Verfasste Beiträge ‘Heinz Portz’

e Verantwortlichen vom „Verein zur Erhaltung der Alten Kirche“ in Langerwehe um Peter Michael Porschen (2.v.r.) und Pfarrer Heinz Portz (l.) freuen sich über die finanzielle Unterstützung von der Sparkasse Düren. Den Scheck gab es von Landrat Wolfgang Spelthahn.

e Verantwortlichen vom „Verein zur Erhaltung der Alten Kirche“ in Langerwehe um Peter Michael Porschen (2.v.r.) und Pfarrer Heinz Portz (l.) freuen sich über die finanzielle Unterstützung von der Sparkasse Düren. Den Scheck gab es von Landrat Wolfgang Spelthahn.

Und wieder hat der „Verein zur Erhaltung der Alten Kirche“ in Langerwehe ein Mitglied mehr. Noch während der Spendenübergabe füllt Landrat Wolfgang Spelthahn den Mitgliedsantrag aus. Knapp über 300 Unterstützer hat der Verein jetzt und freut sich über eine Spende in Höhe von 3500 Euro von der Natur- und Kulturstiftung der Sparkasse Düren. „Diese Kirche“, so Landrat Wolfgang Spelthahn, der das Geld gemeinsam mit Sparkassen-Vorstandsmitglied Udo Zimmermann überreicht hat „ist ein echtes Kleinod. Und es ist vorbildlich, welche Arbeit hier ehrenamtlich geleistet wird. Das wollen wir unterstützen und gleichzeitig auch Danke sagen.“ Die Alte Kirche auf dem Rymelsberg in Langerwehe geht bis ins zwölfte Jahrhundert zurück und wird komplette vom Förderverein getragen. Anders gesagt: Das historische Gotteshaus verursacht der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin in Langerwehe und dem Bistum Aachen keinerlei Kosten.

Das Geld von der Natur- und Kulturstiftung der Sparkasse investieren Vereinsvorsitzender Peter Michael Porschen, Geschäftsführer Walter Rosarius und ihre Mitstreiter in den Ausbau des Kirchturms. „Man kommt derzeit“, so Walter Rosarius, „nur über zwei ziemlich gefährliche Treppen bis zur Glocke. Daran müssen wir etwas ändern. Insgesamt kostet der Ausbau des Turms um die 20 000 Euro.“

Erst im vergangenen Jahr hat der „Verein zur Erhaltung der Alten Kirche“ 18 500 Euro in eine neue Blitzschutzanlage investiert. „Es ist wirklich alles sehr teuer“, so Walter Rosarius, „und wir sind für jede Hilfe und Unterstützung sehr dankbar.“

Peter Michael Porschen betont, dass die Alte Kirche ein „Ort voller Leben“ ist. „Hier finden regelmäßig Konzerte statt. Und am Töpfermarktwochenende auch unsere große Lichterbildaktion.“ Der Langerweher Pfarrer Heinz Portz ergänzt: Von Mai bis November feiern wir auch Gottesdienste in der Kirche. Für Beerdigungsgottesdienste ist sie ideal, weil sie direkt am Friedhof liegt. Aber die Kirche ist auch für Hochzeiten sehr beliebt.“

Für Landrat Wolfgang Spelthahn ist es eine Freude, „so ein nachhaltiges Projekt“ zu unterstützen. „Ich würde mir wünschen“, so der Landrat, „dass sich in Zukunft auch vermehrt junge Leute finden, die bereit sind diesen Verein tatkräftig zu unterstützen.“

Bereits zum zweiten Mal bekam die beliebte Reihe „Tonspuren“ im Töpfereimuseum Langerwehe finanzielle Unterstützung von der Natur- und Kulturstiftung der Sparkasse Düren. Darja Großheide, die Initiatorin der Konzertreihe und Museumsleiterin Dr. Kirsten Maaß freuen sich über 2000 Euro.

Das restaurierte "Hauser Kreuz"

Das restaurierte “Hauser Kreuz”

Die Dorfgemeinschaft Merode  hat ein weiteres Wegekreuz, von insgesamt über 20 in dem kleinen Dorf, in Stand gesetzt. Ausschließlich finanziert durch Spenden aus der Bevölkerung aus Merode und Schlich, konnte nun das alte “Hauser Kreuz” restauriert werden.

