Verfasste Beiträge ‘IV “Pro Langerwehe”’

Langerwehe ganz im Flair der 50er und 60er Jahre

Die strickenden Frauen der „Maschenbande“ sind ebenso dabei wie die Oldtimer-Freunde und örtliche Geschäftsleute. Und auch die unvergessene Marilyn Monroe und Elvis Presley, der unsterbliche US-Sänger mit der Schmalzlocke, geben am Sonntag, 7. Juli, beim Sommerfest der Interessenvertretung (IV) „Pro Langerwehe“, einem Zusammenschluss von Einzelhändlern, Geschäftsleuten und Freiberuflern, ihre Visitenkarte ab. „Es passiert permanent etwas“, umschreibt Heinz Herten, Vorsitzender der IV „Pro Langerwehe“, das Programm beim 18. Sommerfest der Langerweher Gewerbetreibenden. Und Heinz Herten und seine Mitstreiter sind auf die Vielfalt des Angebotes stolz: „Unser Sommerfest ist längst zum Ortsfest geworden“.

Zu diesem Ortsfest gehört natürlich ein Verkaufsoffener Sonntag. Von 12 bis 17 Uhr präsentieren sich die Geschäfte hinter ihren offenen Türen, während draußen mächtig die Post abgeht. Unter dem Motto „Fifties und Sixties in Langerwehe“ feiert die Mitte des vergangenen Jahrhunderts fröhliche Urständ. Die IV „Pro Langerwehe“ hat einerseits die Mitglieder zu eigenen Aktionen und Angeboten motiviert, andererseits ein Programm mit über 35 Darbietungen zusammengestellt.

Und dazu gehören eben die Doubles von Marilyn und Elvis genauso wie die mehr als 30 Oldtimer, die die „Oldtimerfreunde Langerwehe“ eingeladen haben. Die Gruppe möchte wieder Spenden für die Kinderonkologie im Aachener Klinikum sammeln.

Mit von der Partie ist auch ein echter Cadillac mit 347 Pferdestärken. Der Achtzylinder aus dem Baujahr 1969 ist 2,7 Tonnen schwer. „Für den Spritsparpreis können wir ihn nicht vorschlagen“, schmunzelt Walter Jordans von der Zukunftswerkstatt Langerwehe. Wenn das Wetter es zulässt, versprechen die Besitzer Christine und Wilfried Thelen aus Hellenthal, wird Marilyn-Double Doris Dee in dem Cabriolet über die Hauptstraße cruisen.

Die Zukunftswerkstatt ist auf dem Kirchplatz präsent. „Sozusagen als Kontrapunkt“, so Walter Jordans, „werden bei uns Klima und Energie im Mittelpunkt stehen.“ Elektroauto und Pedelec sind ebenso vor Ort wie Energiesparberater. „Wir wollen mit unseren Aktionen punkten und als Einkaufszentrum zwischen Düren und Eschweiler positionieren“, umschreibt Heinz Herten die Aktivitäten.

Wenn das Wetter mitspielt, erwarten die Veranstalter um die 10 000 Besucher. Als Parkfläche kann das Gelände an der Euregio-Bahn-Haltestelle angefahren werden, so dass für die Besucher nur ein kurzer Fußweg bis ins Ortszentrum zurückzulegen ist.

Die Marktschreier gaben alles, um ihre Waren unters Volk zu bringen.

Das Wetter hat gepasst, die Marktschreier waren gut drauf – das zehnte Frühlingsfest im Gewerbegebiet Jüngersdorf der Interessenvertretung „Pro Langerwehe“ war ein voller Erfolg. Besonders am Sonntag Nachmittag strömten die Menschen geradezu ins Gewerbegebiet, um zu sehen, was die Händler, die im Rahmen des „Hamburger Fischmarktes“ in die Töpfergemeinde gekommen waren, im Gepäck hatten. Zum ersten Mal hatten IV-Pro-Vorsitzender Heinz Herten den „Hamburger Fischmarkt“ verpflichtet, neben Räucheraalen, Würsten, Käse und Salami gab es aber auch Klamotten und Dekorationsartikel.

Die Besucher strömten zum zehnten Frühlingsfest.

