Verfasste Beiträge ‘IV “Pro Langerwehe”’

Auch die Bovenberger Musikanten aus Heistern waren beim Frühlingsfest mit von der Partie.

Der Wettergott meinte es beim Frühlingsfest im Gewerbegebiet Langerwehe nur „durchwachsen gut“ mit Händlern, Schaustellern und Schaulustigen. Immer wieder trieb es die Menschen in die Verkaufshallen, Tische wurden geschleppt, rein und raus. Die Männer der „Oak City Jazzband“ aus dem belgischen Maaseik waren mehrere Male gezwungen, sich irgendwo unterzustellen, damit ihnen der Regen beim Blasen nicht in die Hälse lief. Das überaus attraktive Programm begann Punkt 11 Uhr. Von 12 bis 17 Uhr öffneten dann die Gewerbetreibenden ihre Pforten. Die beiden Gewerbegebiete in Stütgerloch und in Jüngersdorf hatten für fast jeden etwas zu bieten. Autohändler stellten ihre neuesten Modelle aus. Bekleidungsgeschäfte, Möbelhandlungen und ein Fitnesscenter stellten ihre neuesten Kreationen und Geräte aus.
Im Gewerbegebiet „Am Parir“ präsentierten sich über 20 Firmen mit circa 300 Beschäftigten. Hier ist das Handwerk zu Hause. Metall-, Holz- und Glasprodukte konnten hier begutachtet werden. Natürlich hatten auch die anliegenden Lebensmittelmärkte und die Haushaltswarengeschäfte ihre Tore weit geöffnet und freuten sich über viele Besucher.

Dass neben der Versorgung der Besucher mit Getränken und Speisen auch der Geist von einem attraktiven Unterhaltungsprogramm profitierten, dafür sorgten die Organisatoren des Frühlingsfestes von der Interessenvertretung “Pro Langerwehe”. Neben den schon erwähnten Musikern aus Belgien waren vor Ort: die „Bovenberger Musikanten“ aus Heistern und die „Blasmusikanten“ aus Stolberg-Gressenich. Derweil die Eltern die Geschäfte besuchten, konnte sich der Nachwuchs auf Hüpfburgen und sonstigem Spielgerät die Zeit vertreiben.

Die Verantwortlichen des neunten Langerweher Frühlingsfestes hoffen auf gutes Wetter und viele Besucher.

„Im nächsten Jahr feiern wir Jubiläum“, sagt Heinz Herten, Vorsitzender der Interessenvertretung (IV) „Pro Langerwehe“, einem Zusammenschluss von Einzelhändlern, Freiberuflern und Geschäftsleuten aus der Töpfergemeinde. „Mal gucken“, so Herten weiter, „was uns dann einfällt.“ Sicherlich eine ganze Menge, denn das Frühlingsfest in Langerwehe erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In dem Gewerbegebiet, in dem am Sonntag, 22. April, von 11 bis 17 Uhr gefeiert wird, gibt es über 45 Firmen, die ihr Angebot präsentieren wollen. Weit über 20 werden am Frühlingsfest am kommenden Sonntag teilnehmen. Heinz Herten: „Wir wollen in Langerwehe Flagge zeigen und auch etwas für die Attraktivität unseres Ortes tun. Hoffentlich gelingt das mit diesem Fest.“ 
Ab 12 Uhr haben die Firmen im Gewerbegebiet geöffnet, für ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie haben zudem Heinz Herten, Herbert Hilden und Antje Stevkov von der IV „Pro Langerwehe“ gesorgt. Die „Bovenberger Musikanten“ aus Heistern werden musizieren, außerdem mit von der Partie sind „Oakland City Jazz-Band“ aus Belgien und die Blasmusikanten aus Stolberg. Alle drei Musikgruppen werden am 22. April durch das Gewerbegebiet in Langerwehe marschieren. Darüber hinaus haben die einzelnen Betriebe im Gewerbegebiet auch noch jede Menge Attraktionen und Angebote für die Besucher des Frühlingsfestes vorbereitet. 

