Verfasste Beiträge ‘Heinrich Goebbels’

Heinrich Göbbels, Bürgermeister Gemeinde Langerwehe, Ralf Schröder, Gemeinde Langerwehe, Sarah Thießen,  RWE, Monika Hinzen (Bücherpatin), Hans-Jürgen Greve, Architekt des offenen Bücherschrankes und Walfried Heinen, RWE.

Heinrich Göbbels, Bürgermeister Gemeinde Langerwehe, Ralf Schröder, Gemeinde Langerwehe, Sarah Thießen,
RWE, Monika Hinzen (Bücherpatin), Hans-Jürgen Greve, Architekt des offenen Bücherschrankes und Walfried Heinen, RWE.

Einen Mitmenschen auf einfache Art und Weise zum Lesen anregen. Das ist die Idee, die hinter der Installierung von öffentlichen Bücherschränken steckt. Die Bürger von Langerwehe können durch die Initiative von RWE Deutschland ab sofort auch einen solchen Schrank nutzen. Er ist am Marktplatz Ecke Hauptstraße/Am Töpferbrunnen aufgestellt und wurde von Bürgermeister Heinrich Goebbels zusammen mit den Kommunalbetreuern Walfried Heinen und Sarah Thießen von RWE Deutschland eröffnet.

Der Bücherschrank ist 2,20 Meter hoch und 60 Zentimeter breit und hat damit Platz für ungefähr 250 Bücher. In die Regalfächer können die Langerweher ab sofort Bücher hineinstellen, die sie selbst nicht mehr benötigen, aber jemand anderem zur Verfügung stellen wollen. So findet der gelesene spannende Krimi oder auch das Kochbuch vielleicht bald einen neuen Leser. Die Patenschaft für den Bücherschrank übernimmt Monika Hinzen  aus Langerwehe.  Sie kümmert sich um die Pflege des Schrankes und sieht nach dem Rechten. „Ein offener Bücherschrank, jederzeit zugänglich, mit Literatur für jedermann – das ist eine tolle Idee“, sagt Bürgermeister Heinrich Goebbels. „Der Bücherschrank ist ganz klar eine Bereicherung für unsere Gemeinde. Ich bin mir sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger regen Gebrauch von diesem Angebot machen.“ Gemeinsam mit Langewehe trage RWE so zur Entwicklung und Aufrechterhaltung der kulturellen Infrastruktur bei, so der Bürgermeister weiter.  

Der RWE Bücherschrank wird durch seine Stabilität und Wetterfestigkeit den ganz besonderen Anforderungen gerecht. Er wurde von dem Architekten Hans Jürgen Greve entwickelt. Bücherschränke gibt es bereits in vielen – meist größeren ‑ deutschen Städten.

Timo Löfgen, Guido Gerhards, Bürgermeister Heinrich Göbbels und Karl-Josef Heimbüchel (v. l.)

Timo Löfgen, Guido Gerhards, Bürgermeister Heinrich Göbbels und Karl-Josef Heimbüchel (v. l.)

Bei der Feuerwehr Langerwehe ist ein neues Zeitalter angebrochen, zumindest, wenn man die Kommunikationstechnik betrachtet. Insgeamt rund 70 000 Euro hat die Gemeinde Langerwehe in den letzten beiden Jahren investiert, um ihre Feuerwehr fit für den Digitalfunk zu machen.
Mit dem Geld konnten neben der Einsatzzentrale im Langerweher Gerätehaus alle Fahrzeuge der Feuerwehr mit fest eingebauten digitalen Funkgeräten ausgestattet werden. Darüber hinaus wurde jedes Großfahrzeug mit einem tragbaren digitalen Funkgerät ausgestattet, um so zum Bespiel an größeren Einsatstellen die Kommunikation der Führungskräfte untereinander sicherstellen zu können.
Nachdem in den vergangenen Monaten in den einzelnen Löschgruppen diverse theoretische und praktische Schulungen durchgeführt wurden, konnten Bürgermeister Heinrich Göbbels und die Wehrleitung nun das Signal zum Umschalten geben. Ab sofort wickelt die Feuerwehr Langerwehe – als eine der ersten Feuerwehren im Kreis Düren – Ihren kompletten Fahrzeugfunk im digitalen Funknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ab.
Das von Bund und Land zur Verfügung gestellte digitale Funknetz gilt als abhörsicher und bietet den Nutzern viele neue Möglichkeiten im Vergleich zu bisherigen analogen Funktechnik. Außerdem ist die Netzabdeckung deutlich besser als bisher. So ist jetzt im digitialen Funknetz zum Beispiel das gesamte Schönthal bis hin nach Schevenhütte ausreichend versorgt. Das war im analogen Netz nicht gegeben.
In einigen Jahren wird das alte Netz nicht mehr zur Verfügung stehen, so dass der Wechsel auf das neue System für die Feuerwehr dann alternativlos ist. Da ein Mischbetrieb der alten und neuen Technik aber nicht sinnvoll möglich ist, hat man sich in Langerwehe dafür entschieden. möglichst schnell auf die neue Technik umzustellen.