„Wir sind zufrieden“, so Heinz Herten, nach einem anstrengenden, aber erfolgreichen Tag. „Unser Jubiläums-Frühlingsfest war ein voller Erfolg.“ Das sieht auch Veranstalter Thorsten May so. „Der Sonntag war für uns natürlich ein besonders guter Tag, aber wir können durchaus auch mit dem Samstag zufrieden sein. Langerwehe war für uns ein gutes Pflaster.“

Übrigens war auch Ulf Melssen am Wochenende auf dem Langerweher Fischmarkt mit seiner Kamera unterwegs. Gerne veröffentlichen wir auch eines seiner Bilder – herzlichen Dank dafür!

Die Verantwortlichen freuen sich auf das zehnte Frühlingsfest im Gewerbegebiet Jüngersdorf.

 „Es ist unser zehntes Frühlingsfest, und wir wollen zum Jubiläum wirklich etwas ganz Besonderes machen.“ Dass das auch gelingt, da ist sich Heinz Herten, Vorsitzender der Interessenvertretung „Pro Langerwehe“, ganz sicher. Die IV „Pro Langerwehe“ ist ein Zusammenschluss von Einzelhändlern, Geschäftsleuten und Freiberuflern mit mittlerweile über 170 Mitgliedern. Und organisiert neben dem Frühlingsfest im Jüngersdorfer Gewerbegebiet für Langerwehe unter anderem auch ein großes Sommerfest. Für das Frühlingsfest am Wochenende, 13. und 14. April, haben Heinz Herten und seine Mitstreiter den „Hamburger Fischmarkt“ nach Langerwehe geholt. Heinz Herten: „Es kommen über 20 Marktbeschicker nach Langerwehe ins Gewerbegebiet oder besser gesagt Marktschreier, die ihre Waren anbieten.“ Im Gepäck haben die Marktschreier unter anderem Blumen, Bananen, Würste, Käse und Nudeln, die sie auf ihre humorvolle Weise feilbieten werden. 
Darüber hinaus wird im Rahmen des „Hamburger Fischmarktes“ auch die längste Salami Deutschlands versteigert. Heinz Herten: „Diese Versteigerung erfolgt natürlich für einen guten Zweck. Wir haben uns entschieden, den Erlös aus dem Salami-Verkauf und auch den gesamten Erlös des diesjährigen Frühlingsfestes an den noch jungen Verein ‚Langerweher Tafel‘ zu spenden.“ Der hat sich im November vergangenen Jahres gegründet und seit März sorgen 40 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Langerweher Kulturhalle für eine reibungslose Lebensmittelausgabe. „Wir hoffen“, so Heinz Herten, „dass bei unserem Frühlingsfest viel Geld zusammen kommt.“ Schon jetzt hat die „Langerweher Tafel“ über 40 Kunden. 
Damit bei dem Fest, das übrigens in diesem Jahr zum ersten Mal an zwei Tagen stattfindet, auch ein bisschen norddeutsches Flair aufkommt, wird Heike Fassbinder mit ihrem Akkordeon genauso mit von der Partie sein, wie der Shanty-Chor Neuss. Dessen 25 Sänger haben es sich zur Aufgabe gemacht, Lieder zu singen, die eine Atmosphäre von Wasser, Wind und Meer in die Töpfergemeinde bringen. Das Frühlingsfest im Langerweher Gewerbegebiet ist vor zehn Jahren entstanden, um den Standort bekannter zu machen. Heute umfasst der Gewerbebereich in Langerwehe Handel, Handwerk und industrielle Fertigung, insgesamt sind hier über 45 Firmen aktiv. Heinz Herten: „Unser Gewerbegebiet ist damit voll, und wir hoffen sehr, dass in absehbarer Zeit das neue Gewerbegebiet ‚Am Steinchen‘ endlich erschlossen werden kann.“ 
Wie immer wird es im Rahmen des Frühlingsfestes auch einen verkaufsoffenen Sonntag geben. Die Geschäfte öffnen am 14. April zwischen 12 und 17 Uhr.  

Der „Hamburger Fischmarkt“ öffnet am Samstag, 13. April, um 9 Uhr seine Pforten und endet gegen 21 Uhr.  Die offizielle Eröffnung des Frühlingsfestes übernimmt der Langerweher Bürgermeister Heinrich Göbbels um 10 Uhr. Am Sonntag beginnt der Markt um 11 Uhr. Samstags findet im Rahmen des Festes ein Wettbewerb im Bierkrugstemmen statt, außerdem wird der beste Nachwuchs-Marktschreier gesucht. Diee Versteigerung der zehn Meter langen Salami zu Gunsten der Langerweher Tafel beginnt am Sonntag um 14 Uhr.  