Das Kreuz wurde 1963 an der neuen Schule von Merode erstmals errichtet. Es war ein Werk des Künstlers Bruno Hauser, der zu dieser Zeit viele Werke für die Pfarre schuf. So war der Corpus eine kleine Kopie des großen Corpus in der Pfarrkirche. Es stand leider etwas abseits und fand wenig Beachtung. Leider verschwindet um 2008/2009 der wertvolle Hauser Corpus, so dass das Kreuz seines größten Schatzes beraubt war.

Die Dorfgemeinschaft nahm sich des Kreuzes an. Viele Bürger spendeten für die Restaurierung und wiederum viele Bürger halfen handwerklich mit. Ein neues Corpus wurde gestiftet ebenso wie ein Emailschild samt Holzunterlage. Der Text für das Schild wurde per Online-Abstimmung gefunden. „Christus – kennt dein Gestern, gib ihm dein Heute, er sorgt für dein Morgen“ – dieser Text begrüßt in Zukunft den Wanderer, Spaziergänger oder einfach nur Ruhe suchenden. Drei Kreuzpatinnen pflegen die Anlage in Zukunft. Der neue Standort befindet sich in der D´horner Straße Ecke Antoniusstraße.

Die Einsegnung fand unter Teilnahme zahlreicher Bürger aus Merode, Schlich und D´horn  durch Pfarrer Heinz Portz statt, der die passenden Worte fand und nicht nur das Kreuz, sondern alle Anwesenden segnete. Auch der Sohn des Künstlers, Sigurd Hauser, fand den Weg aus Hoven nach Merode, um dem feierlichen Anlass beizuwohnen. Er ist derzeit dabei, die Werke seines Vaters zu erfassen, um einen Überblick über dessen Lebenswerk zu erhalten.

Ehrungen beim Kirchenchor Langerwehe.

Ehrungen beim Kirchenchor Langerwehe.

Der St. Martinus Kirchenchor Langerwehe ehrte seine Jubilare. In diesem Jahr war der Reigen der Jubilare besonders groß, galt es doch 270 Sängerjahre auszuzeichnen.

Seit 25 Jahren ist Ursula Schubert als Kirchenchorsängerin aktiv, zuerst in der Pfarre St. Maria unbefleckte Empfängnis in Pier und nach der Umsiedlung im St. Martinus-Kirchenchor Langerwehe. Ebenfalls auf 25 Sängerjahre kann Stefan Pohl zurückblicken. Fast 20 Jahre war er im „Jungen Chor“ von St. Martin aktiv, bevor er dann zusätzlich in den Bass des Kirchenchores wechselte. Drei Jubilare galt es für 40 Sängerjahre zu Ehren. Christine Sievers hat dabei mit gleich fünf verschiedenen Choraktivitäten ein ganz besonders Potenzial aufzuweisen. Begonnen hat sie ihre Laufbahn im Chor der Musikgemeinde in Osterrode, war dann in Jülich in den Gemeinden Franz von Sales und Maria Himmelfahrt aktiv, sang in der Kantorei der Christuskirche in Düren, bevor sie seit dem Jahr 2000 zum St. Martinus Kirchenchor wechselte. Martina Rosarius hingegen ist ein Eigengewächs, das mit neun Jahren im Kinderchor von St. Martin begann, um dann nahtlos in jungen Jahren in den Kirchenchor zu wechseln. Seit fast zehn Jahren ist sie nebenbei noch die 2. Vorsitzende des Kirchenchores. Ebenfalls auf lange 40 Jahre kann Heinrich Dohmen zurückblicken. Er begann seine Sängerlaufbahn 1973 im Kapellenchor Jüngersdorf und ist seit 1986 Chorsänger im St. Martinus-Kirchenchor.

Zwei junge Jubilarinnen mit 50 Jahren aktivem Singen rundeten den großen Reigen der Jubilare ab. Marianne Henk und Marlene Heyden wurden im zweiten Schuljahr vom seinerzeitigen Chorleiter Hermann Josef Hörkens entdeckt und können nun auf 50 Jahre Kinderchor und Kirchenchor zurückblicken.

