Verfasste Beiträge ‘Heinrich Schumacher’

 

Die Vorstandsmitglieder des Vereins „Zukunft der Pfarre D‘horn“ freuen sich auf die gemeinsame Arbeit für die Kirchengemeinde.

Die Vorstandsmitglieder des Vereins „Zukunft der Pfarre D‘horn“ freuen sich auf die gemeinsame Arbeit für die Kirchengemeinde.

„Zukunft der Pfarre D‘horn“ heißt ein neuer Verein, der sich jetzt in der Pfarre St. Martinus in den Langerweher Ortsteilen Schlich und D‘horn gegründet hat. Vorsitzender ist Peter Weber, sein Stellvertreter ist Johannes Eschweiler. Schatzmeisterin ist Vera Hepp, zum Schriftführer wurde Heinrich Schumacher gewählt. Beisitzer sind Sabine Pulsmeier, Peter Münstermann und Xaver Schmitz-Schunken. Der Vereinsname ist Programm. Peter Weber und seinen Mitstreitern geht es um die Zukunft des Pfarrlebens und den Erhalt der Kirche in Schlich. Heinrich Schumacher: „Es ist nicht so, dass das Gotteshaus in Schlich akut gefährdet ist. Aber man kann ja nie wissen, wie die Entwicklungen im Bistum Aachen weiter fortschreiten. Und wir wollen auf jeden Fall gerüstet sein.“

 Zur Verfolgung ihrer Ziele, sagte Schumacher weiter, würden viele engagierte Mitbürger gebraucht, die sich beteiligen wollen. „Sei es durch konkretes Mittun, durch den Besuch bei unseren Aktivitäten und Veranstaltungen oder einfach auch nur durch eine Mitgliedschaft.“ Die ersten Aktivitäten des Vereins zur „Zukunft der Pfarre D’horn“ haben bereits stattgefunden oder sind in konkreter Planung.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Engagement der Menschen in der Pfarrgemeinde St. Martinus in D’horn, und dazu gehören die Ortschaften Schlich, Merode, Obergeich und D’horn, zu fördern. Dies zum Beispiel durch die Beschaffung von finanziellen Mitteln zur Unterstützung oder durch die Organisation und Durchführung von Aktivitäten in und rund um das Pfarrheim in Schlich.

So gab es beispielsweise bereits den ersten Backtag im Pfarrheim in Schlich, bei dem über hundert Brote und Weckmänner gebacken wurden. Die vielen Besucher konnten bei einer Tasse Kaffee, Glühwein und einem Stück Kuchen selber mitbacken – und zwar unter fachkundiger Begleitung eines Bäckermeisters. Auch für die vielen Kinder gab es die Möglichkeit, den Teig zu kneten oder im Pfarrgarten Stockbrot auf dem offenen Feuer zu backen. Im Advent hat es zudem ein offenes Adventssingen im Pfarrheim gegeben. Wer den neuen Verein bei seiner Arbeit unterstützen möchte, kann sich beim Vorsitzenden Peter Weber in Schlich, Kirchstraße 31, melden.

Wollen weicheres Wasser für Langerwehe: Jakob Kuckertz, Heinrich Göbbels, Rolf Kurth und Heinrich Schumacher (von links)

In der Töpfergemeinde wird das Wasser weicher, aber auch teurer. Das teilte Heinrich Schumacher, Betriebsleiter vom Wasserwerk Langerwehe, mit. Auch BürgermeisterHeinrich Göbbels informierte über Wasser und Preise und betonte, die Entscheidung, jetzt aktiv zu werden, sei in der Verbandsversammlung einstimmig getroffen worden.

Schon seit langem ist das Trinkwasser ist Langerwehe zwar sehr bekömmlich und gesund, aber auch außergewöhnlich hart. Härtegrad 17 hatte es schon 2003, derzeit ist man bei Härtegrad 21 angekommen. Einige Langerweher Haushalte haben sich bereits selbst Entkalkungsanlagen angeschafft. Dies war immer mit erheblichen Kosten und nicht immer mit dem gewünschten Erfolg verbunden. „Eigene Anlagen zu finanzieren, das wird nun nicht mehr nötig sein“, sagt Jakob Kuckertz, Vorsitzender der Verbandsversammlung. Der Verbands wird 1,6 Millionen Euro in eine Anlage investieren, die das Wasser deutlich weicher machen wird. „Ziel ist es, auf einen Härtegrad von 9,5 bis 10 zu kommen“, erklärt Rolf Kurth, Vorsitzender des Betriebsausschusses. Die jährlichen Aufwendungen wie Betriebskosten, Abschreibungen und Zinsaufwand werden mit 207 000 Euro beziffert.

Mit dem Bau der Enthärtungsanlage soll Anfang kommenden Jahres begonnen werden. Mitte des Jahres wird der Kubikmeter Wasser um 20 Cent teurer (Wasserpreis derzeit: 1,04 Euro pro Kubikmeter). Die Membranfiltration wird im Januar/Februar 2014 in Betrieb genommen. Die Vorgehensweise ist mit der Bezirksregierung in Köln und dem Gesundheitsamt des Kreises abgestimmt.