„Das Gewerbegebiet“, so Heinz Herten, „ist sehr gut durchmischt und es ist auch ausgebucht. Was wir wirklich brauchen ist der Autobahnzubringer für Langerwehe. Bereits vor drei Jahren wurde mit dem Bau der Brückenbauwerke begonnen. Aber mehr ist seitdem nicht passiert.“ Das weiß auch Bürgermeister Heinrich Göbbels. „Langerwehe steht auf der Prioritätenliste des Landes Nordrhein-Westfalen ganz oben“, so Göbbels. „Aber es fehlt das Geld. Wir machen schon so viel Druck, wie wir können.“
Auch Göbbels lobte das Frühlingsfest als wichtige, attraktive Veranstaltung für Langerwehe. „Für so viel Engagement und Initiative kann ich mich wirklich nur bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken.“

 Übrigens ist das Frühlingsfest im Langerweher Gewerbegebiet im Ortsteil Jüngersdorf ein Fest der absolut kurzen Wege. Heinz Herten: „Während bei vielen Gewerbefesten oft ein langer Fußweg vom Parkplatz notwendig ist, können unsere Besucher direkt im Bereich der Straße ‚Am Parir‘ parken.“ Bleibt zu hoffen, dass auch das Wetter am Sonntag schön ist, so dass das neunte Langerweher Gewerbefest wirklich zu einer rundum gelungenen Veranstaltung für Groß und Klein werden kann.

Die Jugendpilgergruppe und der Verein zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen freuten sich über eine Spende der IV "Pro Langerwehe".

Bereits zum dritten Mal durften sich jetzt zwei Vereine aus Langerwehe freuen: Aus der Sammelaktion der Interessenvertretung (IV) “Pro Langerwehe”, einem Zusammenschluss von Langerweher Einzelhändlern, Freiberuflern und Geschäftsleuten, ist wieder eine stolze Summe zusammen gekommen, über die sich die Jugendgruppe der St.-Matthias-Bruderschaft aus Schlich und der Verein zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen freuen. Jeweils 500 Euro haben die beiden Vereine bekommen. Heinz Herten, Vorsitzender IV “Pro Langerwehe”: “Zu unserem Bedauern stellen wir immer wieder fest, dass die Unterstützung von Vereinen und Verbänden durch die Kommunen immer spärlicher wird”, so IV “Pro Langerwehe”-Vorsitzender Heinz Herten. “Wir wissen aber, wie viel Arbeit in den Vereinen geleistet wird. Und gerade in das Engagement mit Jugendlichen und mit behinderten menschen sollte man Kraft und Hilfe stecken.”

Die Unterstützung durch die IV “Pro Langerwehe”, so Herten, der gemeinsam mit Gia Lausberg, die zusammen mit Elfriede Hilden die schönnen Sammelbüchsen gestaltet und das Geld später eingesammelt hat, die Spendenübergabe vornahm, solle als Motivation dienen und die ehrenamtliche Tätigkeit hervorheben.

Alwin Spies von der Jugendgruppe der Matthias-Pilger freute sich sehr über die Unterstützung: “Was wir machen, ist leider nicht mehr besonders modern. Um so mehr freuen wir uns natürlich, trotzdem noch Unterstützung zu erfahren.” Die zwölf Musikerinnen und Musiker des Vereins zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen bekommen Dank der IV-Pro-Langerwehe-Spende neue Noten, Instrumente und die Gelegenheit, einen gemeinsamen Ausflug zu machen.

Beim Sommerfest der IV "Pro Langerwehe" kommen schon mal zig tausende Menschen in die Töpfergemeinde.

Zugegeben, beim I für unser Adventskalender-Alphabet haben wir etwas länger überlegt. Aber dann ist uns hier in der Redaktion von toepfergemeinde.de doch noch etwas Gutes eingefallen für das neunte Türchen unseres virtuellen Adventskalenders (Achtung, nur noch 15 Tage bis Heiligabend!): I wie IV Pro, um ganz korrekt zu sein I wie Interessenvertretung “Pro Langerwehe”. Die IV “Pro Langerwehe” ist ein Zusammenschluss von Langerweher Einzelhändlern, Freiberuflern und Geschäftsleuten, der sich gegründet hat, als die Töpfergemeinde die Umgehungsstraße bekommen hat. Schon damals hatten die Händler auf der Wehter Hauptstraße Angst, dass die Umgehungsstraße zu einem Geschäftesterben führen würde.

Die IV “Pro Langerwehe” ist aktiv geworden, erste Veranstaltung war ein unvergessener Informations- und Diskussionsabend mit Kurt Rossa aus Köln. Und seitdem hat die IV “Pro” unermüdlich für die Hauptstraße gekämpft. Mit Festen am Töpfermarktwochenende, Sommerfesten, Frühlingsfesten im Jüngersdorfer Gewerbegebiet. Außerdem werden auf Initiative der IV “Pro Langerwehe” die Bäumchen geschmückt – jetzt im Winter mit Lämpchen und kleinen Paketen, und im Mai entstehen hier Maibäume mit bunten Quasten. Ganz sicher ist: Die IV “Pro” hat Langerwehe gut getan, nicht zuletzt, weil hier rührige Männer und Frauen aktiv sind, die wirklich etwas für unseren Ort erreichen wollen. Aber eins ist auch klar: Die Arbeit dieser Interessenvertretung ist längst nicht getan. Langerwehe muss (auch) als Einkaufszentrum erhalten bleiben. Und da ist die IV “Pro” heute mehr denn je gefragt – das Geschäftesterben auf der Hauptstraße ist immer noch ein Problem.