Sicherlich mehr als 25 Jahre versieht Marianne Henk noch nebenbei das Amt der Notenwartin.

Pfarrer und Präses Heinz Portz und der Vorsitzende Kurt Gielgen nahmen die Jubilarehrung vor. Eine Moritat, die die speziellen Fähigkeiten der Geehrten aufzeigte, wurde schließlich zur Begeisterung aller vorgetragen.

Die Kinder gestalteten mit Liedern und Tänzen einen Wortgottesdienst.

Die Kinder gestalteten mit Liedern und Tänzen einen Wortgottesdienst.

„Ich habe selten so eine lebendige 50-Jährige gesehen mit so vielen jungen Gesichtern!“ Pfarrer Heinz Portz hat Recht. Die „Katholische integrative Kindertagesstätte St. Martin“ in Langerwehe hat am Samstag ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert – und es war ein abwechslungsreiches, munteres Fest mit Zaubern und Indianer, das Kindergartenleiterin Marianne Willms-Löhrer und ihr Team auf die Beine gestellt hatten.

Bevor aber in der Einrichtung an der Luchemer Straße fröhlich und ausgelassen gefeiert wurde, gab es in der Langerweher Pfarrkirche einen liebevoll gestalteten Wortgottesdienst mit anschließendem Festakt. Die Kinder hatten Lieder und Tänzen einstudiert und sich Gedanken gemacht zum Thema Freundschaft.

Pfarrer Portz betonte in seiner kurzen Ansprache, dass die Pfarrgemeinde immer noch Verantwortung und Sorge für die Kindertagesstätte trägt, auch wenn vor drei Jahren „Profinos“ die Trägerschaft der Einrichtung übernommen hat. „Eine Kindertagesstätte“, so Portz, „trägt das Leben in der Pfarrgemeinde ganz erheblich. Und deswegen können wir heute neben den Erzieherinnen, Kindern und Eltern unserer ganzen Gemeinde zu diesem schönen Geburtstag gratulieren.“ In der Kita St. Martin, so Portz weiter, würden Jungen und Mädchen mit viel Liebe, Kreativität und Fantasie auf ihr weiteres Leben vorbereitet. Eine Kindertagesstätte“, so Rüdiger Hagens, bis vor einigen Jahren Pfarrer in Langerwehe, sei etwas ganz Wichtiges. „Hier finden Kinder Liebe, Heimat und ein Obdach für die Seele.“

Thomas Pick, Geschäftsführer von „Profinos“, ,mittlerweile Träger von 39 katholischen Kindergärten mit weit über 2000 Jungen und Mädchen, betonte in seinem Grußwort, dass 1963 weltweit viele wichtige Dinge passiert seien. „Schöne und weniger schöne. Aber für die Gemeinde Langerwehe war in diesem Jahr sicherlich die Einweihung der neuen Kindertagesstätte das wichtigste Ereignis.“

Meilensteine in 50 Kindergartenjahren sind ohne Zweifel die U3-Betreuung, die auch in St. Martin Langerwehe Einzug gehalten hat, und die Entscheidung auch Kinder mit Handicap zu fördern. Insgesamt lernen und spielen in dem Langerweher Kindergarten 104 Jungen und Mädchen. 18 von ihnen sind jünger als drei Jahre, sechs haben eine Behinderung.

Marianne Willms-Löhrer bedankte sich bei allen, die den Kindergarten St. Martin in den vergangenen 50 Jahren immer wieder neu mit Leben gefüllt haben. „Es ist heute ein Tag zum Innehalten, Zurückschauen und Danke sagen.“

Am Dienstag, 5. November, findet um 19.30 Uhr ein ökumenischer Gesprächsabend im Pfarrheim St. Martin Langerwehe statt.  Das Thema, über das an dem Abend gesprochen werden soll lautet “Auferstehung, Osterglauben, Leben nach dem Tod”. Als Referenten konnten Pfarrer Heinz Portz und sein evangelischer Kollege Pfarrer Daniel Müller Thor gewonnen werden.