Normalerweise braucht eine Person im Jahr durchschnittlich 35 Kubikmeter Wasser. Bei 20 Cent mehr pro Kubikmeter kann man die Erhöhung noch moderat nennen. Hinzu kommt, „dass die Kunden Wasser sparen und auch sparsame Geräte kaufen“, so Schumacher. Er verzeichnet im Wasserwerk einen sinkenden Verbrauch.

Die Katholiken in Schlich wollen auch weiterhin in ihrer Pfarrkirche samstags eine Messe feiern.

Die neue Gottesdienstordnung der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martinus D‘horn im Langerweher Ortsteil Schlich schlägt hohe Wellen. Weil die Vorabendmesse am Samstag nicht mehr in der Schlicher Kirche, sondern in der Obergeicher Kapelle stattfindet und der Seniorengottesdienst mittwochs von 14.30 Uhr auf 18.30 Uhr verlegt worden ist, haben über 100 Pfarrangehörige einen Brief von Heinrich Schumacher an Bischof Heinrich Mussinghoff unterschrieben. „Ich bin normaler Pfarrangehöriger“, sagt Heinrich Schumacher. „Hier musste ich etwas tun.“

Pfarrer Heinz Portz

Die Menschen beschweren sich massiv über Pfarrer Heinz Portz, der seit Dezember 2009 Pfarrer der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Inden-Langerwehe ist. Beklagt wird, dass Pfarrer Portz die neue Gottesdienstordnung zwar mit dem GdG-Rat, aber nicht mit den Gremien in Schlich diskutiert habe. Weil es in der Schlicher Pfarrgemeinde Unmut gegeben hat, hat Ende Mai eine Pfarrversammlung stattgefunden, zu der weit über 100 Teilnehmer gekommen sind. „Die Vorgehensweise, wie Herr Portz diese Versammlung führte“, so heißt es in dem Brief, „war beschämend. Einzig die Meinung des Herrn Pfarrer gilt.“ Zum Hintergrund: Seit 2003 arbeitet Pfarrer Bernhard Gombert als Subsidiar in Schlich, jetzt, mit der Vollendung seines 80. Lebensjahres bekommt er vom Bischof keinen Auftrag mehr für dieses Amt. Trotzdem wird Gombert weiter Messen in St. Martinus in Schlich zelebrieren. Die neue Gottesdienstordnung ist aber so organisiert, dass Pfarrer Portz zur Not sämtliche Messfeiern auch ohne die Unterstützung eines Kollegen feiern kann. „Der Geburtstag von Pfarrer Gombert“, sagt Pfarrer Portz, „war ein Anlass, über die Gottesdienstordnung nachzudenken.“ In Langerwehe, so Portz, gebe es fünf Kirchen, die drei Pfarrkirchen in Wenau, Schlich und Langerwehe und die Kapellen in Jüngersdorf und Obergeich. Portz: „Alle Orte sollen, was die Feiern der Heiligen Messe angeht, angemessen berücksichtigt werden.“

Die Tatsache, dass die Vorabendmesse am Samstag in Obergeich und nicht mehr in Schlich stattfindet, könne nicht so interpretiert werden, dass die Schlicher Kirche im Zuge des kirchlichen Immobilienmanagements geschlossen werde. „Ich kann mir nicht vorstellen, wie bei uns die Schließung einer Pfarrkirche sinnvoll möglich sein kann.“ Für Heinrich Schumacher ist das nicht nachvollziehbar. „Warum soll die gut besuchte Abendmesse in Schlich plötzlich in der kleinen Obergeicher Kapelle stattfinden?“ Auf seinen Brief hat er vom Bischof noch keine Antwort bekommen. „Ich werde mich in den nächsten Tagen wieder an den Bischof wenden.“

Der Beschwerdebrief, den hunderte Gläubige aus Schlich unterschrieben haben, im Wortlaut

Das Interview mit Pfarrer Heinz Portz im Wortlaut lesen Sie hier.

Wollen eine Enthärtungsanlage für Langerwehe: Jakob Kuckertz, Rolf Kurth, Heinrich Göbbels und Heinrich Schumacher.

„Wir wollen etwas für die Bürger tun“, sagt Bürgermeister Heinrich Göbbels. „Das Langerweher Wasser soll weicher werden.“ Derzeit hat das Wasser der Töpfergemeinde einen Härtegrad von 21,4 Grad deutsche Härte (zum Vergleich: das Dürenern Wasser hat 10 Grad). Die Folge: Das „Wasser ist äußerst kalkhaltig. Heinrich Schumacher. Betriebsleiter des Wasserleitungszweckverbandes (WZV) in Langerwehe: „Der Härtegrad unseres Wassers hat in den vergangenen Jahren noch zugenommen. Dagegen wollen wir etwas tun.“ Eine Enthärtungsanlage die an der Gewinnungsanlage in Wenau eingebaut werden soll, soll dafür sorgen, dass sich der Härtegrad des Langerweher Wassers halbiert.

