Verfasste Beiträge ‘Heinrich Goebbels’

Schloss Merode war eine tolle Kulisse für die Festspiele.

Dass in diesem Sommer keine Festspiele der Kulturinitiative des Kreises Düren stattfinden, hat der Langerweher Bürgermeister Heinrich Göbbels gestern morgen aus der Zeitung erfahren. Genau wie der Kulturausschussvorsitzende der Töpfergemeinde, Dieter Reinartz. „Ich bin sehr überrascht”, so Reinartz. „Und gefallen tut mir das natürlich nicht.” Käthe Rolfink, Vorsitzende der Kulturinitiative des Kreises Düren, dem Veranstalter der Festspiele, begründete die Absage einerseits mit den Kosten und dem Aufwand, den Schlosspark in ein gut funktionierendes Festivalgelände zu verwandeln, andererseits mit der fehlenden Infrastruktur (Parkplätze, Toiletten, Strom- und Wasserversorgung) rund um das Gelände in Merode. „Wir wollen”, so Rolfink, „zum Beispiel unseren Konzertbesuchern keine Dixie-Klos mehr zumuten.” Für Heinrich Göbbels ist das Hauptproblem die Stromversorgung rund um das Schloss. „Wir können die Festspiele nicht ein zweites Mal mit einem Generator durchführen. Es gibt aber schon Gespräche mit dem Stromversorger, und ich bin sicher, dass wir für das kommende Jahr eine Lösung finden werden.”

Im vergangenen Jahr, so Rolfink, hätte es eine kurzfristige, aber sehr teure Lösung gegeben. Damals war Nideggen als Veranstaltungsort kurzfristig abgesagt und die Festspiele nach Merode verlegt worden. „Wir wollen aber nicht jedes Jahr mit einem Provisorium arbeiten. Da müssen wir jetzt eine Lösung finden.” Und zwar eine, die auch finanzierbar ist. „Wer was bezahlt”, so Heinrich Göbbels, müssen wir jetzt besprechen. Die Gemeinde tut jedenfalls alles, was sie kann, damit im nächsten Jahr die Festspiele wieder in Merode stattfinden werden.” Das will auch Käthe Rolfink, der besonders die Menschen in der Töpfergemeinde sehr leid tun. „Man hat uns in Langerwehe wirklich gut aufgenommen. Das wissen wir.” Den Vorwurf, dass die jetzt angebrachten Probleme allesamt nicht neu seien und längst aus der Welt geschafft sein könnten, weisen Göbbels und Rolfink von sich. Die Planungen, so die beiden Politiker, bräuchten einfach Zeit.

„Dixie-Klos”, sagt Prinz Charles-Adrien de Merode, „können nicht der Grund für die Absage der Festspiele sein. Da arbeiten wir bei Frühlingspromenade und Weihnachtsmarkt immer mit anderen Lösungen. Zum Beispiel mit Toilettenwagen. Das sind Kleinigkeiten.” In Sachen Stromversorgung sei man aber bereit, eine feste Lösung im Schlosspark zu installieren. „Wir hoffen, dass es 2013 wieder Schlossfestspiele gibt.”

Freuen sich über die Kooperation: Heinrich Schumacher, Heinrich Göbbels, Josef Kranz, Jörg Kemmerling (sitzend von links), Jakob Kuckertz, Rolf Kurth und Konrad Becker (hintere Reihe von links).

Die Wasserwerke Langerwehe und Vettweiß wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. Bürgermeister Heinrich Göbbels (Langerwehe) und Josef Kranz haben jetzt einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Nach den technischen Regeln des Dachverbandes der Gas- und Wasserwerke „DVGW) ist es notwendig das Leitungsnetz in irgendeiner Form vorzuhalten. „Wir sind als Wasserwerk auskunftspflichtig, beispielsweise gegenüber Bauherrn, wo die Leitungen ganz genau liegen“, erklärt Jörg Kemmerling, Betriebsleiter des Wasserwerkes Vettweiß.

Die Gemeinde Langerwehe hat bereits vor acht Jahren einen Kooperationsvertrag mit den Stadtwerken Düren abgeschlossen. Heinrich Schumacher vom Wasserleitungszweckverband Langerwehe: „Uns fehlte aus Kostengründen die Software, um das Rohrnetz erfassen zu können. Die haben wir dann von den Stadtwerken bekommen.“ Die Vermessung der Rohre wollten die Verantwortlichen des Wasserleitungszweckverbandes Langerwehe aber in Eigenleistung vornehmen.

