Verfasste Beiträge ‘Gesamtschule’

Toller Erfolg für die Langerweher Gesamtschule

Die Europaschule Langerwehe und das Dürener Unternehmen Isola richten ab dem kommenden Schuljahr eine Junior-Ingenieur-Akademie ein. Die Gesamtschule konnte sich mit ihrem Konzept gegen zahlreiche Bewerber aus ganz Deutschlang im Junior-Akademie-Wettbewerb der Deutschen Telekom Stiftung durchsetzen. Mit der Anerkennung als Junior-Ingenieur-Akademie ist für die Schule eine Anschubfinanzierung von 10 000 Euro verbunden. Ziel dieser Akademie ist es, junge Menschen für die Berufswelt von Ingenieuren zu begeistern, ihnen den Übergang von Schule zu Hochschule zu erleichtern und individuelle Kompetenzen möglichst frühzeitig zu fördern. Neben der Firma Isola gehört auch die Fachhochschule Aachen zu den Kooperationspartnern der Europaschule. Die Junior-Akademie ist ein zweijähriges Wahlpflichtfach und richtet sich an Schüler der gymnasialen Mittelstufe. Die offizielle Anerkennung der Langerweher Gesamtschule erfolgt am Wochenende 26. und 27. April in Berlin bei der Jahrestagung der Junior-Ingenieur-Akademien. Bundesweit gibt es 54 solcher Einrichtungen.

Toller Erfolg für die Langerweher Gesamtschule

Die Europaschule Langerwehe und das Dürener Unternehmen Isola richten ab dem kommenden Schuljahr eine Junior-Ingenieur-Akademie ein. Die Gesamtschule konnte sich mit ihrem Konzept gegen zahlreiche Bewerber aus ganz Deutschlang im Junior-Akademie-Wettbewerb der Deutschen Telekom Stiftung durchsetzen. Mit der Anerkennung als Junior-Ingenieur-Akademie ist für die Schule eine Anschubfinanzierung von 10 000 Euro verbunden. Ziel dieser Akademie ist es, junge Menschen für die Berufswelt von Ingenieuren zu begeistern, ihnen den Übergang von Schule zu Hochschule zu erleichtern und individuelle Kompetenzen möglichst frühzeitig zu fördern. Neben der Firma Isola gehört auch die Fachhochschule Aachen zu den Kooperationspartnern der Europaschule. Die Junior-Akademie ist ein zweijähriges Wahlpflichtfach und richtet sich an Schüler der gymnasialen Mittelstufe. Die offizielle Anerkennung der Langerweher Gesamtschule erfolgt am Wochenende 26. und 27. April in Berlin bei der Jahrestagung der Junior-Ingenieur-Akademien. Bundesweit gibt es 54 solcher Einrichtungen.

Schüler und Lehrer der Europaschule Langerwehe freuen sich auf das internationale Klettern...

Das Projekt klingt spannend: Im Rahmen des Programms „Comenius“ startet die Europaschule in Langerwehe im Oktober einen interessanten Austausch mit Schulen in La Réunion, Spanien, Polen und der Türkei. Im Mittelpunkt steht dabei der Klettersport. „Inhaltlich“, so Klaus Dauven, Lehrer an der Europaschule in Langerwehe, „ist man bei dem Comenius-Projekt eigentlich völlig frei.“ Dauven ist selbst begeisterter Kletterer, er leitet an seiner Schule, die über eine eigene Kletterwand verfügt, die Kletter-AG. Klaus Dauven: „Als wir die Partnerschulen gesucht haben, war uns wichtig, dass es überall in der Nähe der Schulen Naturfelsen zum Klettern gibt. So wie hier bei uns eben die Felsen in Nideggen.“ Bei dem anspruchsvollen Schülerprojekt soll es nämlich nicht nur darum gehen, gemeinsam zu klettern, die rund 20 teilnehmenden Jugendlichen sollen auch die Steinarten geologisch untersuchen. In Nideggen gibt es Sandstein, in den anderen Ländern haben die jungen Kletterer es mit Basalt und Kalkstein zu tun.

