Große Freude bei der „Langerweher Tafel“: Der noch junge Verein um die Vorsitzende Ursula Schober freute sich jetzt über eine Spende in Höhe von 820 Euro. Das Geld war beim Frühlingsfest der Interessenvertretung „Pro Langerwehe“ im Gewerbegebiet im Ortsteil Jüngersdorf zusammengekommen. Die Langerweher Tafel hat erst im März ihre Arbeit aufgenommen und versorgt einmal in der Woche bedürftige Menschen mit Lebensmitteln.
Verfasste Beiträge ‘Heinz Herten’
„Es ist unser zehntes Frühlingsfest, und wir wollen zum Jubiläum wirklich etwas ganz Besonderes machen.“ Dass das auch gelingt, da ist sich Heinz Herten, Vorsitzender der Interessenvertretung „Pro Langerwehe“, ganz sicher. Die IV „Pro Langerwehe“ ist ein Zusammenschluss von Einzelhändlern, Geschäftsleuten und Freiberuflern mit mittlerweile über 170 Mitgliedern. Und organisiert neben dem Frühlingsfest im Jüngersdorfer Gewerbegebiet für Langerwehe unter anderem auch ein großes Sommerfest. Für das Frühlingsfest am Wochenende, 13. und 14. April, haben Heinz Herten und seine Mitstreiter den „Hamburger Fischmarkt“ nach Langerwehe geholt. Heinz Herten: „Es kommen über 20 Marktbeschicker nach Langerwehe ins Gewerbegebiet oder besser gesagt Marktschreier, die ihre Waren anbieten.“ Im Gepäck haben die Marktschreier unter anderem Blumen, Bananen, Würste, Käse und Nudeln, die sie auf ihre humorvolle Weise feilbieten werden.
Darüber hinaus wird im Rahmen des „Hamburger Fischmarktes“ auch die längste Salami Deutschlands versteigert. Heinz Herten: „Diese Versteigerung erfolgt natürlich für einen guten Zweck. Wir haben uns entschieden, den Erlös aus dem Salami-Verkauf und auch den gesamten Erlös des diesjährigen Frühlingsfestes an den noch jungen Verein ‚Langerweher Tafel‘ zu spenden.“ Der hat sich im November vergangenen Jahres gegründet und seit März sorgen 40 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Langerweher Kulturhalle für eine reibungslose Lebensmittelausgabe. „Wir hoffen“, so Heinz Herten, „dass bei unserem Frühlingsfest viel Geld zusammen kommt.“ Schon jetzt hat die „Langerweher Tafel“ über 40 Kunden.
Damit bei dem Fest, das übrigens in diesem Jahr zum ersten Mal an zwei Tagen stattfindet, auch ein bisschen norddeutsches Flair aufkommt, wird Heike Fassbinder mit ihrem Akkordeon genauso mit von der Partie sein, wie der Shanty-Chor Neuss. Dessen 25 Sänger haben es sich zur Aufgabe gemacht, Lieder zu singen, die eine Atmosphäre von Wasser, Wind und Meer in die Töpfergemeinde bringen. Das Frühlingsfest im Langerweher Gewerbegebiet ist vor zehn Jahren entstanden, um den Standort bekannter zu machen. Heute umfasst der Gewerbebereich in Langerwehe Handel, Handwerk und industrielle Fertigung, insgesamt sind hier über 45 Firmen aktiv. Heinz Herten: „Unser Gewerbegebiet ist damit voll, und wir hoffen sehr, dass in absehbarer Zeit das neue Gewerbegebiet ‚Am Steinchen‘ endlich erschlossen werden kann.“
Wie immer wird es im Rahmen des Frühlingsfestes auch einen verkaufsoffenen Sonntag geben. Die Geschäfte öffnen am 14. April zwischen 12 und 17 Uhr.