Zuletzt hob Bürgermeister Heinrich Göbbels die gute Kooperation zwischen der Wehrleitung bzw. der gesamten Feuerwehr der Gemeinde Langerwehe hervor, die letztendlich dazu beigetragen hat, diese sinnvolle Investition in die Zukunft schnellstmöglichst zu realisieren.

Braucht Langerwehe zehn Ortsvorsteher?

Braucht Langerwehe zehn Ortsvorsteher?

Sind zehn Ortsvorsteher für die Gemeinde Langerwehe zu viel? Der Meinung sind jedenfalls die Kommunalpolitiker von Bündnis 90/Die Grünen, die nach 2009 bei der jüngsten Ratssitzung der Töpfergemeinde erneut den Antrag gestellt haben, die Zahl der Ortsvorsteher zu halbieren. Der Antrag wurde mit den Stimmen von SPD und CDU abgelehnt. Nur noch Langerwehe und Luchem, so der Vorschlag der Grünen, sollen demnach in Zukunft einen eignen Ortsvorsteher haben, der Ortsvorsteher Jüngersdorf solle für Jüngersdorf, Stütgerloch und Pier zuständig sein, der Ortsvorsteher Wenau für Hamich, Heistern Schönthal und Wenau und der Ortsvorsteher Schlich für Geich, Obergeich, D`Horn, Merode und Schlich. Hans-Jürgen Knorr, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen: „Der Ortsvorsteher von Langerwehe ist für einen Ort mit 4200 Einwohnern zuständig. Der für Geich aber nur für 230 Menschen. Das steht für uns in keiner Relation.“ Schon heute, so Knorr weiter, wäre es ja so, dass sich Wenau, Hamich, Heistern und Schönthal einen Ortsvorsteher teilen würden. „Diese Orte liegen zum Teil weit auseinander und es funktioniert trotzdem.“ Auch die FDP-Fraktion aus Langerwehe hält eine Reduzierung der Zahl der Ortsvorsteher für sehr sinnvoll. „Wir sollten auch ans Sparen denken“, so Hans-Joachim Riediger. „Durch fünf Ortsvorsteher weniger könnte die Gemeinde im Jahr 30 000 Euro einsparen. Und das ist ja schon eine große Summe.“

Für die CDU kommen weniger Ortsvorsteher für Langerwehe nicht in Frage. Astrid Natus-Can: „Eigentlich ist der Kernort Langerwehe mit 4200 Einwohnern für nur einen Ortsvorsteher schon viel zu groß. Eigentlich müssten wir darüber nachdenken, einen zusätzlichen Ortsvorsteher zu etablieren. Schließlich soll dieser wichtige Posten ja auch ein Ehrenamt bleiben.“ Und Dr. Jürgen Breitenstein von der SPD ergänzt: „Die geografische Nähe zwischen zwei Ortsteilen ist kein Kriterium für nur einen Ortsvorsteher. Schlich und Merode beispielsweise sind historisch gewachsene Orte, die sich nie einen Vorsteher teilen wollten.“

„Jeder unserer Ortsvorsteher“, beendete schließlich Bürgermeister Heinrich Göbbels die Diskussion, „ist sein Geld absolut wert.“ Die Ortsvorsteher als Identifikationsfiguren für die Bürger und Bindeglied zwischen den Einwohnern und der Politik leisteten unglaublich viel für die Gesellschaft. „Und sie investieren auch eigens Geld. Daran sollten wir nicht sparen.“