Außerdem sollen die jungen Leute sich beispielsweise mit Kletterikonen der entsprechenden Länder beschäftigen. „Klettern“, so Klaus Dauven, „ist eine Sportart, bei der die Schüler viel lernen können. Auch was Dinge, wie Zusammenhalt und gegenseitige Rücksichtnahme angeht.“ Das erste Treffen der fünf teilnehmenden Schulen findet vom 10. bis zum 15. Oktober in Langerwehe statt. Auf dem Programm steht dann außer dem Besuch der Felsen in Nideggen auch ein Besuch in der Kletterhalle in Köln. „Klettern ist ein sicherer Sport“, sagt Klaus Dauven, „wenn man die Sicherheitsstandards einhält. Und um die Sicherheitsstandards festzusetzen, war uns wichtig, dass das erste Treffen bei uns stattfindet.“

Comenius ist übrigens ein europäisches Programm für schulische BIldung. Gefördert werden vorschulische Einrichtungen genauso wie Gymnasien oder Gesamtschulen. Das Kletterprojekt ist an der Europaschule bereits das zweite Coenius-Projekt.
Innerhalb der nächsten zwei Jahre – so lange dauert das Kletterprojekt – werden die Schüler aus Langerwehe dann auch alle vier Partnerschulen besuchen. „Auch La Réunion im indischen Ozean“, lacht Klaus Dauven. „Darauf freuen wir uns schon sehr.“ Die Insel gehört zu Frankreich, und kann deswegen an einem europäischen Projekt teilnehmen.

Schülerinnen und Schüler der Europaschule Langerwehe waren jetzt drei Wochen in Amerika.

Drei Wochen verbrachten insgesamt zwölf Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge acht bis elf der Europaschule Langerwehe (Gesamtschule) in Kooperation mit weiteren Schulen sowohl an der “Alta High School” als auch der “Summit Academy” in Sandy, einem Stadtteil im Süden von Salt Lake City, Utah.

Utah befindet sich im Mittleren Westen der USA. Im Beehive State („Bienenkorbstaat“, so genannt wegen des angeblichen Fleißes seiner Einwohner) leben größtenteils Mormonen, die dorthin 1847 flohen, weil sie in Missouri verfolgt wurden. Den neuen Staat im damals mexikanischen Gebiet nannten sie Deseret. Der Beitritt zur Union erfolgte aber erst 1896 als die Polygamie offiziell abgeschafft wurde.

Salt Lake City ist die Hauptstadt von Utah. Im Jahre 2002 fanden die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City und Park City statt. Auch heute noch kann man auf den Nummernschildern lesen, dass es den besten Schnee der Welt in Utah gibt.

Utah ist dünn besiedelt und etwa die Hälfte der Einwohner wohnt im Gebiet um Salt Lake City. Ein großer Teil der Fläche Utahs ist Wüste, aber mit fünf Nationalparks (Arches, Bryce Canyon, Canyonlands, Capitol Reef und Zions) gibt es in Utah vergleichsweise viele Nationalparks.

Die in Gastfamilien untergebrachten Schülerinnen und Schüler konnten in der ersten Woche das Leben in einer Amerikanischen High School hautnah erleben und Vor- und Nachteile des amerikanischen Schulsystems ausmachen.

Während des spring break verbrachten die Schülerinnen und Schüler Zeit mit ihren Gastfamilien, die es sich nicht nehmen ließen den deutschen Gästen die Umgebung und einige Nationalparks zu zeigen. Aber auch Reisen nach Arizona, Nevada und Kalifornien waren einigen Glücklichen vergönnt.