Das Geld der Weihnachtssammlung ist verteilt.

„Teilhabe ist uns ganz besonders wichtig“, sagt Regina Schreckenberg, Vorsitzende des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Inden-Langerwehe. „Wir wollen, dass alle Kinder bei unseren Angeboten mitmachen können, auch dann, wenn sie aus schwierigen oder sozial schwachen Familien kommen.“ Umso größer ist die Freude bei Regina Schreckenberg, Heike Elsner und Renate Wesemann von der Evangelischen Gemeinde über die Spende der IV „Pro Langerwehe“, die bei der Weihnachtssammlung im vergangenen Jahr zusammen gekommen ist. „Insgesamt“, so Heinz Herten, Vorsitzender der IV „Pro Langerwehe“, „sind tausend Euro zusammen gekommen. Wie immer möchten wir das Geld Jugendlichen in unserer Gemeinde zu Gute kommen lassen.“ Regina Schreckenberg und ihre Mitstreiter von der Evangelischen Kirchengemeinde wollen mit dem Geld vor allen Dingen Kindern die Teilnahme an Ferienfahrten ermöglichen. „Die“, so die Gemeindepädagogin Renate Wesemann, „sind ja besonders teuer.“

Die zweite Hälfte der Spende bekommt das Langerweher Jugend-Rotkreuz. Sonja Henk: „Wir möchten das Geld dafür nutzen, um wieder eine neue Jugendgruppe ins Leben zu rufen. Derzeit haben wir nur drei Kinder und Jugendliche, die wirklich aktiv bei uns mitmachen.“ Das Angebot an Vereinen sei in der Töpfergemeinde eben sehr groß. „Viele wissen gar nicht“, so Sonja Henk, „dass es auch eine Jugendgruppe des Deutschen Roten Kreuzes gibt. Und das wollen wir ändern. Natürlich auch, um dem Nachwuchsproblem, das es beim Deutschen Roten Kreuz gibt, entgegenzuwirken.“

Übrigens ist das meiste Geld in der Tierarztpraxis Mirbach gesammelt worden. Und das hat nicht zuletzt daran gelegen, dass die Mitarbeiterinnen der Praxis im Advent auf ihr Trinkgeld verzichtet haben.

In der Vorweihnachtszeit haben in den Geschäften an der Langerweher Hauptstraße 133 Sammelbüchsen gestanden, die Elfriede Hilden liebevoll gestaltet hat. Gia Lausberg hat die Dosen verteilt und anschließend auch wieder eingesammelt und das Geld gezählt. Heinz Herten: „Dass wir heute unsere Spenden überreichen können, ist nur Dank der großzügigen Kunden möglich, die die Dosen fleißig gefüllt haben.“

In Merode steht ein neues historisches Straßenschild.

Auf dem Handorn in Merode fand die Historische Straßenbeschilderung Ihren Fortgang. Gemeinsam mit der Interessenvertretung “Pro Langerweh”, einem Zusammenschluss von Einzelhändlern, Geschäftsleuten und Freiberuflern,  konnte die Dorfgemeinschaft Merode ein weiteres historisches Straßenschild in Merode errichten und präsentieren. „Auf dem Handorn“ steht darauf zu lesen. Da sind sich Heinz Herten von der IV “Pro Langerwehe” und Dietmar Ulrich von der Dorfgemeinschaft Merode einig: Gemeinde und Gemeinschaft dürfen keine leeren Worte sein. Gemeinsam gestalten, mit und für die Menschen, das ist was wirklich zählt.

So fand die IV “Pro Langerweh”e nicht nur großes Interesse am Projekt der Historischen Straßen-beschilderung.  Insbesondere der Gemeinschaftssinn und die breite Unterstützung durch die   Bevölkerung  führte die  IV PRO nach Merode. Spontan wurden  die benötigten finanziellen Mittel für eine Schildeinheit bereitgestellt.

Symbolträchtig ist natürlich auch der Standort. Was hätte für die IV “Pro Langerweh”  besser in Frage kommen können,  als der Dorfplatz, „Auf dem Handorn“? Der Platz ist seit je her eine zentraler Treffpunkt und wird auch heute noch gerne genutzt. Übrigens schreibt sich der tatsächlich ohne „h“, da der Name nichts mit dem krächzenden Federvieh zu tun hat, sondern den Hanebüschen ( Hagebutten ) entlehnt ist.