher “Höhengemeinde” statt. Luise Morschel: „Wir werden von unserem Anteil Materialien kaufen, die wir für unsere Aktionsnachmittage brauchen.“

Der Arbeitskreis „Jugend in Schlich, Merode, D’horn“ ist gerade dabei, eine alte Pfadfinderblockhütte umzubauen und kann dafür jede Finanzspritze sehr gut gebrauchen.

Hinter dieser Türe wird gespielt, gebastelt und vor allen Dingen jede Menge gelacht.

Als wir das 18. Türchen des toepfergemeinde.de-Adventskalenders aufmachen, kommt uns ein ganz wunderbarer Duft entgegen. Ein Duft nach Nüssen, Mandelnen und Schokolade. Ein Duft nach frisch gebackenen Plätzchen. Weihnachtsplätzchen.

Wir zu Gast beim Verein “Jugend in Langerwehe” (JiL), genauer gesagt im JiL-Haus im Pochmühlenweg, wo Sozialarbeiterin Sandra Ahrendt-Ilsemann und die Jugendlichen gerade eine spontane Plätzchen-Back-Aktion in der kleinen Küche veranstalten. Und alle haben viel Spaß und sind mit Feuereifer bei der Sache.

Der Verein “Jugend in Langerwehe” ist vor 20 Jahren gegründet worden. Unter anderem auch deshalb, weil die Töpfergemeinde seinerzeit ein ziemlich großes Drogenproblem hatte. Das, so Sandra Ahrendt-Ilsemann, übrigens immer noch existiert. Die 41-Jährige gehört zu den Gründungsmitgliedern der JiL und hat schon hier gearbeitet, als sie noch mitten im Studium steckte.

Sandra Ahrendt-Ilsemann

Sie war dabei, als das neue Haus mit den großen hellen Räumen 2002 eingeweiht worden ist, eine JiL ohne Sandra Ahrendt-Ilsemann ist eigentlich nicht denkbar.

Zur JiL kommen Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 19 Jahren, manchmal sind es nur zehn Jungen und Mädchen, manchmal aber auch 70, die das Haus bevölkern. Und jetzt im Winter ist es am Pochmühlenweg eigentlich immer voll. Es gibt Mädchen- und Jungengruppen, Bastelnachmittage, Filmvorführungen und Discos. Freitags abends findet ein Musikcafé statt, das Angebot für die jungen Leute ist wirklich vielfältig. Klingt eigentlich alles ganz gut, und trotzdem haben Sandra Ahrend-Ilsemann und die Verantwortlichen des Vereins um den Vorsitzenden Jochen Bauer und seine Stellvertreterin Heike Partell derzeit ziemliche Sorgen.

Sandra Ahrendt-Ilsemann: “Wir arbeiten hier eigentlich mit zwei Sozialarbeitern, von denen jeder eine halbe Stelle hat.” Nur so ist es möglich, dass das JiL-Haus an vier Nachmittagen in der Woche für die Kinder und Jugendlichen geöffnet hat. Außer Frau Ahrendt-Ilsemann hat bislang André Ruetz bei der JiL gearbeitet, der hat aber jetzt seinen Vertrag nicht verlängert. “Er wollte sich beruflich verändern”, so Sandra Ahrendt-Ilsemann. “Und es ist sehr, sehr schwer, für ihn Erstaz zu finden.”

Bei der Jugend in Langerwehe ist immer was los.

Zumal das JiL-Team gerne wieder einen Mann für die zweite halbe Sozialarbeiterstelle hätte. “Aber es ist halt sehr schwer, einen Mann zu finden, der nur eine halbe Stelle möchte.” Grundsätzlich wünschen sich die JiL-Leute sogar eine Aufstockung der Sozialarbeiterstellen. “Anderthalb Stellen wären toll”, so Sandra Ahrendt-Ilsemann. Es sei notwendig, immer häufiger auch aufsuchende, mobile Jugendarbeit zu leisten. “Gerade im Sommer treffen sich hier am Exmouthplatz viele Jugendliche, um Alkohol zu trinken. Aber ich kann natürlich nicht raus gehen, wenn das Haus hier voller Kinder und Jugendliche ist.” Zudem sei die JiL ja für das komplette Langerweher Gemeindegebiet zuständig. “Das ist mit der einen Stelle eigentlich überhaupt nicht zu leisten.” Sandra Ahrendt-Ilsemann weiß, dass ihr Wunsch nicht sehr realistisch ist. Vor allem nicht, wenn man die desolate Haushaltslage der Töpfergemeinde bedenkt. Aber es ist ja in weniger als einer Woche Weihnachten. Und vielleicht geht der Wunsch des Vereins “Jugend in Langerwehe” ja doch in Erfüllung. Zu wünschen wäre es den Wehter Kindern und Jugendlichen. Sehr sogar.