Bürgermeister Heinrich Göbbels

Bürgermeister Heinrich Göbbels

Die Erleichterung ist Bürgermeister Heinrich Göbbels, seinem Stellvertreter Ralf Schröder und Bauamtsleiterin Martina Mielke deutlich anzumerken: „Wir haben die Nachricht aus dem Ministerium bekommen“, so Göbbels, „dass in Kürze die Aufträge für die Brückenbauwerke für die L 12 n erteilt werden. Das Ausschreibungsverfahren läuft.“

Bereits am 10. August 2010 war der damalige Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper für den ersten Spatenstich nach Langerwehe gekommen, seitdem ist nicht mehr viel passiert. Die Umgehungsstraße von Luchem, die gleichzeitig auch als Zubringer zum neuen Autobahnanschluss Langerwehe dienen soll, ist für Langerwehe extrem wichtig. Heinrich Göbbels: „Wir planen, gemeinsam mit der Stadt Düren ein interkommunales Gewerbegebiet einzurichten. Das macht aber nur Sinn, wenn diese Straße gebaut wird. Deswegen freuen wir uns so sehr über die Nachricht aus Düsseldorf.“ Eins ist für den Verwaltungschef nämlich klar: „Es macht überhaupt keinen Sinn, Brückenbauwerke zu bauen und dann die Straße nicht fertigzustellen. Die L 12 n wird jetzt endlich kommen.“ Wie der genaue Zeitplan aussieht, bis die Straße fertig ist, konnten Göbbels und seine Kollegen gestern noch nicht sagen. Ralf Schröder: „Vor 2016 wird die Straße nicht fertig sein. Erst dann können wir auch mit der Erschließung des um die 80 Hektar großen, interkommunalen Gewerbegebietes beginnen.“

Bis dahin soll das geplante Gewerbegebiet „Am Steinchen“ längst fertig sein. Martina Mielke: „Hier sind wir schon einen riesigen Schritt weiter. Die Bürger- und Behördenbeteiligung erfolgt. Wir werden in Kürze zu einer Veranstaltung einladen, in der wir die Bürger über dieses Gewerbegebiet informieren. Und danach die Pläne vier Wochen offen legen.“

Interessenten, ergänzt Bürgermeister Heinrich Göbbels, gäbe es für beide Gewerbegebiete genug. „Wir haben mehrere Angebot von hochkarätigen Investoren.“ Gerade die unmittelbare Lage an der A 4 mache Langerwehe für Investoren interessant. „Und deswegen“, so Göbbels, „ist die L 12 n für uns so wichtig.“ Ziel sei es, möglichst mittelständische Unternehmen in die Töpfergemeinde zu holen, die vor Ort 150 bis 200 Arbeitsplätze schaffen würden. Göbbels: „Das bedeutet, dass Langerwehe weiter wächst und zum Beispiel die Kaufkraft weiter steigt.“

Eine Gruppe aus Langerwehe besuchte Peter Münstermann im Landtag.

Eine Gruppe aus Langerwehe besuchte Peter Münstermann im Landtag.

Interessierte Mitglieder der Dorfgemeinschaft D´horn  sowie der Schützenbruderschaft aus Pier besichtigten den Landtag in Düsseldorf. Mit dabei waren Heinrich Göbbels, Bürgermeister von Langerwehe, sowie der Ortsvorsteher aus D`horn, Andreas Reinartz. Die Gruppe folgte einer Führung durch den Landtag und nahm im Anschluss ein Treffen mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Peter Münstermann wahr. „Ich freue mich, erstmalig in meiner Funktion als Landtagsabgeordneter für den Kreis Düren eine Besuchergruppe aus meiner Heimatgemeinde im Landtag begrüßen zu dürfen” so Münstermann. In der gemeinsamen Diskussionsrunde ging es um die Umgehungsstraße L12n, deren Bau 2014 fortgesetzt werden und die Verkehrssituation der Gemeinde entlasten soll. Da Münstermann viele Anfragen aus dem Wahlkreis erhält, ging es auch um die Arbeitsabläufe im Landtag. Ein wichtiges Thema waren darüber hinaus die Kommunalfinanzen und das zuvor im Landtag verabschiedete Gemeindefinanzierungsgesetz. Vor der Rückfahrt nach D´horn besuchte die Gruppe am Nachmittag die Düsseldorfer Altstadt.