Heinrich Schumacher: „Deswegen haben wir 2005 einen Vermessungstechniker eingestellt.“ Der ist nun mit der Vermessung von 114 Kilometern Rohren in der Töpfergemeinde fast fertig und arbeitet jetzt an der geografischen Datenerfassung des Vettweißer Leitungsnetzes. Und das ist mit 330 Kilometern deutlich länger als das Langerweher Netz. Hierfür stellt ihm der Wasserleitungszweckverband Langerwehe ein Fahrzeug und entsprechende Vermessungsgeräte zur Verfügung. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Kooperationsvertrages ist darüber hinaus, dass unter Federführung des Wasserwerkes Vettweiß in beiden Gemeinden das geforderte „technische Sicherheitsmanagement“ einzuführen. „Dabei“, so Jörg Kemmerling, „geht es in erster Linie darum, die Organisationssicherheit in den beiden Wasserwerken zu überprüfen.“

Die beiden Bürgermeister Heinrich Göbbels und Josef Kranz zeigten sich sehr erfreut über die Zusammenarbeit der beiden Wasserwerke. „Wasser“, so Kranz, ist kein Wirtschaftsgut, sondern ein Lebensgut. Die interkommunale Zusammenarbeit macht Sinn. Wenn wir unsere Ressourcen gemeinsam nutzen, können wir uns mit unseren Wasserwerken auch gegen größere Konkurrenten behaupten.“

Das Wasserwerk Vettweiß versorgt 14 000 Hausanschlüsse mit Wasser und ist damit deutlich größer als das Wasserwerk Langerwehe. Hier werden 5680 Hausanschlüsse versorgt.

Im Kindergarten St. Martin spielt es sich großartig.

Der katholische Kindergarten St. Martin in Langerwehe blickt auf ein sehr ereignisreiches Jahr 2011. Manfred Kurth-Lütjen, erster Vorsitzender des Fördervereins des Kindergartens, hat der Redaktion von toepfergemeinde.de einen kleinen Jahresrückblick geschickt, den wir gerne veröffentlichen. Kurz vor Weihnachten hatten Kindergartenträger “Profinos”, Kindergartenkinder, Erzieherinnen und Leiterin Marianne Willms-Löhrer  zur ofiziellen Einweihung der neuen Räume eingeladen. Der Umbau war nötig geworden, weil die Kindertagesstätte jetzt eine integrative Gruppe hat und jetzt auch behinderte Jungen und Mädchen in St. Martin lernen und spielen können. Bürgermeister Heinrich Göbbels eröffnete mit einer Ansprache die Feier. Pfarrer Heinz Portz zellibrierte einen stimmungsvollen Wortgottesdienst.

Bereits im Sommer hatte es ein tolles Sommerfest gegeben, bei dem die Schulkinder verabschiedet worden sind. Es war ein Fest wo viel gelacht wurde, bei dem aber auch Tränen zum Abschied geflossen sind. Viele fleißige Hände hatten ein Buffet aufgebaut  was sehr gut angekommen ist. Vielen Dank den Eltern und dem Team des Kindergartens. In den Sommerferien wurde mit dem Um- und Anbau für die U3-Gruppen für Kinder unter drei Jahren begonnen. Die Baumaßnahme ist noch nicht abgeschlossen, alle hoffen aber, dass die Umbauten im Frühjahr abgeschlossen sind.  Durch den Anbau ist das Kindergartenteam nämlich sehr gefordert. Gruppen mussten umziehen und Räume wurden geschlossen.  Der Förderverein ist schon dabei Anschaffungen für die  U3-Gruppe  zu machen. Ein Snoezelzimmer, mit dem alle Sinne angeregt werden sollen, wurde eingerichtet und mit Hilfe einer Spende der Sparkasse Düren finanziert. Ein Außenspielgerät für die Kleinen wurde gekauft und von RWE-Initiative „ Aktiv vor Ort“ mitfinanziert. Dieses Spielgerät wird erst nach Abschluss der Baumaßnahmen aufgebaut. Mit einer Feier und allen Spendern wird dann Einweihung gefeiert.   Manfred-Kurth-Lütjen: “Wir träumen Kinderträume, mit und für unsere Kinder. Doch für manche Träume brauchen wir dringend finanzielle Unterstützung. Helfen Sie uns Träume zu gestalten.”

