Verfasste Beiträge ‘Heistern’

Fastelovend in Heistern.

Fastelovend in Heistern.

Die „Ka-Ge-Hei“ feierte sich, die fünfte Jahreszeit und ihr 7 mal 11-jähriges Bestehen in der diesjährigen Session  einer spitzenmäßigen Kappensitzung. Nach der Begrüßung durch den Ersten Präsidenten Richard Simons spielten die „Bovenberger Musikanten“ auf, Heistener Eigengewächse. Sie ebneten den Weg für das diesjährige Prinzenpaar Udo I. und Rosi I. (beide Reinartz), die von ihren Untertanen begeistert empfangen wurden.

In einem in roten und weißen Farben geschmückten und voll besetzten Zelt präsentierte sich neben der Jugendgarde auch die 25 Tänzerinnen starke große Garde, die gleich zweimal auftrat – das erste Mal ganz im klassischen Stil, beim zweiten Mal dann als Schautanzgruppe unter dem Motto „Heisterner Hochland – Hüttengaudi“.

Neben musikalischen Einwürfen künstlericher Gruppen aus Nah und Fern, zeigte sich die Stadtgarde „Oecher Penn“ aus Aachen und der Vater des diesjährigen Heisterner Prinzen, Robert Reinartz. Seit mehr als 40 Jahren reflektiert er nach karnevalistischer Rezeptur das Leben – und das auch im Jubiläumsjahr.

Die jungen Schützen-Majestäten aus Heistern

Gideon Beckers ist neuer Jungschützenprinz der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Heistern. Neue Schülerprinzessin ist Alina Dick. Beim traditionellen Königsschießen konnte kein neuer Schützenkönig ermittelt werden. Thomas und Sibylle Bartz, die im Vorjahr die Königskette getragen hatten, wurden beim Abschiedsball feierlich verabschiedet. Thomas Bartz wurde zudem mit dem Silbernen Verdienstorden des Bundes der historischen Deutschen Schützenbruderschaften ausgezeichnet.

Im Rahmen des Schützenfestes konnten Schützenmeister Hans-Jürgen Hahn und General Dirk Schröder verdiente Mitglieder der Bruderschaft auszeichnen. Josef Geicht ist seit 50 Jahren Mitglied der Heisterner Sebastianus-Schützenbruderschaft. Markus Hack ist seit 25 Jahren mit von der Partie. Martin Bartz ist seit vier Jahrzehnten aktives Mitglied im Offizierskorps der Bruderschaft, Rainer Weiland und Arthur Bartz bringen sich immerhin bereits seit einem Vierteljahrhundert ein.

Höhepunkte des viertägigen Schützenfest in der „Höhengemeinde“ von Langerwehe waren unter anderem der Festball am Sonntagabend und er fröhliche Umzug durch den Ort. Das Schützenfest endete am Montag mit einem gemeinsamen Frühschoppen.

Der Heisterner Karnevalsprinz Bernd I. (Houben).

Über zwei tolle Karnevalssitzungen in der Gemeinde Langerwehe möchten wir unbedingt noch berichten.

In Heistern feierte die Ka-Ge-Hei ein rauschendes Karnevalsfest. Minutenlang bahnt Prinz Bernd I. (Hoben” sich seinen Weg durch ein buntes Meer aus Kostümen und guter Laune. Umarmungen hier, Glückwünsche dort. Prinz Bernd I. (Houben) der „Ka-Ge-Hei“ wurde bei der Kappensitzung von seinem Narrenvolk regelrecht zur Bühne getragen. Der Vorsitz oblag dem zweiten Präsidenten Walter Prick. „Ich wollte schon immer Prinz hier in Heistern sein,“ so der Prinz.  Denn noch vor dem Einmarsch der Majestät stimmte die ortsansässige Blaskapelle „Bovenberger“ die Jecken mit einer Mischung verschiedener Karnevalslieder ein.Zu Beginn präsentierte sich traditionell das Mariechen Sarah Vogel, gefolgt von der Jugendgarde sowie dem Gardetanz. „Der Knubbelisch“ und „Herby und Hennes“ füllten die Bütt mit Leben und Geschichten, bevor drei Vereinsmitglieder besonders geehrt wurden. Manfred Roeder und Sandra Schmitz erhielten den RvD-Orden in Silber als Anerkennung ihrer langjährigen Tätigkeiten für den Karneval. Uwe Müller wurde mit dem BdK-Orden in Silber ausgezeichnet. Zum Abschluss der rund viereinhalb Stunden langen Sitzung stürmte die Showtanzgruppe der „Ka-Ge-Hei“ die Bühne unter dem Motto „Rocking Magic“.