Erste Gespräche mit dem Gesundheitsamt des Kreises Düren und der Bezirksregierung Köln seien sehr positiv verlaufen, so Schumacher. „Jetzt muss nur noch die Verbandsversammlung über die Anschaffung der Membranfiltration entscheiden.“ Schumacher ist genau wie Bürgermeister Göbbels, Rolf Kurth, Vorsitzender des Betriebsausschusses und Jakob Kuckertz, Vorsitzender der verbandsversammlung, zuversichtlich, dass die Verantwortlichen sich für die Investition in Höhe von etwa zwei Millionen Euro entscheiden. „Wenn alles klappt“, so Schumacher, „können wir die Anlage schon Ende 2013 in Betrieb nehmen.“ Ein Ingenierubüro ist bereits jetzt mit vorläufigen Planungsarbeiten betraut. Geprüft werden muss unter anderem, wie sich das enthärtete Wasser auf das bisherige Rohrnetz auswirkt.

Rolf Kurth rät daher auch allen Kunden des WZV, mit der Anschaffung einer privaten Wasserenthärtungsnalage zu warten. Die neue Membranfiltration wirkt sich auch auf den Wasserpreis in Langerwehe aus. „Voraussichtlich“, so Heinrich Schumacher, „wird der Wasserpreis um 20 bis 30 Cents pro Kubikmeter erhöhen.“ Bislang kostetder Kubikmeter Frischmasser 1,04 Euro.

Der WZV versorgt 5680 Hausanschlüsse (18 000 Menschen) mit Wasser. Die Kunden kommen aus Langerwehe, Lucherberg sowie Echtz und Konzendorf. Pro Jahr fließen 755 000 Kubikmeter Wasser. Ist die Anlage gebaut, soll sie auch über den Verkauf von Wasser an die Stadtwerke Düren refinanziert werden. 120 000 Kubikmeter kann der WZV abgeben. Darüber hinaus werden ie 1976 errichteten Behälterkammern am Hochbehälter Schönthal saniert. Die Kosten dafür liegen bei rund 500 000 Euro.

Tag der offenen Tür beim Wasserleitungszweckverband: Jakob Kuckertz, Heinrich Goebbels, Rolf Kurth und Heinrich Schumacher freuen sich drauf.

Der Wasserleitungszweckverband Langerwehe wird 100 Jahre alt. Das wird mit einem Tag der offenen Tür am Samstag, 17. September, von 10 bis 16 Uhr gefeiert. Betriebsleiter Heinrich Schumacher: „Der Wasserleitungszweckverband versorgt 5700 Haushalte, das sind 18 000 Menschen aus Langerwehe, Echtz, Konzendorf und Lucherberg, mit Wasser. Und ich glaube schon, dass sich viele Bürger begeistern lassen, zum Tag der offenen Tür zu kommen.“

Angeboten werden Führungen im Wasserleitungszweckverband in Jüngersdorf, Im Gewerbegebiet 3, in der Wassergewinnungsanlage Wenau und im Hochbehälter Schönthal. Es wird ein Busdienst eingerichtet, der die Menschen von einer Station zu anderen fährt.

Der Wasserleitungszweckverband hat sich 1911 gegründet, zunächst nur für die Ortschaften Lucherberg, Luchem, Jüngersdorf, Stütgerloch und Konzendorf. Erst Jahre später kamen auch die restlichen Langerweher Ortsteile dazu. Die eigentliche Wassergewinnungsanlage steht in Wenau, die Pumpstation, so der Betriebsleiter, befinde sich technisch auf dem neuesten Stand.

Heinrich Schumacher: „Wir haben aber Leitungen, die über 100 Jahre alt sind. Daran müssen wir etwas tun.“ Die Arbeiten laufen schon. Vor zwei Jahren hat die Verbandsversammlung nämlich beschlossen, rund vier Millionen Euro in das Rohrnetz zu investieren. Auch darüber wird beim Tag der offenen Tür selbstverständlich ausführlich informiert.

Heinrich Schumacher erklärt, der Tag der offenen Tür soll ein abwechslungsreiches Fest für die ganze Familie werden. Das genaue Programm steht noch nicht fest. Sicher sei aber, so Heinrich Schumacher gestern, „dass das Orchester der Bläservereinigung Merode bei unserem Jubiläumstag spielen wird.“Außerdem werde es natürlich auch besonders viele Attraktionen für die Kinder und Jugendlichen geben.

Darüber hinaus hat das Dach des Gebäudes des Wasserleitungszweckverbandes seit einiger Zeit eine Photovoltaikanlage. Bürgermeister Heinrich Göbbels: „Das Dach musste saniert werden, bei der Gelegenheit haben wir diese Anlage angeschafft.“ Der Wasserleitungszweckverband, so Göbbels, sei ein gesunder, florierender Betrieb, der sich diese Sanierung leisten könne. Die Anlage hat knapp 90 000 Euro gekostet und erzeugt 28 000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Damit kann der Wasserleitungszweckverband sich selbst versorgen, der überschüssige Strom wird ins Netz eingespeist. Rolf Kurth, Vorsitzender des Betriebsausschusses: „Diese Maßnahme haben wir übrigens schon ziemlich lange vor Fukushima beschlossen.“