„Teilhabe ist uns ganz besonders wichtig“, sagt Regina Schreckenberg, Vorsitzende des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Inden-Langerwehe. „Wir wollen, dass alle Kinder bei unseren Angeboten mitmachen können, auch dann, wenn sie aus schwierigen oder sozial schwachen Familien kommen.“ Umso größer ist die Freude bei Regina Schreckenberg, Heike Elsner und Renate Wesemann von der Evangelischen Gemeinde über die Spende der IV „Pro Langerwehe“, die bei der Weihnachtssammlung im vergangenen Jahr zusammen gekommen ist. „Insgesamt“, so Heinz Herten, Vorsitzender der IV „Pro Langerwehe“, „sind tausend Euro zusammen gekommen. Wie immer möchten wir das Geld Jugendlichen in unserer Gemeinde zu Gute kommen lassen.“ Regina Schreckenberg und ihre Mitstreiter von der Evangelischen Kirchengemeinde wollen mit dem Geld vor allen Dingen Kindern die Teilnahme an Ferienfahrten ermöglichen. „Die“, so die Gemeindepädagogin Renate Wesemann, „sind ja besonders teuer.“
Die zweite Hälfte der Spende bekommt das Langerweher Jugend-Rotkreuz. Sonja Henk: „Wir möchten das Geld dafür nutzen, um wieder eine neue Jugendgruppe ins Leben zu rufen. Derzeit haben wir nur drei Kinder und Jugendliche, die wirklich aktiv bei uns mitmachen.“ Das Angebot an Vereinen sei in der Töpfergemeinde eben sehr groß. „Viele wissen gar nicht“, so Sonja Henk, „dass es auch eine Jugendgruppe des Deutschen Roten Kreuzes gibt. Und das wollen wir ändern. Natürlich auch, um dem Nachwuchsproblem, das es beim Deutschen Roten Kreuz gibt, entgegenzuwirken.“
Übrigens ist das meiste Geld in der Tierarztpraxis Mirbach gesammelt worden. Und das hat nicht zuletzt daran gelegen, dass die Mitarbeiterinnen der Praxis im Advent auf ihr Trinkgeld verzichtet haben.
In der Vorweihnachtszeit haben in den Geschäften an der Langerweher Hauptstraße 133 Sammelbüchsen gestanden, die Elfriede Hilden liebevoll gestaltet hat. Gia Lausberg hat die Dosen verteilt und anschließend auch wieder eingesammelt und das Geld gezählt. Heinz Herten: „Dass wir heute unsere Spenden überreichen können, ist nur Dank der großzügigen Kunden möglich, die die Dosen fleißig gefüllt haben.“
Auf dem Handorn in Merode fand die Historische Straßenbeschilderung Ihren Fortgang. Gemeinsam mit der Interessenvertretung “Pro Langerweh”, einem Zusammenschluss von Einzelhändlern, Geschäftsleuten und Freiberuflern, konnte die Dorfgemeinschaft Merode ein weiteres historisches Straßenschild in Merode errichten und präsentieren. „Auf dem Handorn“ steht darauf zu lesen. Da sind sich Heinz Herten von der IV “Pro Langerwehe” und Dietmar Ulrich von der Dorfgemeinschaft Merode einig: Gemeinde und Gemeinschaft dürfen keine leeren Worte sein. Gemeinsam gestalten, mit und für die Menschen, das ist was wirklich zählt.
So fand die IV “Pro Langerweh”e nicht nur großes Interesse am Projekt der Historischen Straßen-beschilderung. Insbesondere der Gemeinschaftssinn und die breite Unterstützung durch die Bevölkerung führte die IV PRO nach Merode. Spontan wurden die benötigten finanziellen Mittel für eine Schildeinheit bereitgestellt.
Symbolträchtig ist natürlich auch der Standort. Was hätte für die IV “Pro Langerweh” besser in Frage kommen können, als der Dorfplatz, „Auf dem Handorn“? Der Platz ist seit je her eine zentraler Treffpunkt und wird auch heute noch gerne genutzt. Übrigens schreibt sich der tatsächlich ohne „h“, da der Name nichts mit dem krächzenden Federvieh zu tun hat, sondern den Hanebüschen ( Hagebutten ) entlehnt ist.