Bürgermeister Heinrich Göbbels.

Na, haben Sie sich viel vorgenommen fürs neue Jahr? Gibt es Pläne oder Projekte, die Sie in 2012  unbedingt Wirklichkeit werden lassen wollen? toepfergemeinde.de hat Langerwehes Bürgermeister Heinrich Goebbels einmal gefragt, was die wichtigsten Projekte für die Gemeinde im Jahr 2012 sind. Und Herr Goebbels hat gleich vier Projekte genannt.

1) L 12n: “Wir warten”, so Goebbels, “immer noch auf den Bau dieser Straße. Und wir hoffen sehr, dass wir im kommenden Jahr endlich ein Signal bekommen, dass diese für Langerwehe so wichtige Straße auch kommt.”

2) Gewerbegebiet “Am Steinchen”: Hier habe es Gespräche mit der Bezirksregierung gegeben, so Heinrich Goebbels. “Und die waren sehr positiv. Nun müssen wir unter Beteiligung wirklich aller betroffenen Gruppen dieses neue Gewerbegebiet für Langerwehe planen. Mit Sorgfalt und Augenmaß.”

3) Regenerative Energien: “In dieser Frage haben wir Langerwehe völlig neu aufgestellt. Wir haben eine erste Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wasserleitungszweckverbandes gebaut. Weitere müssen folgen. Die Gemeinde ist der Gesellschaft ‘Green’ beigetreten. In der Frage neue Energien hat Langerwehe völlig neue Wege beschritten. Das wollen wir weiter fortsetzen.

4) Finanzen: “Die finanzielle Situation von Langerwehe ist nicht gerade rosig. Trotzdem brauchen wir auch hier einen guten Haushalt für 2012.”

Ein Tänzchen zu Ehren der Städtefreundschaft zwischen Langerwehe und Exmouth.

Britischer Besuch in der Töpfergemeinde! Der Empfang der Freunde aus dem südenglischen Exmouth hätte nicht sonniger ausfallen können. Erneut genossen die Wehter Freunde von der Insel die Atmosphäre des Töpfereimuseums. Bürgermeister Heinrich Göbbels begrüßte die Teilnehmer recht herzlich. Auch der Bürgermeister aus Exmouth, Tim Dumper, war nach Langerwehe gekommen. Das schon traditionelle Geldgeschenk aus Exmouth  wurde dieses Mal an den Verein Jugend in Langerwehe (JiL) überreicht.

Gerd Thul begeisterte als Musikclown.

Als Überraschung bot sich für die Gäste die Möglichkeit, die zu dieser Zeit laufende Ausstellung “Wiederbelebtes“ im Töpfereimuseum zu besichtigen. Das so genannte “Dinner Dance” fand in der Bürgerhalle in Inden-Altdorf statt. Die Bläservereinigung Merode erfreute zum Auftakt die Anwesenden mit ihren Darbietungen. Gekonnt verstand der Vorsitzende, Herr Robrock, das Programm vorzustellen. Käthe Lentzen, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, wies in ihrer Ansprache auf die Bedeutung von Städtepartnerschaften hin und erwähnte dabei, wie glücklich wir uns fühlen sollten, dass seit 66 Jahren kein Krieg mehr auf westeuropäischem Boden stattfand. Gerd Thul, der als Musikclown auftrat, begeisterte mit seinem Programm über eine Stunde auf einzigartige Weise deutsche wie englische Teilnehmer und erwies sich als wahrer Glücksfall in puncto Unterhaltung.

Während des Besuches der Bundesgartenschau am folgenden Tag gab es Sonne im Überfluss. Die sich anschließende Fahrt zu ‘Maximilians Brauwiesen’ war ein willkommener und erholsamer Abschluss nach der Hitze des Tages. Als Fazit des Besuches ist festzustellen, dass man den Austausch verschiedener Gruppen aktivieren sollte. Gedacht ist zum Beispiel an den Besuch der Bläservereinigung Merode in Exmouth und zum anderen daran, Jugendgruppen aus Langerwehe anlässlich des Austauschbesuches im nächsten Jahr einzuladen. Der Termin für diese Fahrt soll gleich zu Beginn der Sommerferien vom 8. bis zum 12. Juli 2012 stattfinden.