Bei gemeinsamen Ausflügen wurde die Region in der dritten Woche dann noch genauer erkundigt. Natürlich durfte der Besuch des ‘This is the Place‘ Heritage Park nicht fehlen und auch ein Besuch des Tempelplatzes ließ die Schülerinnen und Schüler weitere Einblicke in die Geschichte Utahs nehmen.

Neben dem weltgrößten Dinosauriermuseum besuchte man außerdem das Living Planet Aquarium, das Clark Planetarium, Utah’s Hogle Zoo, das State Capitol Building sowie die weltgrößte Kupfermine, die Bingham Copper Mine. Außerdem durften wir an den Originalschauplätzen des Drehortes von High School Musical, der East High School in Salt Lake City vorbeischauen.

Die Schülerinnen und Schüler hatten hautnah die Gelegenheit den American Way of Life kennenzulernen. Großer Beliebtheit erfreuten sich die shopping malls. Den kleinen Kulturschock konnten die die Schülerinnen und Schüler aber aufgrund der Herzlichkeit und Fürsorge der Gastfamilien mehr als gut verkraften.

Am Ende des Schüleraustausches war klar: man hat neue Freunde gefunden und wäre auch sicherlich gerne noch länger geblieben. Der ein oder andere denkt auch darüber nach, für ein Jahr in den USA zur Schule zu gehen. Ein sentimentaler und tränenreicher Abschied blieb dann auch nicht aus.

Landleben an der Langerweher Europaschule...

Können Sie sich noch erinnern? An Ihren letzten, Ihren allerletzten Schultag? An das Gefühl, endlich erwachsen zu sein, die Welt aus den Angeln heben zu können? Ich schon. 57 junge Frauen und Männer von der Europaschule Langerwehe haben heute ihren letzten Schultag. Ihren letzten Schultag vor dem Abitur. Und vielleicht sogar ein bisschen dieses Gefühl. Mein Gefühl von damals.

Um Punkt neun Uhr bekommen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 von Schulleiter Heinz Moll und Vertrauenslehrer Klaus Dauven ihre Zulassungen für die Abi-Prüfungen und danach haben die Abiturienten ihre Lehrer erst einmal zum gemütlichen Grillen eingeladen. Eine schöne Geste.

Schulleiter Heinz Moll ist stolz auf seine Abiturientia.

Überhaupt haben die jungen Herrschaften sich in ihrer letzten Schulwoche eine ganze Menge einfallen lassen. Wie an fast allen Schulen mit gymnasialer Oberstufe gab es auch an der Europaschule eine Mottowoche, aber, so jedenfalls der Eindruck von Heinz Moll “so originell und so ideenreich wie in diesem Jahr” sei sie an der Europaschule noch nie gewesen. Aber es hat ja in Langerwehe auch noch nie so viele Abiturienten gegeben wie 2011.

An einem Tag waren die “13er” als Hippies verkleidet, am nächsten als fantasievolle Märchenfiguren, gestern war “Strand” das Thema der Mottowoche. Höhepunkt war ganz sich aber der Tag “Landleben” am Mittwoch. Vor der Europaschule stand ein echter Traktor, vor dem Büro des Schulleiters lagen dicke Strohballen, bunte, hart gekochte (Land-)Eier wurden verteilt und Möhren gab es auch. Klar, dass die Schülerinnen und Schüler mit Dirndl und Lederhose passend gekleidet waren, einige Kühe auf zwei Beinen sind auch gesehen worden….

Europaschule Langerwehe.

Die erste Klausur (in Deutsch) des zentralen Abiturs findet dann direkt nach den Osterferien am Montag, 2. Mai, statt. Danach geht es Schlag auf Schlag bis zur letzten mündlichen Prüfung Ende Juni.

Bleibt uns hier in der Redaktion von toepfergemeinde.de nur, den jungen Leuten ganz viel Glück und Erfolg zu wünschen. Toi, toi, toi! Wir drücken Euch ganz fest die Daumen!