Zumindest am Samstagnachmittag war beim Töpfermarkt wenig los.

Ausstellerin Elke Kubicek-Rossenbach beobachtet seit einigen Jahren, dass immer weniger Besucher zum Töpfermarkt nach Langerwehe kommen.

„Die Qualität des Marktes ist gut“, sagt Keramikerin Elke Kubicek-Rossenbach aus Pillig in Rheinland-Pfalz. „Ramsch gibt es hier wirklich keinen. Aber es kommen seit einigen Jahren immer weniger Besucher. Das ist eben meine Beobachtung.“ Dem stimmt auch Aussteller Guido Zenke aus Aldekerk am Niederrhein zu. „Ich komme schon 15 Jahre zum Töpfermarkt“, sagt er. „Und es kommen immer weniger Leute. Ich kann mir nicht erklären, woran es liegt.“ Es ist Samstagnachmittag, 15.30 Uhr, und auf dem 37. Töpfermarkt am Töpfereimuseum in Langerwehe ist es wirklich ziemlich ruhig. Anders als in früheren Jahren kann man bequem über den Keramikmarkt schlendern, und das Angebot, das Museumsleisterin Dr. Kirsten Maaß und ihr Team nach Langerwehe geholt haben, kann sich wirklich sehen lassen. Über 50 Aussteller und Ausstellerinnen haben in Langerwehe ihre Waren präsentiert, davon allein 42 Keramiker und Keramikerinnen, immerhin zwölf, die am Wochenende zum ersten Mal in Langerwehe mit von der Partie waren. Überwiegend gab es beim Langerweher Töpfermarkt Gebrauchs- und Gartenkeramik, es wurden aber auch Kunstobjekte angeboten. Und wie immer hatte Dr. Kirsten Maaß auch Künstler eingeladen, die auf dem Töpfermarkt Produkte aus Holz, Leder, Glas und Filz angeboten haben. Die Mitglieder des Förderkreises haben Lose verkauft, es gab Reibekuchen vom Orgelbauverein, Glühwein und ein Nikolaus war auch mit von der Partie.

Gerhard Moonen gehörte zur Truppe des Glühweinstandes und hatte offenbar bei der Arbeit viel Spaß.

Der Töpfermarkt in Langerwehe ist Gemeinschaftsaufgabe. Und so ist es auch kein Wunder, dass nicht nur im Museum am ersten Adventswochenende fleißig gearbeitet wird, die Mitglieder des Vereins zur Erhaltung der Alten Kirche machen mit, und auch die Interessenvereinigung „Pro Langerwehe“ der Geschäftsleute, Einzelhändler und Freiberufler, hatte am verkaufsoffenen Sonntag wieder für ein buntes Programm mit viel Musik und Unterhaltung für die ganze Familie in der Langerweher Hauptstraße gesorgt. Schade nur, dass ausgerechnet am Sonntag der November begonnen hat, sich zumindest zeitweise von seiner ziemlich ungemütlichen, herbstlichen Seite zu zeigen.

Ein besonders stimmungsvoller Höhepunkt war wie immer der Lichterzug am Samstagabend von der Alten Kirche auf dem Rymelsberg zur neuen Pfarrkirche mitten im Ort. Mit diesem Zug will man seit einigen Jahren dokumentieren, wie sich das dörfliche Leben in Langerwehe im Laufe der Jahrhunderte von der Alten Kirche bis in die neue Kirche verlagert hat. Beim Umzug mit von der Partie sind die Langerweher Mittelaltergruppe „Wehter Kumpaney“, eine mittelalterlich gewandete Flötengruppe und viele, die beim Töpfermarkt mitgemacht hat.

Beim traditionellen Lichterzug am Samstagabend waren auch viele Kinder und Erwachsene in mittelalterlichen Kostümen mit dabei.

Pfarrer Heinz Portz hat die Gruppe in der neuen Pfarrkirche empfangen. Anschließend wurde auf dem Kirchvorplatz noch bei Glühwein, Kinderpunsch und heißen Würstchen gefeiert. Musik gab es von einer Bläsergruppe unter der Leitung von Renold Quade.