Mit einer gesunden Mischung aus eigenen und fremden Kräften hatte die KG „KreechelbergerFunken“ aus Schlich das richtige Rezept für ihre Kostümsitzung gefunden. Im voll besetzten Saal Behrend begrüßte Präsident Michael Poctejnsky zwar in diesem Jahr keine eigenen Tollitäten, aber die Lücke füllten zumindest an diesem Abend die Gäste aus Winden.
Für die Musik sorgten Engelbert Leroy, die Bands „Kölsche Adler“, die Tambourcorps Grün-Weiß Schlich und Berndorf sowie die Feuerwehrkapelle Luchem. Die Showtanzgruppe Heistern, das Hellenthaler Herrenballett und der TC Silber-Gold Düren zeigten ebenso Tanzdarbietungen wie die Prinzengarde, die Schautanzgruppe „Hoppela“ mit ihrer Nummer „Die Bayern auf Safari-Tour“ und die beiden Mariechen der Gastgeber, Bianca Poctejnsky und Lynn Paul. Viel gelacht wurde mit den Büttenrednern „Et Hühldöppe“ und „Der Präsident“.

Die Kinder aus Heistern freuen sich über ein neues Spielgerät.

Im Garten der Kindertagesstätte “Kunterbunt” in Heistern wurde durch “RWE Aktiv vor Or”t eine gemütliche Hängemattenschaukel gesponsert. RWE-Mitarbeiter Udo Frings hat mit zahlreichen Helfern das Umfeld für die neue Schaukel geschaffen. Jetzt wurde im Beisein von Bürgermeister Heinrich Göbbels und Udo Frings die Hängemattenschaukel von den Kindern begeistert in Besitz genommen. Darüber hinaus hat das Familienzentrum Langerwehe, Kindertagesstätte Kunterbunt, erfolgreich an der Re-Zertifizierung zum „Familienzentrum NRW“ im Kindergartenjahr 2011/2012 teilgenommen. Durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen wird das Gütesiegel „Familienzentrum NRW“ für vier Jahre verliehen. Das Qualitätsprofil für das Gütesiegel ist in vier Leistungsbereiche und vier Strukturbereiche unterteilt und bildet die Grundlage der Zertifizierungsentscheidung. 
Bürgermeister Göbbels hat der Kindergartenleiterin Doris Heller-Kurth die Familienzentrum-Urkunde übergeben. Herr Göbbels dankte Frau Heller-Kurth und ihrem Team für das Engagement und wünschte ihnen viel Freude und Erfolg bei ihrem Wirken zum Wohle der Kinder.

Die neuen Majestäten der Heisterner Schützen.

In diesem Jahr hatte die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft in Heistern allen Grund zu feiern. Mit einem glanzvollen Auftritt beim Frühlingsfest der Bruderschaft hatte sich Thomas Bartz die Würde des Schützenkönigs gesichert.

Nach 138. Schüssen fiel der Vogel bereits zum zweiten Mal zu seinen Gunsten. Ähnliches gilt für Stefan Schreuers. Ihm gelang es, die Würde des Jungschützenprinzen, die er bereits im Jahr 2010/2011 errang, zurückzugewinnen.

Bei den Wettkämpfen der Jüngsten setzte sich Andre Weiland gegen seine Mitbewerber durch. Nach der Krönungsmesse durch Heinz Portz konnten sich auch zahlreiche Mitglieder über eine besondere Würdigung freuen. So wurden Peter Baum für seine 25-jährige, Adolf Malsbenden für seine 40-jährige und Christian Niessen für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Für ihre Dienste im Offizierskorps zeichnete man Roland Flöhr (25 Jahre) und Willy Decker (60 Jahre) aus.

Eine besondere Ehre wurde Josef Meisenberg, dem langjährigen Kassierer und kommandierenden Offizier der Bruderschaft zuteil. Im Rahmen des Schützenballes erhielt er durch den Bezirksbundesmeister Gottfried Reuter das Sankt Sebastianus Ehrenkreuz des Bundes der deutschen historischen Schützenbruderschaften.

Um das Schützenfest auch für Außenstehende attraktiv zu gestalten, hat die Schützenbruderschaft ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Bereits durch den „Fassanstich-reloaded“, bei dem die Showtanzgruppe „Kagehei“ zu Klängen der 80/90 Jahre Musik auftrat, wurde optimal auf die Festtage einstimmt.

Beim Schützenball lockte dann die Kölner Mundart Band „Zollhues“ mit Tanz und Intermezzo ins Festzelt.

Zu allen übrigen Veranstaltungen hatte man die Tanzkapelle „Party-Express“ zur musikalischen Untermalung verpflichte.