„Hier leben wir, hier kaufen wir“, unter diesem Motto lädt die Interessenvertretung (IV) „Pro Langerwehe“, am Sonntag, 1. Juli, bereits zum 18. Mal zu ihrem großen Sommerfest entlang der Langerweher Hauptstraße ein. Und wie immer haben Heinz Herten, Vorsitzender der IV „Pro Langerwehe“ und seine Mitstreiter ein tolles Programm auf die Beine gestellt. Sieben Musikgruppe, von denen sechs übrigens zum ersten Mal in Langerwehe zu Gast sein werden, mit über 250 Musikerinnen und Musikern werden am ersten Julisonntag in Langerweher für Stimmung und Unterhaltung sorgen. Mit von der Partie ist das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Grossen-Linden, das schon bei der New Yorker Steubenparade gespielt hat, der Spielmanns- und Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Alsfeld, das „Starriders Drum an Bugle Corps“, die „Strasser Garde Rheinhausen“, „The Sound of Frankfurt“ und die Gruppe „Fliegende Stöcke“.
Ebenfalls mit von der Partie sind drei Schauspieler der Gruppe „Pas-ParTouT“, die in Langerwehe ihr Programm „Cock-Tales“ im Gepäck haben werden. Einer der Schauspieler, Martin Glasmacher, erklärt das so: „Wir sind drei Hühner und Hähne und spielen mit den Zuschauern. Wir nehmen Mensch und Tier und deren Verhältnis zueinander auf die Schippe.“ Wie alle anderen Gruppen auch, ist „PasParTouT“ entlang der ganzen Hauptstraße unterwegs. „Das Publikum“, so Martin Glasmacher, „wird überrascht sein, wo wir überall auftauchen.“ In verschiedenen Langerweher Geschäften wird es zudem ein eigenes kleines Musikprogramm geben, außerdem werden entlang der Hauptstraße über 30 Informationsstände zu den unterschiedlichsten Themen zu finden sein. Auf dem Kirchvorplatz bekommen die drei Arbeitskreise „Wirtschaft“, Soziales“ sowie „Klima und Energie“ der Zukunftswerkstatt die Gelegenheit, ihre Arbeit zu präsentieren. Walter Jordans, Sprecher des Arbeitskreises „Energie und Umwelt“: Wir haben uns in diesem Jahr besonders mit der energetischen Gebäudesanierung befasst und das soll auch auf dem Kirchvorplatz besonders zum Tragen kommen.“ Im Rahmen einer kleinen Ausstellung werden Langerweher Handwerker, die Energieagentur des Landes Nordrhein-Westfalen, die Verbraucherzentrale und das Bauamt des Kreises Düren über die Möglichkeiten der Gebäudesanierung informieren. Unter anderem geht es um Dach- und Fensterisolierung, Heizung und Solaranlagen. Für alle Eigenheimbesitzer wird zudem ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen angeboten. Heinz Herten ist zuversichtlich, dass bei einigermaßen gutem Wetter am 1. Juli viele Menschen nach Langerwehe kommen. „Es gibt an diesem Wochenende in unserer Region keine andere große Veranstaltung, so dass wir hoffen, die 10 000er-Besuchermarke noch einmal mit unserer Veranstaltung zu übertreffen.“
Das Sommerfest der Interessenvertretung „Pro Langerwehe“, findet am Sonntag, 1. Juli, von 11 bis 17 Uhr statt. Die Geschäfte der Töpfergemeinde sind von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Die komplette Hauptstraße soll an diesem Tag zur Flaniermeile werden und ist vom Ulhaus bis nach Stütgerloch gesperrt. Ausreichend Parkmöglichkeiten gibt es auf dem Exmouthplatz oder auf dem großen Parkplatz am Bahnhof der Euregiobahn.















